Fragen &
Antworten

Wenn Sie eine Frage an mich haben oder einfach einen Kommentar abgeben wollen, können Sie dies hier gerne tun. Welche Fragen ich beantworte und welche nicht, finden Sie unter “Über diesen Blog”.

  • Walter

    Hallo Herr Riße,

    eigentlich müssten die Kurse tatsächlich nur eine Richtung kennen, nämlich die nach oben. Die Versicherer, die Pensionskassen, die Privatanleger, ja sogar die Sozialversicherungsträger und Rentenkassen haben in großen Teilen der Welt aufgrund der niedrigen Zinsen ein auf Dauer unüberbrückbares Problem, welches in erheblichem Maße Aktieninvestitionen erzwingen wird. Aber wenn die Bankenkrise hochkocht, könnte das ein echtes Crashszenario werden, das auch alle geldpolitischen Themen und die Probleme der Eurozone wieder aufweckt. Für die Börse dürfte das viel gefährlicher sein, als Donad Trump als Präsident. Wie sehen Sie das?

    Ich hörte, Sie seien nicht mehr Chefstratege von ayondo. Stimmt das? Wenn nicht, für was tragen Sie Verantwortung bei ayondo? Ayondo zeigt mit Beginn dieser Woche keine Top-Trader mehr mit einem Drawdown von 40 % und mehr an. Wie witzig. Das ist Irreführung der Follower durch Realitätsverzerrung, weil man Glauben macht, größere Verluste gäbe es keine auf dieser Plattform. Mit solchen Maßnahmen leidet die Glaubwürdigkeit von ayondo erheblich. Wenn man sich für die Grenze von 30% Drawdown entschieden hätte, wäre nicht mal Ihr Profil mehr sichtbar für Follower. Wie finden Sie das?

    Mit besten Grüßen
    Walter Schmid

  • Christian Störzer

    Kommentar zum Beitrag vom 31.08.16 “Heldenhaft Hectorius”:

    Mitte der 90er Jahre hatte ich mal einen Bekannten, der zusammen mit seinem Kumpel, der zu dieser Zeit Händler bei einer großen deutschen Bank war, ein kurzfristig arbeitendes Trendfolgesystem für den DAX betrieb, sowohl für sich selbst als auch für Kunden, das wahnsinnig erfolgreich war und den Kumpel zum Multimillionär machte. Die Punkte für Gewinnmitnahmen waren jeweils 100 bzw. 200 Punkte weit vom Einstieg weg, und das war für die damaligen “Panikmärkte” genau die richtige Schrittlänge. Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Zeit, als der DAX erstmalig die Marke von 3.000 Punkten nach oben durchbrach und dann richtig die Post abging, unterbrochen
    allerdings von heftigen Rückschlägen (Asien-Krise, Rußland-Krise, LTCM).

    Mit einem anderen Bekannten, der damals mit der TradeStation arbeitete, hatten wir dann mal das Trendfolgesystem analysiert und kamen schnell zu dem Ergebnis, daß das Geheimnis des Erfolges vor allem auf die Marken zurückzuführen war, bei denen Gewinne mitgenommen wurden. Denn statt des
    Trendfolgesystems, das jeweils die Einstiegsmarken definierte, hatten wir einfach andere Indikatoren hergenommen (Trendfolger wie Oszillatoren), die Ausstiegsmarken jedoch konstant bei 100 und 200 Punkten belassen. Resultat: alle Systeme lieferten eine sehr ähnliche Performance ab.

    Der Kumpel jedenfalls kündigte nach ein paar Jahren seinen Job, kaufte Immobilien und ließ mit einem Restbetrag das System weiterlaufen. Alles richtig gemacht, so schien es jedenfalls. Das Trendfolgesystem gewann in den folgenden fünf Jahren allerdings nichts mehr, sondern verlor in etwa das, was es vorher gewonnen hatte. Langfristig betrachtet eine Nullnummer. Und der Kumpel? Hatte möglicherweise in das gute System doch mehr Geld investiert als öffentlich zugegeben. Jedenfalls war er nach weiteren fünf Jahren wieder Händler bei seinem alten Arbeitgeber und lebte nicht mehr auf großem Fuß wie zehn Jahre zuvor. Bei dieser Gelegeneheit fiel mir dann der Sketch mit Ingolf Lück und Marco Rima ein, wo sie die damalige Sparkassen-Werbung “Mein Haus – mein Auto – mein Boot” verarschen. Lück zu Rima: “Aber an der Wall Street hattest du doch Millionen!” Darauf Rima: “Mein Anlageberater!” Der Anlagebarater war in diesem Falle das gute Trendfolgesystem.

    Wer es nochmal ansehen möchte: https://www.youtube.com/watch?v=G1WFW-0h1eA

    Vielen Dank übrigens an dieser Stelle an Stefan Riße für die ausgezeichnete Analyse, die das Wesentliche genau auf den Punkt bringt. So sieht gute journalistische Arbeit aus und deswegen gibt es von mir für diesen Beitrag auch fünf Sterne.

  • steve müller

    woahhh, danke für die schnelle antwort. ja, wie sie sagten, wohlstandswahrnehmung ist relativ (wie alles , aber sowas besonders). hinterher würden dann wieder viele von denen sagen wie toll doch alles 2016 war…..
    u das sag ich, der fast aus dem selben dorf kommt wie der herr frank meyer. mein bester freund hat mit ihm abitur gemacht u ich fand ihn zumindest immer sehr erfrischend u eloquent. jetzt klingt er leider ziemlich anders…..
    peace aus plauen

  • steve müller

    hallo herr risse, da ich mich seit langer zeit (2 dekaden?) mit ihnen u ihrer herangehensweise sehr gut identifizieren kann, wollte ich ihnen heut kurz etwas zu ihrem onvista kommentar zur EU schreiben. letztlich gäbe es sicher viel zu sagen, doch am auffallendsten war für mich, dass ich heute erst eine umfrage zur EU gehört habe (mit großer freude) welche zum inhalt hatte das die zustimmung in deutschland auf einem alltime high (50 prozent) ist. nun würde ich sagen, dass die EU von den politikern geschaffen worden ist u richtigerweise die bürger nicht explezit gefragt wurden. nur so konnte etwas sehr gutes zustande kommen, von den der überwiegende teil heute profitiert. wobei frieden u wohlstand nur die wichtigsten dinge wären. ich würde denken, dass sich die bürger daran gewöhnen, was sie augenscheinlich, trotz aller probleme, ja auch tun. die ewig gestrigen jedoch, wird man so oder so niemals dazu bekommen, deshalb dürfte es vergebliche mühe sein, das tempo den gegner anzupassen, die ja lediglich gegen alles sind. das wars dann aber auch schon. naja, wollt ich nur mal sagen.bleiben sie wie sie sind, dirk müllers gibts schon genug…

    sandiego.stateuniversity@gmx.de

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Müller,
      vielen Dank für Ihren Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe, insbesondere den Schluss. Wenn wir mir mit den wewig Gestrigen diejenigen meinen, die diese Ideologie in sich tragen, dann sind wir vollkommen einer Meinung. Da kann man nur umso mehr den eigenen Weg verfolgen. Doch es ist eben eine historische Erfahrung, dass es gefährlich wird, wenn es es zu vielen schlecht geht. Da ist selbst die Ideologie mit den höchsten moralischen Zielen zum Scheitern verurteilt und deshalb ein gewisser Pragmatismus gefragt. So denke ich.

  • Jens Koerte

    Hallo Herr Riße!
    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, lief “Gib Ihm SauRiß” ca. 1 1/2 Jahre. Jeden Mittwoch Abend war das ein schöner Termin auf den ich mich schon paar Tage vorher gefreut habe. Gerade die Kombination Sie und Daniel Saurenz war das A&O !!! Daniel sorgte dafür dass die Sache nicht zu sehr entglitt und Sie das es wirklich Unterhaltsam war. Das Sie auch anders können, zeigen Ihre ganzen anderen Webinare und Vorträge sowie eine Vielzahl von Artikeln. Für mich war es sozusagen der wöchentliche Börsenstammtisch den ich real nicht habe. Eine wunderschöne Idee und eine schöne Zeit. Vielen Dank!!!

    • Stefan Riße

      Ich denke, Daniel und ich werden wie Böhmermann und Schulz einen anderen Sendeplatz finden. Wir machen ersteinmal länger Sommerpasue und dann schauen wir mal weiter.

  • Stefan Kusche

    Hallo Herr Risse =-)

    Kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass der langjährige Bärenmarkt vorbei ist, wenn Gold jetzt wieder über 1300 $ schließt? Dafür spricht doch auch die “Wiedergeburt der Hebelwirkung” von Goldminen, die
    in den letzten Jahren der Hausse ja immer mehr abhanden gekommen ist…

  • Christian Störzer

    Hallo Herr Riße,
    Ich weiß, Sie sind hier nur noch selten anzutreffen, aber wenn Sie doch mal vorbeischauen sollten, könnten Sie mir vielleicht folgende Frage beantworten:
    Ich habe mir sporadisch auf YouTube ab und zu mal die Aufzeichnung von “Gib ihm Sauriß” angeschaut, musste aber feststellen, daß seit rund einem Monat keine Aufzeichnung mehr zu finden war. Dann habe ich gestern ein Statement von Ayondo zu einem “Gib ihm Sauriß”-Teaser gelesen, in dem es hieß, daß dieses Webinar gestrichen wurde, weil Sie sich, so wörtlich, “neuen Herausforderungen stellen”. Das ist üblicherweise die freundliche Umschreibung dafür, daß Sie nicht mehr für Ayondo tätig sind.
    Frage: ist das so, und wenn ja, werden Sie sich jetzt wieder mehr dem Journalismus und der Kommentierung des Börsengeschehens zuwenden? Und wird auch auf dieser Website zukünftig wieder mehr zu lesen sein?

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Störzer,
      sie treffen den Nagel auf den Kopf. Meine Zusammenarbeit mit ayondo in bisheriger Form ist beendet. Und ich lasse gerade den Blog anpassen, da ich jetzt wieder mehr als Kommentator und Journalist unterwegs sein werde.
      Schauen Sie sonst hier mal vorbei:http://finanzmarktwelt.de/inside-risse/
      Mein Youtube-Kanal wird auch hierhin verlinkt werden.

  • papelbon

    Was für ein Börsentag! Der Verbrecher Draghi liefert …und dann so ein Crash. Ich habe die Webinare noch nicht gehört aber Ihr super Optimismus Herr Risse könnte Sie vielleicht doch getäuscht haben.

  • ulrich3006

    Stefan Risse, der Jahrhundertbulle . dagegen bin ich ja ein ganz kleiner bulle.

    ich habe 30 jahre börsenerfahrung und zum ersten mal verstehe ich die börse überhaupt nicht. die zinsen sind bei nahe null . dagegen sind aktien doch spottbillig. ich frage mich nur, was könnte der auslöser sein für diese jahrhunderhausse?

  • holger

    die ganzen Achim Matzkes und Harrys & Co mit ihren 8250/8350 werden sich noch die Augen reiben! Bei IG Markets sind mehr Short Positionen als Long im Dax. Die Pessimisten fallen auch anderswo auf….

  • Stefan Riße

    An alle, die sich über den Fonds hier informieren:
    Wie in dem Kommentar unten beschrieben, geht es ja vielen. Deshalb haben wir entschieden ein Wikifolio aufzulegen, das mit der aktuellen bzw. einer etwas offensiveren Positionierung (die Universal hat ja hier willkürlich die Risikogrenzen runtergezogen) bestückt wird. In das könnten Sie switschen und so doch noch die Verluste aufholen, wenn die Börsen wie von mir erwartet, wieder deutlich zulegen Sollten Sie hieran Interesse haben, dann bitte mailen ansr@hpm-hamburg.de

  • Paul Ludwig Schwarz

    Sehr geehrter Herr Risse,

    ich habe Ihren Fonds “Risse Inflation Opportunities” vertrieben. Jetzt habe ich von HPM gehört, daß der Fonds höchstwahrscheinlich nicht auf die KVG von der Heydt übertragen werden kann und liquidiert wird. Dies wäre das Worst Case Szenario, da die Kunden in diesem Fall erhebliche Verluste realisieren würden. Daher meine Frage: Kann dieses Szenarion verhindert werden?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Paul Schwarz

    • Stefan Riße

      Hatten Sie die jünsgten Informationen erhalten?

    • Stefan Riße

      Siehe oben!

    • Stefan Riße

      Das hat uns auch sehr enttäuscht. Zumal man uns sehr viel Zuversicht vermittelt hat, dass es klappen würde. Die Aufsichtsbeghörde hat wohl nicht mitgespielt.
      Weiter siehe oben!

  • Walter

    Jahrhundertchance Aktie

    Hallo Herr Riße,

    Sie haben Recht, ich sehe das genauso. Auf lange Sicht kauft man sich aktuell sicher auch nicht zu teuer in Aktien ein. Aber eine Jahrhundertchance? Seit einigen Jahren ist nichts mehr so, wie es jahrzehntelang war. Viele Regeln gelten nicht mehr. Mit “Die Inflation kommt” hatten Sie 2009 einen Bestseller auf den Markt gebracht. Ich hatte Ihr Buch mit Genuss gelesen. Mit großem Sachverstand hatten Sie alle Einflüsse verständlich aufgezeigt und völlig logische Schlussfolgerungen gezogen. Aber nach nunmehr 7 Jahren ist die Inflation immer noch nicht da, die Geldschwemmen der Notenbanken zeigen kaum Wirkung und es sieht eher danach aus, als würden die Industrienation auch in den nächsten Jahren eher gegen Deflation kämpfen. Trotz aller Logik lagen Sie im Ergebnis mehr oder weniger komplett falsch. Daraus kann Ihnen niemand einen Vorwurf machen, aber es kann Ihnen aktuell wieder passieren. Es gibt derzeit einfach zu viele Brandherde auf dieser Welt und wenn nur einer von ihnen eskaliert (die ölexportierenden Länder kommen zusehends in Schwierigkeiten), kann der DAX schnell wieder auf 6.000 Punkten stehen und an der Börse herrscht Massenpanik und Weltuntergangsstimmung – wie immer bei einem Crash. Eigentlich gibt es immer nur einen wirklich guten Zeitpunkt in Aktien einzusteigen: unmittelbar nach einem Crash, wenn alles voller Pessimismus ist. Das Jahrhundert ist noch nicht alt und wir haben schon zwei solche Crashs in ihm erlebt und der nächste wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich bin in Aktien investiert, aber ich halte mir ordentlich Pulver trocken. Immobilien sind mir schon lange viel zu teuer, haben zu viele Folgekosten und machen viel zu viel Arbeit. An Gold finde ich seit Monaten großen Gefallen. Als Krisenwährung hatte es sich schon immer bewährt und viel tiefer kann der Goldpreis eigentlich nicht mehr fallen. Mit Gold schläft es sich derzeit auch besser als mit Aktien und eine Verdopplung traue ich dem Goldpreis in den nächsten Jahren eher zu, als dem Weltaktienindex.

    Mit besten Grüßen
    Walter Schmid

  • Konrad

    Hallo Herr Risse, mich würde Ihre Meinung zu dem Hussman Index interessieren:
    http://www.hussmanfunds.com/wmc/wmc151207.htm
    Dieser gibt gut den zukünftig (über 10-12 Jahre) erwartenden Ertrag von Aktien wieder. Derzeit ist er an einem Minimum angekommen (ähnlich 2000). Natürlich ist das viele Geld der Notenbanken auch in (naher) Zukunft da, aber ganz sollte man diese historische Sicht nicht verlieren, oder? Oder ist es diesmal wirklich “This time is different” (Rogoff)? Und wenn ja wie lange?
    Es ist mir klar, dass es da keine eindeutigen Antworten gibt, aber eine Diskussion hier im Forum dazu wäre interessant, glaube ich.

  • Stephan

    Hallo Herr Risse, super Danke für die schnelle Information. Dann sollte ja noch alles klappen, zeitlich reicht das ja, oder? Schönes Wochenende und Glückwunsch, Fonds läuft doch wieder fanz ordentlich im Markt!

  • Stephan

    Hallo Herr Risse, betreffend ihres Fonds, teilt mir meine Bank nun mit, dass der Fonds zum 6.4.16 geschlossen und aufgelöst wird. Anteile, die bis zu dem Tag nicht verkauft sind, werden durch Barauzahlung liquidiert. Ich denke die KAG wird gewechselt und der Fonds läuft weiter?? Denke mal das interessiert hier so ziemlich alle Anleger. Können Sie uns bitte aufklären?
    Gruß
    Stephan

    • Stefan Riße

      Das ist nach wie vor geplant. Allerdings muß die neue KVG noch die
      genehmigung von der Bafin bekommen. Vorher hat Ihre Bank keine andere
      Information.

  • PSRF

    Herr Riße,
    der Dax ist ordentlich gestiegen. Nach meinem Empfinden haben Ihre beiden Fonds allerdings nur leicht zugelegt, obwohl Sie Long sind.
    Wie ist das zu verstehen?
    Außerdem wünsche ich mir eine herausgehobene Stellung im Fond, denn so schlecht waren Ihre Einschätzungen nicht, vom Timing und dem offenbar nicht bewältigten psychischen Belastungen bei der Fondsverantwortung abgesehen, aber das kann sich ja bessern. Insofern Verteidigung der eigenen Position vor einem “Gremium” ist sicher sinnvoll.

    • Stefan Riße

      Danke. Es ist aber nicht richtig, dass der der Fonds nur leicht zulegt. Sie müssen das prozentual sehen und der Kurs ist immer einen Tag verzögert, gibt also die Bewertung des Vortages wieder. Wenn er um 2 Euro springt, dann sind das über 3 Prozent. Er steigt schneller als der markt. Eigentlich sollte es noch mehr sein, aber das Risikomanagement der KVG setzt mir da enge Grenzen.

  • Ellen Otto

    Hallo Herr Riße,

    erst jetzt habe ich Ihr Buch “Die Inflation kommt” gelesen.Der Grund für diese Verspätung war der Titel. Er ist zutreffend, wenn man den Inhalt des Buches kennt, aber irritierend so lange man das Buch noch nicht gelesen hat. Jahrelang dachte ich: “Wieder so ein Spinner und Panikmacher” im Sinne von “Der große Crash Kommt, ich kenne die Rettung”. Ihr Buch hat mich eines Besseren belehrt.
    Die Zusammenhänge der Entwicklung auf den Finanzmärkten bis 2009 sind hervorragend und sehr verständlich erklärt. Die Prognosen und Lösungsvorschläge für die Zukunft sind logisch.
    Meine Frage:
    Würden Sie aus heutiger Sicht einige Korrekturen am Buch vornehmen?
    Ich denke dabei z.B. an den Zeithorizont der vorhergesagten Inflation oder auch an die Goldpreisentwicklung. Dabei ist mir völlig klar, dass es trotz Erkennen einer langfristigen Tendenz, unmöglich ist, alle Details einer Entwicklung exakt vorherzusagen, weil zu viele unvorhersehbare Faktoren eine Rolle spielen.
    Übrigens: Die Flüchtlingswelle spült doch eine riesige Menge junger Verbraucher, die uns bisher gefehlt haben, in unser Land.
    Trotz fast unlösbar erscheinender Probleme, welche mit deren Integration verbunden sind, könnte das doch auf lange Sicht eine zumindest wirtschaftliche Stärkung für Deutschland bedeuten.
    Wie stehen Sie dazu?
    Ihre Antworten erwarte ich voller Spannung.

    Mit freundliche Grüße Ellen Otto

    • Stefan Riße

      Ich hoffe, Sie sehen meine Antzwort noch. Ich halte voll an meine Thesen fest, es bleibt nur der Zeithorizont. Es kann noch ein paar weitere Jahre dauern, bis es zu mehr Inflation kommt.

  • Böing Norbert

    Wo bleibt die Asset Inflation

    • Stefan Riße

      Warten Sie mal ab …

  • holger offhaus

    Zum Flüchtlingsthema

    Was unsere derzeitig größte Herausforderung betrifft nervt dieses ewige schwarz/weiß “Schubladendenken”. Als ob alle Bedenkenträger beim Thema Flüchtlingskrise am rechten Rand zu finden sind. Außer Frage steht, dass den armen Teufeln geholfen werden muss! Das was mich wütend macht sind unsere Politiker die in der Vergangenheit, ja fast jede Woche, beweisen das sie stets und ständig selbst mit einfachen Aufgaben überfordert sind. Wir sahen die Griechenlandkrise mit dem Beweis der Verantwortlichen in Berlin und Brüssel von Ökonomie unzureichend Ahnung zu haben. Wir sehen aktuell das Wlan-Gesetz das einen die Nackenhaare hochstellt, das Nachtreten bei VW, die ganzen sinnlosen Überregulierungen in allen Bereichen erinnert an überforderte Eltern die ihre Kinder gängeln. Wer unsere lieblichen Behörden schon einmal beim arbeiten bemerkt hat muss sich fragen wie diese solch große Verantwortung wie die Flüchtlingskrise in der Zukunft meistern wollen. Wer die Diskussionen in der Flüchtlingskrise aufmerksam verfolgt, wird gemerkt haben das unsere Herren und Frauen Politiker Planlos sind. Das ist erschreckend und macht den meisten Leuten Angst. Wer dabei noch ruft “Wir schaffen das” ist ausgesprochen naiv! Als es um Griechenland ging schrieb ich vor Jahren, dass das Griechenland-Problem keines nur der Griechen ist und war für mehr Nachsicht. Von allen Seiten gab es Griechenland Bashing und einige dieser Leute stehen jetzt auf der Seite “bedenkenlos freudig”, was bemerkenswert ist. Das wir eigentlich nur noch von einer Partei regiert werden wird sich vermutlich jetzt schon ungünstig für unsere Zukunft entwickeln. Deutschland geht es so gut weil wir eine für unsere Wirtschaftspotenz viel zu schwache Währung und einen sehr niedrigen Ölpreis haben nicht auf Grund der verantwortlichen Parteien. Wir müssen über das Kreuz bei den nächsten Wahlen ganz genau nachdenken, mehr noch als in der Vergangenheit.

    • Stefan Riße

      Und es geht es so gut, weil wir sehr viele fleißie und kreative Menschen in diem Land haben. Man kann Ihnen nur beipflichten.

  • Christian Störzer

    Hallo Herr Riße,

    zunächst einmal möchte ich Ihnen meine vollste Anerkennung dafür ausssprechen, daß Sie bereit sind, auch in persönlich schwierigen Situationen sich der öffentlichen Diskussion zu stellen. Das müssten Sie ja keineswegs tun! Sie könnten einfach Ihre Website deaktivieren und nichts mehr von sich geben in dem Moment, wo es nicht mehr alles nach Plan läuft, so wie man das ja allenthalben und überall auf der Welt beobachten kann.

    Jetzt habe ich allerdings noch ein paar Fragen zur Zukunft Ihres Fonds:

    1. Sie sagen, daß Sie in Zukunft nur noch Teil eines Anlagegremiums sein werden. Bestimmen Sie noch maßgeblich die Richtung des Fonds oder sind Sie nur noch “primus inter pares” und könnten im Anlageausschuß auch überstimmt werden, wenn mal nicht alle einer Meinung sein sollten?

    2. Wird der Fonds weiterhin “Riße Inflation Opportunities” heißen oder findet ein Namenswechsel statt?

    3. Wird die Anlagestrategie weiterhin sein, auf die erwarteten Folgen einer Geldschwemme durch die Notenbanken zu setzen, oder findet ein Wechsel der Anlagestrategie statt? Sie sagten, der Fonds starte nach dem KAG-Wechsel im Prinzip bei Null. Gilt das auch für eine Neuausrichtung der Anlagestrategie?

    4. Planen Sie langfristig, sich aus dem Fondsgeschäft zurückzuziehen und mit der aktuellen Neuordnung einen Schritt in diese Richtung zu gehen, oder handelt es sich nur um eine – ich sage mal “Professionalisierung der Entscheidungsstrukturen” – die prinzipiell aber keine Auswirkung auf Ihr Engagement als Fondsmanager hat?

    Ich danke Ihnen schon mal im voraus für möglichst weitestgehende Beantwortung!

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Störzer,
      ich stelle mich natürlich auch weiter der Diskussion, allerdings habe ich mich entscheiden, ab jetzt doch jeden Kommentar einzeln freizugeben, da es zuletzt dann eben doch zu viele unangemessene Kommentare gab. Zu Ihren Fragen:
      1. Ich werde immer noch maßgeblich mitwirken, aber es wird ein Team geben, dass mich auch überstimmen kann, damit es vermieden wird, sich in eine Richtung zu verrennen.
      2. Den Namen werden wir vorraussichtlich ändern, um auch deutlich zu machen, dass hier ein Neuanfang stattgefunden hat.
      3. Das ist noch nicht ganz klar. Es kann auch sein, dass wir dort Strategien einsetzen, die automatiosiert sind. An denenich aber mit gewirkt habe ducrh die Einbindung von Sehntiments. Oder ein Mix aus beidem, um die Renditen zu glätten.
      4. Das wird ein wenig auch von der weiterebn Entwicklung abhängen. Komme ich zurück in die Spur und kann meinen Beitrag leisten, dann bkeieb ich natürlich dabei. komme ich aber irgendwann zu dem Schluss, dass ich genrell hier nicht der richtige bin, dann müsste ich dem Rechnung tragen.

  • Stephan

    Hallo Herr Risse, vielen Dank für die Info betreffend der neuen KAG. Die ist aber nicht sehr bekannt, oder? Egal, Hauptsache es geht weiter.
    Irgendwie erhalte ich aber immer noch kein Factsheet automatisch. Email haben Sie aber schon. Können Sie da bitte nochmals nachschauen?
    Für die neue Konstellation viel Glück und folgen Sie einfach Ihrer Meinung und lassen sich bitte nicht von dem “Lärm” der täglich um nichts handelt aus der Ruhe bringen.
    Ihre Aussagen stimmen doch in der Regel, trauen Sie sich und setzen diese einfach so um. Das klappt dann wieder.Wenn dann die Sicherheit zurück ist, kommt auch die Performance wieder.
    Gruß
    Stephan

    • Stefan Riße

      Was soll ich sagen? Vielen Dank für diese aufmunternden Worte und das differenzierte Bild. Genauso wird es gehen.
      Email-Adresse habe ich nochmals weitergegeben.

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, ich glaube es Ihnen. Was konkret ändert sich dadurch für mich als Anleger? Beziehungsweise wieviel “Stefan Riße” steckt dann noch in diesem Fond??
    Mit freundlichen Grüßen

    • Stefan Riße

      Also zunächst bleibt das die Positionierung drin, bis ich zum dem Schluss komme, die jetzt irgendwann einsetzenden Rallye ist beendet. Dann werden wir sozusagen bei Null anfangen. Ich werde wichtiger Teil des Anlageausschusses bleiben, doch hätte ich in der Vergangeheit Leute gebraucht, die mich zurückholen, als ich mich da in eine Richtung verannt habe. Deshalb wollen wir das zukünftig gemeinsam
      machen. Es werden erfahrene Portfoliomanager aus der HPM sein. Näheres werden wir noch benennen. Auch der Einatz von Algorithmen ist eine Option. Hier haben wir sehr erfolgreiche Strategien. An der Sentiment-Strategie habe ich maßgeblich mitgewirkt.

  • Stephan

    guten Abend, kann man erfahren, welche KAG dies sein wird?

    • Stefan Riße

      Ja, es wird KVG van der Heydt SA sein.

      • Holger Seidel

        Ich habe es aber richtig gelesen, dass der Fonds solange weitergeführt wird, jedoch mit einer Risikogrenze von 120%?! Zukünftig wird der Fonds dann von einem Managementteam geführt werden. Wer gehört diesem an? Ziehen Sie persönlich die Reißleine und geben die Verantwortung ab?

        • Stefan Riße

          Ja, das haben sie richtig verstanden. Die Long-Positionierung wird beibehalten, muss aber leicht verkleinert werden. So läuft es ersteinmal weiter. ich werde Teil des Anlageausschusses bleiben, doch hätte ich in der Vergangeheit Leute gebraucht, die mich zurückholen, als ich mich da in eine Richtung verannt habe. Deshalb wollen wir das zukünftig gemeinsam machen. Es werden erfahrene Portfoliomanager aus der HPM sein. Näheres werden wir noch benennen. Auch der Einatz von Algorithmen ist eine Option. Hier haben wir sehr erfolgreiche Strategien.

  • Bernd Emser

    Moin Herr Riße,
    in der Zeitschrift “Der Aktionär” (Ausgabe 03/15) war ein Artikel mit dem Titel: “So würde Kostolany heute handeln” zu lesen. Was meinen Sie zu den dortigen Aussagen … und würde Herr Kostolany heute in den russischen Markt investieren? Wenn man Herrn Kostolanys Bücher gelesen hat und die derzeitige Bewertungen (z.B. der Gazprom Aktie) sieht, wäre er bestimmt bereits dort investiert, meinen Sie nicht auch?

    • Stefan Riße

      ich habe den Artikel nicht gelesen. Kostolany würde auf jeden Fall davon ausgehen, dass die Russen alle Ihre Schulden begleichen werden. Ob er in Gazprom investieren würde, weiß ich nicht.

  • Tobin Smith

    Guten Tag Herr Riße,

    der Fond ist jetzt vom Fondvermögen schon stark geschrumpft und ich habe im Handelsblatt gelesen das es eng werden könnte, da die Kosten natürlich die gleichen bleiben aber prozentual immer mehr ins Gewicht fallen.

    Muss man sich als Anleger sorgen machen, dass der Fond geschlossen wird und werden Sie genug Zeit bekommen das Ruder noch einmal herumzureißen?

    • Marco Dargel

      Diesen Fond?

      Kennzahlen des RIßE INFLATION OPPORTUNITIES UI – AK B in EUR berechnet
      3 Jahre-50,19%
      Nein, ich würde mir keine Sorgen machen. Ich würde anfangen, mein Geld selber zu investieren. In 3 Jahren 50 Prozent zu verbrennen ist gar nicht so schwer.
      Das macht Herrn Riße nicht zu einem schlechten Spekulanten. Er spekuliert nur gerne mit hohem Risiko.
      Wie sagte mal Kosto? “Ich kann niemanden sagen, wie man schnell reich wird. Aber ich kann sagen, wie man schnell arm wird: Indem man versucht schnell reich zu werden.”
      Herr Riße hat Kosto nie verstanden. Er denkt ja auch, dass man Gold haben muss, wenn es keiner haben will, weil Kosto es so geschrieben hatte: Dass man Gold dann haben solle, wenn es keiner haben will: Aber Kosto hat Gold gehasst. Und immer geschrieben, dass man davon die Finger lassen solle.
      Herr Riße hat etwas von Jesse Livermore: Man handelt anders als man glaubt und entgegen seinen Prinzipien.
      Ob es gut geht? Keine Ahnung. Aber Kosto hatte immer dazu geraten, Konsequent zu bleiben.
      Ob Kosto immer recht hatte? Keine Ahnung.
      Er selber schrieb, er hatte in nur 51 Prozent aller Fälle recht.
      Nun, dann hat man halt auch häufig unrecht. Das macht allerdings gehebelte Spekulationen gefährlich.
      Obwohl Aktien von guten Unternehmen langfristig gut sind, schlagen die meisten den Markt nicht. Innerhalb von 10 Jahren machen die meisten Verlust.
      Irgendwann gewinnen wir alle mal groß: Am Ende ist entscheidend, was wir verlieren, wenn wir falsch liegen.
      Das hat Warren Buffett groß gemacht. Er hat nie groß verloren.
      Und da ich auch gerade wieder in den Markt eingestiegen bin, wenn auch nur mit 50 Prozent, würde ich sogar wetten, dass es nun richtig runter geht. Das wird allerdings Herrn Riße richtig plätten. Er hat den höheren Hebel 🙂
      Fazit: Frei nach Kosto : Lerne Fischen, dann muss Dir niemand Fische schenken. Mach es selber.

    • Stefan Riße

      Nein, der Fonds wird weitergeführt. Wir werden allerdings die Fondsgesellschaft wechseln. Der Universal ist der Fonds zu klein und wir sind mit dem Service auch nicht mehr zufrieden.
      Wir haben aber schon eine deutsche Fondsgesellschaft gefunden, die den Fonds übernimmt.

  • Marco Dargel

    Rechnet man 400 Punkte im Dax heraus, weil es vielleicht ungefähr dem Wert von 2 mal gezahlten Dividenden entspricht, haben wir aktuell die Bewertungen von 2014 unterschritten.

    Von Anlegerpanik ist keine Spur. Eigentlich lustig, schrieben doch viele, dass auch keine Euphorie da sei, was für das Ende eines Bullenmarktes spreche.
    Nimmt man aber an, dass wir schon in einem Bärenmarkt sind, könnte man nun auch sagen, dass es noch keine Panik gebe, was für das Ende eines Bärenmarktes spreche.
    Ganz plötzlich sitzt man da und fragt sich, ob das der fiese Bärenmarkt gekommen ist ohne anzuklopfen.
    Vor 6 Monaten war ja noch Party Time. Aktien konnten da ja nicht mehr fallen und waren alternativlos billig. Dividenden waren die neuen Zinsen.

    Die Wertpapierkredite sind immer noch auf hohem Level. Bin mal gespannt, wann die erste Riesenwelle von Margin Calls kommt. Einige dürften schon sehr angespannt sein.

    Wir stehen vor einer großen Marktbewegung, denke ich. Für die Bullen wird es sicherlich die entscheidende Schlacht werden, den Bullenmarkt zu retten.
    Wenn sie in den nächsten Wochen verlieren, dann war es das erst mal. Dann herrscht der Bär.

    Wie knapp die Schlacht zwischen Bullen und Bären in einem Fall wird, kann man hier gut sehen: http://www.wikifolio.com/de/400007-Sentiment-Depot
    Viel Glück

  • Marco Dargel

    Ich weiß nicht, was sich jeder vorstellt. Aber ich habe eine Ahnung davon, was sich niemand vorstellt: Dax unter 6000.
    Natürlich führt nun jeder gerne die Zinsen an. Allerdings bleibt die Frage, wie lange die Notenbanken grundsätzlich alles manipulieren können.
    Es liegen unglaublich hohe Kredite im Markt, der illiquide sein könnte.
    Zur Zeit ist jeder schlau, der Kredite hat und jeder dämlich, der Cash liegen hat.
    Allerdings hat man auch schon oft in der Vergangenheit gesehen, wie sich die Stimmung dreht.
    Das System ist anfälliger als zu jedem früheren Zeitpunkt. Es ist fragil.
    Kosto sagte mal, der Bär kommt, wenn der letzte Bär Bulle geworden ist.
    Allerdings bleibe ich dabei. Man kann den Bär nicht timen.

  • holger offhaus

    hallo,
    das Gap bei 9630 zu 9701 ist sehr groß um das es nicht geschlossen wird, oder? Da wir ja in einem halben Monat saisonal vor einer stark bullischen Zeit stehen kann ich mir nicht vorstellen, dass das Gap erst irgendwann ab 2016 geschlossen wird. Aber wenn immer mehr auf solche Gaps achten könnte es auch passieren das verhältnismäßig mehr von denen offen bleiben als es in der Vergangenheit gewohnt war. Und bei 10050/48 ist noch eins mit 2/4 Punkten

    • Stefan Riße

      Schauen Sie sich den Teaser zu GiS an, da gibt’s die Antwort …

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, ich kann mich noch ganz gut an Ihre Jahresprognose 2015 erinnern. Ihre Einschätzung war vor Jahresanfang, dass das “Damoklesschwert” Wall Street hinunterrauschen müsse und sich der Optimismus legen beziehungsweise verschwinden müsse, damit wir wieder vernünftige Einstiegskurse bekommen. Aktuell sehe ich genau diese Situation. Aus vielen Richtungen hört man derzeit dass nach 7 Jahren Hausse diese demnächst zu Ende gehen wird. Ich könnte mir vorstellen, wenn es aus China mal “ruhiger” wird, dass sich die Börsen auch wieder schnell beruhigen und wir weitere 2-3 gute Börsenjahre erleben werden. Teilen Sie meine Einschätzung?

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Albrecht, Sie führen noch mal so schön vor, wie unfähig ich doch war, meine eigentlich nicht so schlechten Prognosen umzusetzen. Und hätte ich jetzt wieder drauf gesetzt, das es zum Verfall nach unten geht, dann wäre schon wieder Holland in Not. Ich teile ihre Einschätzung. Der Pessimismus hat stark zugenommen.Insofern kann die langfristige Prognose schon noch aufgehen.

  • Meinolf Ramsel

    Grüße Sie Herr Riße! Sie schreiben in Ihrem Onvista-Beitrag vom 04.09.2015 so nett “Gefangen in der Stop-Loss-Falle”. In was ist ihr Fonds eigentlich gefangen?

    Natürlich hat auch der Stop-Loss seine Tücken, denn mittlerweile haben viele dieses “Werkzeug” für sich entdeckt und dadurch wird eine Abwärtsbewegung im Zweifel noch verstärkt (war Ende August 2015 sicher zu sehen). Und in einer Seitwärtsbewegung ist es auch nicht wirklich sinnvoll.

    Was mit Ihrem Fonds aber passiert ist ist doch irre. In meinen Augen wird hier einfach zu sehr in die Glaskugel geschaut, die aber immer und immer einer Wette gleich kommt. Entsprechend groß ist aktuell die Enttäuschung, da Ihre Einschätzung so nicht eingetreten ist.

    • Stefan Riße

      Es ist nicht so sehr ein generell falsche Einschätzung gewesen als vielmehr die nicht vorhandene Fähigkeit, die Meinung konsequent umzusetzen. So lief ich Entwicklungen am Ende hinterher, die ich zuvor richtig vorausgesehen habe. Im Versuch klüger als mit Stopp-Loss abzusichern ist leider auch nichts gewonnen worden. Ich bedauere das aufrichtig. Wenn Sie mir Ihre Email-Adresse geben, dann setzte ich Sie gerne auf den Factsheet-Verteiler.

  • Karl-Heinz Zimmer

    Herr Rißes HedgeFonds ist im September 2012 mit € 104- damals mit Ausgabeaufschlag- gestartet, heute zahlt das keiner mehr, mit viel wohlwollender PR z.B. Focus Money..
    Stand heute ca. € 55, ergo fast Halbierung.

    Man vergleiche mit einer Benchmark wie DAX. Ein Grauen für Investierte. Das ist Fakt ohne jede Polemik.

    Ich kenne 2 Bekannte, welche seit Monaten Herrn Riße als zuverlässigen Kontraindikator nehmen statt z.B. BLÖD (die äussern sich zu selten wie damals 2001 oder als Gold bei 1900 stand). Fahren sehr gut damit.

    Da Herr Riße weiter long ist und ich selber nicht hebele, warte ich jetzt auf Schnäppchen bei 9.000 – 9.500, auch entsprechend im S&P. (Bem.: Ich hoffe, Herr Riße shortet dann.)

    Dax 9.000 – 9.500. Dazu kommt es sicherlich.

    Ich verkaufe trotzdem dennoch nicht, habe nur ein paar kleinere
    Gewinne realisiert.

  • Eva Wolf

    Ich bin total enttäuscht von Ihrem Fond, habe in gut 2 Jahren nun 45,84% verloren, soviel wie bei keiner meiner Anlagen. Auf einem Ihrer Vorträge haben Sie mich damals von Ihrer Strategie überzeugt, aber das war wohl alles heiße Luft. Mit welcher Berechtigung Sie ein Anlage Spezialist sein sollen ist mir inzwischen völlig unverständlich.

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, ich habe gerade den Artikel über Ihren Dax-Ausblick gelesen, bei dem Sie nochmals mit schwächeren Kursen rechnen. Sie sind im Fond aber nach wie vor (stark) long engagiert oder?? Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Albrecht

    • Walter

      Ich glaube eher nicht, dass es noch ein “Nachbeben” geben wird. Aber sollte sich die Nachrichtenlage zuspitzen, kann es durchaus noch einmal einen weiteren und vielleicht noch viel stärkeren Einbruch an den Börsen geben. Aber selbst, wenn Herr Riße fest an diesen 2. Einbruch glaubt, muss er in seinem Fonds diesmal long bleiben!!! Brechen die Kurse tatsächlich noch einmal ein, werden sie sich bald wieder erholen. Es gibt einfach keine Alternativen zu Aktien. Ginge Herr Riße in seinem Fonds noch einmal short und die Kurse steigen, wäre das ein Fiasko und sein endgültiges Aus als Fondsmanager. Und es wäre dann auch ein 2. Mal “Spielcasino” pur. Das wird er nicht noch einmal tun.

      Wir dürfen eines aber nicht vergessen: Hätte Herr Riße vor Monaten eisern an seiner Theorie einer Korrektur festgehalten, wären er und seine Anleger jetzt gerade reich belohnt worden. So nah liegen Erfolg und Misserfolg bei einander.

      Es waren aber auch nicht nur die Aktien, bei denen Herr Riße ein falsches Timing hatte. Er lag auch bei italienischen Staatsanleihen, beim Euro und beim Gold falsch. Auch die Besten trifft es manchmal hart und Warren Buffet ist auch schon einige Male mächtig ins Fettnäpfchen getreten.

      • Stefan Riße

        Siehe Antwort oben. Jetzt bleiebn wir natürlich long,

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Albrecht,
      nein natürlich bleiben wir voll long. Denn was wäre, wenn ich mich irre? Dann fährt der Zuig wieder ohne uns ab. Für solche taktischen Manöver gibt es jetzt keinen Raum mehr.

    • Christian Störzer

      Ein weiterer Schuß nach unten ist auch bei mir noch eingeplant, ohne garantieren zu können, daß dieser auch kommt. Nennenswert tiefer als 9300 am “Schwarzen Montag” wird es wohl aber nicht mehr gehen. Oder anders formuliert: die Chance nach oben ist derzeit größer als das Risiko nach unten.

      Wir hatten ja das Problem, daß wir zu Jahresbeginn praktisch ohne Korrektur auf 12400 gestiegen sind. Nach dem Bruch der Unterstützung bei 10650 gab es somit auch keine weiteren Unterstützungen mehr bis zu den Niveaus vom Dezember letzten Jahres. In einem Band von 9150 bis 9300 hat der DAX aber guten horizontalen Support. Ängste allein sollten nicht ausreichen, diesen in absehbarer Zeit nachhaltig nach unten zu durchstoßen.

  • Siegfried1871

    Kann man den Fonds Riße Inflation Opportunities auch shorten ? Die Idee wäre genial. Aktuell Kurs < 54 € , gestern annähernd – 12 %. Auf Jahresicht ein Minus von ca. 60 %. Das wäre p.a. bei nur Hebel 3 fast 180 % plus. Traumhaft.

    • Walter

      Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen. Manche haben ihn auch verdient, den Spott, Herr Riße aber wohl eher nicht. Deshalb finde ich Ihren Beitrag auch nicht wirklich witzig.

  • Christian Störzer

    Wenn ich die Antwort auf die Frage von Herrn Albrecht schon mal im Vorhinein geben darf, denn die dort beschriebenen Vorgänge sind ja evident und lassen eigentlich einen jeden die gleiche Frage stellen.

