Die schwarze Null ist weg – Endlich!

Wolfgang Schäuble wird Bundestagspräsident. Da ist mit dem Einzug der AfD eine echte Autorität mit viel politischer Erfahrung gefragt. Da stimme ich zu, wie fast der gesamte Berliner Politbetrieb. Wahrscheinlich war aber auch bei einigen die Freude darüber, dass Schäuble damit nicht mehr Finanzminister wird, der Grund für die spontane Zustimmung. Für mich ist es auf jeden Fall das Beste, was die Bundestagswahl bisher hervorgebracht hat. Denn die von so manchem gelobte Null-Schulden-Politik Schäubles war ein Raubbau an Deutschlands Zukunft.

Wirklich zurückgezahlt wurde noch nie zuvor

Macht der Staat Schulden, dann kommen stets die Kritiker mit dem Argument, die künftigen Generationen würden hiermit belastet. Und nur die Schuldenseite betrachtet, stimmt das natürlich auch, zumindest formal. Denn spätere Generationen müssen die Anleihen, die heute ausgegeben werden, irgendwann tilgen. In der Realität sah es jedoch stets so aus, dass neue Anleihen begeben wurden, die dann zur Schuldentilgung dienten. So wurde die wirkliche Abzahlung immer weiter in die Ferne geschoben. Der Schuldenberg wurde auch immer größer, zugleich wuchs aber auch die Wirtschaftsleistung, so dass die Schulden der Generation, die sie aufnahm, nur noch verhältnismäßig klein und von der späteren Generation einfach zu schultern waren. Dazu kamen Phasen mit höherer Inflation, die die Schulden relativ betrachtet weiter reduzierten.

Nicht ob, sondern wofür Schulden gemacht werden, ist entscheidend

Viel entscheidender für die Beantwortung der Frage, ob Staatsschulden gemacht werden sollten oder nicht und ob sie spätere Generationen belasten oder nicht, ist  jedoch die Frage, wofür das Geld ausgegeben wird. Werden einfach Sozialleistungen oder Löhne im öffentlichen Dienst erhöht, um den Konsum anzukurbeln, dann verpufft der Effekt in der Regel schnell, und was bleibt, sind die Schulden. Wird das Geld aber in die Bildung, Forschung, Infrastruktur oder jetzt die Digitalisierung gesteckt, dann sind das Investitionen in die Zukunft, von der auch spätere Generationen etwas haben. Sie sind für ein Hochindustrieland wie Deutschland überlebensnotwendig. Tatsächlich verfrühstückt die aktuelle Regierung  die Früchte der Agenda 2010 der Regierung Gerhard Schröder. Und die Bedingungen für Investitionen sind gerade günstig wie nie. Die Wirtschaft wächst und der Staat kann sich Geld zum Nullzins leihen.

Es ist zu hoffen, dass der künftige Finanzminister das verstanden hat und die Chance beim Schopfe packt. Niemand redet von einer Schuldenorgie. Jährliche 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wären schon etwas. Zum Vergleich: Die von US-Präsident Donald Trump vorgestellten Steuersenkungspläne werden das Staatsdefizit der USA schnell auf fünf Prozent treiben. Ist aber auch besser als gar keine Schulden zu machen. Denn ein Staatshaushalt ist nicht zu führen wie der einer schwäbischen Hausfrau.

Robert Halver und ich im Duell – Viel Spaß

In der vergangen Woche hatte ich das große Vergnügen, mit meinem Kollegen und Mitstreiter als Onvista-Kolumnist, Robert Halver, ein Wahlspezial zu drehen. Hier ist das Ergebnis >> Die Idee entstand, weil Onvista uns beide einst zum Hamburger Börsentag gemeinsam auf das Börsenpublikum loslies. Das machte Spaß und so haben wir es jetzt aus Anlass der Bundestagswahl wiederholt. Am 21. September kann dann auch noch mit Robert Halver und mir per Webinar diskutiert werden . Hier geht’s zur Anmeldung >>

Mutti im Hosenanzug braucht Mut

Seit Jahren spricht Kollege Halver, wenn er von unserer Bundeskanzlerin spricht, nicht von Frau Merkel, sondern nur von der „Mutti im Hosenanzug“. Und um die ging es natürlich auch wieder und vor allem um die Frage, ob sie in der Lage ist, Deutschland wieder zukunftssicherer zu machen. Zugegeben, es war auch zwischen Halver und mir mehr ein Duett als ein Duell. Denn sehr viel Dissens hatten wir nicht. Einigkeit bestand vor allem darüber, dass Deutschland und damit die neue Regierung mehr tun müssen, damit das dann auch in Zukunft noch das Land ist, in dem wir gut und gerne leben. Die Welt wandelt sich dramatisch schnell.  Globalisierung und Digitalisierung werden das Arbeitsleben möglicherweise so verändern, dass es völlig neue Konzepte braucht, um die Arbeit zukünftig noch so zu verteilen, dass alle arbeitsfähigen auch noch am Arbeitsleben teilhaben und es vor allem in den alten Industrieländern nicht eine immer größere abgehängte Schicht gibt. Eines ist für Halver und mich klar. Wir brauchen Investition in die Zukunft und nicht die schwarze Null, in einer Zeit, wo der Staat sich Geld leiht und sogar noch was dafür bekommt.

