Wie man es dreht und wendet, die Tendenz an den Aktienmärkten wird seit der Kurswende nach dem Lehman-Crash im März 2009 in einem nie zuvor da gewesenen Ausmaß von Liquidität getrieben. Die positive Hintergrundmusik liefern die rekordtiefen Zinsen in den alten Industrieländern, und die direkte Zuvor von Geld durch das Aufkaufen von Staatsanleihen seitens der Notenbanken sorgt für die Tanzeinlagen. Es ist schon frappierend, dass die Korrektur im Frühjahr des vergangenen Jahres, innerhalb derer sich der „Flash-Crash“ abspielte, exakt mit dem Ende des ersten Quantitative Easings Programms der US-Notenbanken zusammenfiel. Und wer dies für Zufall hielt, der dürfte spätestens seit dem vergangenen Herbst Zweifel an dieser These haben. Denn seitdem die US-Notenbank wieder jeden Monat mit mehr als 60 Milliarden US-Dollar dem Staat hilft, sein Megadefizit zu finanzieren, läuft die Wall Street nach oben. Und auch wenn die Summen geringer sind, die Europäische Zentralbank (EZB) stimmt mit ein und kauft ebenfalls Anleihen von in die Bredoullie geratenen Mitgliedsländern auf. weiterlesen
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Kurzkommentare
23.5.2013, 15:15
+++ Beginn größerer Korrektur? +++
Möglich wär es. Der jüngste Leitartikel hat vom Timing erst einmal gepasst. Und selbst wenn es nochmals nach oben geht, anschließend sollte es im Bereich von fünf bis sieben Prozent korrigieren. In Japan dürfte es dann etwas mehr sein, denn hier verzeichnen wir heute schon rund sieben Prozent Kursverlust. Wie schon vor einigen Wochen geschrieben, gleicht die Hausse in Tokio einem Tanz auf dem Vulkan.23.5.2013, 12:19
+++ Ultimative Rentenblase +++
Aktuelles Stimmungsbarometer in Focus Money 22/13 >>22.5.2013, 15:28
+++ Ultimative Rentenblase +++
Seit dem Lehman-Crash 2008 sind die Anleihemärkte das Sammelbecken für das überschüssige Geld. Die Zinsen für Staats- und Unternehmensanleihen befinden sich im freien Fall. Wann platzt die Anleiheblase? Hier geht’s zu meiner neuen Focus Money-Kolumne >>
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