    Aus meiner Sicht sind es zwei Dinge: zum einen eine nicht konsequent genug durchgehaltene Umsetzung des eigenen Konzepts und der eigenen Überzeugungen. Zum anderen ein zu
    umfangreicher Handels- bzw. Investitionsansatz, insbesondere im Hinblick auf das Traden.

    Also das ursprüngliche Konzept war, wenn ich das richtig verstanden habe, das folgende:

    Die Notenbanken überschütten die Welt mit billigem Geld, das muß zu Inflation führen, sprich Preissteigerung, und hierauf gründet die Anlagestrategie (daher ja auch der Name “Inflation Opportunities”). Nun ist die Inflation auf den Waren- und Gütermärkten bislang zwar nicht angekommen, wohl aber auf den Finanzmärkten, die sogenannte “asset inflation”, und da ja nur in diese Assets investiert wird, ist das das Entscheidende. Es werden also Aktien, Bonds und Edelmetalle gekauft. So weit – so gut, summa summarum hat/hätte diese Vorgehensweise auch Ertrag gebracht.

    Dann kommt irgendwann der Punkt, wo die Sache sich ins Extreme steigert, denn schließlich kriegen das ja auch die anderen Anleger mit und kaufen alle, was das Zeug hält. Und wo man dann vor der Frage steht, mal kürzer zu treten, weil das Risiko einer Blasenbildung zu groß geworden ist. Bei den Aktien hat Herr Risse den Wendepunkt auch klar erkannt, der im ersten Quartal dieses Jahres mit den Geissens seine symbolische Krone aufgesetzt bekam. Somit wäre der Punkt dann da gewesen, sich aus der
    Long-Position in Aktien zu verabschieden (man muß ja jetzt nicht gleich short gehen). Das passierte ja auch, doch was kam dann? Schon nach wenigen hundert Punkten im DAX nach unten wurde der Short in Long gedreht und wieder gekauft.
    Also jetzt doch “Reich mit Geiss?” Oder als Gemeinschaftsprojekt
    “Reich mit Geiss & Risse?” Das kann’s doch wohl nicht sein! Hier
    wurde schlicht die eigene Erkenntnis, daß die Bäume nirgendwo in den Himmel wachsen, nicht konsequent genug umgesetzt.

    Und jetzt der zweite Punkt. Ich möchte das Wort “Hybris” hier eigentlich nicht verwenden, aber es geht in diese Richtung. Nämlich die (letztlich irrige) Auffassung, den Markt “zu kennen”. Hier noch mal eine kleine Korrektur, da noch mal ein kurzer Schlenker seitwärts und nach unten – egal, ich kenne sie alle und weiß, wie man damit umgeht. Und daraus erwächst dann so etwas wie Ende letzten Jahres, bei knapp unter 10.000 im DAX schnell nochmal short zu gehen für ein paar hundert Punkte um dann den perfekten Drehpunkt für die große Rallye nach oben abzupassen. Wie das ausgegangen ist, wissen wir ja und müssen das nicht
    weiter breittreten.

    Ich sage hier ganz klar: die Rumtraderei hat in einem Fonds nichts zu suchen. Auch Herr Risse hat ja schon frühzeitig erkannt, daß diese letztlich bestenfalls ein Nullsummenspiel ist, wurde aber vermutlich durch seine eigenen Tradingerfolge (nachzulesen unter
    “Meine Performance”) in die Irre geführt. Ich weiß aus eigener
    Erfahrung, wie gefährlich es ist, zu lange zu viel Erfolg zu haben. Man meint, Dinge zu kennen und zu können, die man in Wahrheit gar nicht kennt und kann.

    Als Fazit und zugleich auch als motivierende Botschaft für die Zukunft möchte ich festhalten:
    Herr Risse, auch wenn das Projekt “Fondsmanager” gescheitert ist, bleiben Sie der Welt und dem Markt als kluger und kritischer Beobachter erhalten – vielleicht mit mehr Abstand zu den Dingen ohne die eigene ständige Involvierung! Wie heißt es bei Lao Tse: “Klar sieht, wer von ferne sieht und nebelhaft, wer Anteil nimmt.”

    • PSRF

      Das sehe ich ganz ähnlich. Fantastischer Beitrag. Herr Riße bleibt für mich einer der ganz großen Marktkenner aber er ist natürlich keine “Glaskugel”.

      • Siegfried1871

        Zuviel Ironie finde ich nicht ok.

        • PSRF

          Finde ich auch nicht OK. 😉
          Jetzt hat das “Damoklesschwert Wall Street” doch noch zugeschlagen.
          Von Herrn Risse richtig erkannt, allerdings erneut das gleiche Problem: der Zeitpunkt.
          Ist auch extrem schwer.
          Ich werde versuchen mir zu seinen Analysen verstärkt eine eigene Meinung zu bilden, besonders zum Aspekt Zeitpunkt.

    • PSRF

      Eine Frage hätte ich dann doch. Was meinen Sie mit:
      “ohne die eigene ständige Involvierung!”
      und was sollte es bewirken?

      • Christian Störzer

        Wenn man selber zu sehr drinsteckt mit eigenem Geld und dem von Kunden neigt man dazu, die Dinge nicht mehr so objektiv zu sehen, wie man das als neutraler Beobachter kann. Beispielsweise schließe ich nicht aus, daß Herrn Risses doch recht ordentlicher Optimusmus für DAX 22000 damit zusammenhängt; eine Sicht auf den Markt, die ich im ersten Quartal dieses Jahres bei ihm so nicht wahrgenommen habe, als er selbst short war, und wo mehr Optimismus nicht geschadet hätte, den er ja grundsätzlich auch hatte.

        Herr Risse hat die erfreuliche Gabe, das Marktgeschehen für Laien wie Fachleute gleichermaßen verständlich und hurmorvoll darzustellen, und das sollte – finde ich – uns allen auf jeden Fall erhalten bleiben.

        • PSRF

          Volle Zustimmung! Aber auch das FLS Webinar sollte erhalten bleiben. Hin und wieder sollte man sich auch ernsthaft mit Dingen auseinandersetzen.
          Ich weiß alle stehen auf unsere Spaßgesellschaft, aber 100% Spaßgesellschaft ist mir zu viel, das kann man auch über kriegen.
          Inzwischen habe ich das Gefühl selbst der Wetterbericht entschuldigt sich für jeden Regentropfen, Hauptsache Sonne, wie es der Landwirtschaft mit Trockenheit ergeht ist offenbar egal.
          Irgendwie symptomatisch finde ich.

        • PSRF

          Volle Zustimmung bezieht sich auf die verständliche und humorvolle Art, das soll auch bitte bleiben.
          Warum das eigene Engagement schaden soll wird mir nicht klar, es kann doch auch zu enormer Vorsicht führen.
          Die Distanz kann man sich m.E. auch so wahren.
          Ich sehe eher das Problem, das Herr Riße zu wenig Zeit zum Reflektieren hat.

    • Walter

      Tja, hier haben Sie wohl Recht.

      Wenn man an der Börse zu viel will, geht es meistens in die Hose. Wäre seine Strategie aufgegangen, hätte Herr Riße gleich im ersten Jahr eine beeindruckende Performance hingelegt, die Presse hätte Lobeshymnen auf ihn und seinen Fonds gesungen und die Anleger wären in Scharen eingestiegen. Dieser Verlockung war er wohl erlegen. Er ist bei seinem Fonds ein zu großes Risiko eingegangen. Das hätte er wissen und es daher lassen müssen. Bitter für ihn und für die Anleger.

  • kostosem

    Hallo Hr. Risse
    hab nur ne frage warum haben sie meine meinung zum thema inflation gelöscht
    dachte eigentlich dass sie mehr eier in der hose haben wenn es um andere meinung geht

    wäre schön wenn sie antworten würden

    • Stefan Riße

      Mir gefäält die persönliche Note nicht. Wenn wir sachlich diskutieren immer gerne. Außerdem möchte ich nicht, dass hier andere Experten gepostet werden. Wenn, dann bitte die eigene sachliche Meinung.

      • kostosem

        was is daran nicht sachlich wenn ich sage das löhne über inflation entscheiden und nicht das geld drucken
        und ausserdem kommt das meiste neue geld doch von den banken (girokonten)
        das geld was die notenbanken schaffen hat doch gerade mal ein anteil von 20 oder 30 prozent und landet selten in der realwirtschaft wo es zur inflation führen kann

        die links habe ich nur gepostet weil ich zu faul zum schreiben bin

  • holger offhaus

    Juhu Ausverkauf!
    Selbst Optimisten sprechen von “nun kleine Positionen eingehen, allerdings nicht vollinvestieren” Ich gehe jetzt volle Anne Kaffeekanne rein. Jetzt gibt es wieder so einige Werte die im KGV unter ihrem langfristigem Wachstum notieren. Kann sein das es noch zehn Prozent fällt, ist mir egal. Ich bin heute Shoppen und total happy! Wo man auch immer liest wird man echt angesteckt mit gänsehaut, ich war kalt duschen und habe alles wieder vergessen! Viele Grüße

    • Christian Störzer

      Genau, jetzt DAX kaufen, bin ich mit dabei! Wir haben den VDAX (new) mit 38 auf Jahreshoch und 10 Punkte höher als am Freitag. Ein klassisches Ausverkaufsszenario.

  • kostosem

    link vergeseen

    die berühmten 5 konten der volkswirtschaft

    https://www.youtube.com/watch?v=NmPh5YGGNwo

  • kostosem

    geld (schuldscheine oder auch kreditgeld genant)is wertlos deswegen kann geld drucken nicht zur entwertung führen (inflation) die löhne treiben die Inflation und solange die reallöhne (produktivität + inflation) nicht steigen wird es keine inflation geben sondern deflation
    die wirtschaft steigert jedes ja ihre produktivität(mehr gütter)wenn die reallöhne nicht steigen fehlen die neuen kunden um die zusätzlichen güter zu kaufen wie in den 1920er Jahren und das ergebnis ist deflation und depression weil es zu ein preiskampf führen wird wo die unternehmen fersuchen ihre märkte zu halten

    wer mehr wissen will schaut euch die links an

    https://www.youtube.com/watch?v=guVuUZZFPpQ

    https://www.youtube.com/watch?v=06SQ963o61k
    https://www.youtube.com/watch?v=r16oVasDNB4

  • Siegfried1871

    Ich war vor ca.1 Jahr kurz in dem Fonds bei Stand ca. 115€ im August 2014. Nur ein paar Tage und bin mit geringem Verlust sehr schnell ausgestiegen, als ich erkannt habe, dass es sich um einen reinen Hedge-Fonds handelt. Ich schätzte Herrn Riße sehr, fand seine Aussagen fundiert und zudem unterhaltsam. Heute steht der Fonds bei € 63,72. Das ist beeindruckend. Herr Riße hat sich als zuverlässiger Kontraindikator erwiesen,

    Pardon, Riße Inflation Opportunities bedeutet Chancen sein Geld auf eine andere Art als durch Inflation zu entwerten.

    Man sollte auch bei Fonds schnell genug die Reißleine ziehen.

    Voriges Jahr so um den 16.Oktober 2014 stand der Dax bei 8.300 und Herr Riße steigt um auf short. Vor kurzem bei ca. 11.600 – vor der lächerlichen Griechenland-Entscheidung – schwenkt er auf long und jetzt “Der DAX kann die 22.000 schneller erreichen, als wir denken, wenn das Zinsumfeld bleibt.”

    Die finanzielle Repression – verschwiegene Inflation plus weiter 0 Zins – bleibt natürlich, weil die BRD und die restliche EU bankrott ist. Die millionenfache Einwanderung in die Sozialsysteme wächst dazu exponentiell und geht weiter bis zum Zusammenbruch. Düstere Aussichten.

    Die Bilanz von Herrn Riße …. pardon, den Rest lasse ich weg.

    Ich glaube auch so nicht, dass dieser Beitrag lange bestehen bleibt.

    • kostosem

      das märchen das man nachhaltig mit geld geld verdienen kann
      nur mit kapital (technology) kann man real geld verdienen
      alles andere sind nullsummenspiele was die einen gewinnen verlieren die anderen

      https://www.youtube.com/watch?v=rgnbEWK_gnc

  • Gerhard

    Hallo Hr. Risse!

    Wir gehen den japanischen Weg. In Japan haben wir seit über 20 Jahren keine Inflation und keine Zinsen. Staatsanleihen nahe null Prozent oder sogar negativ. Der Nikkei ist damals fett abgeschmiert und nie wieder hochgekommen.
    Ich nehme an es lag am starken Yen, und dass die anderen Märkte dagegen einfach attraktiver waren.
    Frage 1: Wissen Sie, worin die Japaner die letzten 25 Jahre ihr Geld angelegt haben, wenn es dort doch praktisch keine Zinsen gab. Ich nehme an sie haben im Ausland die Rendite gesucht?

    Frage 2: Kann das nicht auch bei uns passieren? Was ist, wenn durch die andauernd schlechte Wirtschaftslage die Unternehmen weniger verdienen werden und dadurch auch die Kurse fallen? Ich nehme an, das war auch in Japan damals der Fall wegen des starken Yen. Da die Schere zwischen arm und reich immer mehr auseinander geht und die meisten Leute immer weniger Geld zur Verfügung haben, da die Mindestlöhne (weltweit) kaum steigen (in USA deutlich höhere Inflation als Lohnsteigerung!), fehlt einfach langfristig die (weltweite) Nachfrage. Da hilft es auch nichts, wenn es zu Aktien keine Alternative gibt. Wenn nur mehr die Hälfte verdient wird, fallen auch die Kurse dementsprechend. Worin sehen Sie die Zuversicht, dass die Unternehmen trotz immer weniger Nachfrage wegen sinkender Reallöhne weltweit ihre Gewinne langfristig noch mehr steigern oder zumindest halten werden können?

    Frage 3: Was ist, wenn ein Währungskrieg ausbricht bzw. weitergeht? Wenn China weiter abwertet, die USA die Zinsen nicht erhöhen, stattdessen ein QE machen, wäre das ein Desaster für den (dann wohl starken) Euro und den Dax.

    Wie man es dreht und wendet, man kommt zu keiner Lösung. Die Frage ist nur, welche Blase am stärksten aufgeblasen wird, und das ist schwer absehbar. Prinzipiell denke ich jedoch auch, dass die Aktien deutlich steigen könnten, allerdings wird es extrem volatil.

    Vielen Dank!

  • Stephan

    By the way, wie reagieren Sie auf den heutigen Sell Off an den Märkten? DAX unter 10.400 nach Börse, USA im freien Fall. gold explodiert. Haben wir noch Gold, oder leider auch nicht mehr? Ich frag mich manchmal schon wo der Mehrwert eines aktiven Managers liegt. Immer dem Markt hinter her zu rennen, kann ja nicht im Sinne des Erfinders sein, oder?

    • Stefan Riße

      Ich habe den Anlegern mit dem Fonds jedenfalls keinen Mehrwert gebracht. Das ist wohl klar. Gold haben wir noch, Es sind rund 20% des Volumens. das nützt aber wenig, wenn die Aktienmärkte so abschmieren. ich hätte nur den Miut haben müssen, an meinen Shorts festzuhalten. Doch in einem Fonds mit diesem öffentlichen Druck,fehlte mir leider die mentale Stärke.

      • Gerhard Albrecht

        Hallo Herr Riße, wirklich nicht böse gemeint, aber man kann seine Argumentation immer nach der jeweiligen Marktlage richten. Ich kann mich erinnern, dass Sie vor 2 Wochen noch gesagt haben, dass Sie eigentlich ja immer Bulle waren und Sie sich mit den ganzen short Postionen immer tiefer “reinmanövriert” haben uns Sie den Absprung dann nicht mehr geschafft haben. Sie lagen bei fast allen Entscheidungen im letzten Jahr einfach grundlegend komplett falsch. Fast 50% Minus auf 1 Jahr ist halt schon enorm.

        • Stefan Riße

          Kein Widerspruch. Und Sie dürfen mir glauben, bei allem Humor, den ich in Interviews zeige, ich nehme die Sache sehr ernst, zumal ich selbst viekl Geld im Fonds habe. Mich hat das ganze wirklich viele schlaflose Nächte gekostet und ist mir auch unangenehm. Die Frage ist jetzt: Waren die 12.400 die Höchstkurse für viele Jahre, oder ist das was wir sehen, nur ein Intermezzo. Ich glaube letzteres. Die Begründung folgt in Kürze in meinen Artikeln.
          Die Antwort folgt in mein

          • Gerhard Albrecht

            Hallo Herr Riße, ich glaube es Ihnen wirklich dass Sie die Sache sehr ernst nehmen. Offen gesagt gehe ich davon aus, dass der aktuelle Kursabschwung eine mehr oder weniger gesunde Korrektur war bez. noch ist. Die 3.Phase der Aufwärtsbewegung haben wir noch nicht gesehen, und ich kann mir nicht vorstellen dass diese Hausse so abrupt endet wie 2008. Auch wenn Ihre Aussage von Dax Richtung 22000 von den vielen belächelt wurde, ich finde die Auffassung nicht so abwegig. Ich könnte mir vorstellen dass wir innerhalb dieser Hausse innerhalb der nächsten 2 Jahre im Dax zwischen 15000 und 18000 Punkten stehen. Vom Fond erwarte ich dann bei einer raschen Erholung im Dax dass er diesmal wirklich mit richig “Drive” reagiert.

          • Stefan Kusche

            “Offen gesagt gehe ich davon aus, dass der aktuelle Kursabschwung eine mehr oder weniger gesunde Korrektur war bez. noch ist…”

            Davon geht nur irgendwie jeder aus…

      • PSRF

        Herr Riße,
        das empfinde ich jetzt als irritierend.
        Wenn Sie eine Meinung zum Markt haben sollten Sie diese auch klar sagen. Wenn Sie sich dann im Fonds anders positionieren, dann sollten Sie sagen warum (öffentlicher Druck oder was auch immer es ein mag)!
        Ihre Meinung war mir immer wichtig, jetzt weiß ich aber nicht mehr ist es Ihre oder eine, die irgendeinem Druck angepasst wurde.
        Oder habe ich das falsch verstanden?
        Sind Sie jetzt bullish aus eigener Überzeugung?

  • Stephan

    Hallo Herr Risse, vielen Dank für Ihre ausführungen. vielleicht bin ich zu doof, aber ich finde auf der Seite keinen Kontaktbutton ?!

    • PSRF

      ganz unten im schwarz unterlegten Feld, ganz rechts: Kontakt
      oder
      ganz unten im Impressum zu finden:
      info@rissesblog.de

  • Christian Störzer

    Hallo Herr Risse,
    ich würde Sie gerne mal als Spekulanten (ich hoffe, Sie sehen sich noch als einer) zum Ölpreis etwas fragen.
    Halten Sie das aktuelle Preisniveau von um die 42 – 45 Dollar pro Barrel für WTI für dauerhaft realistisch oder halten Sie es für denkbar, daß wir in den nächsten 1-2 Jahren wieder in die alte Traging-Range von ca. 75 bis 110 Dollar hineinlaufen? Oder anders gefragt: was wird schneller passieren: Öl von 45 auf 90 Dollar oder Gold von 1100 auf 2200 Dollar?

    • Stefan Riße

      Keine einfachen Fragen. Ich denek Öl bei 75 geht schneller als Gold bei 2.200, Wichtig. Beides wird wohl steigen, allein weil die durchschnittlichen Förderkosten nicht mehr viel tiefer sind als der Preis. Der DAX kann die 22.000 schneller erreichen, als wir denken, wenn das Zinsumfeld bleibt.
      Und klar bin ich noch Spekulant. Wie sagte Kostolany. Wer nicht zweimal im Leben pleite war, darf sich nicht so nennen. Ich hatte keine einfache Zeit in den veergangenen Monaten. Das gehört zum Spekulantendasein dazu.

      • Christian Störzer

        Also die Vergleichsfragen zum Gold und zum DAX
        waren von mir eigentlich überwiegend rhetorisch gemeint, aber da Sie sowohl die 2200 im Gold wie auch die 22000 im DAX in absehbarer Zeit ernsthaft in Erwägung zu ziehen scheinen, muß ich dann doch ganz kurz die Motivation meiner Überlegung
        darstellen.

        Der Hintergrund war die Antwort auf die momentan
        nicht ganz einfach zu beantwortende Frage: “Was kann man denn gegenwärtig noch kaufen?”, und da fiel mir spontan nur das Öl ein. Dieses hat sich vom Stand vor einem Jahr halbiert und ist aktuell auch nicht mehr so wahnsinnig weit weg von seinen Tiefstständen aus dem Jahr 2009. Nun ist der alleinige Umstand, daß ein Wirtschaftsgut deutlich im Preis gefallen ist noch keine Garantie dafür, daß es zukünftig wieder steigen muß. Doch beim Öl kommt ein wichtiger Umstand hinzu: seit Ende des Zweiten Weltkriegs (ältere Daten habe ich nicht) ist die Weltnachfrage nach Öl kontinuierlich angestiegen bis zum heutigen Tage, praktisch unbeeindruckt von allen zwischenzeitlichen Krisen, Turmoils und was es sonst noch so an Verwerfungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt alles gegeben hat. Und ein Blick auf die Prognosen der Weltbevölkerungsentwicklung sowie des zunehmenden Wohlstands in den Schwellen- und Entwicklungsländern läßt erwarten, daß dieser Trend sich zumindest für die nächsten 10 Jahre unvermindert fortsetzt. Auf der Angebotsseite dagegen hat die Schließung von bei den heutigen
        Preisen nicht mehr rentablen Ölquellen längst begonnen, weitere Firmenpleiten werden folgen. Und mittlerweile aufgekommene Zweifel an der Nachhaltigkeit des Fracking-Booms tun ihr Übriges. Und somit scheint es nur eine Frage der Zeit zu
        sein, bis der aktuell vorhandene Angebotsüberhang verschwindet und dann auf eine weiter gestiegene Weltnachfrage trifft.

        Eine solche Situation, insbesondere eine stetig
        steigende Nachfrage über die Jahrzehnte, haben wir beim Gold nicht. Gold hat für mich eher den Charakter einer “Panikwährung”, die bezeichnenderweise ihr Hoch zu dem Zeitpunkt hatte, als die Fed unter Führung von Ben Bernanke ihre Quantitative Easing Programme startete und Ängste vor einer Hyperinflation aufkamen. Beides, das Quantitative Easing ebenso wie die Ängste vor der Hyperinflation, sind längst verschwunden, und mit ihnen die Goldhausse. Ob und wann die nächste Panik kommt, fühle ich mich völlig außerstande zu prognostizieren, und somit ist Gold für mich bis auf weiteres kein Thema.

        Und der DAX – tja, von seinen Jahres- und historischen Höchstständen ist er augenblicklich 1.500 Punkte weit weg und tut sich mächtig schwer damit, diese auch nur annähernd zu erreichen. Und wenn er es irgendwann vielleicht doch einmal schafft, ist dort erstmal beinharter Widerstand mindestens so wie bei der 10.000 letztes Jahr, vielleicht sogar wie bei der 8.000 in früheren Jahren. Wir dürfen ja nicht vergessen, daß der große Push in den ersten drei Monaten dieses Jahres maßgeblich vom Carry-Trade im Dollar gegen den Euro getragen wurde. Doch die von vielen Experten vorausgesagte Parität beim Euro/Dollar läßt weiter auf sich warten, und wenn man sich den historischen Durchschnittskurs anschaut, der bei etwa 1,25 liegt, sind auch Zweifel angebracht, ob diese Parität überhaupt nochkommt. Werden die Amerikaner wirklich zulassen, daß sich Europa auf Kosten ihrer Währung wirtschaftlich
        saniert? Ohne die Schützenhilfe des Dollars wird es für den DAX aber ganz, ganz schwer, neue Höchststände zu erklimmen. Möglicherweise kann ich eine 22.000 noch kurz vor meinem regulären Ableben genießen, aber in den nächsten zwei Jahren? Ich verwette meinen kompletten Allerwertesten darauf, daß das nicht passiert.

        Bleibt unterm Strich nur…..Öl. Oder habe ich was
        übersehen?

      • Christian Störzer

        Und weil Sie gerade nochmal den Kostolany erwähnten:

        Ich habe mich in den vergangenen Jahren mehr als einmal dabei erwischt, wo im Geiste Kostolany neben mir saß und sagte: “Mein lieber Freund, was hat denn das, was Du hier treibst, noch mit Spekulation zu tun? Besinne Dich auf das, womit Du vor dreißig Jahren Erfolg haben wolltest und bleibe dabei!”

        In der Finanzwelt sind in den letzten Jahrzehnten so viele Dinge erfunden worden, die alle so verführerisch sind und mit denen man meint, noch zusätzliches Geld gewinnen zu können, was mit der “echten Spekulation” im Kostolany`schen Sinne nichts mehr zu tun hat. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich für meinen Teil bin hier mehrfach vom “Pfad der Tugend” abgekommen ohne am Ende wirklich besser dazustehen. Das Problem ist, daß alle diese Instrumente und die technischen Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen, auch zu einer anderen Sichtweise und Umgang mit den Dingen verleiten.

        Muß ich mir jetzt wirklich Gedanken machen, wo der nächste Support im Dax ist, ob “die” 10650 hält und der Markt nach oben dreht oder er noch weitere 500 Punkte fällt, ob die anderen “alle” bullish oder bearish sind und der Markt aktuell überverkauft ist oder nicht usw. Kostolany hat schon ganz vernünftig empfohlen, man soll sich einfach die Schlaftablette kaufen, sprich nicht mehr so sehr hinsehen und sich verrückt machen lassen. Heißt konkret: bin ich der Meinung, daß der Dax von heute 11000 oder 10650 auf 22000 steigen wird in einer angemessenen Zeit? Wenn die Antwort “Ja” lautet und ich das auch gut begründen kann, dann hinein in Aktien und Schlaftablette schlucken und fortan nicht mehr hinschauen, ob Draghi dieses und Tsipras jenes gesagt hat und ob das “Sentiment” jetzt gut oder schlecht ist. Möglicherweise ist das ja auch bei Ihnen das Problem, daß Sie ursprünglich mit gutem Vorsatz gestartet und dann mehr und mehr vom Pfad der Tugend abgewichen sind.

        • Marco Dargel

          Kosto hat nie gesagt, dass man zu Höchstkursen kaufen und dann schlafen gehen soll. Er schrieb immer, dann zu kaufen, wenn es massiv runter geht und dann schlafen zu gehen. Jeder kann gucken, ob wir jetzt eher Höchst oder Tiefkurse haben..Kosto würde zu diesen Kursen niemals Kaufen oder dazu raten, außer das man weiß, dass man auf einem Pulverfass sitzt und trotzdem den Blues spielen will. Kosto hat immer geschrieben, das man im Hoch einer Hausse weise sein soll.
          Bitte beleidigt Kosto nicht, indem Ihr ihn umdeutet. Er würde jetzt nicht kaufen.

          • Christian Störzer

            Das hat hier auch niemand gesagt, daß Kostolany behauptete, man solle zu Höchstkursen kaufen. Meine Antwort bezog sich auf Herrn Risses Eischätzung “der DAX kann die 22.000 schneller erreichen als wir denken”, und wenn man dieser Meinung ist, sollte man auch konsequent handeln und nicht so sehr nach rechts, links, oben und unten schauen und meinen, man müßte hier noch mal die Konsolidierung abwarten und dort die Mini-Rallye spielen usw. und sich zu sehr vom aktuellen Stimmungsumfeld beeinflussen lassen. Ich selbst bin übrigens nicht der Meinung, daß wir uns in absehbarer Zeit auf 22.000 zubewegen, hatte ich ja bereits geschrieben.

  • Stephan

    Hallo Herr Risse,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Nein für das Factsheet hab ich kein Abo. Wo kann ich mich hierfür anmelden?

    • Stefan Riße

      ich bräuchte nur Ihre Mail-Adresse, die Sie mir gerne über den Kontaktbutton hier im Blog übermitteln können.

  • Launige investor

    Bemerkenswert

    Also, als fondmanager, mit 50% verlust , in einem markt der in der gleichen zeit fast 50 % plus gemacht hat

    auch noch im fernsehen ratschläge zu geben und launige sprüche zu machen
    verdienen sie doch einfach erst mal geld, mit dem geld der armen anleger, bevor sie wieder auftreten
    ihre anleger müssen sich doch total veräppelt vorkommen, wenn sie da lustig herumalbern

  • Stephan

    Guten Tag, ich bin jetzt schon seit über einem Jahr im Fonds investiert und so richtig verstehen kann ich die Anlagestrategie nicht. Meine Intension war, ein Asset zu haben, dass durchaus anders korreliert als die Märkte. Was muss ich leider feststellen? Markt steigt, Fonds fällt, Markt fällt, Fonds fällt auch. Ich verstehe das jetzt nicht mehr und wäre sehr dankbar eine Erklärung zu bekommen. Das der Fonds mit “heissen Reifen ” investiert ist mir klar, das wollte ich ja sogar auch haben. Allerdings kann es doch nicht sein, dass man so was von daneben liegt in der Performance? Ich habe das Gefühl, dass keine der Entscheidungen im Fonds jemals aufging!Sorry, weshalb braucht es da einen Fondsmanager? Sehr geehrter Herr Risse als aktiver Rennradler, so wie ich auch, weiß ich aberechnet wird immer am Schluss und bei manchen Etappen braucht man Geduld um am Ende vorne zu landen! Aber wie soll das bei der verbrannten Erde noch gehen?????

    • Gerhard Albrecht

      Ich glaube “diese” Anlagestrategie versteht keiner mehr. Habe im Bekanntenkreis einige Leute, die in dem Fond investiert sind/waren. Das Problem ist dass den Anlegern Anlageentscheidungen in seinem Fond suggeriert werden aber diese nicht eingehalten werden. Letzten Oktober hieß es von Herrn Riße, er wäre Dax short. Der Dax ging dann steil nach unten auf gut 8300 Pkt. Was passiert, der Fond fällt trotzdem erheblich. Auf meine Nachfrage hin sagte Herr Riße er lag mit italienischen Staatsanleihen schief. Was ich bis heute für eine Unverschämtheit halte, als er heuer bei einem Dax-Stand im März von 12400 Pkt seinen
      Anlegern verspricht, dass er nach wie vor extrem short positioniert
      sind und die Anleger mit “erheblichen Drive” (Original-Aussage von Herrn Riße) von einer Korrektur profitieren werden und dann nach
      anschließender 1600 Pkt Dax Korrektur der Fond sogar erheblich fällt! Dies kann man das in keinster Weise verstehen, man kommt sich als Anleger schon ziemlich getäuscht vor offen gesagt. Seine Aussage dazu dass ein
      Hang-Seng Long nicht aufging ist schon eine sehr schwache
      Entschuldigung. Anleger in meinem Umfeld, die sich nicht jeden Tag über den Nettowert des Fonds informieren, gingen in dieser Phase davon aus, dass der Fond gefühlmäßig von 80 auf ca 110-120 € steigt. Es wurde ja auch “erheblicher Drive” bei einer Korrektur versprochen bei den Anlegern, die sich nicht von der Hausse in den Bann ziehen lassen (Original-Aussage von Herrn Risse). Wenn allerdings der Fond dann auf teilweise unter 70 € fällt, verliert der Fond Manager seine Glaubwürdigkeit. Sowas darf nicht passieren, entgegen der verlauteten Anlage-Strategie so zu investieren. Ich persönlich habe den größten Teil des Fonds im Juli letzen Jahres gekauft, das heißt mit Ausgabeaufschlag habe ich durchschnittlich 121 € für einen Anteil bezahlt. Gestern stand ein Anteil bei 68 €uro. So macht man aus 50000 Euro 28000 Euro. Bin seit 1996 an der Börse aktiv, und dieses Investment ist für mich bisher das schlechteste, welches ich je getätigt habe. War von Herrn Riße immer extrem überzeugt, die Kolumnen sind nach wie vor klasse, aber was da im Fond passiert. Einfach nur erbärmlich. Was passiert jetzt wenn Gold richtig abschmiert und der Dax nochmal ne saftige Korrektur auf 10000 Pkt erlebt? Dann denk ich sind wir bei 40 €. Da bekommt man dann richtig Bauchschmerzen wenn man darüber nachdenkt.
      Beste Grüße

      • Martin

        Sie lassen Ihr Investment um über 40% fallen und jammern dann herum? Herr Albrecht, wirklich, seit Jahren jammern Sie in diesem Blog herum. Verkaufen Sie doch einfach endlich Ihre Anteil! Ziehen Sie Ihren Stopp-Loss, seien Sie mutig und übernehmen Sie Verantwortung! Der Fund läuft nicht gut, war also ein schlechter Deal… Dumm gelaufen, sie hätten bei 5% Minus schon verkaufen sollen. Der schlechte Trader sind in diesem Fall Sie. Man bekommt Bauchschmerzen wenn man Ihr Gejammer lies.

    • Stefan Riße

      Ich verstehe Ihre Kritik und sie ist auch berechtigt. Sind Sie auf dem Verteiler für das Factsheet? Wenn nicht, wenden Sie sich gerne an mich. Daraus geht mehr hervor. Doch auch hier kurz meine Antwort auf ihre Frage zur Strategie. Wenn Sie die Bewegung des Fonds in den letzten Tagen sehen, dann erkennen sie, dass er ganz eindeutig long positioniert ist. So wird es auch bleiben, denn ich sehe noch deutlich weiter steigende Märkte. Vielleicht nehme ich mal Teil-Gewinne mit und verkleinere die Position, doch short wird der Fonds nicht mehr positioniert sein, gibt es nicht eindeutige Signale euiner deutlich restriktiveren Geldpolitik.
      In die Short-Position habe ich mich aus einer Stillhalterposition im verganegen Jahr über short Calls hineinmanövriert und den Absprung nicht mehr geschafft. Ich wolltze dann auf Korrektur warten, um das Minus etwas zu verkeibnern. Das habe ich auch, doch meine langfristige Meinung war ja eigentlich eine andere und so habe ich immer wieder abgesichert oder Vola verkauft, für den Fall, dass der Markt doch weiter nach oben zieht. Vor den ersten enrtscheidenden Griechenlandverhandlungen hab ich dann auf long gedreht, weil ich fest davon ausging, dass die Griechen sich das nicht antun. Am Ende hatte ich auch recht, doch die Schleife, die sie gedreht haben, hat dann nochmals zu Verlusten geführt auch beim Roll-Over im VStioxx. Ich übernehme hier alle Verantwortung, doch zuletzt hat dann auch die Fondsgesellschaft mit dafür gesorgt, dasss sich der Fonds mit der sinkenden Vola nicht so schnell erholt hat, wie er zuvor verlor, weil ich am Wendepunkt der Vola dazu gezwungen wurde, Risiken abzubauen und die Risikoschwellen gemessen als Vale at Risk herabgesetzt wurden.
      Fazit: wenn Sie wie ich glauben, dass der Anlagenotstand noch zu einer weiteren Phase stark steigender Aktien führen wird, dann werden sie mit dem Investment stark wieder aufholen. Denn ich werde nun kein Geld mehr für Absicherungen oder dergleichen ausgeben und der Fonds ist mehr als 100% investiert. Ist ihre Meinung eine andere, dann liegt der Ausstieg nahe.

      • PSRF

        Hallo Herr Riße,
        was bedeutet das “der Fonds ist mehr als 100% investiert”?
        Beabsichtigen Sie wenn das Gap bei 10710 im Dax geschlossen ist und die Sentiments es hergeben noch einmal nachkaufen bei der Long Position?

        • Stefan Riße

          Der Fonds kann ja mittelbar etwas Leverage nehmen. Bei Schließen des Gaps könnte es sein, dass ich noch ein paar Call-Spreads dazu nehme. Insgesamt sidn wir aber schon gut positioniert.

  • Herr Patrick

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    1) Vollständiger Name:

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    7) Mobil:

    8) Monatliches Einkommen:

    9) Beruf:

    10), die Sie getan haben hier über uns.

    11) Haben Sie vor der Anwendung?

    Freundliche Grüße

    Herr Patrick M / D

  • Launige investor

    Launige investor

    Ist schon eine launige strategie, bei steigenden kursen short sein und bei fallenden long

    seit gestern wird die ersehnte 10-20% korrektur begonnen haben

  • Jojo

    Oh man, die Empfehlungen im Video vom 23.07.2015 waren ja volltreffer, folgende Werte wurden zum AnShorten empfohlen:
    Amazon
    Facebook
    Netflix
    Google
    Satrbucks

    Oh man ich hoffe nur für alle eure Fallower das hier keiner auf den extrem guten Tipp von Herrn Saurenz Amazon, Starbucks… zu anzushorten eingegangen ist. Geldvernichtung im Highspeedtempo!

    Das sage ich nicht erst im Nachhinein, sondern wie unten in meinem Link bereits zu sehen, bin ich in diesen Werten Long und werde es auch bleiben.

    Gib ihm SauRiß!!! Aber bitte nicht zu viel!!!

    Fairerweise muss man hier anmerken, dass die Anmerkungen von Herrn Risse bzgl. Apple und dem Vergleich zum Neuen Markt sehr gut waren, schade nur dass Sie nicht mal mit dem Trend von Apple eingestiegen sind, nur weil er schon seit 10 Jahren heiß gelaufen ist…

    Viel Erfolg allen Anlegern und jeder liegt mal daneben!!!

  • Jessica Hook

    guten Tag

    Sind Sie auf der Suche nach finanzieller Unterstützung? Brauchen Sie eine dringende Darlehen, um Ihre Rechnungen oder Schulden zu bezahlen? was auch immer das Darlehen vielleicht sollten Sie uns per E-Mail kontaktieren Heute: ptlenders@yahoo.com

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    Monatliches Einkommen:
    Beruf:

    Wir werden warten, um die Informationen, die Sie gut zu empfangen.

    Hinweis: Alle Antworten sollten ptlenders@yahoo.com weitergeleitet

    Danke.

    Miss Nancy Leonard

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße,
    wie hoch ist aktuell der Anteil der Gold-Long-Position in Ihrem Fond? Ich persönlich glaube dass wir heuer die 1000 Dollar locker unterschreiten werden und befürchte deshalb ein erneutes “Fiasko” im Fond.

    Freundliche Grüße, Gerhard Albrecht

    • Stefan Riße

      20 %

  • Dieter

    Sehr geehrter Herr Riße,

    in Webinaren stellten Sie schon häufiger klar, dass Sie keine Stops-Loss-Order verwenden, sondern die Positionen nur glatt stellen, wenn Sie der Meinung sind falsch zu liegen.
    Ich teile Ihr Argumentation, dass der Markt nur zu oft in Phasen der Übertreibung diese Order schnell mal abräumt, nur um anschließend wieder zu wenden.
    Allerdings stellt sich mir dann die Frage, wie Sie Ihr Trading gestalten. Wie legen Sie dann Positionsgrößen (bei CFDs) fest? Hebeln Sie beispielsweise Ihr Konto um einen gewissen Faktor?
    Beim Pyramidisieren erscheint mir hingegen ein SL unvermeidlich?

    Sie müssen hierbei nicht ins Detail gehen, wäre aber nett wenn Sie dazu mal ein paar Worte verlieren könnten.

    • Stefan Riße

      Bei gehebelten Positionen setze ich natürlich Stopps und beim Pyramidisieren sind sie natürlich notwendig. Sie sind bei mir nur eben fast immer 10 % oder weiter entfernt

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    leider haben Sie eine Menge Anleger bereits so
    verunsichert u.a. mich, dass ich alles in Ihrem Fond aufgelöst habe und
    mit Sicherheit nicht wieder darin investieren werde auch wenn Ihr Fond
    von jetzt an 10 % jährlich zulegen mag, was ich Ihnen wirklich wünsche.
    Wirkliche Kritik haben Sie zur Zeit des Geschehens nicht ertragen, Ihr Hauptargument war “warum habt ihr das nicht vorher gesagt”!!!
    Arrogante Stimmen (nicht Sie, andere hier im Block), zogen über einen her, als ob alles hier Ahnungslose Anfänger wären und darum gar kein Recht zur Kritik haben.

    Aus diesem Anlass habe ich selbst ein Wikifolio aufgelegt und lasse mich langfristig gerne daran messen messen und schreibe dies jetzt, damit es nicht von anderen Bloggern heißt, die Ahnungslosen Anfänger…

    Aktueller Stand heute: 110
    http://www.wikifolio.com/de/JMJ1978

    Mal sehen was die Zukunft so bringen wird,

    allen hier im Blog,

    viel Erfolg

  • holger offhaus

    Hallo liebe Fondsanleger,

    Nochmal ein eingemischter Kommentar zum Thema RisseInflationOpportunities Fonds.

    Ich verstehe die Ratlosigkeit von Anlegern bei der von Stefan Riße
    getroffenen Aussage “Wenn es im Dax nach unten läuft, läuft der Fonds mit ordentlich Drive nach oben” schon. Nur, die Börse ist kniffliges Terrain. Viele Börsengrößen hatten schwierige Zeiten in ihrem Börsen leben. Was heute ausgesagt wird muss morgen nicht mehr gelten, dass muss begriffen werden. Konsequentes Handeln ist einer der wichtigen Tugend die gebraucht wird um ein
    guter Börsianer zu sein. Und an Hand dieser 180c Drehung von Stefan Riße bin ich Hoffnungsvoll für die
    zukünftige Fondsperfomance. Was ein Börsianer und Fondmanager aber um Gottes Willen niemals braucht ist Druck. Umso mehr Druck auf seine Person ausgeübt wird desto schlechter sein Ergebnis. Die Zusammenhänge sind logisch und müssen einleuchten!
    Viele Antworten können in Börsenbüchern nachgelesen werden. Die Entscheidende Frage ist:
    Was ist der Riße für ein Kerl? Wie schätze ich seine Fähigkeiten ein? Bekommt er es (auf lange Sicht) hin?
    Bei Antwort Ja= Fonds kaufen und
    Antwort Nein= Fonds verkaufen!

    Wo der Fonds heute steht ist mir sowas von egal. Die Anwendung von Prozentrechnung ist Mathematik. Börse ist keine
    Mathematik.
    Das einzige was mich umtreiben würde ist: Hat Stefan Riße genügend Zeit und Ruhe um erfolgreiche Positionen einzugehen? Ich würde mir lieber einen gelangweilten Stefan Riße wünschen als einen Stefan Riße der nicht zum Fahrradfahren kommt.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Stefan Riße

      Vielen Dank für diese Unterstützung. Die Kritik bleibt aber natürlich trotzdem berechtigt. Ichhabe im Bereich Volatilität einfach auch nochmal wirklich auch Pech gehabt, was Gewinne nach unten limitiert hat. Ich fühlte mich ja nie so ganz wohl mit den Shorts, weil sie nicht meiner langfristigen Meinung entsprachen. Ich hätte sie daher nie eingehen dürfen. Ab jetzt wird es keine Positionen mehr geben, die entegenmeiner langfristgen Sicht auf die Dinge laufen.

  • Gerhard

    Hallo Herr Risse!

    Könnten Sie mir bitte sagen, was das aktuelle KGV des MDax und des TecDAX ist? Wissen Sie, wo man diese möglichst aktuell im Internet gratis ersehen kann?