Die FDP hat nur eine Berechtigung, wenn sie Wirtschaftskompetenz zeigt

Wir sind der FDP nicht abgeneigt. Aber sie muss – sofern es zu einer Neuauflage von Schwarz/Gelb käme – die Wirtschaftskompetenz auch in die Regierungsarbeit einbringen, damit sie eine Berechtigung hat. Als Juniorpartner alles mitmachen wie in der Vergangenheit nützt niemandem. Als allerletztem der FDP selbst. Ohnehin bleibt für uns festzuhalten, dass die einzigen echten Wirtschaftsreformen mit der Agenda 2010 unter Rot/Grün verabschiedet wurden. Leider hat sich die SPD davon ja wieder distanziert. Es wäre die erfolgreichere Strategie, auf diese Verdienste zu verweisen, anstatt sie klein zu reden.

Was bedeutet das nun alles für den DAX?

Wahrscheinlich wird die Börse bis zum Wahltag keine Notiz mehr von den Wahlen nehmen. Am wahrscheinlichsten ist ohnehin eine Fortsetzung der großen Koalition. Das bedeutet dann wahrscheinlich weiter Stillstand. Noch ist aber genug zum Verfrühstücken da, so dass der DAX wohl eher weiter klettern dürfte.

Unglaubliche Sharpe Ratio by SyConNET

el_social_tradingBevor ich mich heute mit einem neuen Highflyer am Social Trading Himmel beschäftige, kurz noch ein paar Worte zu den in den vergangenen Monaten vorgestellten Profilen. Zwei Mal war es ja so, dass kurz nach dem Portrait hier im Blog ein Drawdown einsetzte. Im vergangenen Monat stellte ich dann OMPTrading vor und spekulierte schon darüber, ob das nun auch für diesen Top Trader ein schlechtes Omen sei. War es aber nicht. Insofern ist wohl eher von Zufall auszugehen. Nach einem weiteren Monat stehen nicht mehr 118 sondern 130 Prozent Gewinn zu buche. Die Anzahl der Follower ist um mehr als 500 auf 1.868 gestiegen und OMP hat damit MrDachs die Spitzenposition in Sachen Follower abgejagt, wie auch EdleMetalle vorbei gezogen ist und nun auf Platz 2 liegt. EdleMetalle hat den nach dem Portrait erlebten Drawdown auch längst wieder ausgebügelt.

Das heute vorgestellte Profil SyConNET hat erst 500 Follower, für mich überraschend. Das Verhältnis von Performance und Drawdown ist beeindruckend. 95 Prozent Zuwachs in 16 Monaten stehen einem maximalen zwischenzeitlichen Verlust von knapp zehn Prozent gegenüber. Nur ein Monat schloss mit Verlust ab. Das ist eine schier unglaubliche Relation und führt zu einem rekordverdächtigen Sahrpe ratio von 2,49. Die Strategie ähnelt der von Edlemetalle und Hectorius. Auch hier ist die Anzahl der Gewinntrades sehr hoch. Zwar nicht über 90 aber immerhin 88,2 Prozent. Allerdings regiert bei SyConNET mehr die ruhige Hand. Nur gut 20 Trades sind es pro Monat, was mir persönlich besser gefällt. Bei EdleMetalle sind es über 300 und bei Hectorius immerhin noch 147 Trades pro Monat. mehr lesen

Disziplin und Erfahrung vereinen sich in OMPTrading

el_social_tradingVor einem Monat habe ich an dieser Stelle das ayondo Top Trader Profil „Hectorious“ vorgestellt. Kaum war der Artikel öffentlich, setzte der erste größere Drawdown seit fünf Monaten ein. So war es schon den Monat vorher gelaufen mit dem ayondo Top Trader Profil „EdleMetalle“, das ioch den Monat zuvor vorgestellt hatte. Heute analysiere ich nun das Top Trader Profil „OMPTrading“ Sollte man daher besser aussteigen? Nein! Denn erstens fallen mir natürlich gerade die Top Trader auf, die aktuell besonders gut performen. Das einen Drawdown irgendwann bei jeder Strategie, gibt es das nicht so unwahrscheinlich. Und bei EdleMetalle wurde dieser im September bereits wieder komplett ausgebügelt.
Hectorius und EdleMetalle zeichneten sich ja vor allem dadurch aus, dass sie eine schier unfassbare Quote von deutlich über 90 Prozent an positiven Trades hatten und haben. Das lag daran, dass die Stopps weit entfernt liegen und sehr kleine Positionen gehandelt werden. Dann warten beide Top Trader einfach ab, bis der Markt mit einer seiner Schwankungen das Take Profit Limit wieder abräumt. Zugegeben eine sehr unorthodoxe Methode, weil sie sich in einem Markt mit einen langen Trend ohne große Gegenbewegungen erst bewähren muss. Beide Profile gibt es ja noch nicht so lange. mehr lesen

Seite 1 von 4012345...102030...Letzte »

Rißes Blog TV

 

Live Erleben & Buchen

  • Zur Zeit keine Termine vorhanden
 
   
 

Kategorien

 
 

Archiv

 
 

Demnächst gibt es hier einen spannenden Blog zum Thema Social Trading +++ Demnächst gibt es hier einen spannenden Blog zum Thema Social Trading