Jahresendrallye?

BulleundBär“Die Börse ist keine Einbahnstraße”, lautet die wohl unumstrittenste Börsenweisheit. An der Wall Street konnte man in den vergangen Tagen allerdings den Eindruck bekommen, dass selbst diese Börsenweisheit angezweifelt werden muss. Selbst wenn die Vorgaben der anderen Börsen negativ waren, was sich auch in den Preisen der Terminkontrakte auf die wichtigsten US-Indizes zuvor ablesen ließ, konnten die Verluste fast immer in der regulären Börsensitzung an der Wall Street wieder wett gemacht werden. Kurzum, es tut sich derzeit der Eindruck auf, als wenn die Wall Street nach unten abgesichert wäre.

Es stellt sich daher zwangsläufig die Frage, ob wir uns bereits in einer Jahresendrallye befinden und man den Zug nicht verpassen sollte. Was die Geldpolitik betrifft, so liegen die Tatsachen auf dem Tisch. Die Federal Reserve (FED) in den USA fährt die Anleihekäufe auf Null runter. Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft den Banken faule Kredite ab, und die Bank of Japan gibt Vollgas. An den geldpolitischen Fakten dürfte sich bis zum Jahresende auch nichts mehr ändern. Auch die von der EZB erhofften Staatanleihekäufe sollten nicht mehr in diesem Jahr beginnen. mehr lesen

Neue Webinare bei ayondo

Portrait4Liebe Leserinnen und Leser,

es geht wieder los. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme in den neuen Webinaren zusammen mit dem Social Trading und CFD-Anbieter ayondo. Start ist morgen, am 12. November mit einer Premiere des neuen Webtalks mit Daniel Saurenz und mir: “Gib ihm SauRiß!”

Der etwas andere Blick auf die Finanzmärkte mit Daniel Saurenz und Stefan Riße

In diesem Webinar geht es um alles, was mit Wirtschaft und Börse zu tun hat. Daniel Saurenz, langjähriger Journalist und Finanzmarktexperte und ich diskutieren wöchentlich die Themen, die die Märkte und uns alle bewegen. Ob fundamental oder technisch, wir analysieren die Börsen aus allen Blickwinkeln, mit einem speziellen Blick von mir natürlich auf die Stimmung und Anlegerpositionierung.

Das besondere an diesem Webtalk: Unterhaltsam und humorvoll soll es zugehen, auch ein bisschen gegenseitige Schelte und Kritik zu unseren und Ihren Prognosen muss erlaubt sein. Die Fragen der Teilnehmer werden gern beantwortet und daraus neue Ideen für die kommenden Webinare entwickelt. Also machen Sie mit und melden sich jetzt zum neuen Ayondo-Webtalk an.

Fundamental – Liquiditätsabhängig – Stimmungstechnisch 

Das sind die drei Faktoren, nach denen ich mir eine Meinung zu den jeweiligen Anlageklassen und Wertpapieren bilde und meine Anlageentscheidungen vor allem für den Riße Inflation Opportunities Fonds UI treffe. Ab Donnerstag, 13. November, wöchentlich immer um 15 Uhr lasse ich Sie an meinen Gedanken teilhaben und freue mich auf Ihre Fragen im neuen Börsenausblick zusammen mit den Social Trading und CFD-Anbieter ayondo.

Mehr zu diesen beiden neuen Webinaren und die passenden Anmeldelinks finden Sie hier.

Hurra, frisches Geld!

Geldwelle-300x225Das war ein Paukenschlag. Die Bank of Japan (BoJ) wird die Geldbasis nicht wie bisher geplant um 50 Billionen, sondern um 80 Billionen jährlich steigern. Damit wird sie zukünftig alle neu ausgegebenen Staatsanleihen kaufen, was nichts anderes heißt, als das alle neue Schulden, die der japanische Staat macht, zukünftig mit frisch gedrucktem Geld finanziert werden. Und wie reagieren die Finanzmärkte darauf? Sie jubeln. Rund um den Globus stiegen die Aktienmärkte, der Dollar stieg weiter und Gold fiel auf ein Mehrjahrestief. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte einige Tage später nach und unterstrich nochmals ihre Bereitschaft zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Krise war gestern. Die Notenbanken lösen das Problem. Das ist der Konsens, auf den man sich geeinigt hat. mehr lesen

Der vorausgesagte Crash

BörsenbärMoment, war da nicht was? Waren Aktien nicht alternativlos wegen des Tiefzinsumfeldes? Doch aktuell will die alternativlosen Aktien, die doch schon lange mehr Rendite bringen als 10-jährige Bundesanleihen, niemand mehr haben, zumindest nicht zu den Preisen, die noch vor drei Wochen bezahlt wurden. Was ist passiert? Hat das Ebola-Virus die Wirtschaftsaussichten so verändert, dass eine Neubewertung der Lage notwendig geworden ist? Oder ist es der Krieg des Islamischen Staates? Aus deutscher Sicht könnte man noch den schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex und den schwachen ZEW-Index anführen. Doch der scharfe Einbruch, der den DAX auf das Niveau seines alten Rekordes von gut 8.000 Punkten befördert hat, ging von der Wall Street aus.

Auf der anderen Seite des großen Teiches läuft die Konjunktur aber eigentlich rund, einziger Belastungsfaktor ist das Zurückfahren der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Federal Reserve (FED). Doch das war keine Überraschung, sondern schon seit viel Monaten bekannt und die Europäische Zentralbank (EZB) will sogar richtig Gas geben. Warum also diese starken Verluste?
Wie bemüht die Börsenkommentatoren auch nach vernünftigen fundamentalen Gründen suchen mögen, es gibt sie nicht. Die Belastungsfaktoren wie der Ukraine-Konflikt und seine wirtschaftlichen Folgen sind bereits seit langer Zeit bekannt. Und Ebola lässt sich nicht allen Ernstes als Grund konstruieren. mehr lesen

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Kurzkommentare gibt es nun auch wieder hier im Blog und weiterhin natürlich auf meinem Expertendesktop bei Gudiants.

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