    Noch eine Frage: Der MDax outperformt den Dax, und der TecDax performt noch viel besser in guten Zeiten und in schlechten Zeiten sinkt er auch deutlich weniger als der Dax. Insbesondere im letzten halben Jahr. Haben Sie dafür eine Erklärung? Warum gehen Sie nicht im TexDax long, ansatt im Dax?

    Vielen Dank!

    • Stefan Riße

      KGVs im Netz habe ich auch gerde keine Seite. Müssen recherchieren. Wird es aber sicher geben. Mit dem TecDax haben sie recht, was die jüngerte Vergangenheit betrifft, das muss aber nicht in Zulunft so sein. Ich habe mehr Gefühl für die Leitindizes.

  • Dieter

    Moin Herr Riße,
    ich bin gerade über Ihre Kurzvideos auf finanzmarktwelt.de gestoßen. Ich habe es schon länger vermisst, dass Sie Ihren youtube-Chanel nicht aktiv betreiben. Dies wird nun durch “Inside Riße” perfekt kompensiert. So liefern Sie immer zwischendurch ein kleines update ihrerseits. Ich werde diese Videos mit Spannung weiterverfolgen! Mein Kompliment, weiter so!

    • Stefan Riße

      Ja, da hab ich jetzt Leute, die das schnell weiterverarbeiten, was ich produziere. Das habe ich selbst nicht geschafft.

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, wenn man vor einem Jahr 50000 Euro in Ihren Fond investiert hat, hat man aktuell ca 26500 Euro.
    Ich finde es einfach von Ihnen unkorrekt, Ihren Fond-Anlegern Anlage-Entscheidungen mitzuteilen und diese dann nicht zu befolgen. Wenn Sie z.B. bei einem Dax-Stand heuer im März von 12400 Pkt Ihren Anlegern versprechen, dass Sie nach wie vor extrem short positioniert sind und die Anleger mit “erheblichen Drive” (Original-Aussage von Ihnen) von einer Korrektur profitieren werden und dann nach anschließender 1600 Pkt Dax Korrektur Ihr Fond sogar erheblich fällt, kann man das in keinster Weise verstehen. Ihre Aussage dazu dass ein Hang-Seng Long nicht aufging ist schon eine sehr schwache Entschuldigung. Ich war immer ein sehr großer Fan von Ihnen aber das Vertrauen in Ihren Fond ist komplett dahin. Vor einem Jahr stand der Fond mal bei 117 Euro, aktuell sehe ich einen Preis von 64,88 Euro. Man verliert den Ausgabeaufschlag miteingerechnet aktuell über 45 (!!!!) Prozent auf 1 Jahr. Wenn Ihr langersehnter Gold-Aufschwung nicht kommt, wovon Ich ausgehe, und der Dax jetzt wegen einem Grexit stärker korrigiert, wo stehen wir dann? Wie soll das alles in Ihrem Fond weitergehen??
    Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Albrecht

    • Stefan Riße

      Herr Albrecht,
      sie haben, wie erwähnt recht.Einsehr ungünstiger rollOver im VStoxx kam zum HangSeng noch dazu. Jetzt kommt jedenfalls Ruhe hinein und die Positionierung ist eindeutig long und damit in Übereinstimmung mit meiner langfristigen Meinung. Die Stillhalterposition, die zur Short-Position wurde war der große Fehler, dem sich dann im Versuch, Dinge abzusichern, immer weitere Fehler anschlossen, die hiermit in Zusammenhang standen.

  • Tobin Smith

    Guten Abend Herr Riße,

    ich bin etwas verwirred. Der Dax legt heute zu das sollte schlecht für den Fond sein, aber die Börsen in China legen heute richtig zu. Wieso fällt der Fond dann auf ein allzeit Tief?

    • Stefan Riße

      Ich bin mittlerweile Aktien long und aus diesem sehr früh unglücklichen Short-Trade raus. Bekommen Sie das Factsheet?

      • Dieter

        Wo werden die Factsheets jetzt veröffentlicht?

        • Stefan Riße

          Ich brauche ihre Mail-Adresse, dann setze uich Sie auf den Verteiler.

        • Stefan Riße

          Werden nur verschickt. Solange der Fonds so aussieht, wollen wir damit zunächst nicht mehr werben. ich werde nun zunächst beweisen, dass ich es auch besser kann.

  • Walter

    Wenn bei der Stimmenauszählung in Griechenland nicht getrickst wird, rechne ich mit einer Mehrheit im “Ja”-Lager. Das wird die Kurse erst einmal anfeuern. Aber nur kurz. Das Desaster in Griechenland ist kurzfristig nicht mehr aufzuhalten und wird dann die Aktienmärkte wieder nach unten drücken.

  • PSRF

    Habe meine Long Position aufgelöst und hoffe, Herr Riße liegt richtig.
    Grundsätzlich teile ich die Ansicht, aber wegen des bevorstehenden GR Referendums bin ich erst einmal vorsichtig.

  • PSRF

    Das Gap ist wohl geschlossen, mal sehen, wie weit der Abverkauf noch geht. Aber einen ersten mutigen Long habe ich mir geleistet, vermutlich in etwa dacore mit Herrn Riße.
    Allen viel Erfolg in diesen nicht ganz leichten Zeiten.

    • Stefan Riße

      Sorry für das fehlen meiiner Antworten. Aber Sie beantworten die Fragen ja alle selbst und richtig. Bin nun long im Fonds und Vola short. Jetzt hoffe ich, dass noch genug Anleger bei der Stange bleiben. Strategisch fühle ich mich jetzt wieder richtig positioniert, wenngleich man nie wissen kann, ob der Rauswurf spekulativer Positionen nicht doch noch schnell 1000 Punkte Verlust bringt. Glaube ich aber nicht.

      • PSRF

        Vielen Dank. Mein Vertrauen haben Sie und ich denke mit der Last der Verantwortung das braucht halt etwas Zeit. Vielleicht kommt jetzt die richtige Spur zurück.

        Was mich am Markt noch etwas unruhig macht, ist dass so richtig tiefe Angst nicht vorhanden zu sein scheint. Auch die Warnungen, die man ab und an liest, vor evtl. fehlender Liquidität für den Markt insgesamt irritiert mich.

        Fundamental ist der Dax aber m. E. wieder im Kaufniveau.

        Mit dem Thema Markttechnik haben Sie jedenfalls absolut recht, das konnte ich mir in dieser Dimension noch vor nicht allzu langer Zeit kaum vorstellen.
        Noch ein paar Sprüche.

        Konfuzius (551-479
        v. Chr.), chinesischer Philosoph

        “Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht
        korrigiert, begeht einen zweiten.”

        irgendwo gefunden:

        “It will
        be fine in the end – if it’s not fine, it’s not the end!”

  • Marco Dargel

    Wie einfach Börse plötzlich ist. 7 Jahre Hausse und wir werden alle Bullen. Warum auch nicht? Die Börse ist immer die Freundin aller Spekulanten. Ich wundere mich nur, warum sie mich in den letzten 25Jahren nicht reich gemacht hat. Ach ja, sie hat sich bei mir immer benommen wie eine Hure. Erst hat sich mich angefeuert mit ihren Reizen. Und dann hat sie mich abkassiert. Natürlich ist es dieses mal anders. Das wissen auch die Amis. Obwohl der Dow eher steht, sind die Kredite auf Aktien auf neue Rekorde gestiegen.
    Da muss ja auch der letzte Bär endlich Bulle werden.
    Nun ja: Ich bin der letzte Depp im Spiel: Zum ersten mal nach 25 Jahren Spekulant sein, bin ich ausgestiegen, um nicht das zu machen, was ich immer gemacht habe und werde doof da stehen.
    Aber ein paar Fragen möchte ich mal stellen:
    Zinsen sind down und Dividenden die neuen Zinsen. Warum gilt das nicht für russische Aktien? Oder für Goldminen Aktien?
    Okay, Goldminen und russische Aktien haben eine schlechte Story, aber die können auch DAX Werte bekommen.
    Ich meine, es könnte doch viel lustiger werden: Die Russen senken ihren Leitzins auf Null Prozent. Man stelle sich das mal vor. Das müsste dann doch der absolute Kick für einen Run werden. Oder nicht?
    Ach so einfach ist das nicht? Was für uns gilt, gilt nicht für Russland?
    Doch nicht etwas, weil sie Atomwaffen haben und wir sie fertig machen?
    Wer auch immer sagt, es kann nur noch hoch gehen, mag das mal bitte an den russischen und den Goldminen Aktien erklären.
    Oh, mein Fehler: Russische Aktien und Goldminen Aktien werden sich im nächsten Jahr verdreifachen.
    Ops
    Sorry. Übersehen.

  • PSRF

    Habe mir nochmal Ihre Ausführungen zum P/C Ratio Dax verinnerlicht und mich zu einer kleinen Kaufoption entschieden.
    So richtigen Pessimismus habe ich nicht gesehen und ein Gap ist auch noch offen, allerdings gibt es m.E. auch keinen großen Optimismus mehr.
    Vielleicht kommt nochmal ein richtiger Abverkauf, das könnte dann eine sicherere Situation sein. Aber vielleicht warten auch zu viele darauf? Schwierig.

    • PSRF

      kleine Long Position wieder aufgelöst, Situation ist mir zu unklar.

  • PSRF

    Einen neuen Versuch, den “Riße Index” zu schlagen unternehme ich gegenwärtig nicht. Dax sieht sehr verheißungsvoll aus – volle Zustimmung-, aber das genannte “Wall Street Damoklesschwert” macht mich unsicher, vielleicht wird die Situation für mich noch eindeutiger.
    Sehr schönes Webinar FLS eben.
    Bin gespannt wann Sie Ihre Long Strategie umsetzen werden.

  • PSRF

    der Ausblick zum heutigen Webinar ist schon mal ein Teil der Antwort zu meinen Fragen/Anmerkungen. Aber nur ein Teil…
    Also ich habe mein Konzept, den Riße Index zu schlagen (mit seinen eigenen Prognosen) durchgeführt. Am Freitag Long (abgeleitet der Einschätzung Herr Riße) und im Rahmen der Erholung wieder raus, da das Wikifolio auf short stand. Dann short und realisiert. Auf Grund des geringen Einsatzes sind die Gewinne allerdings eher in homöopathischer Größe, also Gewinn ist das nicht wirklich.
    Aber den Ansatz umgesetzt!
    Herr Riße, Sie schaffen das auch noch 😉
    Beste Grüße und erfolgreiches Handeln!

  • Jojo

    Hallo zusammen,

    im folgenden Wikifolio steht unter pkt. 16, der die beste Performance seit Beginn hat,
    http://www.wikifolio.com/de/PT78PT78

    16. Finger WEG von Empfehlungen der Prominenten a la Geisens, Mr Dax oder Stefan Risse. Alle miteinander reine Geldvernichter.

    So wie Thomas unten argumentiert, ja die typischen Risseverteidiger, ohne fundamentale Daten, so habe ich es auch die letzten Jahre vernommen.

    Und bitte, was ist das für eine Fundament-, Sentiment- und Liquiditätsanalyse?
    Wenn die Bildzeitung sagt Aktien kaufen, dann verkaufen und wenn Mr. Dax sagt short, dann long… Hier hat das nichts mehr mit “Fundament-, Sentiment- und Liquiditätsanalyse” zu tun. Darum habe ich allen hier GLÜCK gewünscht. Glück ist einer der 4 G’s die Kostolany in seinem Buche schreibt. Und schließlich braucht das jeder von uns. Vieleicht wird sich hier Geduld bezahlt machen (Hoffnung:-)), aber die habe ich mit dem Fond nicht mehr, dann lieber woanders z.B. Mr. Dax:-)…

  • Jojo

    Hallo Herr Risse,

    habe mich endlich doch dazu entschlossen bei Ihren Fond auszusteigen. Natürlich mit hohen verlusten! Auch wenn Ihr Fond wieder steigen sollte, was ich allen Investierten wünsche, wird dieser für mich nicht mehr in Frage kommen. Sie handeln nicht wie Sie es selbst sagen. Und im Nachhinein lautet Ihr Argument: Warum haben Sie es nicht vorher gesagt. Ich denke hier haben es Ihnen jetzt mehr als genug vorher mitgeteilt, doch wenn man auf biegen und brechen recht haben will (obwohl kein Mensch recht haben kann, sondern nur recht sprechen), und gegen die Notenbank und seiner eigenen zuvor sinnvollen Liquiditätsanalyse, dann kann das nur noch in die Hose gehen.

    So ich werde das Geld in einen Long-Optionsschein mit Faktor 4 auf CocaCola setzen, mal sehen ob der Ende des Jahres besser steht als Ihr Fond!

    Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

    • PSRF

      Ihnen ebenfalls viel Erfolg!
      Das ist zumindest konsequent, gem. Herrn Rißes Grundlagenwebinar soll man ja wohl nicht auf Einstiegskurse achten, sondern auf die Richtigkeit der Anlage.
      Die Analysen von Herrn Riße begleiten mich seit vielen Jahren und ich fand sie immer (oder meist) sehr gut. Ich bleibe für mich auch dabei dass er ein exzellenter Kenner des Marktes ist.
      Sein agieren mit seinem Fonds kann ich daher kaum noch verstehen. Ich hoffe, dass ich seine Antworten an Herrn Albrecht nicht richtig verstanden habe und dass dazu noch etwas gesagt wird.
      Mann kann mit einer Einschätzung daneben liegen, aber nicht nach seiner Einschätzung handeln, das verstehe ich nicht, Aber vielleicht klärt sich das noch auf.
      Gelernt habe ich durch seine Webinare eine Menge, Hoffentlich gelingt es mir besser die Schlussfolgerungen umzusetzen.
      Ich bleibe zumindest vorerst im Fonds, da ich hoffe, dass Herr Riße mit der Bürde der Verantwortung in Zukunft besser zurechtkommt.

      • Thomas

        Ihre Enttäuschung ist beim besten Willen nicht zu verstehen!
        Herr Riße hat immer betont er weiß nicht wie weit es runter geht, bleibt aber solange Short bis die Sentiments sinken. Die 10.000 als Ziel war nur ein mögliches Szenario, bei dem er immer betont hat es muss nicht so kommen. Langfristig ist er immer bullisch gewesen. Klar wurde in dem Fond nicht alles richtig gemacht, zu beschönigen gibt es da nichts. Aber jetzt bei fallenden Sentiments und dem Verfall im Rücken ist es nur konsequent die Shorts zu schließen! Und der heutige Tag gibt ihm eindeutig recht, es ist der viertgrößte Kursgewinn aller Zeit im Dax (Intraday).
        Wie man es macht, man macht es falsch..aber scheinbar seid ihr wirklich nicht gut aufgehoben in dem Fond..

        • PSRF

          also auf seinem Wikifolio hat er seinen short noch nicht heraus genommen, da laufen die 400 Punkte gegen ihn!
          Und was den Fonds angeht hat er entgegen seiner Ankündigung offenbar den short nicht richtig zu Ende geführt, da steht aber eine Antwort seinerseits noch aus, insofern ist diese Situation noch nicht geklärt für mich.

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,
    was ich hier lese überrascht mich jetzt doch sehr.
    Sie führen ähnlich wie Kostolany ein jahrelanges Eintreten für die Aktie und liegen beim fast größten Anstieg des Dax short. Das allein ist so etwas wie die “Höchststrafe für einen Aktionär”. Aber jeder kann mal falsch liegen.
    Ihre Analyse war ja lediglich vom Timing tragisch. Dann aber sollten wir vom short profitieren, wenn er denn noch kommen sollte. Sie sagten meine ich in einem Webinar sinngemäß, ‘Sie haben schon manchmal die Situation gehabt an ihrer Einschätzung zu zweifeln, aber Sie denken konsequent zu bleiben, denn dann kam es doch so, wie Sie es eingeschätzt haben’.
    Habe ich das richtig verstanden, Sie haben nicht nur den Anstieg im Dax verpasst sondern jetzt auch noch den short bei der Dax Korrektur weitgehend in den Sand gesetzt?
    Wenn das so wäre würde ich mir doch langsam ernste Sorgen machen.
    Folgende Fragen:
    1. Wie ist der short für sich betrachtet gelaufen?
    2. Wie hoch war diese VIX Position und wie hat sie sich auf die short Position ausgewirkt?
    3. Wieso sehen Sie die Hang Seng Position als Absicherung zur Dax short Position? Märkte können doch ganz unterschiedlich laufen. Das mit dem Hang Seng kann doch noch werden.
    4. Werden Sie im Fonds unterstützend ein Gap orientiertes Trading verfolgen?
    5. Werden Sie im Fonds parallel zu den Optionen stärker auch in gute Einzelaktien anlegen. Als ein Beispiel, es wäre schön gewesen, wenn Sie die Situation nach der Aufgabe der Euro Bindung der SNB genutzt hätten und ein paar tolle CH Aktien gekauft hätten. Das wäre eine “Opportunity” gewesen, die Ihrem Fonds gut zu Gesicht gestanden hätte. Auch hier lagen Sie mit Ihren Einschätzungen doch sehr gut.
    Insgesamt muss ich sagen, ich hoffe, dass Sie die innere Kraft finden, Ihre Meinungen im Fonds konsequenter umzusetzen. Die Verluste mit Ihrem Fonds schmerzen sehr.
    An Ihre professionelle Markteinschätzung glaube ich weiterhin, vielleicht werde ich versuchen Ihre Ansätze gepaart mit eigener Analyse parallel für mich umzusetzen (und zwar ohne in letzter Sekunde davon abzuweichen, es sei denn es gibt grundlegend neue Erkenntnisse) und den “Riße Index” zu schlagen.
    Ihnen und allen Marktteilnehmern viel Erfolg!
    Gruß
    PSFR

  • Joerg Brand

    Guten Tag Herr Riße.
    Wir haben uns vor Jahren mal auf der Messe Frankfurt getroffen.
    Am Markt herrscht in Bezug auf die Zinserhöhung der FED nicht die Frage wann diese kommt oder wie stark die Erhöhung sein wird, sondern wann die zweite und dritte usw. kommt und wie hoch diese sein werden.
    Meine Frage ganz allgemein: Welchen Einfluss hat denn eine Zinserhöhung in den USA z.B. auf: EUR/USD und Dax/Dow?
    Hat es auch größere Einflüsse auf Comodities?
    Danke und Grüße

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, der Dax hat mittlerweile seit seinen Höchstständen über 1400 Pkt bzw ca 15 % verloren. Ende März sagten Sie bei einem Dax-Stand von 12400 Punkten wenn demnächst die Korrektur eintritt wird man mit Ihrem Fond mit erheblichem Drive davon profitieren, da Sie im Dax extrem short positioniert sind. Aktuell steht Ihr Fond immer noch bei 80 €. Ich dachte schon dass auf Ihre Aussage Verlass ist. Wie kann es sein dass Ihr Fond nicht stärker von der Korrektur profitiert?? Ihr Fond ist mittlerweile einfach nur noch enttäuschend…

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Albrecht,
      kann ich verstehen. ich weiß nicht, ob Sie die Factsheets lesen. Ich hatte parallel dazu eine Long-Position im Hang Seng aufgebaut, die jetzt die Shorts im DAX doch konterkariert.
      Es ist ja so, dass meine Short-Position im DAX und EuroStoxx taktischer Natur war, leider aber mit schlechtem Timing. Ich suche daher momentan den Absprung, da die Korrektur meiner Ansicht nach Freitag mit dem Verfall beendet ist. Die Gefahr war stets da, dass aufgrund der Minizinsen es weiter eine Flucht in Aktien gibt und es wieder nach oben explodiert. Ich hab ja auch immer propagiert, dass aktien alternativlos sind. Das war ja das tragische, dass ich mich dann da so festgefahren habe. Deshalb hab ich mich abgesichert und auch den Vola-Index verkauft, der zuletztt wegen Griechenland aber stark gestiegen ist. Ich denke aber, man wird noch eine Einigung mit Griechenland finden und dann wird die Vola rausgehen. Die Shorts werde ich eindecken und womöglich sogar auf Long drehen. Es ist eben ein aktiv gemanagter Fonds. Wenn Sie eine Short-Position haben wollen, dann sollten Sie ab jetzt auf Short-ETFs setzen.
      Die große Erholung wird der Fonds auf der Long-Seite suchen. Für einen echten Crash feht die restriktive Zinspolitik. Die Geldmenge M1 wächst überall noch zu reichlich. In einer solchen Situation gibt es in der Regel keinen Crash, oder wenn, schließt sich sofort eine Erholung an. Es wäre töricht jetzt an Kurszielen von 10.000 festzuhalten, wenn die Stimmungsindikatoren dies nicht nahe legen
      Der Zinsanstieg am langen Enxde ist noch zu jung um sich negativ auszuwirken, das gilt wie M1 aber zu beobachten. dann mag es auch wieder Anlaß geben, die Short-Seite zu spielen.

      • Gerhard Albrecht

        Hallo Herr Riße, in Ihrem Factsheet “Ich gestehe” schreiben Sie:
        “Die in meinem Fonds investierten Anleger, erwarten jetzt
        jedenfalls, dass dieser steigt, wenn der Markt fällt. Und das werden sie
        in diesem Fall auch mit ordentlichem Drive erleben. Es sind die
        Anleger, die nicht von der Hausse in den Bann gezogen werden, und nun
        die Argumente liefern, dass es doch klar war, dass es zu dieser
        Kaufpanik kommt…”
        Jetzt erfährt man von Ihnen, der Fond ist nicht gestiegen weil die Long Position im Hang Seng nicht aufgegangen ist. Wieso Sie diese dann so stark gewichten wie den Dax Short verstehe ich nicht. Das Problem ist dass Sie Ihren Anlegern Anlageentscheidungen in Ihrem Fond suggerieren und diese nicht einhalten! Und das nicht zum ersten mal, letzten Oktober bei der Korrektur auf 8300 Punkte im Dax waren es italienische Staatsanleihen die Sie “leider” zu früh short gingen und der Fond damit sogar noch fiel.
        Finden Sie das in Ordnung? Für einen Anleger ist dieser Fond wirklich bisher eine Mogelpackung.

        • Stefan Riße

          Sie haben recht, es ist schwierig, wenn man das einmal im Monat publiziert und dann seine Meinung aufgrund der Indikatorenlage .ändert. Nochmal, ich kann das aus ihrer Sicht verstehen. befreie mich jetzt aber aus dieser Short-Situation. Wenn die Märkte nach oben laufen, und der HangSeng seine Verluste ausgleicht und die Vola rausgeht, dann werden die Profite der Shorts noch sichtbar. Doch nochmals, ich kann Ihre Kritik verstehen.

          • Gerhard Albrecht

            Danke für die ehrliche Antwort und Ihr Verständnis. Ich hoffe wirklich dass Ihr Fond wieder in “besseres Fahrwasser” gerät und über Jahre hinweg gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Vielleicht muss man als Anleger einfach mehr Geduld mitbringen und die Anlage auf Sicht von 8-10 Jahren betrachten. Als Anleger ist es halt schwierig wenn man Ihre wirklich guten Publikationen, Interviews und Bücher kennt und Ihr Fond dann solch eine Performance nach 3 Jahren aufweist. Es kommen sicherlich wieder bessere Zeiten!

          • Stefan Riße

            Vielen Dank. Natürlich bin ich selbst äußerst unzufrieden mit der Umsetzung meiner eigentlich ganz guten Prognosen – abgesehen vom Gold. Da lag ich den vergangene Jahren falsch. Prognose und Umsetzung sind zwei paar Schuhe. Privat habe ich das irgendwann sehr gut hinbekommen, der fonds hat mich da aber vor neue Herausforderungen gestellt, mit denen ich lerne klarzukommen. Short war taktisch und dann gab es nur noch den Versuch, da irgendwie wieder rauszukommen, doch immer mit der Angst, es könnte wieder nach oben rennen. Jetzt werde ich mich wieder strategisch so positionieren, dass ich den sicheren Glauben habe, dass es langfristig in meine Richtung läuft.

          • Gerhard Albrecht

            Aber Sie sind nach wie vor der festen Überzeugung dass Sie diese Erfolge auf Dauer auch in Ihrem Fond verwirklichen können?

          • Stefan Riße

            Ja, ich werde die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Es wird strategische Positionen in Aktien und Gold geben. Und dann werde ich die Positionen in der Größe variieren. Short wird es nur weder egben, wenn wirklich die genannten indikatoren massiv dafür sprechen und es auch eine fundamentale Überbewertung gibt. Flankiert wird das ganze durch kleinere andere Positionen in Währungen oder Vola-Index etc. geben.

  • Norbert Frings

    nofr49
    Hallo Herr Risse,
    ich kann mich daran erinnern, dass Sie vor Jahren den chinesischen Wert Pine Technology empfohlen haben.
    Der Wert hat sich die ganzen Jahre nicht bewegt aber hat jetzt im letzten Monat um über 50 % zugelegt und ist weiterhin steigend.
    Wie schätzen Sie aktuell diesen Wert ein, sollte man drin bleiben ?
    Vielen Dank für eine kurze Info.

    • Stefan Riße

      Ich habe nie einen derartigen Wert empfohlen, wie ich Einzeaktien in der Regel nie empfehle, schon gar nicht solche Exoten

  • Konrad

    Frage an Herrn Risse bzw. an alle Forums-Teilnehmer:

    Was spricht eigentlich derzeit gegen chinesische Anleihen? Wenn die Chinesen in den Währungskrieg einsteigen und die Zinsen weiter senken (derzeit über 5%), dann sollten chin. Anleihen ja sehr gut performen. Ich habe keine Erfahrung mit chin. Anleihen? Gibt es da ev. Probleme für westl. Investoren?

    Bin auf ihre Meinungen gespannt.

    • Stefan Riße

      Bin ich auch nicht der Experte. Würde dann für den Fall einer Euroerhlong die Währung absichern. Also dollar short verkaufen, an den ja der Yuan gebunden ist.

  • Gerhard Albrecht

    Do 12 Uhr Daxstand 11160 bis Fr 18 Uhr über 11700 Punkte. Ich möchte nicht wissen wie viele sich mit einem Put hier die “Finger” verbrannt haben. Mich eingeschlossen. Einfach verrückt zur Zeit… Hoffe wir sehen zeitnah nicht schon wieder Höchstkurse im Dax, hätte jetzt eigentlich mal mit einer deutlichen Korrektur gerechnet!

  • Mr Reekado

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  • Thomas

    Guten Tag Herr Riße,
    in ihrem aktuellem Börsenradio-Interview und zuvor auch in einem Ihrer Weinare haben Sie sich positiv zum Hang Seng Index geäußert. Wie sehen Sie denn den Hongkong-Dollar gegenüber dem Euro, würden Sie aktuell eher zu einer Währungssicherung tendieren?

    Vielen Dank im Voraus!

    • Stefan Riße

      Nein, ich sehe es jetzt zunächst eher seitwärts laufen. Der Hongkong-Dollar hängt ja am US-Dollar.

  • Holger Seidel

    Hallo Herr Risse, wie kann es denn sein, dass der Dax stark fällt und Gold gewinnt, aber Ihr Fond stark nachgibt? Hatten Sie nicht geschrieben, dass Ihre Anleger in dieser Situation zu recht erwarten, in diesem Fall Gewinne zu sehen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    MfG

    Holger Seidel

    • Thomas

      Der Fond stand am 17.04 bei 72,77€ und jetzt bei 76,5 €, das macht ein Plus von guten 5%. Geduld, Geduld… Der wird schon steigen, wenn der Dax fällt und Gold steigt…

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Seidel,
      ich hoffe Sie haben gesehen, dass Ihre Beobachtung falsch war. Die Kurse sind ja immer die vom Vortag. Die an den Börsen sind oift irreführend. Nach wie vor ist der Fonds short wie beschrieben und auch long im Gold.

  • Eckard Maurus

    Hallo Herr Riße,
    ein klarer Blog und sehr hilfreich. Meine Tradingergebnisse (Daytrading) stelle ich auf Videos kostenlos zur Verfügung. Ich lade Sie herzlich ein sich ein Video unter youtube und Eingabe meines Namens: eckard maurus anzuschauen. Kritik erwünscht und auch sonst Ideen
    Grüße
    Eckard Maurus

  • Christian Störzer

    Ich weiß, alle starren immer nur auf den DAX-Performanceindex (inklusive Dividenden) und kein Mensch auf den DAX-Kursindex (ohne Dividenden), den es auch gibt. Nur zur Erinnerung: alle wichtigen Indizes dieser Welt sind Kursindizes, einzig und allein der DAX, jedenfalls der, der als Benchmark überall veröffentlicht wird und Basiswert für alle Derivate ist, ist ein Performanceindex, weil die Deutsche Börse damals glaubte, klüger sein zu müssen als der Rest dieser Welt.

    Und nun die Erkenntnis: der DAX-Kursindex hat zum Zeitpunkt, als der DAX-Performanceindex bei 12220 stand, seinen Spitzenwert aus dem Jahre 2000 von 6266 Zählern punktgenau erreicht und ist seitdem nicht darüber hinausgegangen. Auch wenn niemand auf den Kursindex schaut, sollte man diesen Punkt im Hinterkopf behalten, es könnte vielleicht für die langfristige Entwicklung von Bedeutung sein.

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, ich habe Ihr Buch “Die Inflation kommt” mittlerweile (nach 2009) zum 2. mal gelesen und bin auch davon überzeugt dass diese wenn auch mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung letztendlich eintreffen wird. Da ich aktuell bis auf Gold die meisten Anlageklassen für ziemlich ambitioniert bewertet halte, bin ich momentan am überlegen erste Positionen in Gold beziehungsweise Goldminen-Fonds aufzubauen. Diese sind die letzten Jahre im Sog des Gold-Absturzes natürlich massiv eingebrochen, allerdings glaube ich besonders über einen längeren Zeitraum gesehen an ein Comeback der Goldminen. Teilen Sie diese Meinung?
    Mit besten Grüßen

    • Jan S.

      Analysieren Sie bitte mal die letzten Inflationszeiträume im 20. Jahrhundert. Es gab fast nie einen gleichzeitigen Anstieg von Inflation und Gold. Über 100 Jahre zwar machte Gold die Inflation wett aber folgendes ist zu überlegen: Von 2000 bis 2012 stieg Gold permanent ohne grosse Inflation. Da wurde unheimlich viel vorweg genommen. Ich denke Gold ebenso wie der Rohstoffsektor wird so wie der Aktienmarkt es von 2000 bis heute machte eher seitwärts laufen unter hohen Schwankungen.

      • Gerhard Albrecht

        Hallo Herr S., eine sehr interessante Einschätzung Ihrerseits. Sie sehen also Gold weiterhin auf dem absteigenden Ast? Welche Anlageklassen halten Sie persönlich aktuell noch für lukrativ? Mfg

        • Marco Dargel

          Wir stehen vor neuen Situationen mit neuen Fragen:
          Kann es ohne Zinsen zu einer Baisse kommen ?
          Kann man die Welt so drehen, dass es keine Risikoprämie für Kredite gibt? Kann man langfristig jedem Gläubiger auferlegen, Zinsen für gegebene Kredite zu zahlen?
          Im Moment diktieren die Notenbanken alles. Die Frage ist, ob Mister Market es für immer akzeptiert.
          Zur Zeit kann sich ein 1000 Euro Netto Verdiener für Furzegal Zinsen 200 k für ein Haus leihen mit fast keinem Eigenkapital. Er könnte morgen arbeitslos sein: Scheißegal.
          Das Risiko für eine Rendite hat zur Zeit keinen Preis.
          Risiko ist uninteressant.
          Die Frage ist, ob es so bleiben wird.
          Haben Notenbanken soviel Macht?
          Das ist die Frage.
          Hat Risiko wirklich keinen Preis mehr?

  • Christian Störzer

    Hallo Herr Riße,

    mit Interesse habe ich mir die Zusammenfassung Ihres letzten Webinars angeschaut und hier insbesondere den Abschnitt über das Marktverhalten an den großen Future- und Optionsverfallsterminen bzw. die Beobachtung, daß der Markt zu diesen Terminen jeweils auf Extrempunkte zuläuft. Die Sache ist ja nicht mehr ganz neu, und weil sie in den zurückliegenden Jahren als Indikator auch nicht mehr so gut funktionierte, habe ich sie ein wenig aus den Augen verloren. Anläßlich Ihres Webinars habe ich mir das vergangene Jahr aber noch einmal angeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß es sogar besser klappte als Sie selbst beschrieben haben: alle vier Verfallstermine haben zuverlässige Signale geliefert, wenn man eine kleine Besonderheit beachtet: man darf nicht nur auf allein auf den Freitag als den Verfallstag schauen, sondern muß die gesamte Handelswoche mit einbeziehen, in der die Kontrakte verfallen (ich nenne sie mal Rollwoche, da viele Kontrakte einfach in den nächsten Termin weitergerollt werden). Eine solche Betrachtung macht auch
    Sinn, weil der Roll bzw. die Schließung der alten Futures- und Optionskontrakte nicht erst am Freitag (dem Verfalltag) der Rollwoche erfolgen, sondern schwerpunktmäßig schon von Montag bis Donnerstag. Am Freitag passiert dann gar nicht mehr so viel.

    Wenn wir uns vor diesem Hintergrund die Daten des letzten Jahres im Dax anschauen, kommen wir zu folgenden Resultaten:

    März 2014: Abwärtstrend mit Tief in der Rollwoche bei 8913, danach Trendwende und Aufwärtstrend bis Juni auf 10.000

    Juni 2014: Ende des Aufwärtstrends in der Rollwoche mit Hoch bei rund 10.000. Die kamen zwar dann zwei Wochen später noch einmal, ein neues Hoch wurde jedoch nicht mehr gemacht. Anschließend Abwärtstrend auf 8900 im August.

    September 2014: Erholung seit August fand in der Rollwoche bei 9891 ihr Ende, dann Trendwende und Absturz auf 8350 im Oktober.

    Dezember 2014: die Rollwoche markierte ein Tief bei 9219, diese Kurse wurden anschließend nie wieder gesehen (wie ja bekannt).

    Sie sehen: die Rollwochen im Jahr 2014 läuteten jeweils eine Wende im kurzfristigen Auf- oder Abwärtstrend ein. Auch im März 2015 haben wir mit 12219 in der Rollwoche das bisherige Jahreshoch erreicht und uns mittlerweile schon wieder ca. 400 Punkte nach unten davon entfernt. Spannend wird es jetzt zu sehen, ob dieser Trend anhält. Wenn es wieder so laufen würde wie 2014, müßte es in den nächsten drei bis vier Wochen weiter nach unten gehen, auch die Marke von 11.000 Punkten könnte dann wieder fallen.

  • Konrad

    Hallo Herr Risse,

    Mich würde interessieren, ob ihre ayondo social trading strategie eventuell nicht auch für den Fonds (Teile des Fondskapitals) interessant wäre. So wie ich es verstehe, werden dort ja -mehr oder weniger automatisiert- charttechniken mit stimmungsdaten kombiniert. ein sehr interessantes Konzept, das ja auch sehr gut funktioniert bisher. Wo würden sie hier eventuell Schwächen sehen?

    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen!

    • Stefan Riße

      Das ist eine Überlegung, die ich ganz konkret habe. Wenn ich die Short-Position aufgelöst habe. Wo auch immer das dann aufgrund der Stimmungsindikatoren dann angezeigt ist, werde ich erwägen dies umzusetzen. Sie erfahren mehr, wenn es so weit ist.

  • Walter

    Sehr geehrter Herr Riße,
    in einem Interview mit Frank Meyer am 25.11.2014 sagten Sie, Sie hätten Ihre Shorts “nach oben abgesichert”. Wie kann man denn Shorts nach oben absichern und warum ist es Ihnen bei Ihrem Fonds nicht gelungen?

    • Stefan Riße

      Das geht schon mit Optionen, aber das habe ich aus Kostengründen dann eingestellt. Im nachhinein wäre es besser gewesen.

  • Marco Dargel

    Hier wurde geschrieben, dass es Zeit für die nächste Superhausse werde.
    Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und einiges nachgelesen.
    Die größte und vermutlich längste Hausse aller Zeiten findet zur Zeit im Anleihemarkt statt.
    Sie hatte vermutlich auch die Aktienhausse in den 80 iger eingeleitet.
    Nur um es auszusprechen. Die letzte große Aktienhausse verlief parallel mit einer Hausse am Anleihemarkt.
    Da ergeben sich zwei Fragen:
    1) Kann die größte Superhausse aller Zeiten auch crashen?
    2) Kann ein neuer langer Aktienboom mit einem weiter haussierenden Anleihemarkt stattfinden?
    Sollte hier ein Nein kommen, hätten wir ein Novum. Es wäre die erste Superhausse ohne Boom am Anleihemarkt.
    In der Vergangenheit sind die großen Bärenmärkte damit geendet, dass sie die Fehlentwicklungen der Bullenmärkte bereinigt hatten.
    Naja, vielleicht ist es ja für die letzte Superhausse das billige Geld gewesen oder die zu großen Schuldenberge.
    Dann wären wir aber noch vor dem großen Bärenfinale.
    Das billige Geld hatte bis jetzt überall Blasen und Crash erzeugt außer am Anleihemarkt. Da fehlt bis jetzt noch der Crash.
    Einen Crash am Anleihemarkt ? Daran glaubt niemand.

  • Christian Störzer

    Also daß wir uns momentan in einer Übertreibungsphase am Aktienmarkt befinden, wird niemand wirklich ernsthaft bestreiten können. Ich vergleiche die aktuelle Phase gerne mit der von 1999/2000 oder mit dem Gold im Jahre 2011. Auch die Stimmungsumfelder ähneln sich dann sehr, hier ein paar Hinweise:

    – DAX hat den langjährigen Aufwärtstrend seit 2011 nicht – wie es allgemein irgendwann immer geschieht, nach unten, sondern nach oben (!!!) verlassen, um jetzt in einen „Bananenchart“ überzugehen. Siehe hierzu Gold im Jahre 2011: der Aufwärtstrend von 2009, dessen oberer Rand bei rund 1600 Dollar war, wurde im August nach oben durchbrochen mit einer Superhausse auf 1930 Dollar – das war´s dann auch endgültig mit dem Gold, seitdem regieren die Bären.

    – die Geissens macht jetzt auch Werbung für Aktien: „Reich mit Geiss“ als Werbung für einen Aktienfonds, quasi als Ersatz für die Schlagzeile in der BILD-Zeitung. Wir erinnern uns: genau am Hoch im Gold im August 2011 große Verlosung und Schlagzeile in der BILD-Zeitung: „Heute gibt es Gold!“

    – die Kommentare allerorten, Aktien seien „alternativlos“, alles andere bringt ja keine Rendite mehr, als muß man jetzt (wo sie besonders teuer sind) Aktien kaufen. Vergleich mit Gold – die allgemeine Kommentierung damals: man traf so gut wie keinen Fondsmanager und Vermögensverwalter, der nicht sagte, es gebe keinen Grund, Gold nicht zu haben.

    Und alles natürlich „abgesichert“ durch Draghi und die Anleihenkäufe der Notenbank, deswegen „kann es nicht“ fallen und wir stehen „am Beginn“ einer neuen Jahrhunderthausse. Im Jahr 1997/2000 ebenso wie im Gold 2011 war es tatsächlich deren Ende.

    • Burisch

      Also Übertreibung ist nicht, in meinem Bekanntenkreis interessiert sich niemend für Aktien und im short Dax werden die Umsätze immer höher, SHORTDAX X4 TR ,die müssen alle wieder rein, wenn es weiter höher geht
      viele notenbanken senken die zinsen, in diesem jahr werden staatsanleihen im wert von über zwei billionen dollar fällig
      wohin damit?
      genug treibstoff für 15000 punkte

    • Stefan Riße

      Lieber Herr Störzer,
      vielen Dank für Ihre Kommentare, die eine Bereicherung des Blogs sind. Mich erinnert auch vieles an Gold 2011. Viele verweisen auf die fehlende Euphorie der Massen wie etwa 2000. 2011 gab es die aber noch weniger, und dennoch ging es massiv nach unten.

      • Burisch

        Hallo Herr Risse
        Lob für die Bären
        was wenn es aber so kommt ? Ist das auch eine Bereicherung?

        http://www.godmode-trader.de/artikel/wissen-wir-wie-hausse-geht-s-p-500-index-dow-jones-industrial-average,3087362

        • BlogUser

          Nein, das ist keine Bereicherung, weil nur solche Kommentare eine Bereicherung für Herrn Riße sind, die seine pessimistische Haltung unterstreichen. Diesen Anschein erwecken zumindest einige Kommentare von ihm in diesem Forum und genau diese einseitige, fast sture Denkweise hat dem Fonds sehr geschadet. Natürlich ist der Markt überhitzt, aber von einer Blase sind wir auch meiner Meinung nach weit entfernt. Jedoch ist es durch aus möglich, dass wir in einer Blase landen und ich bin um ehrlich zu sein durchaus gespannt wo der Fonds steht, wenn der Dax in eine solche Blase schlittern sollte.

          • Walter

            Ja, das sehe ich alles ganz genauso!

          • Stefan Riße

            Ganz kurz: Kontroverse Meinungen zum Markt sind überaus willkommen. Dieser Blog ist jedoch kein Tribunal über meine Fähigkeiten.

  • Marco Dargel

    Dax 9800 scheint weit weg. Da habe ich meine letzten Euro-Aktien verkauft. Der Markt hat Humor. Er hat alle Bären vernascht. Und zwar richtig.
    Man kann der Sache nur wenig Lustiges abgewinnen.
    Aber es gibt einiges:
    Lustig wäre:
    Alles was für Europa und Deutschland gilt, ist genau das Gegenteil, von dem, was für Russland gilt.
    2010 waren Rohstoffe in USD alternativlos. Was wurde daraus?
    Ups: Schlachtbank.
    Jetzt reden alle von der nächsten Superhausse. Wie soll die aussehen? Dass ich real immer weniger verdiene und meine Altersversorgung so baden geht, dass mich die Sozialkassen unterhalten werden oder wird das nun ein Wirtschaftsaufschwung mit großen Einkommenssteigerungen?
    Oder sieht sie so aus, dass jeder reich wird, der nur Geld anlegt, während jeder drauf zahlt, der produktiv arbeitet?
    Die letzte Megahausse fand statt, weil Einkommen stiegen, Zinsen fielen und die Unternehmensgewinne gestiegen sind?
    Passiert das nun auch oder wie?
    Ich möchte etwas bekennen, weil ich gerade zu Hause bin und fassungslos die Kurse anschaue:
    Börse gegen mich= 5:0
    Ich will nie wieder Bär sein. Und ich habe heute begriffen, warum Warren Buffett der Beste alle Spekulanten werden konnte. Er verkauft einfach nicht, sondern kauft nur billig dazu.
    Er ist immer noch drin.
    Noch 3000 Punkte und ich bin auch der Verlierer, wenn der Markt dann um 40 Prozent fällt.
    Außer wir steuern dann auf den größten Crash aller Zeiten zu.
    Nein, es ist nicht 5:0. Es ist 7:0
    Ich glaube, ich habe die größte Haussephase meines Lebens verpasst, weil ich dachte, ich versuche mal Börse mit Hirn.
    Es war wieder ein “Börsendiplom”. Mein Zweites: Einmal als Bulle nun als Bär. Und da steht “Du Lutscher, ich vernasche Dich immer wieder locker ” drauf “Deine Börse”.
    Und ich verstehe immer besser, warum Jesse Livermore pleite gehen konnte.
    Zu Schade, dass man eigentlich nichts über die Börsenzeit 1932 bis 1935 im Netz findet.
    Wenn ich mir überlege, wie sicher ich mir war, dass ein Bärenmarkt kommen muss.
    Und nun heißt es, nächste Superhausse, Dax 22000.
    Ich weiß auch schon, warum mich der Markt richtig vernaschen wird.
    Ein Rückschlag auf nur 10500 Punkte werde ich gar nicht mehr einordnen können.
    Gestern noch teuer erscheint nun schon billig.

  • Burisch

    ach so zu den märkten
    der herr kostolany hat geschrieben
    für die börse ist eine schwache wirtschaft und niedrige zinsen das beste
    denn bei einer bumenden wirtschaft fließt das geld in die firmen und nicht an die börse
    dieses umfeld wird noch lange so bleiben
    noch erwas herr risse
    sie haben 2000 % privat verdient, gedacht jetzt weiß ich wie börse geht und den fond aufgelegt, leider überschätzt
    das beschreibt auch ihr freund kosto,
    aber ich habe so etwas bei mir auch erlebt, aber ohne fond

    es gibt viel schlimmeres als verlorenes geld, das kenne ich gut

    • Walter

      Wo er Recht hat, hat er
      Recht, der Herr Kostolany. Allerdings gab es zu seinen Zeiten auch noch keine
      Euro-Zerfallserscheinungen, man glaubte noch daran, die Staaten könnten ihre
      Schulden irgendwann in den Griff bekommen, man bekam mehr oder weniger ordentliche
      Zinsen für sein Geld, Deflationsängste gab es nur in Japan und die
      Überalterungsprobleme schienen noch in weiter Ferne. Letztere sind besonders
      brisant, weil die großen Industrienationen – und mit zeitlicher Verzögerung
      auch China – in nicht allzu ferner Zukunft die ausufernden Renten und
      Sozialleistungen nicht mehr stemmen können. Fazit: Alte Regeln gelten nicht
      mehr und der Supergau wird kommen. Die Frage ist nur, wann er kommt. Jetzt oder
      erst in 10 Jahren.

      • Burisch

        Wenn wir den Zeitpunkt des großen Knalls nicht wissen, dann machen wir den Wahnsinn mit und spekulieren wie die Wilden.

  • Burisch

    Hallo
    auf jeden fall ist es angenehm, sich über börse auszutauschen, in meinem bekanntenkreis interessiert das niemanden.
    also herr risse , ich habe ihnen auch schon mal eine böse mail geschrieben, war nicht so gemeint.
    jeder, der an der börse ist , hat ihre lage schon mal erlebt
    was mich stört ist ,
    man kauft ein ,von ihnen eingestellten put, der verliert , auch ich mein geld und sie albern mit dem herrn meier im fernsehen herum
    und tun so als ob man blöd ist ihnen zu folgen
    wenn ich witze hören möchte gehe ich ins kabarett
    blos gut habe ich schon lange die reißleine gezogen

    an einem austausch über die börse bin ich interessiert, ist hier etwas umständlich

  • Burisch
    • Christian Störzer

      Hallo,

      ich bin zwar nicht Herr Riße, möchte aber trotzdem gerne mal meine Gedanken zu dem angegebenen Artikel
      äußern, weil genau diese Frage vor rund einem Jahr bei uns im Kollegenkreisdiskutiert wurde. Ich bin auch gespannt, wie Herr Riße die Dinge beurteilt.

      Es geht letztlich um die Frage, ob wie nach einer 9-jährigen Konsolidierungsphase vom Jahr 2000 bis 2009 uns aktuell in einem großen Haussezyklus befinden, vergleichbar mit demZeitraum von 1982 bis 2000 oder von 1942 bis 1966, wobei diese großen Zyklen auch jeweils von mehrjährigen Seitwärtsbewegungen unterbrochen wurden.

      Wenn man nur auf den Chart schaut, könnte man in der Tat auf diesen Gedanken kommen. Die Frage ist nur: reicht der
      Blick auf den Chart hier aus? Meine Antwort darauf gebe ich gerne mit dem Bild von Kostolanys Herrchen und Hund: das Herrchen (die Konjunktur) geht gleichmäßigen
      Schrittes voran, während der Hund (die Börse) ein ganzes Stück vorausläuft, dann mal stehen bleibt und wieder zurückläuft und auch mal hinter dem Herrchen zurückbleibt, am Ende aber immer den Weg des Herrchens nimmt und nie eigene völlig losgelöste Wege geht. Heißt übersetzt: die Börse kann sich eine Zeit lang von der Konjunktur und den Unternehmensgewinnen abkoppeln, aber nicht auf Dauer. Um einen neuen großen Haussezyklus zu entfachen, bräuchten wir also in den nächsten 10-15 Jahren eine sehr dynamische Weltkonjunktur, so wie wir es in den Aufbaujahren nach dem zweiten Weltkrieg (1943 bis 1966) und nach der Ölkrise in den Jahren der dynamischen Entwicklung der Schwellenländer (1982-2000 und darüber hinaus) hatten. Nur wenn wir das zu erwarten haben, können wir auch mit der nächsten Superhausse rechnen. Haben wir das zu erwarten? Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber die großen weltweiten Wachstumspotenziale sind aus meiner Sicht zu einem gehörigen Teil ausgeschöpft. Ein bißchen ist noch möglich, allerdings ist heute auch die Industrie in den Schwellenländern viel besser entwickelt als vor 30 Jahren und damit der weltweite Konkurrenzdruck viel höher als damals. Die Rechnung: Rohstoffe aus den Schwellenländern in die Industrieländer und von dort Industriegüter zurück in die Schwellenländer funktioniert heute so nicht mehr.

      Gegenargument: selbst wenn die Unternehmensgewinne nicht mehr nachhaltig in die Höhe schießen sollten, wird zumindest die Dauerversorgung der Notenbanken mit billigem Geld für eine dauerhafte Höherbewertung der Aktien sorgen, die die nächsten 10 bis 15 Jahre anhält. Dieser Argumentation schließe ich mich nicht an. Denn das Ziel der Notenbanken ist nicht die Erzeugung von Blasen an den Finanzmärkten, auch wenn sie genau das gerade tun, sondern die Ankurbelung der Realwirtschaft. Die Frage ist, wie sich die Notenbanken verhalten, wenn letzteres mit ihrer Niedrigzinspolitik nicht erreicht wird, was wir momentan beobachten können. Ein Kursaufschwung, der nur durch Zufluß von Liquidität erzielt wird ohne entsprechendes Gewinnwachstum, steht für mich auf zu tönernen Füßen.

      • Jan S.

        Genauso ist es. Wenn man 100 Jahre Finanzmartkgeschichte betrachtet, wird man feststellen das Rohstoffhaussen und Aktienhaussen sich stets abgewechselt haben über Zeiträume von 15-20 Jahren. Es ist nun Zeit für die nächste Aktienhausse über 10-15 Jahre, da wir quasi seit 2000 seitwärts gelaufen sind. Diese wird allerdings genaus Unterbrechnungen finden wie die letzten (1987 war auch nur eine Unterbrechnung). Ich vergleiche die Situation derzeit mit dem Ausbruch 1992 über die 2000er Marke im DAX. Damals ging es erstmal ca. 20 Prozent hoch auf 2400 um dann wieder zurückzukonsolidieren. 6 Jahre später stand der Markt schon dreimal so hoch. Kurzfristig gesehen erhöht sich nun das Rückschlagrisiko (wenn schon Robert Geis in der Bildzeitung Fondswerbung macht).
        Die 200 Tage Linie liegt noch um die 10000 Punkte. Allerdings hat der Markt derzeit extremes Aufwärtsmomentum, was durchaus noch mal für 1000 Punkte gut sein kann. Nach einer 3-5 Monate dauernden Abwärstphase wäre dann auch der langfristige Optimismus wieder so mieß das es weitergehen kann. Denn das wichtigste Argument für einen breite lange Hausse ist Liqudität, Liqudität, Liquidität. Ohne Liqui kann selbst bei guten Fundamentaldaten kein Mensch kaufen.
        Herrn Risse wünsche ich, dass er innerhalb der Korrekturphase es schafft das ganze mit etwas Abstand sich anzuschauen und seine Strategie dann zu adjustieren. Ich denke auch das kann man ihm durchaus zutrauen.

  • Anonym

    Hallo!

    Dax-KGV vom 12.03.2015: 14,41
    In den vergangenen 30 Jahren konnte dabei ein durchschnittliches DAX-KGV von 19 gemessen werden.
    Dow-Jones-KGV vom 12.03.2015: 16,62
    Dabei wurde in den vergangenen 30 Jahren ein durchschnittliches Dow Jones KGV von 25 gemessen.
    Quelle: http://www.boerse.de/dax-kgv/

    • Christian Störzer

      Also den Wahrheitsgehalt dieser Grafik zweifle ich
      stark an ohne ad hoc sagen zu können, warum diese falsch sind. Ich habe alle meine Zahlen aus Bloomberg bezogen, es sollte mich stark irritieren, wenn Bloomberg falsche Zahlen in die Welt setzen würde. Aus eigener Erfahrung kann ich
      sagen, daß der deutsche Markt nie und nimmer durchschnittliche Bewertungen von 19 hatte. Ich bin seit über 30 Jahren selbst am Markt aktiv und kann definitv sagen, daß wir im Jahre 1983, das Jahr, in dem ich meine ersten Aktien gekauft habe, niemals durchschnittliche KGVs von 25 hatten. Bestenfalls die Hälfte, eher aber noch drunter. Die Zahlen stimmen einfach nicht.

  • Stefan Riße

    Liebe Diskutanten,
    es ist durchaus nicht so, dass ich hier keine Stellung beziehen will. ich habe zur aktuellen Situation jedoch bereits Stellung bezogen und in bezug auf meinen diskretionären Handel, meine Fehlprognose eingestanden, wie dies sonst kaum üblich ist. Also sachliche Kritik immer gerne, aber für persönliche Schmähungen und den fortgesetzten Abbau eigener Frustrationen ist hier nicht der geeignete Platz, warum ich mich nun gezwungen sehe, hier moderierend einzugreifen.

    • Gerhard Albrecht

      Auch wenn ich über die Fond-Performance mit Sicherheit frustriert oder verärgert bin, Sie gehen absolut ehrlich mit sachlicher Kritik um und das rechne ich Ihnen enorm hoch an. Das spricht für Ihren Charakter. Obwohl ich nicht mehr im Fond investiert bin hoffe ich dass Sie vielleicht bald mal das “fehlende” Quäntchen Glück haben und Ihre Prognosen von einer Korrektur eintreffen. Womit man Ihnen auch Recht geben muss, mit einer Rally dieses Kalibers hat -niemand- gerechnet und im nachhinein ist die Börse immer leicht zu beurteilen. Mit freundlichen Grüßen

  • Christian Störzer

    Der Spruch: “der Markt kann länger irrational sein als man selbst liquide” ist nicht mehr ganz neu, trifft aber die aktuelle Situation recht gut. Wir haben an den Aktienmärkten – und nicht nur da, aber
    eben auch da – die größte Übertreibungsphase seit dem Jahr 2000. Und an alle Auguren, die meinen, Aktien seien ja immer noch so billig und auf das angeblich niedrige KGV im DAX verweisen – Gottfried Heller sprach neulich in einer Talkshow von KGV 12 – sorry, das ist Bullshit! Das aktuelle KGV ist 18,5 und nicht 12. Damit ist der DAX jetzt genau so teuer wie der S&P, der bekanntlich auch nicht mehr billig ist und seit Januar dieses Jahres nicht mehr weiter gestiegen ist.

    Bei den Vergleichen mit den 2000er KGVs wird geflissentlich außer Acht gelassen, daß Äpfel mit Birnen verglichen werden, nämlich die realen KGVs (2000) mit erwarteten KGVs (heute). So geht das nicht! Ich habe 2000 nie was von KGV 33 gehört, ganz einfach weil stets nur die erwarteten KGVs rumgereicht wurden, so wie das immer (unseriöserweise) gemacht wird. Schön, die Gewinnerwartungen sind dann nicht so eingetreten und – schwups – war das öffentlich publizierte KGV plötzlich viel höher. Wir sind noch ein kleines Stück von den Verhältnissen in 2000 entfernt, aber so wahnsinnig groß ist die Distanz nicht mehr, und historisch betrachtet sind wir schon weit über dem Durchschnitt.

    • Christian Störzer

      Korrektur!!! Aktuelles KGV im DAX ist 19,58 – das ist fast schon 20!!!! Billig?? Billig ist 8,5 wie zum Beispiel 2011. Der Durchschnitt liegt bei 12,5, da sind wir mittlerweile 7 volle Punkte oder rund 50 % drüber!

  • Siegfried

    +++ Gib ihm Sauriß! – Heute 18 Uhr – jetzt anmelden! +++ Unbedingt anhören….. Da gibt´s die neuesten Durchhalteparolen.

    “Im Grunde genommen ist es Wahnsinn, in einen Fonds zu investieren, dessen Geschicke von nur einem Mann geleitet werden. Wie man sieht, fehlt hier jedes Korrektiv.” So sieht es aus.

    Und wo war Herr Riße am 16.10.2014 ???? (Dax 8.300) Im Urlaub bestimmt. Und kurz vorher noch über ntv über “Seitwärtsrendite” bei 9200 reden und ” suk­zes­si­ves Einsammeln/Einsteigen” empfehlen, wenn es merklich herunter geht.

    Das ist bestimmt keine sog. “Vermögensverwaltung”

    • Marco Dargel

      Rechne mal durch, wieviel ärmer Du heute in Rubel geworden bist. Ich liege gerade unterm Tisch. Gilt natürlich nur, wenn man keine Aktien hat.
      Naja, wenn Du denkst, dass das gesund ist.
      Ich habe Rubel und es ist heute meine beste Position, allerdings habe ich auch keine deutsche Aktien mehr.
      Deutsche Aktien gewinnen deutlich, … weil der Euro gegenüber dem Rubel verliert. Lustige Welt.
      Nein, ich will nicht USD sagen. Ich will Rubel sagen!!!

    • Absahner71

      Herr Riße gehört meiner Einschätzung nach zu den Menschen, die anders handeln, als sie reden.
      Bezeichnend ist doch schon, dass er sich über eine Woche nicht mehr in diesem Blog blicken gelassen hat, um unsere Beiträge zu kommentieren.
      Der Mann hat einfach Besseres zu tun, als sich auf aktives Fondsmanagement zu konzentrieren oder besorgten Anlegern seinen Fonds seine Short-Durchhaltestrategie zu erklären.

      • Siegfried

        D’accord. Charakterlich könnte man, pardon muss man so etwas ein Blender nennen. Ob sein “Kumpel” Frank Meyer – den ich bisher wegen seinem Esprit, habe auch sein Buch, sehr schätze – das wohl genau so sieht ?

    • Christian Störzer

      Und wer sagt Ihnen, daß der Fonds über die Börse nicht mehr handelbar ist? Sie können ganz normal an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart handeln, aktuelle Stellung in Hamburg 79,01/79,99 Geld/Brief.

  • Absahner71

    Zitat des Tages:
    “Wer sich selbst als Börsianer versucht hat, der weiß, dass zwischen dem Stellen von richtigen Prognosen und deren Umsetzung in tatsächlichen Anlageerfolg ein riesiger Unterschied besteht. An dieser Schwelle scheitern die meisten, denn es gehört eine enorme mentale Stärke dazu, in schwierigen Phasen die Nerven zu behalten, seiner Linie treu zu bleiben und Misserfolge zu verkraften.” (Stefan Riße)
    Ich denke, es ist noch viel schwerer, sich und den Menschen, die an einem glauben, objektiv einzugestehen, dass man einen Trend nicht erkannt hat und deswegen jetzt eine Kurskorrektur erforderlich ist.

    • Marco Dargel

      Och, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Börsen bald einbrechen.
      Der Punkt wird eher sein, dass Hr. Riße richtig gedacht hat und trotzdem verliert.
      Er würde dann an Kostos 2+2=5-1 scheitern.
      Die Frage ist nicht, ob man erkennen kann, wann die Börsen reif sind für das Bärenmesser, sondern ob man den Zeitpunkt timen kann.
      Ich denke eigentlich, dass die Börsen gewaltig einbrechen werden. Weil sie zu den Zuständen von 2 k schon längst down wären.
      Aber ich traue mir nicht zu den Zeitpunkt zu timen.
      Ich denke eher, ich werde vorher durch die Hölle gehen.

      • Absahner71

        Nochmal: Im Jahr 2000 hatte der Dax ein KGV von 30 bei einem Zinsniveau von 4,8% für 10 jährige Staatsanleihen.
        Heute hat der DAX ein KGV von nur 15 bei Zinsen von nur 0,4%.
        Bei einem heutigen Zinsniveau wie im Jahr 2000 müsste der DAX auf 30/15 x 11.500 = 23.000 steigen, um genauso überbewertet zu sein wie im Jahr 2000.
        Da das heutige Zinsniveau aber viel niedriger ist, könnte er sogar noch höher steigen, ohne relativ zum Zinsniveau überbewertet zu sein.
        Das Zinsniveau wird von der EZB künstlich vorgegeben und ist daher beliebig lange stabil.

    • Siegfried

      Herr Risse hält sich fest an Strohhalmen wie der Wiederaufstehung einer Frau Schickedanz-Continental- oder eines Herrn Klopp-BVB-Comebacks-……Durchhalteparolen und ein Absturz von 119 auf aktuell 82. Hut ab ! Ich wollte mal spekulativ mit Limit 50 `rein gehen, aber der sog. Inflationsfonds im umgekehrten oder reziprok proportionalen Sinn ist vom Kurszettel verschwunden.. Huch…

      • Absahner71

        Im Grunde genommen ist es Wahnsinn, in einen Fonds zu investieren, dessen Geschicke von nur einem Mann geleitet werden. Wie man sieht, fehlt hier jedes Korrektiv.
        Ich denke, es hat schon seine Gründe, warum Kostolany selbst nie einen Fonds aufgelegt hat. Man verliert einfach seine emotionale Unabhängigkeit, wenn das eigene Agieren von der ganzen Welt beobachtet werden kann.
        Herr Riße hat meiner Einschätzung nach ein massives psychologisches Ego-Problem: Er hat unheimliche Angst vor dem Gesichtsverlust, offen zuzugeben, dass er einen schweren Fehler gemacht hat und diesen nicht rechtzeitig korrigiert hat. Die Anleger, die noch an seine Short-Strategie glauben, können einem ehrlich leid tun.

        • Gerhard Albrecht

          Ich habe gestern meine kompletten Anteile an dem Fond verkauft, na ja mein durchschnittlicher Einstiegspreis war bei 115 € (inkl. Ausgabeaufschlag), gestern war der Kurs bei ungefähr 80 €. Na ja 30 % Verlust die letzten 2 3/4 Jahre in einer Marktphase, bei welcher durschnittliche Fonds “nur” 50-60 Prozent im Plus liegen. Vielleicht können sich jetzt auch mal Teilnehmer des Blogs mit dummen Kommentaren zurückhalten, wenn man selbst investiert ist und viel Geld verliert ist man halt einfach nicht so cool wie wenn man an der “Seitenlinie” steht und den Fond lässig bewerten kann. Ich halte Herrn Riße nach wie vor für einen guten Börsianer, was ihn mit dem Fond “geritten” hat bez. weshalb er nach 2 relativ “ruhigen” Jahren was den Fond betrifft so extrem risikoreich agiert hat, verstehe ich bis heute nicht. Das Hauptproblem ist wenn die nä 4-5 Wochen bis auf eine kleine Konsolidierung keine wirkliche Korrektur kommt und sich der Dax verrücktermaßen in Regionen um 12500-13000 aufhält, stehen wir beim Riße Inflation Fond bald bei 50-60 €.

          • Absahner71

            Das im Fondsprospekt versprochene Risikomanagement von Herrn Riße steht in starkem Widerspruch zu der offensichtlich in der Praxis durchgeführten Vogel-Strauß-Politik eines konsequenten Ignorierens mehrmonatiger schwerer Verluste in einer Hausse-Phase mit positiven fundamentalen und liquiditätstechnischen Rahmenbedingungen und ist absolut nicht akzeptabel für einen aktiv gemanagten Fonds mit saftigem Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr.
            Auf diesem Niveau traue ich mich auch noch zu, einen Fonds zu managen.
            Deswegen kann ich sehr gut verstehen, dass Sie nun die Reißleine gezogen haben.

          • BlogUser

            Sehe ich absolut genau so. Das von Herrn Riße in der Fondsbeschreibung beschriebene Risikomanagement muss für Anleger, die sich auf eine solche Aussage verlassen haben, wie ein schlechter Witz klingen. Wenn ein Profi den Kursverlauf sieht, traut er seinen Augen nicht… Völlig inakzeptabel, auch wenn hier einige ( wahrscheinlich nicht investierte) Schlaumeier meinen irgendwas beschönigen zu müssen. Auch ich habe übrigens die Reisleine schon länger gezogen. War zum Glück auch davor ausreichend diversifiziert aufgestellt.

          • Thomas

            Und die Nörgelei geht in die nächste Runde! 😀 Ich glaube es haben mittlerweile alle verstanden, dass ihr nicht mit dem Management von Herrn Risse einverstanden seid. Da ihr ja nun alle verkauft habt und so vermute ich, auch nicht vorhabt irgendwann wieder einzusteigen, könnt ihr das nun eigentlich auch mal sein lassen hier irgendwelche Kommentare abzulassen und braucht diesen Blog nicht mehr besuchen. Ihr wiederholt euch hier wie am laufendem Fließband. Hakt es einfach ab und gut ist! In den Fonds zu investieren war für euch ein großer Fehler, überhaupt in einen Fond zu investieren ist für euch einfach nur rausgeworfenes Geld. Ihr habt die Glaskugel offensichtlich gefunden und wisst wo die Börse hinläuft. Deshalb nimmt euer Geld und handelt einfach für euch alleine. Komisch nur dass ihr nicht vor dieser Rallye die Anteile an dem Fond verkauft habt. Denn es war ja offensichtlich klar, dass dieser Kurssprung stattfindet. Sowie es klar war das Herr Riße short ist, aber offensichtlich war euch nicht bewusst, dass ihr mit Shorts bei steigenden Kursen kein Geld verdient…

          • Jojo

            Das ist mittlerweile auch schon eine Standardausrede “Ihr habt dass alles ja gewusst”. Das hat keiner hier behauptet. Es ist eben ein unerwarteter Rießenritt in Shortrichtung solange die Stimmung gut ist.

          • BlogUser

            Genau da liegt der Denkfehler. Kein Mensch verkauft einen Fonds, nur weil der Fondsmanager kurzzeitig eine andere Meinung vertritt als man selbst. Wäre das propagierte Risikomanagement durchgeführt worden, hätte es zu keinem Zeitpunkt Sinn gemacht den Fonds zu verkaufen. Es war zusätzlich auch absolut nicht abzusehen wie stark (nahezu unseriös) gewichtet Herr Riße short ist.
            Aber in einem Punkt gebe ich Ihnen Recht: Es macht keinen Sinn mehr das schlechte Management hier weiter zu kommentieren. Es ist alles gesagt…

          • Absahner71

            @Thomas: Sie übersehen, dass Herr Riße nicht ehrenamtlich diesen Fonds managet, sondern als Dienstleistung gegen fürstliche Bezahlung.
            Und dafür darf man sich schon ein bisschen mehr erwarten, als einen unprofessionellen Short-and-Hold-Ansatz gegen einen starken Aufwärtstrend und alle Zeichen der Zeit, finden Sie nicht?

          • Marco Dargel

            Oh, ich halte Herrn Riße auch für einen guten Börsianer. Herr Riße hat für den Horrortripp, den er gerade durchmacht, mein Mitgefühl.
            Wir alle kennen das, dass wir uns völlig sicher waren und komplett daneben lagen.
            Die wichtigste Frage ist nun nicht, was Herr Riße allgemeinen daraus lernt, sondern, wie er mit seinen Fond weiter umgeht.
            Wenn man erstmal in der Phase ist, zwanghaft zurück zu gewinnen zu wollen, dann kann es richtig böse werden.
            Da ich selber auch Bär bin, bin ich irgendwie glücklich, keinen Fond zu leiten.
            Aber jedem an der Börse sollte klar sein, dass große Verluste dazu gehören. Jetzt haben die Bären böse verloren, aber es kommt auch der Zeit, wo die Bullen gekillt werden. Das siebte Hausse Jahr fängt nun an.
            Schauen wir mal, wann die Bullen auf die Schlachtbank kommen.

          • Jojo

            frühestens Sept. 2016 vorher gewiss nicht! Zu viel spricht für einen Bullenmarkt:
            – niedriger EUR/USD
            – niedrige Anleihenzinsen
            – niedrige Leitzinsen
            – niedriger Ölpreis
            – QE auf QE
            – Schuldenprobleme noch lange nicht gelöst, also noch lange QE usw.
            – Versicherer Schichten ihr Geld von Anleihen auf Aktien

            Wie Kosto sagte, Geld ist das Öl für den Wirtschaftsmotor!

            Und die Wirkungen in der Realwirtschaft werden erst noch richtig folgen, dann erst wird es spannend.
            Gold wird dann Interessant.
            Herr Risse hatte selbst die Alternativlosigkeit gepredigt, nun ist sie da.

          • Marco Dargel

            Vor 5 Jahren sagte man, es gäbe Inflation, weil so viel Geld in die Finanzindustrie gepumpt wird. Nun droht Deflation und es wird noch mehr gepumpt.
            Es gibt keine Wirkung für die Realwirtschaft. Den untern 85 Prozent geht es immer schlechter in Europa.
            Der weiche Euro wird auch bald massiv Kaufkraft kosten. Den unteren 85 Prozent wird es bald noch schlechter gehen.
            Wir haben den Stoff für die größte Krise aller Zeiten im Markt.
            Wenn die Kurse anfangen zu fallen, wird es ein Orkan.
            Oder glaubst Du, dass nun alle Ihre Ersparnisse in Konsum verheizen, weil es keine Zinsen mehr gibt?
            Ich persönlich wollte mir einen neuen PC kaufen und habe das auf Eis gelegt. Wegen der Euroschwäche ist der teurer geworden und meiner macht noch seinen Job. Ich drehe mein Geld dreimal sooft um wie früher. Denkst Du ich bin der einzige ?
            Die Deppen, die wie blöde auf Kredit konsumieren, werden immer schnell mit der Konsequenz konfrontiert, dass man zurück zahlen muss. Seit Jahrzehnten, egal bei welchem Zins.
            Das Geld der EZB wird nie, niemals in der Wirtschaft ankommen- genauso wenig, wie ein normaler Grieche auch nur einen Cent von uns sah. Im Gegenteil, er musste für das Geld bluten, das geflossen ist.
            Und das werden wir alle… von den unteren 85 Prozent

          • Gerhard Albrecht

            Hallo Herr Dargel, eine sehr interessante Meinung Ihrerseits. Ich persönlich denke auch dass es noch ein richtig “böses” Erwachen gibt, allerdings glaube ich dass dies nicht vor Ende 2016 / 2017 der Fall sein wird. Was ist Ihre persönliche Einschätzung wie lange die Kurse noch verrückt spielen und wie sieht bei Ihnen dann ein Crash-Szenario aus?
            Beste Grüße

          • Marco Dargel

            Ich bin im Sommer 2014 aus dem Markt eigentlich raus, aber ich halte eher nur Cash und spekuliere nicht gegen den Markt. Ich habe ca 20 Prozent noch Aktien, darunter auch viele Russische, ich habe 30 Prozent Fremdwährungsanleihen- auch in russischen Rubel. 50 Prozent liegen cash da. Für 200 Euro ca. habe ich Put Optionsscheine, als Spielgeld.
            Der Dax machte 18 Prozent, ich eher nur 3,4 in diesem Jahr. Ich könnte kotzen.
            Ich denke , dass der Markt böse enden wird. Aber niemand weiß wann.
            Ich habe gesehen, wie schnell der Ölpreis gefallen ist. Das hatte niemand auf der Liste.
            Da alles, was 2009 zur Krise führte, jetzt im größeren Umfang vorhanden ist, rechne ich mit einer schweren Krise.
            Vor 100 Jahren haben Bärenmärkte die Fehlentwicklungen gekillt. Das fehlt jetzt. Es ist nicht passiert- eher im Gegenteil. Alles, was zur letzten Krise führte, ist jetzt stärker da als je zuvor.
            Aber wie lassen uns zur Zeit sehr gut blenden durch billiges Geld, dass nichts verbessert, nur verschlimmert, aber überdeckt.
            Wir werden aber aufwachen.
            Würde man Wachstum an den Einkommensverhältnissen der untern 85 Prozent definieren, wären wir seit 20 Jahren in einer weichen Depression.
            Und so sieht meine langfristige Markterwartung aus.

          • Absahner71

            Ich darf daran erinnern, dass sich Börsen solange völlig von der Realwirtschaft entkoppeln können, wie ausreichend Geld gedruckt wird. Ein schönes Beispiel aus der Gegenwart ist die Börse von Simbabwe: Obwohl dort die reale Wirtschaft infolge Hyperinflation, Krieg und Seuchen definitiv tot ist, steigt die Börse in einheimischer Währung gerechnet schon seit Jahren immer weiter an.

          • Marco Dargel

            1929 gab es auch unbegrenzte Liquidität, nur zu höheren Zinsen
            2k auch
            Es gibt unsichtbare Grenzen
            Und: Wir haben keine Hyperinflation

          • Absahner71

            1929 wurde der Markt nicht mit Quantitative-Easing-Maßnahmen der Notenbank gestützt, sondern durch exzessive Kreditvergabe mit wackeligen Lombardkrediten. Außerdem hob die Notenbank als Reaktion auf die ersten Kursverluste an und senkte sie nicht ab.
            Die Hyperinflation kommt als Langzeiteffekt durch die Gelddruckerei vielleicht ab 2020.
            Im Jahr 2000 gab es eine Spekulationsblase bei einem DAX-KGV von 31 und nicht 15 wie heute. Der DAX ist heute halb so teuer wie im Jahr 2000.

          • Absahner71

            Die Frage ist, ob nicht die Fondsanleger von Herrn Riße den größeren Höllentrip durchmachen, denn neben dem Verlust ihres Ersparten mussten Sie Herrn Riße über Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr noch fürstlich für seine hochspekulativen Meisterleistungen bezahlen.
            Herr Riße hat wahrscheinlich in dem Fonds klugerweise kein eigenes Geld angelegt, sondern spielt einfach mit dem Geld der Fondsanleger.
            Alleine über den Fondsaufschlag von 5% hat er auf ein Investitionsvolumen von 10 Mio € auf die Schnelle 500.000 € eingenommen, dazu kommen dann jährlich noch die Einnahmen aus der Verwaltungsgebühr.
            Sein Risiko ist vermutlich der mit seiner Fondsperformance einhergehende Reputationsverlust – und der ist vermutlich auch sehr beschränkt, da das öffentliche Interesse an Herrn Riße eher sehr gering sein dürfte.
            Was ich mir noch vorstellen könnte, ist, dass ein enttäuschter Anleger Herrn Riße auf Grundlage von Prospekthaftung auf Schadenersatz verklagt. Es kann nicht angehen, im Fondsprospekt eine Strategie mit Risikomanagement zuzusichern und dann grob von dieser Strategie abzuweichen und dabei entstehende starke Verluste über viele Monate hinweg nicht zu begrenzen.
            Außerdem kann man Verluste infolge Short-Positionen nicht unbegrenzt lange aussitzen, da es sich um Termingeschäfte handelt, bei denen irgendwann infolge Fristablauf aus Buchverlusten reale Verluste werden. Der helle Wahnsinn, was da läuft!

          • Jan S.

            sorry, aber diese Aussagen sind inkompetent: Ausgabeaufschläge gehen in voller Höhe an den Vertrieb, sprich die Bank wo der Fonds erworben wurde. Davon sieht das Management nichts. Von der Verwaltungsvergütung geht nur ein Bruchteil an den Manager ansonsten an die Fondsgesellschaft und auch wieder fast zur Hälfte an den Vertrieb, sprich die Bank wo der Fonds gelagert wird. Also bitte bei der Wahrheit bleiben. Und ich gehe auch davon aus, dass Herr Risses Aussagen stimmen und er selbst in seinem Fonds investiert ist. Absicht kann man ihm sicherlich nicht unterstellen. Über Vorgehensweisen kann man streiten. Fakten sollte man aber beachten.

          • Absahner71

            ok, aber er hat nicht gesagt, wieviel eigenes Geld er investiert hat, oder?
            Und haben Sie den Eindruck, dass der Fonds bisher seine Gebühren wert war?

          • Jan S.

            das müssen die Käufer beurteilen, und zwar nach einem Zeitraum von mindestens 3-5 Jahren. Da ich den Fonds nie hatte und nie haben werde kann ich da nicht mitreden. Hier ging es nur um eine sachliche Richtigstellung.

          • Absahner71

            Ich wage mir gar nicht auszumalen, wo der Fonds wohl nach 3-5 Jahren bei dem bisher praktizierten Risikomanagement stehen mag …

  • Matthias

    Sehr geehrte Herr Riße,

    Ihr System der “Pyramidisierung” bei in den Gewinn laufenden Positionen finde ich interessant und gut.

    Sind “am Geld” gekaufte call Optionen nicht per se Derivate, die dieses Prinzip umsetzen? Je mehr das Underlying ins Geld läuft, desto größer wird das Delta, womit der Wert der Option entsprechend stärker steigt?

    Beste Grüße MS

  • der And

    Hallo Herr Riße, ich glaube wir haben bald Gelegenheit aufzuatmen…Der Markt zeigt für mich deutliche Parallelen zu 2007.
    Ich glaube wir haben das Hoch vorerst gesehen. ich gehe nun auf verschiedene Aktien erste vorsichtige Shortpositionen ein, welche besonders heiß gelaufen sind.
    Beim Dax warte ich erst eine oder 2 rebound Bewegungen nach oben ab um dann ebenfalls dort vorsichtig anzufangen short zu gehen.
    Der Dax zeigt heute jedenfalls erste Ermüdungsanzeichen…
    Was meinen Sie ?
    Gruß der And

  • CC

    Ich schaue nur ab und zu diesen Blog an, bin vor einigen Wochen aus dem Wikifolio ausgestiegen, weil mein 500€ Stop Loss “gerissen” wurde. insofern verstehe ich manche kommentare hier, man muss aber eines sehen: herr risse verfolgt eine sentimentstrategie und diese hält er stringent aufrecht. je nach marktphase performed eine strategie besser als eine andere – im Moment sorgen trendfolgende Strategien im Aktien & Rentenmarkt für Überperformance, während Sentimentstrategien underperformen. Dies kann sich in drei Monaten gedreht haben – die einzig sinnvolle Antwort darauf ist es, sein Portfolio auch in den strategien zu diversifizieren und zu versuchen, die ansätze die im moment laufen, zu übergewichten. vor diesem blickwinkel steht herr risses wikifolio bei mir auf der “Watchlist” sobald die starke Trendbewegung ihr Ende findet. Falsch wäre es, wenn Herr Risse jetzt die Strategie “emotional” umwerfen würde – dann könnte ich mich nicht mehr darauf verlassen, dass ich mit diesem Produkt einen Sentimentansatz als Anlagealternative hätte und würde es von der Watchlist werfen.

    • BlogUser

      Uns wäre allen schon sehr geholfen gewesen, wenn Herr Risse sich an das gehalten hätte, was er in der Fondsbeschreibung verspricht. Hierzu ein Beispiel von mehreren:
      “Risikomanagement
      Um zu große Verlustphasen zu vermeiden, werden Engagements in der Regel mit Stops oder entsprechenden Kauf- oder Verkaufsoptionen abgesichert. Erweist sich das Timing als unzutreffend, sollen Verluste entsprechend begrenzt werden.”

      Im nachhinein ein schlechter Scherz, bei so hohen Verlusten in so kurzer Zeit…

      • Marco Dargel

        Nun, als Bärenkollege, der nicht aktiv shortet, möchte ich einen Satz ins Hirn springen lassen, der für mich der wichtigste war.
        Nein, ich will niemanden belehren, noch altklug wirken.
        Und ich wiederhole, dass ich sowohl Hrn. Meyer, Hrn. Brichta und Hrn. Riße als erfahrene Spekulanten betrachte und die Kommentare aller gerne lese.
        Dieser Satz war: “Ich bin nach oben abgesichert.”
        Ich denke, die Börse hat uns alle gelehrt, dass man nach oben nicht absichern kann.
        Weil es nicht funktioniert hat.
        Und damit möchte ich auf Kostos schönsten Spruch hinweisen: 2+2=5-1
        Der Krach wird kommen: Aber niemand weiß, ob morgen oder in 2 Jahren. Es wird höchstens gelten, je später je doller.
        Und um es mal zu sagen. Ich springe im Dreieck, weil ich die letzten 15 Prozent nicht mitgemacht habe.
        Aber wer glaubt denn noch jetzt, dass der Markt um 50 Prozent fallen könnte?. Das glaubte 2k auch niemand. Aber 1998 und 1999 hat es auch niemand geglaubt.
        Nun die Hausse feiert jetzt bald einen Geburtstag.
        Ich betrachte mich als geschlagenen Bären und sage einfach mal herzlichen Glückwunsch.
        Ich bin auch ein Bär, der Bär bleiben wird.
        Nur ich möchte eines sagen:
        Man kann nicht nach oben absichern.
        Und ich habe es vor 6 Monaten nicht gesagt, weil ich es erst jetzt gelernt habe.
        Warum soll die Hausse im März vorbei sein und nicht wie 1929 im späten Sommer?
        Warum könnte jetzt nicht 1928 sein?
        Und das würde ich gerne von Hrn. Riße beantwortet haben: Was wäre, wenn wir Februar 1928 hätten?
        Was macht Sie so sicher, dass es nicht Februar 1928 ist?
        Weil ich bereite mich gerade darauf vor, als Bär, der sich auch nicht glücklich fühlt.
        Fakt ist für mich , dass es schlimmer wird als 1929. Im 7 ten Hausse Jahr wird noch gerettet wie in der größten Krise. Jeder ahnt, dass das System bei nur 2 Prozent Zinsen untergehen würde. Keiner sagt mehr, er möchte wegen Risiko mindestens 5 Prozent für einen Kredit. Das ist der Stoff für den Untergang.
        Ich denke, dass die nächste Krise schlimmer wird als alle Krisen zuvor. Weil die Eliten Angst davor haben. Im Januar 1929 hatte niemand Angst.
        Aber eine Frage bleibt offen: Haben wir 1928 oder 1929?
        Woran können wir das erkennen?
        Oder anders? Woran hätten Sie Dezember 1928 erkannt, dass es noch nicht Herbst 1929 ist?
        Weil ich frage mich, ob es erst Dezember 1928 ist.

        • Absahner71

          Warum kann man bei einer Short-Positionierung nicht nach oben absichern?
          Die einfachste Absicherungsmethode bestünde darin, einfach die Short-Position aufzulösen, sobald der DAX so stark gestiegen ist, dass man mit seiner Short-Position über 10% ins Minus gefallen ist.
          Eine andere Methode wäre, als Absicherung nach oben Call-Optionsscheine auf den DAX zu erwerben, die bei steigendem DAX die Verluste aus der Short-Position kompensieren.
          Herr Riße scheint in seinem Fonds einfach Verluste gar nicht zu begrenzen und stellt sich stur auf den Standpunkt: “Ich bekomme doch noch recht!”
          Ich wünsche ihm einfach viel Erfolg dabei und bin sehr froh, dass ich nicht in seinem Fonds investiert bin.

          • Marco Dargel

            Man kann Verluste nicht wirklich begrenzen und man kann nicht nach oben absichern. Man kann seiner Meinung einen Stopp Loss verpassen. Das war es dann aber auch.
            Aber bei den Märkten heute ist alles möglich.
            Eine Short Position nach 10 Prozent Minus auflösen ? Und dann? Einfach Bulle werden? Oder neu als Bär setzen?
            Gleichzeitig Puts und Calls zu haben kann auch böse werden, wenn der Markt Monate lange nicht viel macht.
            Du könntest den Markt auch nicht timen.
            Und wenn , dann nur mit viel Glück.
            Die Grundregel ist eine andere: Die Börse macht die meisten arm, vor allem, wenn sie denken, sie beherrschen die Börse.
            Kosto hat es in seinem besten Satz festgehalten: 2+2=5-1.
            Man hat am Ende Recht. Man weiß aber nie, wielange es dauern kann. Und das muss man durchhalten können.
            Hr .Riße hat meiner Meinung nach Recht, dass der Bär kommen wird. Das Problem könnte das Durchhalten werden.

          • Absahner71

            Gerade weil ich glaube, dass man eine Baisse nicht timen kann, habe ich Zweifel an der Short-Strategie von Herrn Riße.
            Herr Riße hat nämlich genau das versucht.
            Im Übrigen kann man auch einfach nach 10% Minus aussteigen, solange in Cash bleiben, bis die Hausse ausgelaufen ist und sich eine Abwärtsbewegung herauskristallisiert. Und auf dieser trendmäßig tragfähigen Basis startet man dann seinen zweiten Short-Versuch.

      • Absahner71

        ja, das macht mich auch sehr nachdenklich und man könnte fast den Eindruck gewinne, dass anstelle aktivem Risikomanagements einfach Vogel-Strauß-Politik in Reinkultur betrieben wird.

        Im Übrigen verstehe ich nicht, warum der Fonds bei solch einer aggressiven Short-Positionierung als „Riße Inflation Opportunities Fonds UI“ und nicht als „Riße DEflation Opportunities Fonds UI“ bezeichnet wird.

  • Absahner71

    Gerade habe ich zufällig eine interessante Börsenregel von Heiko Thieme für Vorwahljahre (2015 ist das Vorwahljahr zur US-Präsidentschaftswahl am 08.11.2016!) gefunden:
    Laut Heiko Thieme haben in Vorwahljahren die US-Börsen seit 1932 mit Ausnahme von 1929 im Plus geschlossen. In 66% der Fälle sogar mit zweistelligen prozentualen Gewinnen.
    Könnte dies neben einem für die US-Exportindustrie unerfreulich starken US-Dollar der Grund dafür sein, dass die Fed immer nur von Zinserhöhungen für 2015 spricht, ihren Worten aber offensichtlich keine Taten folgen lässt?

    • PSRF

      Vermutlich schon.
      Und eine Krise vor der Wahl, das macht sich gar nicht gut! Zumindest aus Sicht der aktuell Regierenden.

  • Christian Störzer

    So, jetzt könnte doch mal die Zeit für eine kleine Korrektur gekommen sein. Wir sind beim Stand von rund 11300 am oberen Rand des langfristigen Aufwärtstrends von 2012 bis heute. Der untere Rand ist übrigens aktuell bei 8900. Ob es so weit geht, muß man abwarten, hängt auch von der Nachrichtenlage ab. Dann sollten doch auch für den Riße-Fonds wieder sonnigere Tage anbrechen.

    • PSRF

      Dem schließe ich mich an, obwohl der Dax fundamental keinesfalls zu hoch bewertet erscheint. Aber die Wall Street zeigt, so wie ich es sehe, nur noch geringe Stärke bei eher schwachen Umsätzen. Ich vermute, wir stehen in nächster Zeit vor einer Trendwende. Wenn die Charts das unterstützen, umso besser für die Fondspositionierung.

    • CC

      Well, the trend is your friend until it ends. so lange man (nach welchem indikator auch immer man dies misst) kein ausstiegssignal hat, sollte man long drin bleiben und sich zwingen, ausschließlich long zu denken; ich habe mit nichts mehr geld verloren als mit dem ansatz,an einer “oberen charttechnischen marke” – wie auch immer bestimmt – mich gegen den markt zu stellen; und das gilt auch für rentenmärkte und eur/usd…..

  • PSRF

    Die niedrigen Zinsen spielen ja eine große Rolle. Ich zitiere mal aus der heutigen Meldung zur Allianz aus dpa-AFX:

    “Im abgelaufenen Jahr verdiente der Versicherer vor allem dank guter Geschäfte mit Lebens- und Rentenversicherungen unter dem Strich 6,2 Milliarden Euro und damit vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor.”
    Kann mir jemand erklären, wie das bei dem Zinsniveau möglich ist.

    • Thorsten Bock

      Nun die Allianz hat sicherlich gute schlaue Leute die das Geld nicht auf dem Sparbuch zu 0,3 % anlegen, sondern die haben langfristige Anleihen und teilweise auch Aktien im Depot. 10 jährige Anleihen aus den Jahren 2006-2011 bringen es im Schnitt bestimmt auf 4 %. Interessant wird sein was die mit den auslaufenden Anleihen machen? Eventuell werden Sie zukünftig verstärkt in Aktien investieren müssen, um das aktuelle Renditeniveau halten zu können. Inwieweit solche Konzerne zwischenzeitliche Kursgewinne bei Anleihen in die Bilanz einfließen lassen dürfen weiss ich nicht.

      • PSRF

        Danke für die Antwort. Jedenfalls läuft das Geschäft offenbar gut und die Kassandrarufe, die Lebensversicherer könnten in Gefahr geraten scheinen hier jedenfalls (noch) nicht zu bewahrheiten im Gegenteil, gute Gewinne und Super Dividende.
        Vielleicht ist man u.a. auch in Unternehmensanleihen drin, aber egal, gutes Ergebnis.

        • Marco Dargel

          Im letzten Jahr konnte man mit langfristigen deutschen Euroanleihen fast 25 Prozent machen. So stieg zum Beispiel eine Anleihe von ca 137 auf 170 Euro und hat noch 5,5 Prozent Kupon abgeworfen.

          Die Frage ist ja auch nicht, was in der Vergangenheit war, sondern nun gemacht werden kann. Die bösen Zeiten fangen erst an.

          http://www.onvista.de/anleihen/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=233034

          • PSRF

            Vielen Dank. Ich gebe ja zu dass ich ebenfalls zu denen gehöre, die für Lebensversicherer bei den Zinsen Probleme sehe. Daher war ich über das Ergebnis völlig überrascht. Aber ist schon richtig, es könnte auch anders werden. Andererseits vielleicht sind die Unternehmen viel flexibler als man denkt. Das Allianz Ergebnis war für mich die Überraschung und Dividendenvorschlag 6,85€ bei Kurs aktuell etwa 149€ wären ca. 4,6% Dividendenrendite.
            Solch “Krise” hätte so manch einer gern. Da bieten sich Aktienrückkaufprogramme an. Dann könnten die Ergebnisse noch “krisenhafter” werden. Warten wir es ab.

  • Christian Störzer

    Naja, so ganz abwegig ist es nicht, was Absahner71
    schreibt. Auch Kostolany hat ja betont, immer mal wieder seine Position zu prüfen und zu sich zu fragen, ob die Annahmen, unter denen man sie eingegangen ist, aktuell noch gelten oder nicht und sie gegebenfalls dann zu schließen, wenn dem nicht mehr so ist. Andererseits hat Herr Riße aus seiner Einschätzung nie einen Hehl gemacht, von daher wäre es dann auch konsequent, wenn all diejenigen, die damit nicht einverstanden sind, aus dem Fonds aussteigen statt herumzujammern.

    Und das Lustige ist: sobald der Markt dreht und Herr Riße
    Recht bekommt – und an der Börse kriegt jeder mal Recht – werden dann wieder alle einsteigen wollen, wohlgemerkt NACHDEM der Fondspreis um 15 – 20 % gestiegen ist nach dem Motto: alle anderen verlieren, aber Herr Riße weiß, wo es langgeht. Das zumindest zeigt immer wieder die Erfahrung.

    P.S.: Irgendwie ist ein Beitrag von mir von gestern verschüttgegangen, jedenfalls kann ich ihn nicht mehr finden.

  • Stefan Riße

    Lieber Herr Offhaus,
    vielen und herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Er bestärkt mich darin, was ich ohnehin seit gestern überlegt hatte, und das werde ich hiermit jetzt auch tun. Ich habe eingestanden, dass ich eine Fehler gemacht habe. Ich bin short positioniert und bleibe die bis auf weiteres auch. Ich werde nun allerdings auch nicht mehr mit jedem einzelnen hier diskutieren, ob man das nicht früher hätte wissen müssen. Die Kritiker wussten es bei 9000 im DAX ja offenbar auch nicht, obwohl es doch jetzt so sonnenklar ist, dass es aufwärts gehen musste. Sonst hätten sie es hier ja schreiben können. Wer meint, ich müsste die Shorts doch nun auflösen, möge bitte den Fonds verkaufen oder aus dem Wikifolio aussteigen. Wer meiner Erfahrung nach wie vor traut und mir zutraut, den turnaround zu schaffen, durch in der Zukunft wieder kluge Positionierung, der wird investiert bleiben.

    • der And

      Hallo Herr Riße . Bleiben Sie standhaft und rechtfertigen Sie sich nun nicht mehr. Sie haben bereits genug betont, das Sie diesmal falsch lagen.
      Trotzdem ich zur Zeit nicht in ihrem Fonds investiert bin und deshalb mit kühlen Kopf statt hitziger Erregung schreiben kann, muss ich den unzufriedenen Anlegerrn raten zu verkaufen, statt hier zu meckern. Niemand wurde gezwungen zu investieren und eine Grundregel an der Börse ist für mich sich von den Investments zu trennen, welche mir meinen Schlaf rauben.

      Ihre Kommentare sind für mich weiterhin ein große Bereicherung und mit fundierten Kenntnisse der Dinge und Abläufe an den Märkten hinterlegt.
      Ich auch bin in der aktuellen Marktlage sehr skeptisch und denke es geht bald kräftig abwärts. Es ist bloß sehr schwer nicht seiner Psyche nachzugeben und die Geduld zu verlieren…aber ich warte trotzdem aus einem ordentlichen Rücksetzer, denn wie heißt es so schön : “.an der Börse verdientes Geld ist Schmerzensgeld..zuerst kommt der Schmerz und dann das Geld ….”

      • Stefan Riße

        Sehr herzlichen Dank!

  • Absahner71

    Sehr geehrter Herr Riße,

    was spricht denn aus heutiger Sicht dagegen, die Short-Position aufzulösen, nachdem wider Erwarten die amerikanische Notenbank viel länger ihre Nullzinspolitik fährt, marode Eurostaaten um jeden Preis auf Kosten des europäischen Steuerzahlers künstlich am Leben erhalten werden und Draghi ab März mit juristischer Rückendeckung des Europäischen Gerichtshofes ungebremst Anleihenkäufe starten will?

    Wir haben doch heute eine ganz andere, rational gar nicht vom Zeitpunkt Ihrer damaligen Short-Entscheidung absehbare Entwicklung zugunsten weiter steigender Aktienkurse erlebt.

    Ihre Short-Entscheidung war von Ihren Erwartungen an die Zukunft aus Sicht der Wahrscheinlichkeit rational fundiert – vom heutigen Standpunkt aus muss man feststellen, dass sich inzwischen viel Unerwartetes ereignet hat, was eher für weiter steigende als fallende Kurse spricht.
    Daran muss man doch seine Strategie aus der Vergangenheit anpassen und auf die Zukunft ausrichten. Ich erinnere vor diesem Hintergrund an folgende Zitate:

    “When the facts change, I change my mind. And what do you, Sir?” (John Maynard Keynes)

    “Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen – und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.” (Albert Einstein)

    “Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!” (Weisheit der Dakota-Indianer)

    “Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich mehr als die Wahrheit.” (Joseph Joubert)

    Selbst wenn es temporär zu Rückschlägen kommen sollte, machen die angesichts der ungeheuren Liquidität vielleicht mal -10%, maximal -20% aus und dauern nur kurz, weil viele Anleger bereits in Lauerstellung darauf warten, dann einzusteigen. Sollte es also, wie von Ihnen erwartet, zu einer Korrektur kommen, kann man diese mit einer Long-Position in Aktien vermutlich gemütlich aussitzen, da sie nicht sehr stark ausfallen und nicht sehr lange andauern wird. Die Frage ist also, ob bis zum Einsetzen der Korrektur aus Ihrer laufenden Short-Position nicht bereits so hohe Verluste aufgelaufen sind, dass diese mit der dann irgendwann tatsächlich eintretenden DAX-Korrektur gar nicht mehr ansatzweise kompensiert werden können.

    “Börse = Geld + Psychologie” (Kostolany)

    Geld ist im Übermaß wegen der finanziellen Repression vorhanden und die Psychologie verbessert sich zunehmend zugunsten Aktien, da es der Politik immer wieder gelingt, alle Krisenherde mit Flickschusterei in der öffentlichen Wahrnehmung zu kaschieren und die meisten Anleger mit Geld sich noch nicht getraut haben, in Aktien zu investieren, gleichzeitig aber immer mehr Werbetrommeln für Aktienanlagen in der Öffentlichkeit geschlagen werden.
    So sieht weder das fundamentale noch das psychologische Umfeld vor einer starken Korrektur aus, das eine massive Short-Strategie rechtfertigen würde.

    Vor diesem Hintergrund kann der DAX ausgehend vom jetzigen Kursniveau aus psychologischen Gründen noch viel stärker und länger ansteigen, als wir es in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre erlebt haben, wo der Liquiditätsfaktor dank normaler Zinssätze bei weitem nicht so stark ausgeprägt war, wie heute angesichts internationaler Nullzinspolitik und Anleihenankaufprogrammen.

    Ich bin der Meinung, dass wir in den kommenden Jahren beim DAX keinen traditionellen Crash wegen fundamentaler Überbewertung sehen werden, sondern einen “inversen Crash” in Form eines exponentiellen Kursanstieges nach oben durch eine psychologische Kaufpanik bei den Investoren mangels Anlagealternativen, was noch zu ungeahnten Indexständen beim DAX führen kann. Natürlich wird es irgendwann wieder rapide abwärts gehen – aber bis dahin können noch Jahre ungezügelter Kurszuwächse vergehen. Daran würde ich gerne jahrelang mit Ihrem Fonds partizipieren.

    Die Frage ist nur: Wo stehen wir dann mit Ihrem Fonds bei einer stur beibehaltenen Short-Strategie?

    Sie wissen doch: “Die Märkte können länger irrational bleiben als man selber liquide.” (John Maynard Keynes)

    Mit freundlichen Grüßen,

    Absahner71.

    • Stefan Riße

      Oder die Kurse machen die Nachrichten, die sie nun als fundierte Argumente kaufen …
      Hätte man im März 200 auch zu Kostolany sagen können, der im Jahr 1998 den Neuen Markt als Betrug mit gezinkten Karten bezeichnet hatte. Waren die Bedingungen ja dann doch auch andere. Das Internet mit unendlichen globalen Wachstumschancen und den Deutschen, die die Aktien entdeckten und auch damals noch die großen Vermögen im Festgeld und Lebensversicherungen hatten und mit deren Zufluss die Kurse noch viel höher würden steigen können. etc, etc …

      • Absahner71

        Im März 2000 war jeder, der Aktien haben wollte, in Aktien investiert – alle Zittrigen waren eingestiegen und es kam zu keinen Anschlusskäufen mehr, weil der Markt gesättigt war. Erkennbar an den Neuemissionen, die auf einmal nicht mehr über die Erstnotierungen herauskamen.
        Außerdem war der DAX in Relation zum herrschenden Zinsniveau mit einem KGV von über 30 völlig überbewertet – das ist er heute mit einem KGV von um die 15 bei 0,3% Zinsen auf 10 jährige deutsche Bundesanleihen mit Sicherheit nicht.
        Im Neuen Markt waren Unternehmen mit nicht erprobten Geschäftsmodellen vertreten, deren Kurse schon über Jahre bis zum Mond hoch gelaufen waren. Und die Börse war “Talk of the Town” beim kleinen Mann auf der Straße im Gegensatz zu heute, wo die meisten Menschen die Börse einfach ignorieren.
        Und nicht zuletzt deutete sich aus den USA ein Umfeld steigender Zinsen ausgehend von einem gemessen an heutigen Zuständen bereits hohem Zinsniveau an.
        Sie müssen doch zugeben, dass die damalige Situation fundamental und psychologisch wirklich nicht mit der heutigen Situation vergleichbar ist.
        Die heutige Situation hat es in der Weltgeschichte meines Wissens nach noch nie gegeben, so dass schlicht die Vergleichbarkeit mit historischen Geschehnissen nicht gegeben ist.

        • Stefan Riße

          Warum haben Sie mir das nicht bei 9.500 Punkten geschrieben. Bzw. gehen Sie mal in sich und erinnern Sie sich, ob sie das so klar auch schon im Oktober gesehen haben …
          Und wenn Sie meinen, das sei so, wieso habenSie es dann nicht hier gepostet?

          • Absahner71

            ganz einfach: Ich habe Ihren Blog erst gestern entdeckt und mich heute dafür angemeldet 🙂
            Aber mal im Ernst:
            Zu dem Zeitpunkt, als Sie Short gegangen sind, war ich Ihrer Meinung, da ich nicht mit einer Zustimmung des EuGh zu Draghis Gelddruckorgien gerechnet habe. Dass das Recht hier so gebeugt werden kann, hätte ich auch nicht gedacht. Auch hätte ich nicht gedacht, dass die Amerikaner die Zinsen so lange niedrig lassen.
            Nach der Entscheidung zugunsten Draghis Gelddruckprogrammen ist mir aber klar geworden, dass nun ein Strategiewechsel angesagt sein müsste und dass Herr Riße das als viel erfahrener Börsianer sicher auch erkennt und sich entsprechend neu positioniert.
            Nach der jüngsten Griechenlandrettung, die ebenfalls rational nicht erklärbar ist und die Unseriosität der Politik offenbart, ist meiner Einschätzung nach eine Short-Position auf den DAX aus der Ihnen dargelegten Argumentation beim besten Willen nicht mehr argumentativ haltbar und ich habe Sie um Darlegung Ihrer Argumente für ein weiteres Beibehalten der Short-Strategie gebeten, da es Gründe geben mag, die ich bisher übersehen habe.

          • Jan S.

            Interessante Diskussion und die Argumente teile ich voll und ganz. Möchte allerdings dazu auch hinzufügen, dass ich seit ziemlich 8500 voll investiert bin bzw. unter 9000 mich sukzessiv feingekauft habe (bei 8500 hatte ich übrigens Sie im Kopf, Herr Risse. Sie waren also mit der Grund warum ich fast voll investiert habe. Ich möchte gerne weg von diesem warum was und warum nicht, das führt ja keinen weiter. Allerdings interessieren mich die verschiedenen Ansichten in Richtung Zukunft und da sind diese Vergleiche die Sie hier ziehen sehr interessant. Da ich ziemlich nah an der Kundenklientel von Retail bis Instis bin kann ich derzeit gut vergleichen und die aktuelle Situation ist absolut nicht mit 2000, noch nicht einmal mit 2007 vergleichbar.
            Herr Risse, mich würde Ihre persönliche Meinung interessieren und welchen Umständen Sie dem DAX oder auch den Märkten generell eine Vervielfachung, die ja all paar Jahrzehnte statistisch geschieht zutrauen würden. Beim kurzfristigen Sentiment stimme ich Ihnen auch gerne zu. Dies kann durchaus zu starken schnellen Korrekturen führen wenn es einen Auslöser gibt. Das langfristige Sentiment der breiten Anlegerschaft ist aber weiterhin eher pessimistisch. Übrigens möchte ich Ihnen, Herr Risse, auch noch mal meine Begeisterung über Ihre Umsetzung von Pyramidisierungssystematiken aussprechen. Da kann ich aufgrund meiner eigenen Psyche lange nicht mithalten. Einen Trend wenn man richtig liegt optimieren und Positionen eher ausweiten. Wie sie so etwas praktisch umsetzen, dazu würde ich gern bei Gelegenheit etwas hören. (auf die reinen Anklagen hier von Ihren Fondsanlegern würde ich an Ihrer Stelle übrigens auch nicht mehr eingehen. Das hat keinen Sinn. Eine Diskussion über Perspektiven, Vorgehensweisen und Markteinschätzungen allerdings sehr. mit besten Grüssen

          • Jan S.

            @Rissse ach ja noch eine kleine Ergänzung zum letzten Herbst. An dem Tag an dem der DAX zw. 8400 und 8600 hoch volatil schwankte hatte ich sehr viele Bankberater besucht und musste sie alle beruhigen, weil sie schon die Angst in den Augen hatten. Diese Spezies lässt sich immer von so kurzfristigen Ausschlägen stark beeinflussen. Das war für mich ein zusätzlicher Grund jetzt richtig reinzugehen ;-)… Sentiment funktioniert als ein Baustein, man sollte dann aber auch überall die Augen in der “echten Welt” aufhalten und nicht nur Statistiken oder Umfragen trauen…. die Kritiken der hiesigen Fondsbesitzer sind keine Kontrakindikatoren, diese würden immer necken wenn der Fonds fällt auch wenn die Situation komplett umgekehrt wäre.

          • Jan S.

            sorry, die beiden unten geschriebenen Statements waren ja eher direkt an Sie gerichtet. Daher bitte: siehe unten 😉

        • Marco Dargel

          Das Lustige daran ist ja eher, dass jeder weiß, dass der Markt bei Zinsen von 2 Prozent sowas von zusammen brechen würde. Das war 2000 anders. Damals hätte keiner geglaubt, dass der Markt wegen 2 Prozent Zinsen down gehen könnte. Viel erstaunlicher ist nun, dass wir nun davon ausgehen, dass der Markt weiter steigen wird, weil wir Notenbanken Zinsen von 2 Prozent ausschließen.
          Also weil wir glauben, dass etwas nicht passieren wird, was uns 2k nicht interessiert hätte, sind wir in einer anderen, besseren Situation.
          Interessant. Würde es passieren, was uns übrigens 2k egal war, wären wir am Ende.
          Ich weiß noch etwas: In spätestens 10 Jahren gehen alle Lebensversicherungen und Bausparkassen pleite, weil deren Geschäftsmodell mit niedrigen Zinsen oder gar Negativzinsen nicht zusammen passt.
          Also mit Hurra rein in den Markt. Es wird nie wieder so gut wie heute oder wie?
          Ja, sowas wie heute hat es noch nie gegeben. Allerdings war 2 k auch einmalig.
          2k war cool. Ich bekam mit Boni 14 Gehälter, überall waren Schalen mit Äpfel und Birnen oder Süßigkeiten aufgestellt.
          Heute gibt es keine Boni mehr. Die Äpfel und Birnen sind auch weg.
          Du hast recht. 2 k war anders.
          Damals hatten wir nicht nur eine Hausse, sondern uns ging es auch sehr gut.
          Jetzt haben wir eine Hausse ohne Wirtschaftsboom.
          Okay, es gibt mehr Jobs, aber keine Äpfel, Birnen oder Boni. Es gibt einen Rekord an Aufstockungen und Niedriglohnjobs. Statt Vollzeit gibt es Leiharbeit.
          Ich denke, BASF kostet fast 4 mal soviel wie 2 k. Wir leben in der besten aller Welten.
          Und damit das so weiter geht, bekommen wir alle bald nur noch 11 Monatsgehälter im Jahr, lassen die Zinsen auf Minus 1 Prozent fallen und machen das größte Hurra aller Zeiten an der Börse….. oder nicht?
          Wir werden doch nicht irgendwann einfach aufwachen oder?

          • Absahner71

            Anfang 2000 war eine Bombenstimmung. Ich selbst hatte im Frühjahr 1998 mit Null Ahnung von fundamentalen Zusammenhängen den Biotechnologiewert Qiagen zu einem KGV von 80 am Neuen Markt gekauft und hatte Anfang 2000 einen Buchgewinn von über 1.000%.
            Das Tickerfieber grassierte bei vielen Menschen – die Leute wollten ständig die aktuellen Kurse sehen – Literatur über Börse erschien in inflationärer Zahl.
            Und obwohl die Börse völlig überteuert und heißgelaufen war, hat die Realwirtschaft zumindest in Form der Old Economy geboomt. Die Menschen waren fröhlich und voller Optimismus für die Zukunft.
            Marc Faber hatte im Herbst 1999 begonnen, den NASDAQ massiv zu shorten, weil dieser nach Fundamentalkriterien astronomisch hoch bewertet war. Dumm nur für ihn, dass der Wahnsinn an der Börse noch gut eineinhalb Jahre weiterging und er in dieser Zeit unendlich viel Geld seiner Kunden verlor, obwohl er eigentlich recht hatte. Das geht ihm psychisch noch heute nach.
            An diese Geschichte muss ich bei der Short-Strategie von Herrn Riße denken.

          • Marco Dargel

            Nun ja, das gilt für mich auch. Ich bin auch Bär, aber ich time den Markt nicht. Statt Puts nehme ich lustige Tagesgeldzinsen. Ich halte es für Wahnsinn, dass Ende eines Bullenmarktes zu timen

          • Absahner71

            Ich glaube schlichtweg nicht, dass es eine seriöse Möglichkeit gibt, das Ende eines Bullenmarktes in einem Zeitfenster kleiner als einem Jahr zu timen. Und in einem solch langen Zeitfenster kann noch alles mögliche Irrationale im Extremfall passieren, was eine Hausse im Endstadium noch solange verlängert, dass man finanziell ausgeblutet ist, bis die erwartete Gegenbewegung einsetzt.
            Vor allem sind wir gar nicht in einem fundamental stark überbewerteten Markt, auch wenn es rein optisch im Hinblick auf den Dax-Stand im Vergleich zum Jahr 2000 so aussehen mag.
            Ich kann den Short-Ansatz von Herrn Riße aus der Perspektive von Oktober 2014 noch rational nachvollziehen, aber nicht verstehen, warum er seine Strategie nicht spätestens nach Legalisierung des Anleihenankaufprogramms an die neuen Realitäten angepasst hat.

          • Marco Dargel

            Vor allem sind wir gar nicht in einem fundamental stark überbewerteten Markt, auch wenn es rein optisch im Hinblick auf den Dax-Stand im Vergleich zum Jahr 2000 so aussehen mag.
            Wir sind in einem Markt, der bei den Zinsen von 2k gnadenlos zusammenbrechen würde. Wach mal bitte auf. Noch nie war ein Markt mehr über bewertet. Dieser Markt könnte bei den Zinsen von 2 k nicht überleben. Er wäre schon lange tot.
            Dieser Markt sieht toll aus, weil es keine Zinsen mehr gibt. Auf dem Zins von 2k wäre der Markt schon geknallt. Wir haben nicht 2k.
            Der aktuelle Markt kann 2 k nicht mehr erreichen. Er würde lange vorher zusammen brechen. Was ich sagen will: Das Paradies von 2 k ist weit weg, aber wir sind höher bewertet, weil die Zinsen niedriger sind und griechische Mamas ihre Kinder weg geben. Europa geht es heute schlechter als 2 k. Wir haben keinen Aufschwung

          • Absahner71

            Wir müssen zwischen Aktien- und Rentenmarkt unterscheiden. Was Du sagst, ist für den Rentenmarkt richtig, dessen Rendite nahe Null liegt. Der DAX hat nach den jüngsten Kurssteigerungen ein KGV von etwa 13 (Quelle: http://www.boerse.de/dax-kgv/), d. h. die Aktienrendite liegt im DAX liegt bei 1/13 = 7,7% gegenüber alternativen festverzinslichen Bundesanleihen von 0,4% Rendite, was einem Renten-KGV von 1/0,004 = 250 entspricht.

            Im Jahr 2000 warfen zehnjährige Bundesanleihen 4,8% Rendite ab (Quelle: http://www.markt-daten.de/charts/zinsen/staatsanleihen-eu.htm#deutschland), was einem Renten-KGV von 1/0,048 = 21 entsprach, während der DAX ein KGV von 31 aufwies, d. h. eine Aktienrendite von 1/31 = 3,2%.
            Also war im Jahr 2000 die Situation genau umgekehrt: Für risikolose Bundesanleihen bekam man 4,8% – 3,2% = 1,6% mehr Rendite als für Aktien.
            Dass der DAX trotz niedrigeren KGV’s heute in Punkten höher steht, liegt daran, dass die Unternehmen inzwischen gewachsen sind und in die Punktestandberechnung die in 15 Jahren ausgeschütteten Dividenden rechnerisch reinvestiert wurden (Performanceindex!)

          • Marco Dargel

            Und ich muss daran denken, dass wir damals ein Hurra an den Börsen hatten und uns ging es gut.. Heute werden wir geschrottet und haben ein Hurra an den Börsen. Es ist größer als 2k. Und es lebt davon, dass viele ärmer werden, ihren Job verlieren, aufstocken, aber es gibt halt keine Zinsen mehr. In Griechenland geben Mütter ihre Kinder weg.
            Alles ist gut, weil es keine Zinsen mehr gibt. Vielleicht haben die Massen ja recht, dass sie dieser Hausse nicht trauen. Diese Hausse wird nicht darin enden, dass ich mehr verdiene. Sie ist anders als jede Hausse zuvor. Sie ist, weil ich auch keine Zinsen mehr bekomme. Die offen Frage ist, ob das wirklich das Paradies ist. Setzen sich Trend fort, dann haben alle bald nur noch 11 Monatsgehälter pro Jahr bei Minus 2 Prozent Zinsen für Guthaben. Jeder klärt für sich selber, wo er denkt, dass die Grenze ist.. Sollte es eine Grenze geben, dann wird es danach richtig böse.
            Man muss die Trend nur weiter spinnen, um klarer zu sehen. Wie wäre es mit nur noch 10 Monatsgehältern pro Jahr und Minus 8 Prozent Zinsen. Die Börse schreit vielleicht Hurra? Es könnte uns so gut gehen. Sagen wir nur noch 9 Monatsgehälter pro Jahr und Minus 12 Prozent Zinsen. Machen wir die Welt zu einem Paradies. Und griechisch Mütter, die Kinder in die Welt setzen werden gleich hingerichtet. Das geht ja gar nicht, dass sie der Allgemeinheit ihre Kinderaufbürden, weil sie sie nicht ernähren können.

          • Absahner71

            Mit nur noch 10 Monatsgehältern kämen Sie doch prima hin, wenn eine starke Deflation in der Realwirtschaft die Kaufkraft eines Euros enorm gesteigert hätte.
            Selbst negative Zinsen müssen von der Kaufkraft kein Vermögensverlust bedeuten, wenn die Deflation nur stark genug ausfällt. Stellen Sie sich vor, Sie bekämen am Jahresanfang für 100 Euro einen Pullover und am Ende dieses Jahres bereits dank stark gefallener Preise im Zuge einer Deflation bereits diesen Pullover plus ein Unterhemd, wofür sie am Jahresanfang zusammen noch 130 Euro bezahlt hätten.
            Was jucken einem da Negativzinsen von sagen wir -5% p.a.?

  • holger offhaus

    Lieber Herr Riße,

    ich leide mit jedem Punkt den der Dax in Richtung Norden geht mit Ihnen!
    Und ich glaube ungefähr zu wissen was Sie durchmachen und kenne die unterschiedlichen Gedanken und Gefühle zwischen “auf eigene Rechnung” und “auf fremde Rechnung” die man haben kann! Ich beachte all ihre Kommentare seit Ende der 90er Jahre und verpasse kaum eine Aussage von Ihnen. Ich weiß daher dass all ihre Analysen viel Scharfsinn haben. Ich kenne keinen Analytiker mit so einer großen Treffsicherheit im deutschsprachigen Raum über diesen Zeitraum! Sie scheuen das Risiko nicht sich weit aus dem sprichwörtlichen Fenster zu lehnen und das finde ich nur noch leider selten. Es gibt kaum Leute die so ungehemmt und kurzweilig, mit entsprechendem Risiko, in der Öffentlichkeit stehen wie Sie lieber Herr Riße. Bei Politikern fällt mir da nur noch Lindner ein. Wenn wir langweilige rückversicherte Stakkato Typen haben wollen wird die Welt bald sehr farblos. Kostolany hat sich sicherlich nicht nur mit Ihnen abgegeben weil Sie “nur” sympathisch sind. Aber das es soviele Leute hier gibt die so uninformiert sind macht mich nachdenklich! Wer sein ganzes Geld aus -harter Arbeit- in den Fonds gesetzt hat und auch noch Kundenrisiken damit hat, hat selbst das Problem undiversifiziert zu sein. Dann geben Ihnen noch irgendwelche Nobodys Investment Ratschläge. Einer kritisiert weil Sie Urlaub machten. Der nächste Knaller hier stellt ihre grundsätzliche Strategie in Frage und gibt aus den vergangenen Daten kluge Ratschläge. BlogUser fühlen sich von BlogUsern falsch behandelt. Oh Gott ist das Peinlich!
    Vergessen Sie diese ganzen Bummies, Herr Riße. Manche sind froh dass es mit dem Internet möglich ist nun auch mal gehört zu werden.
    Da fällt mir Kostolany ein: Um mit Dummen zu diskutieren muss man doppelt so klug sein!

    Sehr geehrte Lemminge! Für Euch sind Börsenverluste doch eigentlich was völlig normales. Aber ihr habt vielleicht doch das falsche Anlage Vehikel gewählt, das hier ist kein Schiffsfonds gesteht es Euch ein, ihr seid für Euch selbst verantwortlich!

    • der And

      Das ist wie mir aus der Seele geschrieben . Bravo für diesen couragierten Beitrag

  • Jojo

    Hallo Herr Risse,

    auch wenn ich wirklich viel von Ihnen halte, darum auch in Ihrem Fond investiere, sind sie unten meiner Frage geschickt ausgewichen. Die Liquiditätsanalyse hatten Sie vorher auf dieser Seite beschrieben. Das damit nur QE3 der USA gemeint war, wird mit keiner Silbe erwähnt.
    Wir haben in den Industrieländern einen Leitzins gegen Null. USA hatte bereits QE1, 2 und 3. Die EU hat gerade QE1 und vermutlich folgen noch weitere und Sie handeln entgegen Ihrer beschriebenen Strategie und setzten auf Short!

    Ich wünsche Ihnen natürlich wieder Erfolg, bin aber absolut enttäuscht, Sie gestehen zwar, ich sehe aber keine Änderung Ihrer Vorgehensweise. Anstatt aus meiner Sicht in dieser Situation aufgrund der Liquidität Rücksetzter mit Ihren Stimmungsindikatoren zum Einstieg aller Long zu nutzen, gehen Sie stur auf short nur um irgendwann einmal auf Kosten anderer Recht zu haben – TROTZ ihrer vorher benannten Liquiditätsanalyse mit Ihren Auswirkungen die Sie treffend analysiert haben.
    Sie bekennen bereits mehr mals dass Sie sich vertan HABEN, dass sie falsch LAGEN und was tun Sie jetzt? Short!!! willkürlich SHORT!

    Auch erwarteten Sie mitte März (wie immer begründet mit dem großen Verfall) eine größerer Korrektur, verpulvern aber jetzt schon eine Menge Geld durch Turbo-short-zertifikate! Das ist widersprüchlich! Wir verlieren täglich und stabil 1%!

    Wenn das ausgetüftelte autamitisierte System bei ayando so gut funktioniert, warum wenden Sie es hier nicht an? Was nützt es 3 € zu verdoppeln wenn 10.000.000 € vernichtet werden.

    Sorry, aber dass musste ich hier loswerden.

    • Stefan Riße

      Verstehe ich gut. Die entscheidende Lehre, die ich aus der Vergangenheit gelerbnt habe, ist es mich nicht mehr von einzelnen Anlegern beeinflussen zu lassen. Dadurch habe ich meine Flexibilität verloren und mich in diese Situation hineinmanövriert. Ich werde nun cool wie vor meiner zeit als Vermögesnverwalter mich nicht in panik versetzen lassen. Dass es es durch die Fehleinschätzung nun leider nur noch um schadensbegrenzung geht, ist äußerst ärgerlich. Aber weil jetzt bei 11. 000 hier viele die Argumente herunter beten, warum es weiter nach oben gehen wird, wird sicher nicht dazu führen, dass ich nun ungedukdig werde und nicht auf den Rückschlag warte. Ich kommuniziere meine Positionen ja sehr klar. Sie wissen, dass ich seit langem short bin. wenn sie es gewusst haben, dass es anders kommen wird, dann hätten Sie Wikifolio oder Fonds doch verkaufen können.

      • Absahner71

        Haben Sie denn einzelne Anleger so beeinflusst, dass Sie deswegen den Dax geshortet haben?
        Wenn das der Fall war und Sie dies als Fehler erkannt haben, verstehe ich nicht, warum Sie diesen Fehler nicht schon längst korrigiert haben.
        Konfuzius sagt: “Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.”

      • Jojo

        leider habe ich es nicht früher geschafft zu antworten. Sie haben recht, niemand von uns kann in die Zukunft sehen, auch ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, ja sogar mehrmals bis zum Totalverlust (wie holger offhaus oben beschreibt, einer der es doch gewohnt ist verluste zu erleiden) . Ich wollte Sie nicht belehren, im Gegenteil habe ich bis heute eher viel von Ihnen gelernt und werde auch weiterhin aufmerksam zuhören. Ich werde weiterhin in Ihrem Fond investiert bleiben, weil ich es Ihnen zutraue, nicht nur den Schaden zu begrenzen, sondern sogar mehr als zu beheben. Des Weiteren habe ich den Vorteil des Cost-Average-Effekts. Mein Einkaufskurs geht mit und wird sich irgendwann hoffentlich zum Positiven wenden. Das Sie sich von anderen Anlegern haben beeinflussen lassen, erklärt mir dann auch Ihr handeln.

        Auf jedenfall halte ich sehr viel von Ihrer Fundamental, Liquidität und Sentimentanalyse und wünsche ich Ihnen weiterhin alles Gute und sehe positiv in die Zukunft…

        LG

  • Stefan Riße

    Ich gestehe!

    Ich war eine Zeit unterwegs. daher kann ich erst jetzt zum Markt und den Kommentaren hier Stellung nehmen.

    Dabei gestehe ich gleich am Anfang gerne ein, dass ich massiv schief liege mit meiner pessimistischen Einschätzung zu den Aktienmärkten. Dass ich nicht nur unterhaltsam über die Börse reden kann – wie ein Teilnehmer auf Gudiants schrieb – habe ich
    jedoch über Jahre bewiesen mit meiner testierten Performance
    http://www.rissesblog.de/meine-performance/.

    Was auch derzeit hervorragend läuft, ist das computergestützte Handelssystem, dass ich mitentwickelt habe, dass es zum einen bei ayondo im social trading gibt https://social.ayondo.com/HPMStefanRisse als auch als Managed Account über meine
    Vermögensverwaltung im-fokus.onvista.de/das-hpm-sentiment-managed-account-zeigt-ueberlegene-strategie/.

    Das soll hier in diesem Rahmen nicht als Werbung verstanden werden, sondern einen größeren Überblick geben über meine Leistung insgesamt.

    Doch es gibt bezüglich meiner diskretionären Strategien wie meinem Fonds nichts zu beschönigen. Ich habe die Situation komplett falsch eingeschätzt und die von einem anderen Teilnehmer erwähnte schwierige Phase in meiner Börsianerkarriere. Auch wenn es nicht die erste ist, sie ist sehr schmerzhaft. Es hat sich dabei auch nicht als einfacher erwiesen, das Geld anderer und auch damit deren Erwartungshaltung zu managen. Hierzu könnte ich umfangreiche Erfahrungen schildern, worauf ich aber verzichte. Es ist etwas, dass man lernen muss.

    Dass in einer solchen Phase nun Häme über mir ausgegossen wird, ist normal, verständlich und muss ich aushalten.

    Risikomanagement
    ist so wichtig, wie schwierig. Einfach Stop-Loss zu setzen, klingt so einfach und führt am Ende aber nur dazu, dass oft auf dem jeweiligen Hoch oder Tief oder in deren Nähe Positionen mit Verlust aufgelöst werden. Und danach. Was macht man, wenn die eigene Sicht auf den Markt unverändert bleibt. Wieder neu
    einsteigen. Ich habe daher die Strategie, die Dinge durchzuhalten, die ich mache. Kommt die von mir erhoffte Bewegung später als erwartet, dann führt sie manchmal nur noch zu einer Verringerung der Verluste und nicht zum Gewinn.
    Und das wird womöglich auch mein Schicksal am Aktienmarkt sein. Die in meinem Fonds investierten Anleger, erwarten jetzt jedenfalls, dass dieser steigt, wenn der Markt fällt. Und das werden sie in diesem Fall auch mit ordentlichem Drive erleben. Es sind die Anleger, die nicht von der Hausse in den Bann gezogen werden, und nun die Argumente liefern, dass es doch klar war, dass es zu dieser Kaufpanik kommt. Im Oktober bei unter 9.000 war dies in keinem Kommentar zu lesen interessanterweise, obwohl Aktien da doch viel billiger waren. Und zu diesem Zeitpunkt gab es weniger Krisengefahr als derzeit. Ebola war die hilflose Erklärung damals.

    Jede Hausse ist ansteckend, dass sieht man an vielen Kommentaren. Doch ich habe falsch bewertet, wie viele sie zunächst noch in ihren Bann ziehen wird, bevor sie ihr
    vorläufiges Ende findet.

    • Jan S.

      Guten Abend Herr Risse, ich glaube da machen Sie sich die Argumentation ein bißchen leicht, denn Sie suchen in den Sentiments klar die Bestätigung Ihrer Strategie, statt Ihre Strategie darauf auszurichten. Sagen wir es mal so: auch wenn in den ersten zwei Monaten mehr liquide Mittel der Privatanlegerschaft in die Märkte geflossen ist als letztes Jahr sehen wir von Euphorie keine Spur. Und damit meine ich die Menge der Anlegerschaft in dieser Republik, nicht diejenigen, die z.B. in diesem Forum schreiben und sich egal zu welcher Zeit mit den Märkten beschäftigen. Jetzt können Sie natürlich entgegenwerfen, dass die Märkte eher von ausländischem Kapital beeinflusst wird als von inländischem aber auch dieses kauft sich erst langsam in Europa ein (siehe Warren Buffet oder auch George Soros, die beide nicht mit einem Zeithorizont von drei Monaten investieren). Schauen Sie sich nochmal die Bewegung im Nikkei an nach dem dortigen QE. >50 Prozent Anstieg in den ersten 6 Monaten. Ausgehend von einem Plateau das wir beim DAX zwischen 8400 und 9800 einordnen können. Eine richtige Hausse haben wir von 2011 bis Ende 2013 jedenfalls noch nicht gesehen verglichen mit denen in den 90ern und 80ern. 0 Euphorie. In 2014 komplett eine Seitwärtsbewegung mit Verschlechterung der Stimmung (nicht USA). Für mich bleibt es weiteren logischer, dass sich der Trend fortsetzt. Hierzu zählen eher die Liquditätsannahemn und das Zinsniveau (ich erinnere an Ihre Aussage im letzten Jahr, das die Börse den Zinsen meist mit 6-12 Monaten Verspätung folgt. Nun schauen Sie sich mal den Bund Future im letzten Jahr an.. logisch aus Ihrer Schlussfolgerung folgend müsste die Hausse die jetzt folgt gigantisch sein.) Aber Sie folgen Ihrer eigenen Logik nicht.

      • Stefan Riße

        Ja, das sind alles Dinge, die mkir auch durch den Kopf gehen. Daher sage ich ja, ich habe die Situation falsch eingeschätzt und in der für mich neuen Konstellation auch fremdes geld zu managen, sicher ein Stück meiner Flexibilität verloren.
        Doch lässt sich hier entegegnhalten, dass es auch im Sommer 2011 keinerlei Euphorie gab, die Zinsen ebefalls sehr tief waren, wenn auch nicht so tief wie heute und die Kurse dann heftig abgestürzt sind.

        • PSRF

          Inwiefern haben Sie dadurch an Flexibilität verloren? Das verstehe ich nicht.

          • Stefan Riße

            Sie haben eine Position, die gegen sie läuft. Ihre Anleger verlieren Geld, wissen aber wie Sie positioniert sind und kaufen die Meinung,. haben dann natürlich aber auch ganz klar die Erwartung, dass sie gewinnen, wenn der Markt dann dreht. Ändere ich in der Zwischenzeit meine Meinung oder werde unsicher und löse die Position auf, und dann kommt es doch zu der vorher erwarteten Bewegung, ist die Enttäuschung riesig. Deshalb habe ich mich schwer getan, mich von den Shorts zu trennen, als die Idee nicht aufzugehen schien. Nun muss ich versuchen, den Schaden zu begrenzen und mich von solchen Zwängen zukünftig frei zu machen. Dann wird der Fonds auch wieder erfolgreich sein.

          • PSRF

            Vielen Dank! Da kann ich Sie nur bestärken. Immer das machen, was man selbst für richtig hält, natürlich im Rahmen der Regeln.
            Andere werden im Zweifel immer etwas zu kritisieren haben. Und jeder ist für sein Tun selbst verantwortlich, auch wenn man jemandem folgt.
            “Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann!”

          • Absahner71

            Dann verstehe ich nicht, warum Sie nur davon reden, den Fehler zu korrigieren und es nicht schon längst getan haben.
            Sie hätten wenigstens in Cash gehen können statt eine Short-Position in einem starken Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten.
            Sie stehen damit mit Ihrem Auto nicht einfach nur auf dem Standstreifen der Autobahn, sondern sind bereits seit geraumer Zeit entgegen der Fahrtrichtung als Geisterfahrer unterwegs.

        • Absahner71

          Lieber Herr Riße,

          bedenken Sie bitte, dass 2011 im Traum noch niemand daran dachte, dass am 26.07.2012 Mario Draghi mit folgenden Worten die Absicherung der Märkte mit dem Draghi-Put ankündigte: “Innerhalb unseres Mandats ist die EZB bereit, alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten. Und glauben Sie mir, es wird reichen”

          Und spätestens seit Beschluss des Anleihenkaufprogramms, das ab nächste Woche startet, ist wird dieses Versprechen in die Realität umgesetzt. Wir unterhalten uns jetzt also über beinharte Tatsachen und nicht mehr über vage Ankündigungen, die gegen die EZB-Statuten verstoßen würden.
          Daher ist die aktuelle Situation meines Erachtens nach nicht einmal ansatzweise mit 2011 zu vergleichen, übrigens genauso wenig wie mit dem Jahr 2000, wie ich hier an anderer Stelle ausführlich begründet habe.
          Mache ich noch einen Denkfehler? Wenn ja, korrigieren Sie mich bitte – ich bin sehr lern- und damit kritikfähig.

    • PSRF

      Vielen Dank, dass Sie die Situation offen ansprechen. Das sind keine leichten Stunden für Sie und auch keine schönen für uns Anleger. Aber wer lange genug am Markt tätig ist weiß, wie tückisch dieser ist. Jeder kann im Markt irren, auch ein ausgemachter Experte wie Sie. Fast schon ein wenig tröstlich.

      Im Oktober letzten Jahres lagen Sie sehr gut, diesmal bisher leider nicht. Es wäre schön, wenn Sie die Sentiment Faktoren herausfinden könnten, die Fehlsignale geliefert haben bzw. hätten anders gewichtet werden müssen.

      “It will be fine in the end – if it’s not fine, it’s not the end!”

    • Catala

      Das “Problem”, das Geld anderer zu managen möchte ich auch gerne haben. Bei einer Verwaltungsgebühr von 1,8% p.a. und einem Fondsvolumen von 9 Mio. Euro macht das 162.000 Euro im Jahr. Ein netter Jahresverdienst – dank des Fonds und – auf Kosten von Kunden, die im gleichen Zeitraum viel Geld verloren haben – ebenfalls dank des Fonds…

      • Stefan Riße

        Sie sollten sich besser informieren. Von der Verwaltungsgebühr kommt längst nicht alles bei mir an.

        • Catala

          Nicht gleich so dünnhäutig, bitte! Wenn ich mich besser informieren sollte, tun Sie es doch. Dafür ist Ihre unpräzise Antwort allerdings wenig geeignet.

          • Absahner71

            🙂 eine messerscharfe Schlussfolgerung auf der rationalen Ebene …

  • Jojo

    Hier unter der Rubrik “Anlage Philosophie” steht unter Punkt
    2. Liquiditätsanalyse

    Hierunter verstehe ich, den Einfluss einzuschätzen, der von kurz- wie
    langfristigen Zinsentwicklungen, Geldmengenwachstum oder wie dem aktuell
    stattfinden quantitative Easing, mit dem der Aufkauf von Anleihen durch
    Notenbanken beschrieben wird, ausgeht. Dahinter steckt die ganz
    einfache Überlegung, dass Liquidität das Lebenselixier jedes
    Finanzmarktes ist. Ohne kann er nicht steigen, da nützen auch die besten
    Fundamentaldaten nichts. Oft und zuweilen auch über längere Zeiträume
    von einigen Jahren kann der Einfluss der Liquidität und nicht der der
    Fundamentaldaten dominierend sein. Gerade in den vergangenen Jahren war
    dies aufgrund der hohen Liquiditätsschöpfung durch die Notenbanken oft
    der Fall.

    Ich dachte dass der Fond sich daran mit orientiert!!!
    Praktisch heißt das, nicht short, sondern long!

    Darum kann ich allen Ärger hier verstehen, denn Herr Risse orientiert sich nicht an dem was er hier beschrieben hat.

    Ich wünschte Herr Risse würde selbst hierzu eine Stellungnahme geben…

    • Siegfried

      Ein Kontraindikator.

      Sollte man zukünftig im Blick halten bis der Riße Inflation Opportunities UI A sich vom Einstiegsniveau € 100 ohne den abstrusen Ausgabeaufschlag (wurde lautlos und kleinlaut storniert genauso wie der Handel über die
      Börsenplätze) auf die Hälfte,d.h. auf € 50 halbiert hat..Aber bis dahin wird der Kleinfonds – derzeit angeblich noch 9 Mio(?) – vom Markt kleinlaut verschwinden. Wird wirklich noch die Verwaltungsgebühr von 1,80% berechnet ?

      Wenn man bedenkt, mit wieviel TamTam der Fonds bei FocusMoney seinerzeit beworben wurde …

    • Stefan Riße

      Ja, Sie haben im Nachhinein gesehen so recht, wie jeder, der das Börsengeschehen im Nachhinein bewertet. Das beherrsche ich auch wunderbar. Nur kurz: Das Auslaufen von QE in den USA war der für mich kritische Punkt. auf der Liquiditätsseite. Denn danach war es immer schwierig an der Wall Street verlaufen. Ist zunächst nicht aufgegangen und mein Timing war schlecht. Keine Frage.

      • BlogUser

        Aber wäre es dann nicht mal langsam an der Zeit diversifizierter und vor allem vorsichtiger zu agieren? Ihr Fonds erreicht in seiner Kategorie über ein Jahr gesehen Platz 1184 von 1185 (was übrigens nicht nur schlechtem Timing und einzelnen Fehleinschätzungen geschuldet sein kann). Klar steht es jedem hier frei den Fonds abzustoßen… Oder aber man Versuch endlich mal berichtigte Kritik anzunehmen!

        • Stefan Riße

          Wenn ich jetzt vorsichtiger agiere, wird im erwarteten Rückschlag der Profit unterproportinal sein. Hier müssen wir nun voll dabei sein, wenn er kommt. Geht er dann nur noch runter bis 10.000 beispielsweise, weil es zuvor so weit nach oben gelaufen ist, dann muss man damit leben und sich neu aufstellen.

          • PSRF

            Auf gute Nachrichten reagiert der Markt noch, was ein schlechtes Zeichen ist, allerdings sind in letzter Zeit die Volumina eher gering, das spricht für die Positionierung des Fonds. Das große Adressen das sonst eher kritisierte Europa dem amerikanischen Markt vorziehen ist für mich ein absolutes Alarmsignal. Und Soros sehe ich nicht unbedingt als Langfristanleger.Alles nur meine Meinung.

    • Marco Dargel

      1929 gab es maximale Liquidität- allerdings zu deutlich höheren Zinsen. Im Sommer 1929 machte der Markt ca. 20 Prozent.*Ehm* Plus.
      Herr Riße hat andere Fehler gemacht. Er hätte vorher jedem Börsenneuling das Risiko deutlicher klar machen müssen. Das hier Leute investiert sind, die im fortgeschrittenen Alter Sicherheit wollen, das darf nicht sein.
      Herr Riße zockt. Das Spiel heißt: Ich time den Bärenmarkt oder ich verliere viel Geld.
      Das beste Beispiel der Geschichte dazu ist Jesse Livermore:
      1929 timte er perfekt und wurde reich.
      1934 hatte er zwar recht, aber timte zu früh und ging pleite.
      Er ist der Spekulant mit der größten Tragik: Er hatte richtig recht und verlor alles, einen Reichtum, den sich niemand vorstellen kann.
      Was viele vergessen: Es gibt einige Spekulanten, die an der Börse reich wurden. Es gibt keinen Bären, der mit den eigenen Erfolgen und nur mit eigenem Geld reich wurde. Die bekannten großen Bären der Welt verdienen ihr Geld, weil ihnen jemand Geld für ihre Arbeit gibt.
      Das gilt für Felix Zulauf, Marc Faber, Roland Leuschel und furzmichtod.
      Wenn ein Bär den Markt überleben und besiegen will, dann geht er nur raus und erleidet das Höllenfeuer, das dann kommt. Es werden mit fast 90 Prozent Sicherheit steigende Kurse sein.
      Herr Riße ist wieder short. Ich möchte darauf wetten, dass er wieder verliert. Nicht, weil er unrecht hat. Sondern weil es kein System gibt, das Ende eines Bullenmarktes zu timen.
      Am Ende eines Bullenmarktes gilt, dass jeder Käufer gewinnt, bis er zwei Jahre später aufwacht und feststellt, dass er viel verloren hat.
      Oder wie Kosto sagte: 2+2=5-1
      Diese Warten auf die Minus 1 kann Jahre dauern.
      Und genau das kalkuliert Herr Riße nicht ein.
      Kosto hat genau davor gewarnt. Er schrieb immer wieder, dass niemand kalkulieren kann, wohin die Massen die Kurse treiben.
      Herr Riße wird Recht haben. Aber ob er damit Geld verdienen kann, dass kann niemand sagen.
      Er wusste nicht, wann der Gold-Bullenmarkt dreht. Weil er auch nicht wissen kann, wann der Aktienmarkt drehen wird.
      Und mal zu seiner Strategie: Der Markt hat sie widerlegt. Sie mag mal funktioniert haben. Aber wie alles an der Börse nur für eine bestimmte Zeit.
      Das macht ihn aber nicht zu einem schlechten Spekulanten.
      Damit das klar ist. Ich habe schon viel mehr verzockt.
      Ich bin auch Bär. Nur spekuliere ich nicht gegen den Markt.
      Aber ich bin auch etwas älter.
      Wenn ich es noch einmal richtig versaue, dann ende ich in Harz 4 . Ich kann nicht sagen, ob mich mein Alter oder meine großen Verluste in der Vergangenheit vorsichtiger machen. Aber ich kann mir 30 Prozent Verlust einfach nicht mehr leisten. Dafür habe ich früher zuviel verloren und das übrigens immer als Bulle. Ich bin seit über 25 Jahren das erste mal richtiger Bär und sehe natürlich etwas blöde aus.
      Die letzten 15 Prozent an der Börse sind an mir vorbei gegangen.
      Aber es war kein Minus. Es gab lächerliche Tagesgeldzinsen.
      Ich wünsche Herrn Riße viel Glück. Wenn er recht bekommt, kann ich günstig kaufen- wobei ich allerdings mit einer bösen Baisse rechne, weil ich glaube, dass viele die Schuldenberge unterschätzen.
      Ich mag die Diskussionen von Herrn Riße mit Herrn Meyer und halte beide für gute Spekulanten. Eigentlich sind beide Bär. Herr Brichta ist Bulle. Ich halte alle drei für gute Spekulanten.
      Es wird aber nicht jeder gewinnen.

      • PSRF

        Was für ein Beitrag! Respekt!

  • Christian Störzer

    Zur Ehrenrettung von Herrn Riße und seiner Positionierung muß man allerdings sagen, daß im Grunde genommen der Grexit mit
    allen seinen Folgen jetzt schon fällig gewesen wäre. Der nochmalige Aufschub ist eigentlich ein kleines Wunder, das ebenso wenig wie Draghis Kaufprogramm maroder Staatsanleihen ad infinitum bestehen kann. Der Knall wird dann eben noch größer.
    Wie ich schon sagte: das Ausmaß von Übertreibungsphasen ist praktisch nicht einzuschätzen. Daß ein Markt fundamental überhitzt ist, die Investments zum großen Teil auf Kredit getätigt werden usw. läßt leider keine Rückschlüsse darauf zu, wie lange das anhält. Mußte Gold bei 1900 $ drehen? Warum nicht schon 1700? Oder erst 2100? Oder 2300? Wann hat “der letzte Bulle” gekauft in der Hoffnung, nach ihm werden noch mehr Bullen kaufen? Niemand weiß das.

  • Pingo

    Ich verstehe die ganze Aufregung auch nicht.
    Herr Riße ist Short, seit Monaten. Das sagt er doch ganz klar.
    Herr Draghi ist Long, ebenfalls seit Monaten, dass sagt er auch ganz klar.
    Herr Riße hat aktuell ~10Mio zum shorten. einmalig, kontinuierlich abnehmend
    Herr Draghi hat jeden Monat 60 Milliarden zum Long gehen und das noch für ziemlich lange Zeit.
    Wer meint Herr Riße kann die Wette gewinnen, der ist im Fonds investiert.
    Wer meint Herr Draghi wird wohl Recht behalten (auch wenn er nicht auf jedem verfügbaren Kanal seine Meinung verbreitet und sich auch gar nicht dagegen wehren kann), der ist aktuell in dem Fonds besser nicht investiert.
    Ganz einfache Geschichte.
    Und jegliche Kritik an Herrn Riße ist absolut Fehl am Platz. Herr Riße ist Fonds Manager und hat eine Meinung wie er den Fonds zu managen hat. Das kommuniziert er gnadenlos ehrlich. Wer anderer Meinung ist verkauft den Fonds und sucht sich was passendes.
    … allerdings kann man das ganze Dax geshorte, wo doch der Markt seit Monaten mit Geld geflutet wird, nur mit einem alten Spruch (der nicht von Herr Kostolany ist, aber Herr Riße mag ja schlaue Sprüche) kommentieren: Nur Idioten ändern nicht Ihre Meinung. Von daher immer schön Short bleiben …

    • Nina Bauch

      Wunderbar, genau meine Meinung lieber Pingo! Jeder ist seines Glückes Schmied, wer im Fond investiert ist kriegt ständig eine info zu den einzelnen Positionen , alles ist transparent , also hätte man früh aussteigen können anstatt jetzt hier so zu maulen. Darüber hinaus hat Herr Albrecht alle Eier in einen Korb gelegt und scheint sich wohl doch nicht so gut mir Anlagen aus zu kennen! Also Schluss mit dem Fond und Riße Bashing!

    • Thorsten Bock

      Nun ganz so einfach ist das ja nun nicht, lesen Sie mal den Managerbericht im September 2014 darin steht die Positionierung des Fonds, da Stand zum Beispiel das der Fonds steigt,wenn der Dax fällt und es ist im Oktober 2014 genau das Gegenteil vom dem eingetreten. Der Dax ist gefallen der Fonds ebenfalls gefallen.

      • Siegfried

        Wunderbar und gleichzeitig unfassbar: “Nun ganz so einfach ist das ja nun nicht, lesen Sie mal den
        Managerbericht im September 2014 darin steht die Positionierung des
        Fonds, da Stand zum Beispiel das der Fonds steigt,wenn der Dax fällt und
        es ist im Oktober 2014 genau das Gegenteil vom dem eingetreten. Der Dax
        ist gefallen der Fonds ebenfalls gefallen.”
        Damit hat sich Herr Riße als optimaler Kontraindikator erwiesen. Vor dem 16. Oktober 2014 – ich hatte es vorher 2x versucht mit dem Riße-Fonds mit Kauf über die Börse (weil ich keine Schrottaufschläge zahle) und schnell wieder mit geringem Verlust verkauft – hat Herr Riße über z.B. NTV propagiert sich bei stärkerer Korrektur in Richtung 8500 sukzessive mit Dividendepapieren einzudecken. DAX ging mittags 16.10.14 auf ca. 8300. Was macht Herr Riße ? Genau das Gegenteil. Hantiert mit Derivaten, welche permanent daneben liegen. STATT GENAU DORT SOLIDE WERTE ZUM SCHNÄPPCHENPREIS VERANTWORTLICH FÜR DIE LEUTE, WELCHE IHM ALS VERMÖGENSVERWALTER VERTRAUEN, ZU KAUFEN. Ich selber habe am 16.10.14 den Floßbach, den Otte und BMW gekauft (letztere viel zu früh verkauft). Was ich sagen will: Das ist nicht im Geringsten als seriöse Vermögensverwaltung zu bezeichnen. Das Lob im August 2014 vom Aktionär und FocusMoney etc. hat zur Hybris geführt. Einfach auf short zu setzen ist ABSOLUT unverantwortlich. Als SERIÖSER Vermögensverwalter hat man definitiv NICHT ALLE EIER IN EINEN KORB ZU LEGEN. Punkt.

  • Gerhard Albrecht

    Mir kommt es momentan wirklich so vor, auch nach dem gestrigen “Gib ihm Sauriß” Webinar mit Herrn Rißes Zuschaltung aus der dom. Republik, als gäbe es für ihn aktuell wichtigere Aufgaben als ein anständiges Management seines Fonds. Na ja er hat mit Sicherheit seine Schäfchen im Trockenen. Ich weiß nicht ob er demnächst mal aufwacht und sich der Höhe des Verlusts innerhalb seines Fonds im Klaren ist. Ich könnte mir vorstellen sollte es entgegen seiner Erwartung der großen Korrektur erneut einen Ausbruch im Dax nach oben geben, dass wir im Fond dann Richtung 60 € gehen. Seinen guten bis sehr guten Ruf als Börsianer ist er gerade dabei komplett zu verlieren. Der alte Kosto wird gerade runterschauen und den Kopf schütteln…

    • Martin

      Lieber Herr Albrecht, was halten Sie denn davon, wenn Sie Ihre Beschwerden gut sein lassen und Verantwortung für Ihre Investitionsentscheidung übernehmen? Jeder Trader hat mal gute Jahre und mal schlechte, das ist bei Herrn Risse nicht anders. Wenn Sie aber Ihr eigenes Risikomanagement nicht beherrschen, dann müssen Sie sich an die eigene Nase packen. Ich bin sicher, Sie haben Ihr Geld hart erarbeiten müssen, so wie jeder andere auch. Warum gehen Sie also so leichtfertig damit um? Ich lese hier immer wieder schärfste Kritiken an Herrn Risse. An seiner Stelle hätte ich diesen Blog längst geschlossen. Was nehmen sich die Leute da heraus? Es ist nicht zu fassen. Wenn Sie 30% im Minus sind, dann ist das Ihr Verlust. Ihre Entscheidung, voll bei Herrn Risse zu inbestieren, hat Ihnen 30% Verlust gebracht. Sie haben einen Fehler gemacht. Sie ganz alleine. Also reissen Sie sich zusammen, hören Sie auf zu jammern wie ein zwölfjähriges Mädchen und ziehen Sie Ihren Stop-Loss. Dann analysieren Sie neu und investieren vielleicht woanders.

      • Nina Bauch

        wunderbar, genau meine Meinung!

  • Gerhard Albrecht

    Wie gerade gesichtet stehen wir aktuell schon unter 87 €. Somit ist der Verlust seit dem Höchststand letzten Juli den Ausgabeaufschlag hinzugerechnet ziemlich genau 30 (!!!!) Prozent. Risikomanagement scheint Sie in letzter Zeit nicht gerade zu interessieren. Tut mir leid aber schön langsam kommt mir die Anlage in Ihrem Fond vor wie ein sehr schlechter Scherz! Seit fast 3 Jahren liegen Sie mit jeder Prognose daneben, zur Jahresprognose 2015 ist Ihr Hauptcredo auf eine größere Korrektur zu warten und dann “richtig” einzusteigen, heute lese ich dass Sie ab März jetzt auf einmal von einem kompletten Ende der laufenden Hausse ausgehen. Seit langer Zeit eigentlich nur Widersprüche. Ich glaube Sie sind sich nicht im Klaren, dass das in Ihrem Fond angelegte Geld für die meisten Leute kein Spielgeld ist, teilweise stecken Ersparnisse von jahrzehntelanger -harter- Arbeit drin. Sie mag es persönlich nicht wirklich existentiell treffen, ich verliere aktuell tausende Euro und somit den Großteil meines kompletten Vermögens. Für mich ist diese Anlage mittlerweile mit Verlaub gesagt eine riesengroße Verarschung.

    • Straub Heinz-Robert

      Hallo Herr Albrecht,
      ich stimme Ihnen voll zu und kann jedem nur raten den Fond zu verkaufen. Ich werde heute die Reisleine ziehen und alle Anteile mit erheblichem Verlust verkaufen. Wie leichtfertig ein Fondmanager mit fremden Geld umgeht, kann man nicht verstehen. Seit über zwei Jahren spricht Herr Riße davon, dass der Dax fällt. Leider ist bis dato immer das Gegenteil eingetroffen. Weshalb der Markt ausgerechnet ab Mitte März korrigieren soll, dafür fehlt jede Begründung. Ich bin überzeugt, dass der Begriff Verlustbegrenzung für Ihn ein Fremdwort ist. Seinen Ausführungen ist zu entnehmen, dass er auch niemals Stoppkurse verwendet. Das Vertrauen, das ich in ihm gesetzt habe, ist nach 2 1/2 Jahren völlig dahin.

      • Siegfried

        Herr Riße ist nunmehr sehr tauglich als Kontraindikator.

        Sollte man zukünftig im Blick halten bis der Riße Inflation Opportunities UI A sich vom Einstiegsniveau € 100 ohne den abstrusen Ausgabeaufschlag (wurde lautlos und kleinlaut storniert genauso wie der Handel über die Börsenplätze) auf die Hälfte,d.h. auf € 50 halbiert hat..Aber bis dahin wird der Kleinfonds – derzeit angeblich noch 9 Mio(?) – vom Markt kleinlaut verschwinden. Wird wirklich noch die Verwaltungsgebühr von
        1,80% berechnet ?

        Wenn man bedenkt, mit wieviel TamTam der Fonds bei FocusMoney seinerzeit beworben wurde …

    • BlogUser

      Kann mich Ihrer Einschätzung nur anschließen. Man schaue sich zudem noch das lieblos von ihm geführte Wikifolio an. Das ist noch ne größere Frechheit! Drei Goldminenaktien und ab und zu ein Dax put/call, dass wars… Nicht mal mit Spielgeld würde ich so leichtsinnig umgehen…

  • Marco Dargel

    Tja, man hat besser mit der Mehrheit Recht oder Unrecht, das ist egal. Hat man alleine Recht, ist man ein Superstar. Hat man alleine Unrecht, kann es ein Alptraum werden.

    Allerdings ist aktiv Short gehen auch so eine Sache.

    Wie sagte Kosto? 2+2=5-1.

    Wenn man gut überlegt hat, bekommt man erst am Ende Recht. Davor kann man aber ziemlich blöde aussehen.

    Ich habe in den letzten Tagen auch einiges gelernt und auch viel nachgedacht. Es gab ja mal diese legendere Tulpenzwiebeln Blase.

    Mit dem Wissen von heute, hätte ich jene Hausse ziemlich früh geshortet und wäre kurz vorm Platzen der Blase sicher zweimal pleite gewesen. Am Ende wäre ich genauso pleite gewesen wie jeder Tulpen-Bulle.

    Irgendwer hatte mal gesagt, man könne nicht einkalkulieren, wohin die Massen die Kurse treiben.

    Auch das habe ich aus einem Kosto Buch. (War es Newton?)

    Zitat

    “1. Schlechte Nachrichten (Grichenland, Russland…) und steigende Kurse zeugen von einer Stärke (also keine Zittrigen Händler) d.h. lt. Kosto Anzeichen für steigende Kurse


    Da habe ich Kosto anders verstanden: Zittrige haben die 4 G s nicht: Gedanken, Geld, Glück und Geduld.
    Er schreib schon davon, dass am Ende eines Bullenmarktes die Kurse wie blöde steigen und alle Ängste ignoriert werden. Man sehe keine Risiken mehr. Das was hier zitiert wird, hat er als Zeichen für eine Trendwende angeführt, nachdem die Kurse lange gefallen waren. Das passt hier meiner Meinung nach nicht.
    Laut Kosto war ein mit Krediten überladener Markt, indem man keine Risiken mehr sehe, hochgefährlich.
    Auf dem Markt lasten übrigens Rekordkredite und Risiken sind sowas von out.
    Laut Kosto kann die letzte Phase eines Bullenmarktes ein Alptraum für jeden werden, der Hirn hat.
    Aber die Frage kam ja schon auf, was Kosto hierzu sagen würde:
    Vielleicht würde er sagen: 2+2=5-1

    • PSRF

      Die schlechten Nachrichten sind m.E. insbesondere für die Findung eines Bodens nach einem Abschwung von Bedeutung.
      Im Bullenmarkt ist es eher die Beobachtung bedeutsam, ob der Markt bei guten Nachrichten weiter steigt, was bedeutet, dass noch nicht alle guten Nachrichten/Entwicklungen im Markt enthalten sind, oder zu viel Skepsis. Das war nach meinem Empfinden bis vor kurzem noch deutlich der Fall.
      Inzwischen habe ich den Eindruck, es lässt nach, auch die Umsätze im Dow scheinen im Moment geringer zu werden. Das könnte auf eine Wende hindeuten, allerdings gibt es eben auch Fallen! Man kann da leider nicht sicher sein.
      Glück und Geduld sind möglicherweise angesagt, vielleicht auch erste Absicherungen.
      Wir werden es sehen.

  • Thorsten Bock

    Ja ich war letztes Jahr auch im Fonds investiert wollte lezten Sommer mein Depot ein bischen absichern. Ich hatte voher den Fonds lange beobachtet, dachte mir so 5% pro Jahr macht der immer auch wenns mal schlecht läuft am Aktienmarkt. Als dann im Oktober letztes Jahr die Kurse runtergingen und meine Depotabsicherung Risses Fond dann der bei weitem schlechteste Fond war im mein Depot habe ich mich dann schnell verabschiedet vom Fonds. Vorher hatte ich schon ein paar mal auf den Short Dax gesetzt und hatte meist Verluste damit eingefahren. Kurzfristig mag das ja manchmal ganz sinnvoll sein short zu gehen, aber über ein so langen Zeitraum ? Da profitiere ich dann doch lieber von Dragies Gelddruckmaschine und bin in Aktien = Sachanlagen investiert. Wie heist es doch so schön bei Herrn Riße “Die Inflation kommt”

    • Christian Störzer

      Tja, damit haben Sie genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Inflation kommt….eben nicht, obwohl Draghi nun wirklich alles dafür tut, damit sich das ändert, doch er schafft es nicht. Damit ist aber auch das Projekt “Entschuldung über Inflation” ad acta gelegt. Bliebe dann nur noch die Entschuldung über den Schuldenschnitt als einzige Alternative. Im Falle Griechenlands wohl praktisch schon alternativlos. Wird Draghi dann immer noch Geld drucken? Und wenn nicht, was könnte das für die Märkte heißen?
      Es gelingt offenkundig nicht, durch das billige Geld eine breit angelegte Inflation zu erzeugen. Die Inflation bleibt auf die Finanzmärkte beschränkt. Damit kriegt man aber die Schulden nicht weg. Den nun geplanten Kauf maroder Staatsanleihen, die dann irgendwann einmal geschnitten werden und dem (vornehmlich deutschen) Steuerzahler zur Last fallen sollen, wird Deutschland aber nicht mitmachen. Stehen wir aktuell am Anfang der großen Geldverteilung durch die Notenbanken oder eher schon an deren Ende?

  • Catala

    Sehr geehrter Herr Albrecht,

    auch ich verstehe Ihren Frust und möchte in einem solchen Fonds auch nicht investiert sein. Erst recht nicht würde ich dort noch weitere Jahre investiert bleiben wollen, um – so wie hier im Blog angeregt – nach event. 10 Jahren eine Bilanz zu ziehen. Dieser Ansatz widerspricht jegl. Risikomanagement insbesondere der Regel, Verluste zu begrenzen.

    Gerade Sie scheinen ein aufgeklärter Investor zu sein, und hätten sicherlich überhaupt keine Schwierigkeiten, sich mit preisgünstigen ETFs ein Portfolio zusammen zu stellen, das wetterfest ist und Ihre Erwartungen erfüllt.

    Welcher aktive Investor benötigt heute denn noch Fondsinvestments mit Ausgabeaufschlägen und hohen Jahresgebühren? Das ist doch eher etwas für den Börsen-unmundigen Teil der Bevölkerung oder eben für Menschen, die sich nicht weiter mit Investieren als Thema befassen wollen. Vielleicht auch, weil sie daran keinen Spass haben. Was ja völlig in Ordnung ist. Doch umgekehrt kann ich nicht nachvollziehen, wie Investoren mit Spass und Interesse an der Materie, in teure Fonds investieren und andere dafür bezahlen, was sie selbst genauso gut – oder auch besser könnten.

    Investment-Ideen von Herrn Riße können Sie im Zweifelsfall ja dennoch übernehmen – er macht ja keinen Hehl aus Ihnen und verbreitet sie überall, wo man hinsieht.

    Beste Grüße
    M. Catala

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße,
    ich kann Ihre aktuelle Einstellung, bei solch hohen Kursen
    erstmal eine Konsolidierung beziehungsweise Korrektur abzuwarten, gut nachvollziehen. Für einen auf dieser Basis agierenden Fond wie den Ihren verstehe ich auch, erstmal von Käufen im großen Stil abzusehen. Allerdings verwirrt beziehungsweise verärgert mich dieTatsache, mit welch hohem Risiko Sie in Ihrem Fond agieren. Da es bekanntermaßen seit Jahren keine wirkliche Alternative zur Aktie gibt und Sie
    übergeordnet „Bulle“ sind, verstehe ich nicht wieso Sie in so hohem Umfang Ihr „Short-Szenario“ für den Dax gewichten und nicht zumindest 80% des Fondvolumens a´la long und mit –relativ- sicheren Anlagen ausgerichtet ist. Ich finde das widersprüchlich und ich kann nicht nachvollziehen, wie verbissen Sie seit fast 2 Jahren die große Korrektur herbeisehnen.
    Auch die Tatsache, dass Ihr Fond letzten Oktober trotz Ihrer
    abolut richtigen Prognose einer Korrektur (Dax ca -1500 Punkte) weiter stark eingebrochen ist verstehe ich bis heute nicht wirklich.
    Wenn jemand Ihren Fond vor einem halben Jahr (Höchstkurs 117
    €) gekauft hat, verliert er bis heute den Ausgabeaufschlag hinzugerechnet fast 30 (!) Prozent. So etwas darf einfach nicht passieren.
    Auch in Phasen wie den letzten 2 ½ Jahren sollte für jeden Fond-Manager (auch welche antizyklisch agieren) eine positive Rendite zu verzeichnen sein.
    Dass Sie in einer Marktphase bei einem Dax-Anstieg von 15% heuer „nur“ 7% verlieren ist für mich kein Trost.
    Was passiert eigenlich wenn die (von mittlerweilen vielen)
    erwartete größere Korrektur ausbleibt und die Märkte nach einer Seitwärtsphase erneut nach oben ausbrechen?
    Müssen wir dann mit Fond-Kursen von 40€ – 50€ rechnen? Das Hauptziel Ihres Fonds, sein Geld vor einem Anstieg der Inflation in den nächsten Jahren zu schützen, funktioniert dann mit Sicherheit nicht.
    Ich bin mir deshalb auch aktuell nicht sicher, ob ich in
    Ihrem Fond investiert bleiben soll oder mit einem (für meine Verhältnisse) sehr hohen Verlust die Reißleine ziehen soll.
    Kostolany sagte immer wenn man mit einem Engagement nicht
    mehr ruhig schlafen kann soll man sich davon trennen.
    Was mir auch zu denken gibt, wieso der Fond bis August
    letzten Jahres nicht so extrem gefallen ist, anscheinend gingen Sie da trotz einiger prognostizierter „Short-Szenarien“ keine solch hohen Risiken ein.
    Natürlich liegt der Fehler bei mir selbst, weil ich mich
    nicht ausreichend vor dem Kauf des Fonds über dessen genaue Strategie befasst habe. Dass dieser so extrem risikoreich ist konnte man allerdings in keiner Weise ahnen.
    Der von einem Blog-User beschriebene Einwand, die „Kosten“
    mit einem Ausgabeaufschlag von 5%, dann jährlich weiteren 2,25% Management-Gebühr und darüber hinaus eine „High-Water-Mark“ (erfolgsabhängige Vergütung) seien grenzwertig, kann man verstehen. Natürlich bekommt man als Kunde Frust bei einer solch extrem schlechten Performance, wenn man dafür jährlich nochmals 2,25 % Kosten hat.

    Bei einer guten beziehungsweise sehr guten Performance des Fonds würde man als Kunde mit Sicherheit hier ein Auge zudrücken und solche Vergütungen für das Management ein bisschen lockerer betrachten.
    Ein großes Problem ist denk ich auch die von Ihnen
    angegebene persönliche Performance (in 4 Jahren über 2500 Prozent Rendite), von der man sich als Anleger leicht blenden lässt.
    Wenn es dann einem Fond-Manager gelingt auf 2 ½ Jahre in einem ähnlichen Marktumfeld über 10 % zu verlieren sind die Tränen natürlich groß.
    Ich bin ein großer Bewunderer von Andre Kostolany, was mich
    interessieren würde ist wie seine Einschätzung zu Ihrem Fond wäre?
    Ich kann mir vorstellen er wäre nicht begeistert!

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Albrecht

    • Jojo

      Hallo Herr Albrecht,

      ich kann Ihren Frust gut nachvollziehen. Ich habe wenig von Kostolany gelesen aber zwei Dinge die er in diesen Tagen mit Sicherheit vertreten hätte:
      1. Schlechte Nachrichten (Grichenland, Russland…) und steigende Kurse zeugen von einer Stärke (also keine Zittrigen Händler) d.h. lt. Kosto Anzeichen für steigende Kurse

      2. Notenbakliquidität ist das Öl für den wirtschaftlichen Motor d.h. lt. Kosto, Kurse werden steigen

      Nicht Kosto, aber dann ist das Öl auch noch so günstig und Herr Risse shortet den DAX!!! Und dass obwohl beim Fond von Herrn Risse die Liquiditätsanalyse eine der drei Säulen ist. Ich habe unten hierzu eine Anmerkung und Frage an Herrn Risse gestellt, leider aber nch keine Antwort erhalten, aber ich denke die kommt noch.

      Ich bin auch investiert und traue dem Fond trotz der aktuellen Verluste langfristig noch großes Potential zu.

      Ob Sie aber noch Investiert bleiben oder die Reißlinie ziehen, müssen Sie selbst entscheiden. Ich wünschte von Herrn Risse in diesem Bullenmarkt auch lieber, dass er lauf Rücksetzer abwartet um Long zu gehen, anstatt auf short zu gehen um auf Rücksetzer zu hoffen.

      @ Herr Risse, anderes Thema, aber kann es sein, dass Anleihen aktuell noch das beste Investment sind? Der Bund Future ist in diesem Jahr von 145 auf 160 gestiegen und das bei einem maximalen Verlustrisiko von minus 0,29 %? Als jemand der auf großen Geldern sitzt, kann ich mir kein besseres Invest vorstellen! Das Argument Minuszinsen berücksichtigt aus meiner Sicht den Kursverlauf nicht! Oder verstehe ich etwas falsch?

      LG

    • BlogUser

      Die Kritik an den hohen Kosten des Fonds stammt nicht wie oben geschrieben von mir und würde ich so auch nicht vertreten. Die Kritik am Fonds teile ich uneingeschränkt. Ich werde ihn allerdings nicht abstoßen, sondern nach dem Ergebnis in 10 Jahren bewerten, wobei ich davon ausgehe, dass der Fonds dann eher bei 50 € als bei 150 € stehen wird…

      • Gerhard Albrecht

        Entschuldigen Sie, es war natürlich generell ein User dieses Blogs gemeint, nicht Sie mit Ihrem Nickname “bloguser”. Beste Grüße

  • Stefan M

    Hallo Herr Risse,

    ich bin an ihrem Ayondo portfolio interessiert, welches ja sehr gut gelaufen ist. Ich hätte nur ein paar Fragen bevor ich hier mehr als “Spielgeld” einsetzen würde:
    -So wie ich es verstanden habe ist es eine automatisierte Strategie (technische Indikatoren?), welche mit Stimmungsdaten unterstützt wird. Haben sie den Ablauf komplett automatisiert? oder müssen die stimmungsdaten “händisch” regelmäßig eingespeist werden?
    -Ich frage bewusst danach, da ihr letzter social trading account (wikifolio) nach einiger zeit anscheinend nicht mehr gepfelgt wurde und danach alle kursgewinne wieder verloren hat.

    Vielen Dank für ihre Rückmeldung!

  • Jojo

    Hallo,

    wer kann mir helfen. Und zwar suche ich ein Tool, welches alle Unternehmenskennzahlen einer Aktie, der letzten Jahre (soweit wie möglich min. 10 Jahre) ausgibt. Wenn möglich mit Filterfunktionen…

    • Gunna

      Für US Aktien könnte finviz.com intressant sein…

      • Jojo

        Hallo, danke für die Info, allerdings suche ich eine Seite, die mir die Daten der letzten 15 Jahre auflistet z.B.
        Umsatz
        2000 = 1,0 Mil.
        2001 = 1,5 Mil.
        2002 = 2,0 Mil.

        das gleiche für Gewinn, cashflow usw.
        Bei Traderfox habe ich so etwas gefunden, aber leider ohne cashflow, KBV usw.

        Bin für alle Hinweise dankbar…

  • Jojo

    Hallo Herr Risse,

    könnte es sein dass wir in einer Situation stecken als der Dax von Januar 1996 – Januar 1998 sich verdoppelte ohne große Rücksetzer.
    Dann wären hier im nächsten Jahr bereits die 18.000 drin.

    In Ihrer Anlagenphilosophie erwähnen Sie die Liquiditätsanalyse als eine von dreien. Könnte es hier ein Vergleich zum o.g. Zeitraum geben.

    LG

    • Jan S.

      genau das erscheint realistischer als manche denken. Derzeit laufen bei Bankkunden Unmengen an höher verzinslichen Anleihen aus, die so langsam aber sich in den Aktienmarkt übergehen, eher natürlich indirekt über Dachfonds. Das führt zu einer stetigen Erhöhung der Nachfrage. Dazu kommt das sich die Margen der Unternehmen weiter verbessern werden aufgrund des Zinsumfeldes, der Währungssituation und der Rohstoffpreise. Ganz entscheidend ist, das sich sowas nicht immer sofort widerspiegelt. Im Grund genommen wäre im aktuellen Umfeld ein Markt auch nicht bei einer durchschnittlichen Dividendenrendite i.H.v. 1,5 Prozent überbewertet. Ende der 90er hat es im umgekehrten Falle auch lange gedauert bis sich die Überbewertungen des Neuen Marktes wieder neutralisiert haben. Da glaubte keiner das der Markt wieder 90 Prozent verlieren kann. Heute lacht einen noch jeder aus der von DAX 20000 oder mehr redet. Von daher ist das Potential in diese Richtung nicht zu unterschätzen. Ähnlich 1992 als der Ausbruch über die 2000er Marke erstmals gelang.

      Selbst wenn man jetzt mit Korrekturen rechnet aber langfristig mit starkem Ansteigen der Kurse sollte man doch zumindest Teilpositionen aufbauen und dann später nachkaufen. In anderen Dimensionen ist es dann später vollkommen egal ob man bei 8,9 oder 11000 Punkten gekauft hat, nur mal auf den DAX bezogen.

  • Konrad

    Hallo allerseits,

    Hab mir natürlich auch eine ganz andere perfomance des Fonds vorgestellt. Aber gerade beim Warten auf Abwärtsbewegungen ist das timing sehr schwierig. Viele sehr weise Anleger sagen ja so ein timing ist sogar unmöglich… Darum kann man Hr. Risse hier nicht zuviele Vorwürfe m.M machen. Ich sehe den Anlagehorizont auch eher länger.

    Was mich allerdings an dem Fond stört – das habe ich leider beim Kauf vor etwa 2 Jahren nicht gut bedacht – ist das Spesenmodell:
    Egal wie (schlecht) der Fond performt fallen jedes Jahr 2,25%
    Kosten an (nach 5% Ausgabeaufschlag!). Das ist schon eine ganze Menge. Hinzu kommen an die Wertentwicklung des Fonds gebundene Gebühren: “Bis zu 15 % der vom Fonds in der Abrechnungsperiode erwirtschafteten Rendite über dem Referenzwert (Deutscher Verbraucherpreisindex (EUR)®) und der “High-Water-Mark”.”

    Das ist im Nachhinein betrachtet für die Anleger m.M. nach keine faire Konstruktion. Egal wie es läuft, der Manager verdient sehr gut oder extrem gut. Das würde ich heute – gerade in Zeiten von very low cost index funds- nicht mehr machen.

  • Christian Störzer

    Cool bleiben, Leute, das neue Jahr hat gerade erst angefangen, und – nein – es wird mit Sicherheit nicht so ablaufen, daß Draghi jeden Monat seine 60 Milliarden in Staatsanleihen investiert und der Dax jeden Monat 10 % steigt. Draghis Programm ist im Markt weitgehend eingepreist, politische Risiken und Überraschungen sind es nicht.

    Wer hat 1986 vorhergesagt, daß drei Jahre später die Berliner Mauer fällt? Niemand. Dennoch ist es passiert.
    Wer sagt heute voraus, daß Draghis QE scheitert, Draghi gestürzt wird und die EZB am Rande ihres Zusammenbruchs steht? Niemand. Dennoch kann es passieren. Muß nicht, aber kann. Ein vermeintlich kleiner Funke kann genügen, einen Großbrand auszulösen.

    Nur ein Beispiel: Tsipras macht Ernst. Kompletter Schuldenschnitt zu 100 %. Austritt aus dem Euro damit unausweichlich. Vielleicht auch aus der EU. Die ist sowieso nicht mehr das, was sie mal war. Und wenn die Deutschen keine Finanztransfers mehr in großem Umfang nach GR machen wollen, lohnt sich für Tsipras der Verbleib im Euro auch nicht mehr. Damit muß QE gestoppt werden, denn nun können auch Italien, Portugal und andere auf „dumme Gedanken“ kommen.

    Wie geht’s nun weiter? Tsipras braucht Geld. Die EU gibt keins mehr. Aber vielleicht China. Im Gegenzug gibt es einen Militärstützpunkt in Griechenland dafür. Doch China ist weit weg. Deshalb wird der Stützpunkt im Auftrag Chinas von Rußland betrieben. Panik in NATO und EU! Usw.

    Schon Kostolany hat zutreffend festgestellt: „In der Politik ist alles möglich und auch das Gegenteil von allem.“ Lassen wir uns überraschen.

    • Stefan Riße

      Sensationeller Beitrag. Dem ist nichts hinzuzufügen!

  • Gerhard Albrecht

    Hallo zusammen, ja Sie sagen es, wenn man als Anleger den Fond gering gewichtet hat kann man´s verschmerzen, bei mir ist der Riße Inflation seit 2,5 Jahren die einzige Position. Heute stehen wir “schon” bei 91,12 €. Das heißt der Fond hat seit August letzten Jahres über 20% (!!!!) eingebüßt. Würde auch mal eine Stellungnahme von Herrn Riße hierzu passend finden. Unser größeres Problem ist derzeit dass wir vielen unserer Kunden den Fond und die “schlaue” Anlage-Taktik von Herrn Riße schmackhaft gemacht haben und diese teilweise massiv darin investiert sind. Was soll man seinen Kunden sagen, die auch schon seit Mitte 2012 investiert sind??? Das der Fond bald bei 80 € steht???
    Man stelle sich einfach folgende Fakten vor was die Performance in dieser Zeit (Juli 2012 bis heute) betrifft:
    Dax: + 65 %
    Dow Jones: + 38%
    Riße Infl. Fond: -13% (wer zwischendurch bei höheren Kursen nachgekauft hat wie ich bis jetzt 2 mal, Verlust über 20 %).
    Was ich auch nicht verstehe wie “risikoreich” die verwendeten Finanz-Instrumente sein müssen, um so einen Absturz herbeizuführen. So etwas darf bei einem Fond nicht passieren! Wie von einem User hier richtig erklärt, wenn ich den Dax short zocken will kaufe ich mir den passenden Optionsschein.

    -Von einem Fond erwarten man anderes…- !!!!

    • BlogUser

      Bei allem Respekt, wie jemand der nur auf ein Pferd setzt und bei 80 $ long in Öl geht Anlageempfehlungen geben kann, ist mir genau so rätselhaft wie die Strategie dieses Fonds.
      Entschuldigen Sie den Sarkasmus, ich hoffe wirklich es hat sie finanziell nicht all zu hart getroffen und ich Stimme ihnen ja auch zu 95% zu, aber das Risiko für Verluste tragen immer noch Sie selbst und nicht der Fondsmanager.

      PS: Natürlich kann der Fonds auf 80 € abschmieren, genauso wie Brent auf 35 $ abschmieren kann.

    • Stefan Riße

      Ich möchte mich natürlich der Kritik stellen. Diese nehme
      ich auch an und will auch nichts beschönigen. Meine Vorhersagen und damit die
      Positionierung im Fonds sind seit Oktober schlichtweg falsch. Ich bin ebenfalls
      stark in meinem Fonds positioniert und verliere ebenso, und das natürlich auch
      nicht gerne. Nach meinem Indikatorenspektrum sind die Aktienmärkte schon länger
      reif für eine deutliche Korrektur und Anleihen, insbesondere die der
      Peripherie, hier bin ich die italienischen short, massiv überbewertet. Was die
      Wall Street betrifft, so zeigen sich hier jetzt auch Schwächeanzeichen. Neue Highs
      werden nicht mehr erreicht. Doch erstmals in meiner 27jährigen
      Börsianerkarriere kann sich der DAX komplett abkoppeln. Es fehlt insofern auch das
      Glück, wovon man an der Börse auch immer ein Quäntchen haben muss. Dennoch
      denke ich, dass bei von mir erwarteter weiter Schwäche des Dow Jones, der DAX
      ebenso keine neuen Höchststände mehr erreichen wird. Zunächst wird dann ein
      leichtes abbröckeln des DAX kommen, bis ein gewisses Niveau unterschritten wird
      und dann wird es auch mit unserem Leitindex sehr schnell abwärts gehen.
      Zumindest war dies in der Vergangenheit der übliche Kursverlauf. Hierauf wird
      der Fonds dann sehr dynamisch reagieren, weil er pointiert den DAX jetzt short
      ist, zumal dann üblicherweise auch die Peripherieanleihen fallen und Gold
      wahrscheinlich steigt.

      Das Risiko liegt natürlich darin, dass ich grundsätzlich
      schief liege und das Tiefzinsumfeld und die Anleihekäufe seitens der EZB jegliche
      der ursprünglichen Bewertungsmaßstäbe aus den Angeln hebt. Denn selbst bei
      20.000 im DAX wäre die durchschnittliche Dividenden-Rendite des DAX immer noch
      höher als die 10-jähriger Bundesanleihen. Auf der anderen Seite ist diese
      Relation schon länger so und hat nicht verhindert, dass es deutliche Korrekturen
      gibt.

      Was meine Kompetenz als Börsianer betrifft, so ist hier
      anzumerken, dass solche Phasen jedem erfolgreichen Börsianer schon passiert
      sind. Es gibt beispielsweise eine computerunterstützte Sentiment-Strategie, an
      deren Entwicklung ich wesentlichen Anteil habe, die derzeit hervorragend
      performt – umgesetzt bei ayondo im, Social Trading und auch von meiner Vermögensverwaltung
      als Managed Account. Hier spiegelt sich die vermeintliche Kompetenz in guten
      Ergebnissen.

      Abschließen ist zu sagen, dass diejenigen, die vom aktuellen
      Niveau aus mit weiter steigenden Kursen rechnen, mein Fonds der falsche ist.

      Wer meine Einschätzung teilt sollte investiert bleiben. Ein
      Optionsschein ist keine Alternative. Denn ich habe die Short-Position immer wieder
      abgesichert, so dass nach oben die Verluste nicht so groß waren, wie sie ohne
      gewesen wären. Denn so pointiert short wie jetzt bin ich seit rund 9.300 Punkten.
      Seitdem hat der DAX 15 Prozent zugelegt. Der Kurs des Fonds hat von da an aber
      nur rund sieben Prozent verloren.

      • BlogUser

        Warum setzten Sie auf nur ein Pferd bzw. so wenig auf andere (Gold und ital. Staatsanleihen)? Ich hatte egtl schon die Erwartung, dass Ihr Fonds in der Lage ist, einzelne Fehleinschätzungen abzufangen und trotzdem noch positiv zu performen (Stichwort Diversifikation?). Es hätte in letzter Zeit ja nicht an Möglichkeiten gemangelt ( Dollar long, Öl short, Bund long…).
        Wenn Sie uns hier sagen, dass die Korrelation zu Dax short (oder auch long) auch in Zukunft so hoch bleibt, dann macht das Investments für mich keinen Sinn mehr und ich tausche Ihren Fonds gegen den besagten Optionsschein. An Ihrer Kompetenz zweifele ich wenig, an Ihrer Strategie allerdings schon. Nichts für ungut…

        • Thomas

          Man brauch an der Börse auch immer etwas Geduld und vor allem auch Nerven! Es kann jederzeit auch zu Übertreibungen kommen, die einen auch mal härter Treffen.
          Ich halte sehr viel von der Strategie des Fonds und Herrn Risse kompetent genug langfristig eine gute bis sehr gute Performance zu erzielen! Ich halte meine Positionen am Fonds und nutze den aktuellen Kurs zum Nachkaufen . Klar ist auch, dass es an der Börse nicht ununterbrochen so weiter geht. Sollte es einmal kräftig nach unten gehen, kann man von diesem Fonds eine positive Rendite erwarten. Somit sollte er auch absichernd auf andere Long-Positionen wirken.
          Was Herr Risse meiner Meinung nach aber auch verpennt hat, ist beim erreichen seines Kursziels von 8500 letzten Oktober, erste Aktienpositionen aufzubauen. Nagt es wurde eben nicht mit einer so schnellen Gegenbewegung gerechnet, das passiert und Herr Riße wird sich da selbst auch schon genug ärgern… Der Börse soll man ja bekanntlich auch nicht hinterherlaufen, also abwarten und nerven behalten. 😉

      • Jan S.

        mal eine ganz neutrale Meinung, ich habe Ihren Fonds nicht und werde ihn nie haben aber ich stelle folgendes fest: Ich schätze ihre Expertise und Ihre Meinung. Allerdings frage ich mich warum Sie nicht mal einen Schritt zurück machen, durchatmen und sich selbst den Spiegel vorhalten. Sie haben sich regelgerecht verbissen ins Short obwohl sie doch eigentlich ein Bulle sind. Schauen Sie sich Ihre Langfristmeinung vor einigen Jahren an. An Aktien führt langfristig kein Weg vorbei und bei einem Anleihe KGV von >200 sind diese Spottbillig. Sie haben in Ihrem eigenen Depot eine tolle Performance in früheren Jahren nachgewiesen, die allerdings weniger auf der guten Einschätzung beruht als auf dem Moneymanamgent und der Pyramidisierung. Wenn Sie richtig liegen, dann klingelt auch die Kasse richtig.

        Allerdings müssen Sie bei einem Fonds die Kunden bei der Stange halten, das ist dann nicht ganz so leicht. Warren Buffet hat die Erfahrung in den 50ern mit seinen veralteten Kundenvermögen auch machen müssen. Also eine komplett andere Geschichte.

        Feststellen kann ich: Sie haben oft richtige Ansichten aber setzen diese im Trading leider nicht um. Z.B. EUR/CHF. Ja, richtig gesehen aber warum nicht spottbillige langfristige Optionen für einen kleinen Anteil gekauft um Ihre Meinung zu untermalen.

        Ich kenne diese Fehler und habe sie auch schon häufig begangen meine allerdings, das es manchmal hilft sie von jemand neutralem genannt zu bekommen, da man sonst sehr gern dazu neigt nur noch die seine Meinung stützenden Argumente auf sich einwirken zu lassen und den Rest zu ignorieren.

        Ich selbst habe ein längerfristiges Bild auf die Märkte:

        Rohstoff- und Aktienmarkthaussen wechseln sich in den letzten 100 Jahren in 10-20 Jahreszyklen ab. Gleichzeitige Haussen sind sehr selten. D.h. von 1960-82 stiegen Aktien per Saldo gar nicht, von 1982 bis 2000 aber exorbitant. Im gleichen Zeitraum konnte man mit Rohstoffen nichts erreichen. Aktuell liegen ca. 14 Jahre Rohstoffhausse hinter uns. Dabei wurden es von Jahr zu Jahr für Rohstofffirmen lukrativer neue Quellen zu erschliessen, die bei niedrigen Preisen nicht lukrativ sind. Das daraus entstehende Angebot kommt aber erst nach dem Erschliessungszeitraum also Jahre später an den Markt (derzeit also) und führt zu stagnierenden Preisen. Sowohl bei Edelmetallen wie auch bei z.B. Öl.

        Andersrum haben viele Unternehmen und den letzten 15 Jahren sich besser positioniert und sind effizienter geworden. Dazu kommen jetzt noch günstigere Rohstoffpreise für Produktion und Transport sowie die langfristig weiter steigende Nachfrage aus den Schwellenländern. Kredit sind falls sie endlich abgerufen werden für Minizinsen zu haben, so dass auch vernünftigen Investitionen nichts im Wege steht. Von daher würde sich eher sagen die nächsten 10-20 werden sich die Aktienmärkte vervielfachen. Zumindest eher als die Rohstoffmärkte. Ich arbeite ebenso in der Finanzbranche um auf das langfristige Sentiment zu kommen. Die meisten Menschen halten Sie für einen Spinner wenn sie einen DAX von 20,30 oder 40000 in einigen Jahren propagieren aber klatschen Beifall wenn Sie von 5000 Punkten reden. Irgendwann kommt auch wieder der grosse Rückschlag, aber bis dahin kann es für Short-positionierte noch sehr sehr schmerzhaft werden.

        Ein kurzer Punkt noch:

        Sie sagten letzten Sommer richtig: Der DAX könnte bis 8300-8500 zurückfallen, wo Sie kaufen wollten. Das tat er auch. Aber Sie kauften nicht. Schliesst an die oben genannten Punkte an.

        mit besten Grüssen

        Jan S.

        • Stefan Riße

          Sie verfolgen sehr genau meine Prognosen, was mich sehr ehrt. Und richtigerweise erkennen Sie, dass ich im Fonds dies nicht konsequent genug umgesetzt habe. Mit fremden Geld ist das deutlich schwieriger. Das habe ich unterschätzt. Doch man lernt aus der Erfahrung, und ich werde zukünftig unabhängiger agieren.

          • Jan S.

            Selbstverständlich verfolge ich diese sehr genau und mit grossem Vergnügen. Gerade andere, insb. konträre Meinungen bringen uns Börsianer doch weiter. Machen Sie sich keinen Kopf. In der Öffentlichkeit stehen ist immer schwerer als Performance in seinen vier Wänden zu bringen. Warren Buffet hat das Problem übrigens damals dadurch gelöst, dass seine Kunden nur noch einmal im Jahr den Wasserstand genannt bekamen und so nicht durch Schwankungen verunsichert wurden. Bei Fonds ja leider nicht möglich.

            Apropos Warren Buffet. An alle die sich hier über Kosten beklagen. Aktives Management darf ruhig kosten. Warren Buffet hat damals Einstiegsgebühren i.H.v von 10 Prozent genommen. Die Leute haben es mit Vergnügen bezahlt. 🙂

        • BlogUser

          Sensationeller Beitrag!!! DIESEM Beitrag ist nichts hinzuzufügen!!!

  • Jojo

    Hallo Herr Albrecht,

    ich bin zwar nicht Herr Risse, aber ich habe ebenso in den Fond investiert und investiere weiterhin darin, darum hier meine Meinung.
    Herr Risse handelt kurzfristig größtenteils nach Stimmungsindikatoren. Die in solch einer Anstiegphase nicht funktionieren, da Sie Fehlsignale geben (ständig gute Stimmung = Verkaufssignal). Ich halte viel von der Methode die Herr Risse tätigt, jedoch denke ich dass die Charttechnik die Methode optimieren würde, der Ausbruch ist im langfristigen Chart wurderbar abzusehen…
    Das der Dax die letzten 2 Jahre so zugelegt hat und wahrscheinlich noch min. 2 weitere Jahre zulegen wird ist der Notenbank zu verdanken.
    Ich denke wir sollten hier erst einmal abwarten, denn so wie der Fond fällt, kann er auch wieder steigen.

    Auch wenn das gesagte nicht viel weiterhilft, Herr Riße wird sich mit Sicherheit noch hierzu melden.

    LG

    • BlogUser

      Auch mir fällt es schwer zu verstehen, wieso Herr Riße nicht zwischenzeitlich die Reisleine gezogen hat. Mit dieser augenscheinlichen Dax-short- oder Dax-seitwärts-Fixierung (anscheinend ohne Fallschirm) wurde sich wohl schlicht und ergreifend verzockt.
      Jeder Mensch macht Fehler, aber eines ist ganz klar: Wenn ich auf Dax short zocken will schaue ich n-TV, höre dort Herrn Rißes Meinung und kaufe mir den Optionsschein dann möglicherweise selbst.
      Von einem Fonds erwarte ich anderes. Zumindest sollte er auch bei einzelnen Fehleinschätzung in der Lage sein eine Rendite im positiven Bereich zu erzielen…
      In der Schule würde man sagen: Thema verfehlt, 6. Aber als Anleger, der den Fonds nur gering gewichtet hat, ist die Sache zwar schmerzhaft, aber verkraftbar…

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, ich bitte Sie um eine kleine Erläuterung zu meinem letzten Eintrag beziehungsweise zur wirklich unterirdischen Entwicklung Ihres Fonds. Konnte soeben ersehen dass er aktuell bei 93,29 € steht, im August 2014 waren wir bei über 115 €. Wie von mir beschrieben verliere ich aktuell bei einem durchschnittlichen Einstiegspreis (habe 2x nachgekauft) von 108 € -RICHTIG- viel Geld. Wenn man sich parallel dazu die Marktentwicklung der letzten 2,5 Jahre ansieht (Dax seit der 2,5 Jahren ca +65% aktuell, Dow Jones in dieser Zeit +38%) ist man sprachlos. Habe Sie immer für einen sehr schlauen und kompetenten Börsianer gehalten, aber bei so einer Performance Ihres Fonds und der Häufigkeit der von Ihnen falsch prognostizierten Ereignissen in den letzten 3 Jahren fällt mir wirklich nichts mehr ein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gerhard Albrecht

  • Aledin Filo

    Sehr geehrte Herr Riße,
    ich schätze sie sehr kompetent mit viel erfahrung ein,und hoffe meine frage wird nicht von einer ihrer mitarbeiter beantwortet.;)eure gespräche bei ntv, sind schon sehr lustig .finde ich gut. also!!!.die börsen in europa und amerika sind schon sehr tubulent.ich hatte facebookaktien ,und habe sie vor 3tagen verkauft,sie sind sehr gut gelaufen,wollte noch nxp dazu kaufen.jetzt die frage.war mein schritt richtig und sollte später wieder einsteigen,weil die unternehmensgewinne in amerika schrumpfen?die schere klappt ja immer mehr auseinander zwischen europa und amerika.an welchen börsen ist noch potential? M.f.G.

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, was ist mit Ihrem Fond los. Wie konnte es zu so einem heftigen Absturz seit August 2014 kommen? Bin nun seit fast 2,5 Jahren darin investiert und habe 2 mal nachgekauft, ich verliere aber immer mehr das Vertrauen darin. Ich verliere aktuell den Ausgabeaufschlag berücksichtigt über 10 % (!!!) in einer Phase (Juli 2012-heute) mit einer Dax-Performance mit über 35% Kursplus und einer Dow-Jones-Performance von über 25% Kursplus. Können Sie mir das erklären???
    Beste Grüße

  • Ulrich Diefenbach

    Gratulation und besten Dank, dass Sie Ayondo’s social trading bislang derart positiv bereichert haben.

    Im Gegensatz zu Ihren weisen (vom CHF unbelasteten) Positionen, wurde bei mir am 16.1. um 9:30:45 eine schon länger bestehende long Order bei 1.20078 aktiviert und innerhalb von 3 Sekunden mit einem Stop-Verlust von 23Euro BEI 1.19803 sofort wieder geschlossen. Soweit so gut.

    Nur kam es nach fast 90 Minuten zu einer scheinbar willkürlichen erneuten Ausführung der Order – diesmal mit 1417Euro Verlust.
    Haben Sie schon einmal Ähnliches (mit Ayondo) erlebt ?
    Derartig nicht nachvollziehbare Eingriffe (z.B.bei einem top trader ) würden dann ja genauso die social trader Nachfolger tangieren.
    Hätten Sie eine Erklärung – dank Ihrer ( und Ihres Netzwerkes) Erfahrung, die sicher viele Teilnehmer interessieren dürfte ?!

    Vielen Dank&Gruß aus DA

  • vladimir spilevskij

    Hallo, spekulieren ist nicht einfach, Kostolany ist Gott,
    und dass was hat Schweiz gerade macht, ist das Eure Ende.
    Das ist nur Diskussion, Grüß Vladimir

  • Thomas

    Guten Tag Herr Risse,

    aus mehreren Interviews habe ich herausgelesen, dass Sie in Ihrem Fonds in Zukunft auf ein breit gestreutes Aktienportfolio setzen wollen. Vorausgesetzt der Markt korrigiert kräftig. Wenn diese Situation nun eintritt wie würden Sie diese Strategie umsetzen? Setzen Sie eher auf einzelne Aktien oder investieren Sie lieber in den Index mit ETFs oder Zertifikaten?
    Falls Sie in einzel Werte investieren, wie wählen Sie diese aus?

    • Stefan Riße

      Ich habe keinen Dachfonds, daher kann ich nur wenig in andere Fonds investieren. ich werde daher auf Einzelwerte setzen. Den Auswahlprozess werde ich dann noch beschreiben. Zunächst warte ich aber auf tiefere Kurse.

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, ich bitte um eine Einschätzung Ihrerseits über die aktuelle Entwicklung. Beste Grüße

  • Konrad

    Hallo Herr Risse, ich beobachte seit Wochen den Ölpreis. heute geht brent nochmals deutlich hinunter. Da wundere ich mich, wie ihre Meinung dazu ist? Ist die Stimmung schon am Tiefpunkt, oder kann es noch (deutlich) weiter gehen? Subjektiv finde ich die Kommentare in den Medien schon (sehr) pessimistisch, aber das kann natürlich täuschen. Auch waren Öl-ETFs stark nachgefragt in den letzten Wochen – was auch eher auf noch zu positive Stimmung hindeuten könnte.
    Fundamental sehe ich mittelfristig den Preis bei ca. 50$ (80% der Prod. benötigt diesen Preis für rentable Geschäfte, wenn es um die Erschließung neuer Quellen geht). Kurzfristig kann es aber auf etwa 30$ gehen (80% des derzeitigen Outputs wären da gerade noch rentabel -was laufende Kosten angeht -nicht Erschließung neuer quellen!). Danke für ihre Meinung!

    Daten-Quelle: http://www.slate.com/blogs/moneybox/2014/12/11/oil_falls_below_60_a_barrel_who_s_in_trouble.html

    Interessant wäre auch noch: Wie kann man als Privatanleger auf steigende Ölpreise setzten? ETFs fallen zwar mit dem Ölpreis, aber steigen nur gering bei steigendem Öl (Rollverluste) siebe bspw. link unten (ETF “flach” seit 2009). Ölfirmen als Alternative sind nur gering gefallen im Vergleich zum Öl…

    Öl-ETF Chart Bsp:
    http://etfdb.com/etf/OIL/?domain=etfdatabase&display_ice=&enabled_ice_exchanges=&sym=OIL&studies=Volume;&cancelstudy=&a=M#charts

    Danke

    Konrad

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, zuerst ebenso ein frohes und gesundes neues Jahr! Was Ihre Markteinschätzung von einer größeren Korrektur beziehungsweise “wirklich” global gesehen schwachen Märkten betrifft war ich 2014 meistens Ihrer Meinung. Ich hätte mir gewünscht dass auch der Dow Jones mal eine Korrektur von gut 10% erlebt beziehungsweise der Dax die 8000 unterschreitet. Trotz eines innerlichen Unbehagens, ich “befürchte” mittlerweile dass die Börsen vor allem wegen der Politik des billigen Geldes die nächsten 2 Jahre extrem gut laufen werden und wir dann beim Dow Jones die 22000 sehen und beim Dax mindestens 12000. Ich denke wir befinden uns in der 2. Phase der Aufwärtsbewegung, von extremen Übertreibungen (auch wenn man die KGVs auf Anleihen bezogen vergleicht) und großer Euphorie kann aktuell nicht die Rede sein. Irgendwie denke ich deshalb darüber nach auch bei diesen schon “hohen” Kursen einzusteigen. Wie ist Ihre Meinung zu der Entwicklung in den nächsten 2-3 Jahren und würden Sie persönlich bei den akutellen Kursen noch einsteigen? Mfg

  • BlogUser

    Guten Abend Herr Riße, ich bin aktuell in ihren Fonds investiert und über die unterirdische Performance der letzten drei Monate verärgert oder zumindest irritiert.
    Wie kann es sein, dass ihr Fonds schon wieder nicht, entgegen Ihrer Ankündigung, vom fallenden Dax profitiert? Auch Gold und Silber hätten zu einer positiven Performance beitragen müssen.
    Wie einige meiner Vorredner verliere ich nach diesen herben Verlusten langsam das Vertrauen und wäre dankbar für ein Statement zu meinen Fragen und zur Performance im Allgemeinen, die leider auch über die letzten 2,5 Jahre gesehen wie ich finde enttäuscht.

    • Stefan Riße

      Also insgesamt kann ich Ihre Enttäuschung verstehen, Ich unterlag einer Fehleinschätzung mit gerade in dem Moment vergrößerten Positionen und damit großen negativen Auswirkungen. Aber ihr aktueller Einwand ist falsch. Von wo entnehmen Sie die Kurse?. Der Fonds hat am Freitag über drei Prozent gewonnen und gewinnt heute nochmal rund 2 Prozent. Geben Sie mir bitte doch auch kurz einen Hinweis, ob es sich hier nun um ein Versehen handelt, oder ob das Problem noch woanders liegt.
      Beste Grüße

      • BlogUser

        Zunächst einmal herzlichen Dank für die ehrlichen Worte, bestärkt mich am Investment festzuhalten. Ich sehe gerade, dass sich die Kurse tatsächlich erholt haben. Heute morgen wurde der Fonds z. B. an der Börse Stuttgart, Berlin und München noch zwischen ca. 97 und 98 € gehandelt. Jetzt liegt er bei 102,35 € . Dennoch würde mich interessieren, worin die Fehleinschätzung lag. Italienische Staatsanleihen short?

    • Stefan Riße

      Ja, die Kurse an den Börsen sind teilweise vollkommen falsch. Da könnte man gute Abitragen machen. Nein, der Fehler war eine zu große Seitwärtskonstruktion mit Optionen, die ich dann zu früh in eine Short-Position umgewandelt habe.Diese war bei starker Volatilität nicht mehr so abzusichern, wie Backtest das nahegelegt haben. Es entstand so ein Fehler, der einen weiteren nach sich zog. Das sind die Tücken, des diskretionären Handels, das man in das Prinzip Hoffnung gerät oder nicht die Gelassenheit hat, durchzuhalten. Mit dem Geld anderer ist man nicht so “cool” wie mit dem eigenen, dass hat mich von meiner Strategie abgebracht. Wird es in Zukunft aber nicht mehr tun.

  • rolschwe

    Hallo Herr Albrecht, es gibt wohl keinen, der mal eben in die Glaskugel schauen kann. Die Vorstellungskraft ist leider bei uns allen sehr begrenzt was Angebot und Nachfrage im Bezug auf das Timing betrifft. Einen agressiven Trade zu machen (z.B. -50%) ist kein Problem, solange der Einsatzanteil zum Moneymanagement paßt.
    Der Einstiegszeitpunkt, ist eigentlich dann, wenn eine nachhaltige Bodenbildung sich abgezeichnet hat. Das können Sie im Chart ablesen. Wenn Sie in ein fallendes Messer greifen, dann beherzt zugreifen, wenn Ihre Definition zutrifft, d.h. wann der geeignete Zeitpunkt gekommen Ihrer Meinung gekommen ist, um bei Verlustpositionen schneller wieder in die Gewinnzone zu kommen. Hier kann Ihnen niemand eine seriöse Anwort geben 🙂

  • Gerhard Albrecht

    Hallo Herr Riße, wann sehen Sie beim Ölpreis einen Boden gefunden? Spekuliere seit 2 Monaten Öl in long, was mir enorme Verluste gebracht hat. Mit diesen niedrigen Kursen hätte ich niemals gerechnet. Wann sehen Sie einen vernünftigen Einstiegs-Zeitpunkt für eine Gegenbewegung? Beste Grüße

    • Stefan Riße

      Was, die Sentiments betrifft, so ist eine Erholung überfällig und haben wir starke Kaufsignale. Auch ich kann ihnen natürlich nicht sagem, wo definitiv ein Boden gefunden sein wird.

      • Gerhard Albrecht

        Vielen Dank für Ihr Statement. Was ich besorgniserregent finde, mit welchem Tempo der Ölpreis derzeit Tag für Tag abstürzt. Dachte vor ein paar Wochen noch unter 80 $ gehts nicht, jetzt bewegen wir uns zügig auf die 60 $ Marke. Wäre für Sie ein Preis unter 50 $ im aktuellen Crash-Modus für möglich oder halten Sie das für undenkbar?

  • frank zieger

    werte herr risse ,
    sah gerade auf ntv ihr interview mit herrn frank meier vom 25.11.2014. ganz hervorragend. die einzig mögliche betrachtungsweise der welt und der börse. danke .

    • Stefan Riße

      Vielen Dank für das Lob!

  • CC

    Hallo,

    eine Frage: wird ihr Wikifolio “Asset Management by Sentiment” eigentlich noch aktiv gemanaged bzw. nutzen Sie Stop Losses für die einzelnen Positionen? Der Verlust – gerade am heutigen Tage – lässt mich daran zweifeln ….

    • Stefan Riße

      Doch, das tue ich. Bin jedoch nicht der Freund von Stopp-Loss. Die werden zu oft abgeräumt. mIch liege derzeit aber ziemlich schief mit meiner pessimistischen Meinung für die Aktienmärkte. Die Stimmungsindikatoren senden deutloiche Warnsignale. Das ändert aber nichts daran, dass es derzeit eben in einem “Short-Squeeze” weiter aufwärts geht. Ich halte aus den genannten Gründen aber an meinen Shorts fest.

      • CC

        danke für die antwort, verstehe ich. bin auch schon ein einige male abgeräumt worden, bevor ich dazu überging mit festen betragsstopps unabhängig von charttechnischen marken zu arbeiten. ihr wikifolio hat(te) für mich die attraktivität, eine sensitivitätsbasierte strategie meinem portfolio beizumischen – was ich selbst aufgrund des rechercheaufwandes nicht darstellen kann. ihr wikifolio fiel jedoch meinem betragsstopp zum “opfer” – ich werde ihr wikifolio beobachten und einen wiedereinstieg in erwägung ziehen. however bin ich in der meinung dass man never/ever ohne stopps im markt agieren darf, denn ab und an ist auch mal das sentiment der masse korrekt und die verluste werden dann leider unüberschaubar.

        beste grüße und viel erfolg.
        cc

  • Thorsten Bock

    Hallo kann mich nur meinen Vorredner anschließen: Im Oktober ist bisher folgendes passiert: DAX gefallen, Gold gestiegen, Euro Dollar etwa gleich geblieben. Laut dem Managerbericht vom September hätte der Fond steigen müssen. Was ist da falsch gelaufen ? Sie sollten evtl. zukünftig in Ihrem Managerbericht bezüglich der Positionierung des Fonds etwas vorsichtiger sein.

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Bock,
      Sie haben vollkommen recht. Ich war tatsächlöich DAX-Future Short, hatte aber auch ziemlcih große Straddle-Positionen, die auf eine leichte Abwärtsbewegung oder Seitwärtsbewegung gesetzt haben. Die massive Abwärtsbewegung hat dann hier größere Verluste produziert, als die Short-Position auffangen konnte. Aktuell wird der Fonds jedoch profitieren, sollte es zu einer Abwärtsbewegung kommen.

  • Uwe

    Hallo Herr Riße,
    ich bin Finanzanlagevermittler und empfehle seit einigen Wochen Ihren Fonds Riße Inflation Opportunities, weil Ihre Erwartungen auch meiner Meinung entsprechen/entsprachen:
    DAX seitwärts/ abwärts
    Gold stabil bis aufwärts
    Italienische Anleihekurse sinken
    Aufgrund der Entwicklungen der letzen Wochen fühlte ich mich in meiner Meinung bestätigt.
    Die Kursentwicklung des Fonds spiegelt das aber nicht wider.
    Eine Stellungnahme zur Fondsentwicklung und der aktuellen bzw. der Positionierung der letzten 2-3 Wochen wäre eine vertrauensbildende Maßnahme.
    Freue mich auf ein Statement an dieser Stelle!
    Viele Grüße
    Uwe

    • Stefan Riße

      Sie haben vollkommen recht. Ich war tatsächlöich DAX-Future Short, hatte
      aber auch ziemlcih große Straddle-Positionen, die auf eine leichte
      Abwärtsbewegung oder Seitwärtsbewegung gesetzt haben. Die massive
      Abwärtsbewegung hat dann hier größere Verluste produziert, als die
      Short-Position auffangen konnte. Aktuell wird der Fonds jedoch
      profitieren, sollte es zu einer Abwärtsbewegung kommen.

  • Mark

    Sie sprachen noch vor kurzem von einem Kursziel von 8500 im DAX. Warum haben Sie dann heute ihre Shortposition aufgelöst?

    • Mark

      Jetzt Long? Nochmal? Stopp 8700? Ich verstehe nicht, warum Sie nicht ihre Short-Position behalten haben. Sprachen Sie doch selbst von 8500.

  • reini

    hallo und guten abend
    wie komme ich bitte zu den aktuellen beiträgen?
    danke

  • Reco De Don
    • PSRF

      erneut ein super interessantes BRN Interview, dass auf die aktuell interessierende Lage eingeht.
      Etwas Schade, dass es im Blog so ruhig geworden ist, aber das offene Guidants Forum zusammen mit Anderen zu nutzen ist nicht uninteressant. Die aktuellen Kommentare von Herrn Riße dort sind jedenfalls für mich äußerst hilfreich.
      Im Blog könnten best. Aspekte eingehender betrachtet werden, mal sehen wie es sich so entwickelt.

  • Reco De Don

    Für alle, die wie Herr Riße auf einen Short im Pfund setzen:

    http://www.feingold-research.com/he-gigantische-blase-am-weltweiten-haeusermarkt/

    Was denkt ihr über den Pfund?

  • Reco De Don

    Hallo Herr Riße, in ihrer aktuellen Kollumne Seitwärtsrendite reden sie von einer Seitwärtsbewegung. Können sie eine geschätzte Range angeben?

    Dankeschön

    • Stefan Riße

      Das war nicht so kurzfristig zu betrachten, sondern generell. Im DAX derzeit zwwischen 10100 und 9.700.

  • Stefan Kusche

    Was ist denn auf Guidants so gut und innovativ, bzw. was sind die Vorteile gegenüber dieser Plattform?

    Ich hab nur mobiles Internet (Handy) und da stürzt die besagte Seite immer ab… 🙁

    • Stefan Riße

      Werde versuchen es hinzubekommen auch wieder im Blog zu posten.

  • Reco De Don

    Ein großes Lob von mir! Ich finde es super, dass sie tagtäglich immer wieder etwas auf Guidants posten! 🙂

  • Reco De Don

    Hallo Sehr geehrter Herr Riße,
    ich habe sehr viele Fragen an sie.
    Wo war das Fait Accompli von welchem sie gesprochen haben vor dem Zinsentscheid?

    Sie sprechen von einem DAX unter 9000 dieses Jahr. Wie könnte ein mögliches Szenario realwirtschaftlich/politisch/sentiment und kurstechnisch auf die 9000 und drunter aussehen?

    Inwieweit halten sie die Ukraine Krise noch relevant und was müsste passieren damit ein starker Einbruch stattfindet?

    Auch ist von einer Zinsanhebung und dem Tapering immer wieder die Rede. Wie sehen sie das in Bezug auf die Inflation/Gold?

    Wäre es möglich bzw. wären sie bereit im nächsten GKFX-Webinar auch auf das Palladium einzugehen?

    Dankeschön! 🙂

  • Ben Fire

    Warum ist der DAX so lahm im Vergleich zu den anderen Indices

  • Sven Czechmann

    Hallo Herr Riße,
    wo ist denn Ihr letztes Interview mit Frank Meyer vom 03. Juni abgeblieben?
    Beste Grüße

  • gunterg

    Hallo Herr Risse,
    in Ihrem heutigen Beitrag auf Onvista sprechen Sie von Deutschlands berühmtesten Börsenorakel.
    Wer ist dies den?
    Vielen Dank für Auflösung.

  • der And

    Hallo Herr Risse,

    schade das es hier in Bezug auf Antworten ihrerseits auf Fragen der Leser hier so ruhig geworden ist….

    Trotzdem will ich mal wieder mein Glück versuchen.

    Was meinen Sie , ist jetzt schon der Zeitpunkt für eine antizyklische Investition in Goldminenaktien gekommen, oder sollte man damit noch warten? Kann man jetzt schon entgegengesetzt der Anlageempfehlungen der großen Investmentbanken handeln?
    Wo sehen Sie den Goldpreis mittelfristig?

    Ich denke persönlich, die Stimmung im Sektor Gold ist schlecht und das 2. Halbjahr als traditionell stärkeres im Gold steht bevor und die Märkte werden weiterhin mit Geld überflutet…was irgendwann in eine inflationäre Entwicklung enden sollte.
    Nur ist die Zeit schon für ein Investment reif?

    Was ist Ihre Meinung?

    Vielen Dank.

    • Stefan Riße

      Ja, ich sehe hier durchaus eine Chance, mit vorsichtigen Investments zu starten. Habe in meinem Wikifolio auch welche drin …

  • Stefan Kusche

    Sehr geehrter Herr Risse

    Was passiert eigentlich mit den Posts und Kommentaren der vergangenen Jahre? Werden die gelöscht oder bleiben sie der Nachletzteresalten? (Ich hoffe letzteres!)

    Mit freundlichen Grüßen

    • Stefan Riße

      So, ist der Plan!

      • Stefan Kusche

        # “der Nachwelt erhalten”, sorry!

  • Markus70

    Ah da ist er ja (siehe Kurzkommentare) aber es gibt ja auch wirklich nich viel neues zu berichten. Und manchmal gibt es auch wichtigere Dinge im Leben. Gutes Gelingen beim umziehen !

  • Gunna

    Wo ist Herr Riße??????????????

    • Robert

      Bahamas

      • Konrad

        Ich glaube wir sollten eine Vermisstenanzeige aufgeben. 😉

        • Markus70

          Er sucht momentan mit Herrn Meyer die Inflation, hat sie aber immer noch nicht gefunden. Tip: Einfach mal einkaufen gehen 🙂

  • Juergen W.

    Hallo Herr Riße
    Bin in Ihrem Wikifolio investiert und wundere mich ein wenig, weil Sie seit Mitte April keine Aktivität mehr zeigen. Dies hatte ja zur Folge, daß die Positionen ganz schön im Minus sind..
    Hat ihre Inaktivität einen bestimmten Grund?
    Gruß
    Juergen W.

  • Robert

    Hallo Herr Risse !!!
    Sind Sie noch Short im GBP/USD?

    • Gunna

      Ich habe für mich gelernt, solange der Long-Trend intakt ist, wenn auch die Sentiment oder Fundamental-Daten es verbieten, Long zu gehen, zumindestens kein Trade einzugehen,solange kein Umkehrsignal da ist. Nachteil ist allerdinges, dass man am Anfang etwas verpasst, aber wenn die Bewegung nachhaltig ist, hat man ja auch genug Spielraum für Gewinne.

  • Elijah Roland

    Hallo

    :!!!: Dies ist für die breite Öffentlichkeit, die wir derzeit geben sich Darlehen zu einem niedrigen Zinssatz von 3% zu informieren. wenn bei der Anwendung für ein Darlehen, für mehr Details interessiert, kontaktieren Sie uns jetzt über E-MAIL: credithome@blumail.org

    MR Mhay

  • Christian

    Aktienmarktkorrektur und Social Trading

    Hallo zusammen!

    Vor einigen Wochen habe ich meine Ansicht der Märkte widergegeben. So wie erdacht, sind einige Wochen Konsolidierung mit positiver Tendenz, so schrieb ich damals, jetzt scheinbar vorüber. Es ist nun möglich, dass ein Einbrechen, trotz des Geschreies von Dax 10.000 und 12.000 in den nächsten Monaten…., jetzt seinen Anfang finden könnten. Zumindest sollte man sehr vorsichtig sein!! Mehr also sonst!

    Kurze Meinung zum Social Trading bezogen auf den Artikel von Herrn Risse.
    Über die Sache selbst will ich mich gar nicht wertend äussern. Nur so viel. Im Grunde eine gute Sache, ausbaufähig und auch notwendig. Stichworte Emittenten-Risiko.
    Was anders ist mir aber wichtiger! Ich selbst führe seit dort 2 Depots und “geistere” den ganzen Tag auf Wikifolio herum. Es gibt dort einige sehr gute Depots mit, so meine ich, sehr guten Strategien und guter bis sehr guter Performance. In einigen ist richtig viel an Kundengelder im Laufe der Zeit investiert worden. Ich glaube, das größte Volumen dürfte so bei 10.000 000 Euro liegen. Allerdings sind viele Depots um die Jahre 2012 / 2013 entstanden. Also in der Zeit, in der es im Dax und den meisten Märkten nur nach oben ging. Dementsprechend gehen auch die Cahsquoten, so wie ich das sehe, vieler gegen null, sind also voll investiert. Damit sind die Zertifikatemanger offensichtlich der Auffassung, dass es keine allzu großen Einbrüche an den Märkten geben wird. Ich meine, dass dies möglicherweise ein wenig unangehem werden könnte für viele, falls die Märkte stark einbrechen – was ja keiner so sieht. Das sehe ich, zu gegeben vielleicht zur sehr den Finger erhebent, als doch durchaus kritische an und hoffe, dass die gute Performance vieler Zertifikate, nicht dann Platz wie eine Blase.mal gleicht…

    Meinungen gerne erwünscht!

    Alles Gute und viel Erfolg!
    Einen schönen Abend!!

  • Ju Fe

    Hallo Hr, Riße, ich habe mal die Pyramidenstrategie getestet. Komme leider nicht auf Ihre Ergebnisse. Wo könnte der Fehler liegen? Danke für eine Rückantwort.

  • Otmar

    Anleihekäufe jetzt ist die Katze aus dem Sack.
    der Euro muss abwerten.
    bin gespannt wann es lossgeht

  • Matthias

    Hallo,

    ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen und war von Ihrer eigenen Performance (>100% pro Jahr) angetan. Habe deshalb auch einen Blick auf den hier beworbenen “Fond Riße Inflation Opportunities UI A/B” geworfen. War dann aber ein wenig überrascht von ~3% Zuwachs im Jahr. Wie kommt das?

  • Konrad

    Hallo Hr. Risse,

    Ich hätte eine Frage bezügl. Ihres angesprochenen wikifolios. Wo sind die konkreten unterschiede zu ihrem Rio-fonds? Der ausgabeaufschlag ist bei dem wikifolio ja nicht vorhanden. Auch die managmentgebühr scheint mit unter 1% geringer. Heisst das auch, dass sie hier eine andere Strategie verfolgen bzw. Eine andere zielsetzung haben? Würde mich sehr interessieren, da ich in nächster zeit investieren möchte und ihr produktportfolio ja immer grösser wird. Das gkfx-produkt kommt ja auch noch. Eine vergleich dieser 3 produkte wäre sehr hilfreich. Vielen Dank

    • Stefan Riße

      Sorry für die späte Antwort. ich war sehr beschäftigt. Der Fonds ist breiter aufgestellt und weniger trading- und risikoorientiert als das Wikifolio, in dem ich vor allem zeigen möchte, dass Timing mit Hilfe von Sentiments gut laufen kann.
      Das GKFX-Produkt ist dann eine auf die relative Veränderung von Sentiments setzende automatisierte Strategie.

  • Markus70

    Diese Woche etwas ruhiger hier…. Das Gegenteil an den Märkten. Gold und Silber weiter rauf, Aktienmärkte weiter runter. Ich denke es wird ein Kampf um die 9000 Marke im Dax geben. Ukraine wird als Begründung geliefert…..

    • Christian

      Ja, alles etwas ruhig geworden! 🙂

      Wie gehts nun weiter an den Märkten?

      Nach dem schönen 🙂 Rutsch sind wir in die Region vorgestoßen, die viele Berichterstatter im Grunde nicht für allzu abwägig hielten.

      Nach meiner Anmerkung vor einigen Wochen, dass dieser Affendipp-Kauf in diesen Monaten eine andere Qualtät im Vergleich zu den Monanten/Jahren zuvor aufweisst (keine neuen Hochs) , hat sich bestätigt. Die nun zu lesenden Kommentare sind nach meiner Interpretation für die Aktienmärkte etwas schlechter geworden. Allerdings noch nicht schlecht genug, so finde ich!

      Die für mich entscheidente Markte im Dax bei ca. 9300 wurde nun gebrochen. Für mich liegt das Kursziel nun bei rund 8100 (7900) Punkte. So war meine Auffassung vor dem Bruch. Allerding steht nun der Verfall an und
      Notenbanksitzung in dieser Woche. Da wartet man am besten erstaml ab!

      Kurzum und mit wenigen Worten. Abwarten. Ich würde allerdings noch keine Jubelgesänge anstimmen und noch ein Tief beim Dax anpeilen in der zeitlichen Gegend um den Mai herum, und zwar so bei 8100 Punkten. Das könnte noch ausstehen. Muss jedoch nicht, aber man sollte das vielleicht im Hinterkopf haben, um nicht überfahren zu werden, wenns dann doch kurz und unerwartet kracht!
      Weil im Zeitfenster noch einiges an Zeit vorhanden ist bis dort hin und Kursrutsche sehr schnell von sich gehen, also in 2 oder 3 Tagen,könnten wir erst mal seitswärts mit leicht positiv in den nächsten Wochen laufen. Jedoch weit noch oben hin würde ich vorest mal nicht groß wetten!

      …nur meine Meinung, kann natürlich und höchstwahrscheinlich alles anders kommen!

  • Reco De Don

    Nach den letzten Nachrichten aus Russland wurde der Dollar in Angriff genommen. Wie sehen sie den EUR/USD kurzfristig bis mittelfristig? Denken sie die 1,40 Marke ist ein Leichtes? Vielen Dank

  • Mark

    Sehr geehrter Herr Riße,

    wie soll sich eigentlich eine stärkere Inflation Ihren Weg bahnen können, wenn wir starke Angebotsüberhänge im Lebensmittel und PKW-Bereich haben?

    Das konnte ich in Ihrem Buch von 2009 nicht finden, bzw. ich habe es überlesen.

  • Sven Czechmann

    Hallo Herr Riße,

    was halten Sie aktuell vom Ukrainischen Markt? Gemäß dem Motto:”Wenn die Kanonen donnern!”, sollten doch langsam erste Positionen Sinn machen. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ja auch der Altmeister häufig Spass mit Turn a round Kandidaten. Derzeit steht der Markt bereits 80% unter dem Top und damit auf einem ähnlichen Niveau, wie zum Tiefpunkt der Finanzkrise. In der Vergangenheit gab es wenige Märkte, die auf solchen Niveaus keinen Kauf wert waren!!

    pHat noch jemand Ideen, was man wo kaufen kann? TMM Real, Poltava und Zaporizhstal habe ich schon in meine hoffentlich nicht all zu zittrigen Hände übernommen.
    Danke und Beste Grüße

  • André

    Sehr geehrter Herr Riße, sehr geehrte Teilnehmer,

    welche Stimmungsindikatoren, vor allem in den USA, sind denn zu empfehlen? Ich spekuliere auf Sicht von wenigen Wochen und mehreren Monaten und möchte die Launen des Publikums abklopfen.
    Würde mich auf Antwort freuen..

    Grüße
    André Minks

    • Markus70

      Da kann ich den Hulbert Stock Sentiment Index empfehlen. Für mich der beste in diesem Raum!

    • Autonomes Trading

      probiers mal mit den AAII

  • Christian

    Es gibt kaum noch ein Risiko!

    …an den Finanzmärkten. Und wer den Finger hebt, der ist out! So kommt es einem vor, wenn man die Kommentare liest. Irgendwie ähnlich, wie so vor 14 Jahren…oder??? Im Grunde ist es gleichgültig, wer etwas zu den Aktienmärkten zu berichten hat. Nimmt man mal die Dauerpessimisten Herrn Faber und Herrn Leuschel heraus, dann erwartet man ein Korrektürchen bis Korretur, nur um einzusteigen. Auf jeden Fall einsteigen!! Seit dem Bruch der Allzeithochs aus dem Jahre 2000/2001 hat seit dem letzten Jahr eine neue Aktienära begonnen, so hört man!!
    Auch diese buy the dipp-Mentalität der letzten Jahre hat sich herumgesprochen. Man möchte schon sagen, fast bis zum Letzten ist das angekommen. Nach einem down gings ja immer wieder gleich hoch. So langsam ist das überall angekommen, dass man die Augen einfach schließen und kaufen muss, wenn es runter geht. Hatte ja bisher immer schön geklappt!
    Seit einiger Zeit frage ich mich, was geschieht, wenns jetzt wieder runter geht und es wird erneut herzhaft zugegriffen. Schließlich stehts ja schon an jedem Kiosk, wie man das jetzt machen muss. Und man wartet ja nur auf das billige Einsteigen!
    Im Grunde gehts nur noch aufwärts. Auch ist man sehr positiv für die nächsten Jahre.
    So gesehen, kann ja nichts mehr schief gehen!!

    🙂 …einen ironischen Gruß schon mal fürs Wochenende! 🙂

    • PSRF

      Beitrag hat gut gepasst, mal sehen, ob wieder nachgekauft wird, nachdem es ca. 1,5% runter ging heute.
      Wer ist drin im Markt? Die Vermögensverwalter, die werden auch eher nicht verkaufen. Die Aktienbegeisterten, werden wohl eher weitgehend drin bleiben. Die Spekulanten, die werden wenn es mal etwas mehr korrigiert rausgehen oder über Stop-Loss rausfliegen. Wer Kauft nach?
      Vermutlich sind die Vermögensverwalter weitgehend drin, schwer einzuschätzen.
      Die große Masse sehe ich nicht im Markt und ich glaube auch nicht, dass da viel nachkommt.
      Also seitwärts mit Abwärtspotential?
      Krisenherde gibt es doch reichlich: China-Japan Inselstreit, China Verschuldung, China einzelne Bankenschieflagen, China Dollar Verkäufe – warum wohl?-, Ukraine, Geldabzug aus Emerging Markets, Euro: BVG hat wohl eingeschätzt, dass mit dem OMT keine Stabilitätsunion mehr vorhanden ist und dann Deutschland Austritt oder nur keine OMT Käufe der Bundesbank???
      Der Markt tat bisher so, als gebe es keine Probleme, mal sehen wie lange noch.

      • Christian

        …wohin der markt geht ist schwer zu sagen. ich weiss es nicht, ich vermute nur! 🙂 wie man sieht, endet der gestriege Abschwung wieder (zunächst) in einer Art Tageskorrektur, die innerhalb von wenigen Stunden schon wieder Schnee von gestern ist – so wie schon oft beschrieben. Allderings werden seit Wochen keine neuen Hochs mehr erzielt! Der S&P500 schiebt sich von Punkt zu Punkt auf bzw. zu neuen Allzeithochs. Der Markt erscheint sehr stark. Es hat zwar den Anschein, als ob sich so eine Art Top an den Märkten ausbildet, doch könnte das auch nur eine Konsolidierung sein, bevor es stürmisch weiter geht.
        Zu wünschen wäre, dass die Indizes eine Korrektur einleiten. Das würde für den Dax bedeuten, dass wir nochmals auf dass alte Allzeithoch bei rund 8150 zurückfallen würden. Sozusagen ein Test, um dann erneut stürmisch nach oben zu laufen. Wenn es so kommen würde, nehme ich an, dass das dann viele sehen werden und der Markt diese markannte Marke brechen wird, vielleicht sogar unter die 8000 (7800) ganz kurz rutscht, nur um das Szenario der weiter steigenen Märkte kaputt zu machen und die Masse wieder aus dem Markt zu pressen. Danach würde ich annehmen, könnte es schnell und steil nach oben gehen. Aber wie gesagt, da muss man erst mal sehen. Das wäre nur eine Szenario unter vielen. Das könnte noch geschehen in diesem Jahr. Aber es muss eben nicht! Genauso gut kann der Markt jetzt weiter nach oben drehen und die Marke von knapp 12000 in diesem Jahr anlaufen.

        Sowohl für steigende als auch fallenden Kurse in den nächsten Wochen/ Monaten gibt es gute bis sehr gute Argumente.

        Ich habe mal einen Chart (Wochenchart) ohne weiteres Geschnörkel reingestellt. Nur als Einordnung und Momentaufnahme. Diese Sichtweise ist mir bisher bei keiner Analyse oder irgendwelchen Börsenlettern und ähnlichem so begegnet.

        Sehr kurze Fassung:

        Man könnte argumentieren, dass der DAX im Jahr 2009 einen neuen Aufwärtsrend gebildet hat. Dieser ist nun im Jahre 2011 aus diesemTrend in einen paralleltrend darunter gefallen. Der Markt hat dann immer wieder ein Zurücklaufen in den ersten Aufwärtstrend angestrebt in 2012, 2013 und ist jedesmal an der Mittelline, die gleichzeitig die Oberbegrenzung für den unteren und auch die untere Begrenzung für den oberen Trend darstellt, abgeprallt.. Erst Ende 2013 /2014 hat der Index die Fahrt in den alten, ersten Trend von 2009 wieder erreicht. Kurzum: Das derzeitige Pendeln kann man auch als eine Art Entscheidungskampf zwischen den beiden Trends sehen. Hält die 9300, könnte das Eintreten in den alten Trend bestägigt sein, dann könnte es weiter Richtung 12000 in diesem Jahr gehen. Wenn nicht, dann wären die 7800 möglich.

        Das ist das/der grobe Bild/Fahrplan, den ich sehe. Das derzeitige, als sehr nervig empfundene Pendeln, wäre daher als eine Art Entscheidungskmapf der beiden Trends zu sehen.
        ..

        Wie gesagt, das ist meine Sichtweise und verpflichtet zu nichts. Es ist lediglich nur eine Meinung unter vielen Möglichkeiten und auch noch sehr sehr verkürzt dargestellt!

        • PSRF

          An der Börse ist eben immer alles möglich, insofern wage ich auch keine wirkliche Kursprognose.
          Nach Kostolany ist Vorsicht geboten, wenn der Markt nicht mehr auf gute Nachrichten reagiert. Die Mitteilung der FED bei Wachstumsproblemen beim Tapering evtl. eine Pause einzulegen, wurde m.E. positiv aufgenommen und auf negative Nachrichten wird wenig reagiert. Insofern erscheint der Markt fest.
          Allerdings was soll an guten Nachrichten noch kommen?
          Und dann sind die hohen Fremdfinanzierungen bei Aktienkäufen…
          Positiv könnten noch Aktienrückkaufprogramme sein, aber das vorhandene Geld wird möglicherweise in Firmenübernahmen gesteckt, die meist eher schlecht als recht funktionieren…
          Also was uns fehlt ist eine Glaskugel!

    • Otmar

      Ist Ukraine auch kein Risiko? Gas?

      • Christian

        Hallo Otmar,

        mein Artikel ist ironisch aufzufassen, deshalb auch der Hinweis “ironischer Gruß”. Ich meinte damit im Grunde genau das Gegenteil…

        …kaum
        geschrieben, gabs dann auch schon eine aufs Dach an den Märkten!
        Allderings, wenn man sich die amis ansieht, S&P und Dow, dann ist da
        im Grunde nichts von Kriegs- und Kriesentrieberrei zu verspüren. Die
        von mir angesprochene 9300 als Pendelmarkte haben hier wieder. Mal
        sehen, was der Markt so macht!
        Überall diese
        Kriegstreiberrei. Sollen sich doch diese Staatsoberhäupte in der Arena
        treffen und dort Krieg spielen und sich gegenseitige eines auf Maul
        geben….

        • Otmar

          Hallo Christian
          Habe deinen Artikel schon richtig verstanden.
          Aber es wird hier in den Kommentaren ja eine
          größerer Korrektur erwartet.
          Im Grunde wartet man auf den Auslöser dafür.
          Ukraine? Es geht ja schon wieder nach oben.
          Gibt es derzeit einen Grund der groß genug ist? Oder müssen wir auf die 10000 im DAX warten?

          • Christian

            Hallo Otmar,

            Risiken gibt es ständig, jeden Tag und von überall her. Ob diese nun
            geeignet sind, beispielsweise die Aktienmärkte zu beeinflussen, bleibt
            meiner Ansicht nach nicht seriös belegbar. Zwar werden für Kurseinbrüche
            an den Aktienmärkten immer wieder Themen gefunden und diese dann verantwortlich
            gemacht. Meiner Ansicht nach sind diese Themen nicht ursächlich für etwaige
            Einbrüche oder stark steigende Märkte. Märkte haben ein Eigenleben und wenn
            diese Überverkauft- oder Überkauft sind, dann wird sich da etwas tun. Mit und
            ohne Nachrichten. Natürlich werden von den Medien dann die entsprechenden
            Gründe angeführt, wenn es kracht! Ganz klar, dann hats jeder wieder gewusst. Wenn dem
            so wäre, dass alles seine Gründe hätte, dann müssten die Journalisten und
            Berichterstatter alle mindestens einen Farrari oder ähnliches vor der Tür stehen haben.
            In meinen Augen also absoluter Schwachsinn. Aber das ist meine Meinung.

            Und wie man einwandfrei feststellen kann, haben die Amis aus
            dem Rutsch ein neues Allzeithoch im S&P500 gemacht. Krise – wo ist sie?

            Der Markt hat möglicherweise eben noch nicht fertig nach oben.Der Zwang, an den Markten einzukaufen, ist immer noch vorhanden. Die Angst,
            nicht dabei zu sein, ist eben noch sehr stark. Das zeigt sich daran, dass jeder
            Affendipp gekauft wird. Allerding muss man sagen, dass dieses wieder Hochkaufen
            meiner Beobachtung nach in diesen
            Monaten eine andere Qualität hat, zumindest im Dax und im Dow. Dipps werden wie
            immer, möchte man sagen, gekauft, aber führen eben nicht wie in den Monaten/
            Jahren zuvor zu neuen Hochs. Nur der
            S&P drückt sich immer wieder nach oben…
            Dax 10.000 – ja oder nein! Ich weiss es nicht. Für einen längerfristigen Investor, ist das egal. Wer an den Märkten längerfristig partizipieren will, der sollte sich sowieso so aufstellen, dass ein Kursverlust von 10, 20 oder mehr Prozent ihn nicht unbedingt interessiert. Wer da anders vorgeht, wird hektisch und emotional falsch handeln und Schiffburch erleiden, früher oder später. Ausnahme ist das Tagesgezock. Aber das wird eben auch immer schwerer und ist ein anderes Thema … 🙂
            ..

    • holger offhaus

      Hallo,

      ich sehe das ganz anders, denn in der breiten Bevölkerung kennt kaum jemand die ungefähren Dax-Punkte. Man findet weniger aber man findet noch günstige Unternehmen. Im übrigen fällt mir auf, dass in diesem Blog so einige Akteure dem Braten nicht trauen. Und das beobachte ich auch anderswo! Klar kann es im April oder Mai kurz heftig werden. Aber danach gehts weiter, spätestens im Herbst. Wir stehen meines Erachtens erst am Anfang einer grandiosen Bewegung. Ich freue mich wenn auch im DAF (Deutsches Anleger Fernsehen) bei der kleinsten größeren Bewegung Richtung Süden viele Vertreter der Investmentabteilungen den Bären heraus holen. Diese Analysten sprechen dann auch nicht von ihrer eigenen, sondern von der Meinung ihres Bankhauses oder ihrer Abteilung (“Wir gehen davon aus, dass…”) Also 2000 war nicht nur rein vom Sentiment ein völlig anderes Jahr. Ich erinnere mich noch als wäre es gestern.

  • Markus70

    Der Ifo-Index ist schon wieder auf ein neues Hoch gestiegen. Und beim Dax schon wieder über 9700… Keiner glaubt das aber es ist wahr. Es geht immer und immer weiter aufwärts. Die Konsolidierung war ja nicht der Rede wert. Die Börse spielt wieder das Spiel und will noch mehr Anleger an der Nase herumführen 🙂

    • Christian

      Und immer wieder grüßt der Dipp-aufkauf! Jeder Rücksetzer wird gekauft. Und das schon seit einigen Jahren. Korrekturen sind im besten Fall Tageskorrekturen, wie auch schon seit längerem geschrieben. Die Frage ist, wie lange geht das noch so?
      Viele werden wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen, weil die Indizes zu deren Verwunderung wieder am Allzeithoch nagen. Man muss damit rechnen, dass der Dax doch die 10.000 sehen will und wird. Die Frage ist, wie stellt der Markt das an, dass er doch noch die Ungläubigen ins Boot holt!! Das Denken ist schon zu beobachten, dass nach den 10.000 der Markt wieder abdreht. Was ist, wenn aber nicht und stattdessen der Markt eine Trendbeschleuningung erfährt? Dann müssen all die hinterher springen, für die der Dax bei 9000 zu teuer war. Die kaufen dann evtl bei 10.300 zu und treiben den Dax dann weiter!
      Eine sehr schwierige Sache zur Zeit, wenn man nicht ausreichend und gar nicht investiert ist. Der Schmerz wird wohl gewaltig werden, wenn es weiterhin erbarmungslos nach oben geht.
      Der Dax scheint derzeit zögerlich. Bin da sehr gespannt, was geschieht, falls wir das alte Jahreshoch herausnehmen sollten. Noch ist es nicht soweit. Der SP500 hat den Angiff schon mal vorgenommen!!

      Abwarten und nicht vom Markt erpressen lassen! 🙂

  • Stefan Kusche

    Was sagen Sie dazu?

    (=EUR/USD)

  • Gunna

    Hallo Herr Riße,
    Wenn man davon ausgeht, dass die Rohstoffe (Gold,Silber usw.) in diesem Jahr besser entwickeln als das Jahr zuvor, wie erwarten Sie die Entwicklung bei den Rohstoffwährungen wie AUS,CAD oder ZAR in diesem Jahr?

    • Stefan Riße

      Wahrschlich auch eher eine Erholung, wenn die Rohstoffe tatsächlich steigen. Ich traue mir hier nur eine Meinung zu den Edelmetallen zu. Bei den anderen Rohstoffen könnten negative Konjunkturüberaschungen aus China auch zu weiteren Verlusten führen.

  • Stefan Kusche

    Die (trügerische) Ruhe, die im Moment im Euroraum eingekehrt ist, wird nicht von Dauer sein. Irgendwann (eher früher als später) ist die Eurokrise zurück…
    Aber Dann müsste auch der Euro deutlich abwerten!
    Eur/USD short scheint mir derzeit eine fast sichere Spekulationen zu sein…
    Ich sehe kein Szenario in dem der Euro mittelfristig nicht um min. 10 -15 % fällt…

    • Markus70

      Eine sichere Sache gibt es an der Börse nie !

  • holger offhaus

    meines Erachtens geht es weiter hinauf. So viele Analysten die in der sogenannten Konsolidierung bis unterhalb der 9100 Punkte im Dax den Satz benutzten “Wir stecken mitten in der Korrektur!” und “Es ist nun Luft bis 8500, 8200!”
    Also das erscheint mir alles zu einfach. Das sieht mir alles nach Korrektur mit Ansage aus. Bestimmt werden die 10000 bald überannt.

    • Christian

      …komische sache heute, finde ich. der S&P kratzt am allzeithoch
      bei 1840 P. der dax zieht nachbörslich nicht ganz so mit. etwas seltsam.

      allerdings ein stimmungsindex, auf den ich oft
      schaue, ist der von (einem) cfd broker. da liegen derzeit 67% short.
      in der vergangenheit hieß das meist ein platt machen dieser gruppe.
      wenns dannach ginge, dann wäre immer noch kein ende nach oben zu sehen.

      irgendwie hat man das gefühl, der markt darf nicht nachgeben. der gedanke
      geistert mir schon mehr als 2 jahre durch den sinn, weil irgendwie alle
      grenzen derart ausgehebelt scheinen. vielleicht der letzte
      rettungsanker, wenn schon die notenbanke ihr letztes pulver verschossen
      haben. wenn da die aktienmärkte noch abkratzen würden, dann wäre das
      ganze system platt, weltweit! vielleicht sollte man darüber mal
      nachdenken..ein thema für die verschwörungstheoretiker oder mal herrn
      snowden fragen… lol

      im ernst, mir wird da langsam mulmig. mir
      kommt das ganze so vor, als würde man auf einem pulverfass sitzen und
      feiert da silvervesterparty mit feuerwerk. ich glaube, wenns dann mal
      knallt, hört man das bis in die benachbarte glaxie…

      ob und wie groß das gap am montag im dax wieder ist, da bin ich schon gespannt!..nur noch gaps….
      abends die wundertüte kaufen und am nächsten morgen öffenen. eine zockerbude ist das geworden… ei eiei…

      • Christian

        …seit freitag zieht der dax nicht mehr so mit, das hatte ich am freitag schon schon angedeutet. das sieht sehr seltsam aus. vielleicht kommt da was auf uns zu. meiner ansicht nach sollte man jetzt aufpassen…

    • Stefan Riße

      Nicht ausgeschlossen. Ihre Beobachtung ist schon richtig.

  • Konrad

    Hallo,

    kann mir jemand ein update geben. habe heute das webinar versäumt. dachte es ist wieder um 18 Uhr…
    Steigt die Stimmung bei Gold schon wieder?

    Danke

  • Markus70

    Dieser Markt ist sehr tückisch und diese enorme neue Aufwärtsbewegung bewegt viele Bullen noch zusätzlich wieder einzusteigen oder nachzukaufen. Die Sentimentdaten kenne ich zwar momentan nicht aber es würde mich nicht wundern wenn sie wieder viel zu schnell zu positiv werden… Die nächste Abwärtsbewegung ist dann vorprogrammiert. Diese extrem hohen Börsenkreditsummen sind für mich sehr sehr alarmierend… Hier werden wieder die gleichen Fehler gemacht als vor 6 Jahren….

    • PSRF

      das es in den letzten 5 Jahren keine allzu große Korrektur gab, bringt einige wohl fast zum verzweifeln, nach dem Motto, sie mussss doch irgendwann kommen.
      Die derzeit schlechter als erwarteten ökonomischen Daten können dem Dow nichts anhaben, das sieht nach Marktstärke aus.
      Man steht vor einem Rätsel, oder…

      • Markus70

        Solange alle auf die große Korrektur warten wird sie nicht kommen. Dieser Markt ist momentan rein liquiditäsgetrieben und hier sieht man die Inflationierung in Aktien. Das Geld sucht sich seinen Weg. Wenn ich mir jedoch die Gewinne und Ergebnisse der Unternehmen anschaue, dann wird mir mulmig bei diesen Kursständen. Der Markt ist für mich persönlich überbewertet…. Geduld muss man haben. Ich springe jedenfalls nicht auf diesen Zug auf. Der nächste kommt bestimmt..

        • papelbon

          Ja, steigenden Kursen hinterher gucken tut mehr weh, als Verluste zu ertragen.

  • Christian

    ..nur noch krank das Ganze!

    Irgendwie sehr robust der Markt, unglaublich. Jeder Huster nach unten wird gekauft. Nur noch krank das Schauspiel, echt!!…wie in den letzten Jahren auch, nur Tageskorrekturen. So langsam müsste mal einer den Hammer auspacken und den Rückwärtsgang bei den Märkten reinklopfen. Das wird immer zäher..
    Aber wenns dann kommen sollte, dann schätze ich kräftig und wieder über Nacht, dass auch ja keiner mehr was machen kann. So langsam glaube ich, wird die Party zumindest vorübergehend mal einen Dämpfer hinnehmen müssen…

    mal sehen! 🙂

    • PSRF

      Manchmal wünscht man sich, das eine Party auch mal zu Ende geht, man will ja auch mal zu einer Neuen….:)

      • Christian

        …das wäre der wunsch. aber wie das so ist, wunsch und realität kommen miteinader nicht so gut zurecht! …
        nur keine korrektur; und schon gar nicht länger als ein paar stunden oder tage. jeder noch so besch…affendipp wird aufgekauft! wenn das nicht krank ist.
        warten wirs ab!

        • PSRF

          auch ein Langstreckenläufer ist irgendwann erschöpft.
          Es gibt m.E. auch immer weniger Gründe für eine weitere Rally. Evtl. schwaches US Wachstum und EM sind irgendwie auch schon wieder abgehakt, nach meinem Empfinden.
          Stehen wirklich noch so viele an der Seitenlinie, die jetzt bei diesen Kursen noch reinwollen?

          • PSRF

            anscheinend läuft schon wieder der nächste short squeeze, die Munition geht nicht aus…(?)

          • Christian

            ja, sehr stark der markt. schon der hit! es scheint, als ob der markt das jetzt wissen
            will, und nochmals die allzeithochs anläuft oder sogar drüber. jeder short wird
            rausgepresst. im grunde alles merkmale einer bubble.und die sind brutal und können
            größer werden, als man sich vorstellen mag. mal sehen, was S&P so
            macht. bleibt der bei der 1820 hängen, dann konsolidiert. falls nicht,
            auch wenns viele nicht hören wollen, dann könnte er die 1950 ansteuern, in
            den nächsten monaten..

            ..schonmal schönes weekend allen!

  • N Kraemer

    Hallo Herr Risse,

    leider kann ich an Ihrem Webinar Feel the Sentiment bei GKFX nicht mehr teilnehmen. GKFX hatte meine Anmeldung storniert, weil ich kein Kunde sei. Es wurde mir aber angeboten, daß ich per E-Mail in 5 Minuten ein Live-Konto anlegen könne und das Webinar würde danach für mich freigeschaltet. Nach meiner Anmeldung für ein Konto wurde mir per E-Mail eine Aufforderung zugesandt, mich u.a. durch die Zusendung einer Kopie meines Personalausweises per E-Mail zu legitimieren. Da ich noch Fragen hatte, habe ich 2 mal bei GKFX angerufen und mir alles erklären lassen, u.a. auch darauf hingewiesen, daß ich von derartigen Transaktionen (CFD usw.) nicht nur Kenntnisse von einem Jahr und weniger(wie GKFX in der Anmeldung per E-Mail abfragt), sondern gar keine Kenntnisse besitze. Deshalb wolle ich zunächst keine Transaktionen tätigen, bis ich mir die erforderlichen Kenntnisse angeeignet habe. Mir wurde erklärt, daß dies kein Problem sei. Ich fragte u.a. auch, ob solch ein Konto mit Kosten verbunden sei. Dies wurde verneint mit der Begründung, daß GKFX nur am Spread verdient. Soweit also keine Probleme – bis dahin. Ich habe also alles erforderliche per E-Mail abgewickelt und darauf sofort meine Kontodaten erhalten.

    Eine Freischaltung für Ihr Webinar erfolgte allerdings nicht. Auf meine tel. Anfrage diesbezüglich erhielt ich die Antwort, daß auf das Konto nichts eingezahlt sei – ein Umstand, auf den ich nicht hingewiesen wurde. Daß ich mir erst Kenntnisse erarbeiten muß und deshalb zunächst auch keine Transaktionen tätigen kann und aus meiner Sicht mein Geld auf einem Konto von GKFX nichts nutzt (wenn Kontogebühren anfielen, wäre dies etwas anderes), spielte keine Rolle. Es nutzt also nichts, mal schnell in 5 Minuten per E-Mail ein Live Konto zu eröffnen, um für Ihr Webinar freigeschaltet zu werden (die anschließende Legitimation ist selbstverständlich, war aber in den 5 Minuten schon nicht eingerechnet), wie es in der E-Mail suggeriert wird, es muß auch Geld auf diesem Konto sein. Das war also mit dem Hinweis “aktive Kunden” gemeint. Wahrscheinlich bin ich der einzige Dumme, der diesen Hinweis nicht verstanden hat. Hier die E-Mail von GKFX wörtlich:

    Leider müssen wir Ihre Anmeldung für unser wöchentliches Top Webinar mit Portfolio Manager Stefan Riße – Feen the Sentiment stornieren. Dieses bieten wir exklusiv für unsere Live-Kunden aktiven Kunden an.

    Gerne können Sie in fünf Minuten ein Live-Konto eröffnen:
    https://www.gkfx.de/Register

    Zudem können Sie von zahlreichen Zusatzleistungen profitieren. Diese finden Sie hier:

    http://promotions.gkfx-deutschland.de/bonus-angebot/bonuspakete.php

    Danach können wir Sie für das Webinar freischalten.

    Mit freundlichen Grüßen

    GKFX

    Die Kündigung eines solchen Kontos geht übrigens nicht in 5 Minuten per E-Mail. Die muß altmodisch per Post gesandt werden.

    • Konrad

      Ja finde die Kommunikation von gkfx auch äusserst aggresiv. Wurde auch gleich bei der Eröffnung aufgefordert Geld zu überweisen, denn ansonst würde nächste Woche Hr. Risse nicht mehr freigeschaltet !! Eventuell kann Hr. Risse da ja mit gkfx reden – denn ich habe keine Zeit hier über gkfx daytrading zu betreiben ABER ich wäre sehr an Hr. Risses neuem gkfx-Produkt interessiert, das er vor 2 wochen kurz erwähnt hat.
      Das kann doch nicht sein, dass gkfx potentielle Kunden gleich nach Konto-Eröffnung so vergrämt. Das macht für mich ehrlich gesagt alles andere als einen professionellen Eindruck, ganz im Gegensatz zur Benutzeroberfläche… schade.

    • Stefan Riße

      Hallo Herr Kraemer,
      GKFX möchte mit diesem exklusiven Inhalt natürlich Kunden besonders aufwerten. Das kann ich nachvollziehen. ich werde Ihre Nachricht auf jeden Fall wohlwollend weiter geben.
      Gruß
      Stefan Riße

    • GKFX Deutschland

      Sehr geehrter Herr Krämer,

      wir möchten uns an dieser Stelle für die vielleicht missverständliche Kommunikation entschuldigen.
      Tatsächlich ist das Webinar von Stefan Riße ausschließlich aktiven Kunden von GKFX vorbehalten. Das setzt in der Regel auch ein aktives Handeln auf einem Live-Konto voraus.

      Selbstverständlich ist es nicht in unserem Sinne, dass ein Anfänger ohne weitere Kenntnisse mit dem Trading beginnt. Wir haben Verständnis dafür, dass Sie zunächst einmal das Trading erlernen wollen, bevor Sie am Markt handeln.

      Die Inhalte des wöchentlichen Webinars sind allerdings nicht geeignet, um das Trading zu erlernen, da es sich um eine Analyse des laufenden Marktes handelt. Wir möchten unsere Kunden durch diesen Service im täglichen Trading unterstützen.

      Wir haben eine Reihe von Schulungsvideos auf unserem Youtube Channel sowie frei zugängliche Webinare zum Thema Trading, die besonders für Einsteiger geeignet sind. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich nach eingehender Information dazu entschließen bei GKFX zu handeln.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Team von GKFX

      • N Kraemer

        Sehr geehrte Damen und Herren von GKFX,

        zunächst vielen Dank für Ihr Angebot, Ihre Schulungsvideos anzusehen und an frei zugänglichen Webinaren teilzunehmen.

        Es ist richtig, daß ich keine Erfahrung im Handel mit CFDs und Futures besitze und auch daß die Inhalte des Webinars von Herrn Risse nicht dazu geeignet sind, das Trading zu erlernen.

        Ich bin seit mittlerweile 16 Jahren an der Börse mit Direktinvestments und Optionen (klassische wie Knock-out) tätig und verstehe mich eigentlich als mittel- bis langfristigen Anleger und Spekulanten.

        Als solcher bin ich sehr wohl an Herrn Risses Analyse interessiert und wie viele in Ihrem Webinar über Herrn Risses Blog hier auf das Webinar aufmerksam geworden (das übrigens sehr produktiv und ich denke auch für Anfänger an der Börse nicht nur gut verständlich, sondern auch sehr nützlich ist – denn wer steigt als Anfänger gern an einem Hochpunkt ein?).

        Ich bin jetzt Kunde bei Ihnen – wenn auch noch kein “aktiver” und an einer Zusammenarbeit interessiert, aber ich bin auch selbstverständlich weiterhin am Webinar von Herrn Risse interessiert (durch den ich erst Kunde bei Ihnen wurde) und möchte nicht erst Erfahrung im Trading erlangen und “aktiver” Kunde werden, um an diesem Webinar weiter teilnehmen zu können.

        Daß dieses Webinar nicht “frei” zugänglich ist, wie offensichtlich andere bei Ihnen, wurde im übrigen während des Webinars selbst nicht ausdrücklich erwähnt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Krämer

  • Markus70

    Na jetzt geht es doch ordentlich abwärts…. Bin gespannt ob es diese Woche noch so weitergeht. Der Optimismus ist zumindest auf der kurzfristigen Seite bestimmt schnell wieder abgebaut…. Oder sehen wir nun doch schon ein weiteres Abtauchen bis 8000 ? Ich glaube es nicht, erst werden wir wieder eine Erholung sehen bis es weiter abwärts gehen. Wir werden sehen !

    • Christian

      Hallo!
      Man oh Man, da sind mir aber ein paar Tippfehler unterlaufen in meinem unteren Text. Sorry dafür. Werde mich bessern! 🙂

      ..tja, was die Märkte machen; who knows? oder besser gesagt, Fed und Goldman knows! 🙂 🙂

      Bei 9300 habe ich geschrieben, dass eine größe Korrektur derzeit etwas schwer scheint, von Statten zu gehen. Na gut, was ist groß? Wir haben jetzt mal so ca. 700 P. abgegeben im Dax. Im Grunde haben wir seit einer Topbildung im Jahre 2007 und dem anschließenden crashartigen Abgang in 2008 bis Anfang 2009 einen, wenn man so will Bullenmarkt. Bis zum letzen Sommer hat das meiner Ansicht nach keiner so richtig mitbekommen oder wahr haben wollen. Wenn man sich den langristchart ansieht, dann könnte und würde es theoretisch!!! zwei Extremszenario für diese Jahr geben. Das eine läge bei Kursen von unter 8000 P im Dax (ca. 7800) und das andere bei sagenhaften 11700 P. in diesem Jahr. Achtung, ich habe nicht gesagt, dass das so kommt! Theoretisch könnte einer dieser Extrempunkte angesteuert werden. Und wenns ganz irre läuft, dann beide. Bei diesen Märkten ist alles drin!!! Je unwahrscheinlicher die Kursrichtung erscheint, desto mehr muss man Acht geben..

      Eines muss man sagen. So langsam wachen immer mehr Leute auf, die erkennen (mussten, weil sie nicht oder zu wenig dabei waren), dass die Kurse auch nach fast 13 Jahren seitwärts auch noch was anderes können!! Es ist somit also gut möglich, dass ein sehr starker Hype an den Aktienmärkten nach einer Konsolidierung statt findet. Also auf sicht von 2 Jahren… Kursziele nenne ich lieber nicht, sonst wird man möglicherweise als Trottel beschimpft!

      Vielleicht stelle ich mal ein Charbild rein, damit man sieht, was ich meine. Ich will nur nicht dieses Forum mit meinen Gedanke so zu müllen. Ich weiss auch gar nicht, ob das hier überhaupt so recht ist!

      So, nun bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis meine Kursziele und Gedanken als Spinnerei bezeichnet werden!!

      • Markus70

        Hallo, ich finde jede Meinung die zur Sache passt ist doch hier willkommen…. Ihre Aussagen sind wohl überlegt und garnicht so abwegig. Wir wissen ja alle dass an der Börse immer das unerwartete passiert und keiner glaubt momentan, daß wir dieses Jahr unter 8000 abtauchen werden. Und wenn das passiert glaubt auch keiner, daß wir wieder Richtung 10000 gehen. Wir werden sehen !

        • Christian

          Hallo Markus70,

          danke für das nette feedback!
          tja, bin mal
          gespannt was nun so bei der 9400/9450 im dax passiert! Die haben ja
          alle shorts so angepeilt und als maximalauslastung nach oben gesehen.
          nicht dass da aus der prognostizierten bullenfalle, eine bullishe bärenfalle wird!

          • Markus70

            Also für heute hatten Sie mal Recht. 🙂 Shortsquezze läuft und die Shorties werden rausgequetscht. Und wenn es keine mehr gibt könnte es weiter abwärts gehen….

          • PSRF

            der Tag heute hat mich überrascht! Die shorties haben sich während der “verhasstesten Rally aller Zeiten” so oft eine blutige Nase geholt. Wann werden sie aufgeben und ihre “gesunde Vorsicht” beenden?

    • Otmar

      Hallo
      Könnte das noch eine Schulter-Kopf-Schulter Formation werden? Die Wirtschaft stöhnt ja gerade über unseren starken Euro. Muss die EU nicht die Eurokriese wieder zulassen?
      Das könnte dann der Auslöser für eine größere Korrektur sein. Aber vor den EU Wahlen nicht möglich, weil rechte Parteien bei 25% sind.

      • Markus70

        Na bisher war der Tip ja garnicht so schlecht. Die Erholung ist aber wieder weit fortgeschritten und es müsste jetzt wieder abwärts gehen. Das mit der SKS Formation kann schon sein. Viele Charttechniker schauen darauf und wenn Sie sich herausbildet (ist ja schon fast geschehen) wird es heftig. Nur wichtig ist nicht nur die Formation sondern auch die Umsatzspitzen müssen stimmen, denn wenn nicht, handelt es sich um keine echte SKS-Formation! Allerdings habe ich es eher mit fundamentalen Daten sowie mit der Sentimentanalyse….

        • Otmar

          Na es war wohl nichts mit meinem Tipp,
          aber es ist halt immer noch Anlagenotstand.
          Hat sich also nichts an der Triebfeder der Märkte geändert.
          Es werden ja auch wieder Anleihen der Südländer gekauft, so als wäre nichts geschehen. Anlagenotstand???
          Und mein Hinweis Europawahlen.
          Bei mir in Bayern sind in 4 Wochen Kommunalwahlen, ich sehe was Seehofer deswegen veranstaltet. Die Politik hat anscheinend panische Angst vor Machtverlust

      • PSRF

        jeder Tag des Euro erscheint wie ein Wunder:

        „Das Euro-Abenteuer geht seinem Ende entgegen“

        http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-das-euro-abenteuer-geht-seinem-ende-entgegen/9457312.html

        Erstaunlich wie gelassen die Märkte reagieren…noch???…

  • Christian

    Korrktur oder nicht?

    Die Märkte haben nun doch innerhalb kurzer Zeit um einiges
    nachgegeben. Das Dumme nur, so meine ich, jeder hatte dies irgendwie erwartet!! Einige Kommentare heute
    reden von einem mächtigen Abwärtspotential bei Dax, Dow und Co. Ehrlich gesagt, wenn man die Kommentare sich
    so ansieht, und das ständige Warten auf die Korrektur, würde ich sagen, dass das mit den Bären derzeit noch nichts wird. Soviel „Vernunft“
    für einen Crash macht den dann auch irgendwie zu dem jetzigen Zeitpunkt recht unwahrscheinlich, denke ich! Ich denke eher, dass wenn wir nicht mehr nach Unten sehen, doch einige, die nicht oder zu wenig dabei sind und waren, recht nervös auf die Kurstafel schauen werden. Sollten sich die Kurse dann stabilisieren, werden doch einige hinterherspringen müssen. Eventuell treibt dies dann den Dax auf neue Höchststände.

    Vom Scherz wäre das nur allzu ideal. Die jenigen , die auf
    eine Korrektur hoffen, bekommen diese dann nicht richtig und werden in den Markt gezwungen und die Shorts werden, wie bereits in den letzten Jahren auch, wieder sehr schnell ausgebremst werden. So könnte es geschehen, dass der Markt nochmal alles gibt, um die letzten ins Boot zu holen und dem letzten hartnäckigsten Shorti noch eins überbrennt, bevor dann wirklich die Korrektur einsetzt!

    Man wird sehen….

    • PSRF

      ja die Kommentare sind sehr pessimistisch, Tenor: “es geht weiter runter”, was für eine gewisse technische Korrektur nach oben sprechen würde…

    • der And

      Ja , so könnt ich mir das auch vorstellen, den richtigen Dip nach unten wird es wahrscheinlich m. M. nach erst im 2. Quartal geben. Dann heißt Augen auf und Geist hellwach…

    • Markus70

      Ja das sieht so aus als ob der Pessimismus doch recht schnell zugenommen hat. Aber ich denke das ist auf der kurzfristigen Seite. Daher macht der Markt mit Sicherheit mal wieder was niemand erwartet. Es geht Aufwärts um dann erst später wieder abzutauchen. Schaun wir mal…

  • Markus70

    Ifo-Indikator auf höchsten Stand seit 2,5 Jahren. Kontraindikator ?

    • PSRF

      vermute ja, denn es passt für mich nicht zu den erodierenden Währungen der Emerging Markets. Das Thema ist zwar nicht ganz neu, scheint sich aber zu verstärken und in den Vordergrund zu rücken. Es könnte hier auch ein wenig in die Richtung gehen: “Die Kurse machen die Nachrichten”.
      Auch wenn China seine Währung wohl am Dollar ausrichtet, es soll dort eine hohe Verschuldung im Verhältnis zum BIP geben, also auch nicht ganz ohne die Situation…
      Sehr spannend wird die Entwicklung des Goldpreises. Das “Krisenmetall” könnte neuen Glanz gewinnen.

      • Stefan Riße

        Es fällt auf, dass zumindest hier der Glaube an eine größere Korrektur nicht so richtig da ist, weill die vergangenen Monate stets das gegenteil gezeigt haben. Ja, wir werden wieder sehen. Neue Höchstkurse in kurzer Zeit halte ich eher für unwahrscheinlich.

        • Markus70

          Ja das ist wohl richtig aber wir sind ja hier vermutlich alle irgenwie Spezialisten für “gegen den Strom” schwimmen… Daher kann man das so oder so interpretieren….

    • PSRF

      da fällt mir noch ein: Wenn Aktien auf gute Nachrichten nicht mehr reagieren, sind wir wohl überkauft…
      Nur so wieder so eine Vermutung. Wir werden sehen.

    • Stefan Riße

      Nein, das würde ich nicht sagen. ZEW ja, denn da werden Kapitalmarktexperten befragt, beim Ifo aber die Leute in den Firmen.

  • Gerhard Albrecht

    Sehr geehrtes Forum,
    ich befasse mich schon länger mit den osteuropäischen Aktienmärkten und bin seit gut 3 Jahren in der Ukraine engagiert.
    Die aktuellen Zustände konnte ich mir damals nicht in meinen pessimistischsten Erwartungen vorstellen. Mein Gedanke war

    damals die Idee, dass sich das Land auf Dauer betrachtet (5-10 Jahre) immer mehr der EU annähert und schließlich beitritt.
    Derzeit sieht es allerdings auch durch die enormen Finanzhilfen Putins Ende letzten Jahres überhaupt nicht danach aus.

    Was halten Sie von der Idee aktuell in den Aktienmarkt dieses Landes (bzw. den größten gelisteten Firmen) zu investieren?
    Geht das Land zu Grunde oder was ist Ihre Meinung zur Zukunft des Landes?

    Kostolany sagte immer, kaufen wenn die Kanonen donnern.
    Freue mich über eine rege Gesprächsrunde.
    Mit besten Grüßen, Gerhard Albrecht

    • Stefan Riße

      Es hört sicjh interessant an, aber das Riskio ist natürlich hoch und man als deutscher Investor weit weg,

    • Markus70

      Aber klar ist sowas immer eine gute Gelegenheit aber ich persönlich würde da sowieso nicht investieren da ich mich mit diesem Markt nicht auskenne.

  • Stefan Kusche

    Wann glauben Sie werden die “Grand Nation” – und ihre Anleihen – stärker ins Visier der Finanzmärkte rücken? (Ich tippe so auf 2. Halbjahr!)

    Holland tut mir jetzt schon Leid… -.-

    • Stefan Riße

      Irgendwann kommt das auf jeden Fall! Wenn die Eurokrise wieder ausbricht.

      • Stefan Kusche

        Und wann glauben Sie wird das – grob gesagt – passieren?
        Rechnen Sie damit schon in diesem Jahr?

        Für mich steht das Ganze immer noch sehr stark in Zusammenhang mit QE3 (und dessen Ende)…

  • Christian

    wenn man im Internet die Kommentare so ansieht, muss man
    schon feststellen, dass die 10.000 im Dax schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
    erreicht werden müssten. Ja, der Dax wird die 10.000 Ende des Monats testen,
    hört man. Oder Ziel bei 10.300 noch in diesem Jahr!

    Kursziele für dieses Jahr die bei 8.000 oder tiefer liegen,
    sucht man in diesen Wochen vergeblich. Allerdings auch solche bei 12.000 oder
    höher. Brav und recht ruhig ist man so bei der 10.000 angesiedelt. Das könnte sich als ganz schön explosiv in
    beide Seiten entwickeln…

    Im Grunde wären das nicht zu verachtende Hinweise
    für zumindest ein Pausieren oder eben ein Rückgang. Aber wer weiß schon, ob die Märkte nicht doch noch das durchdrehen anfangen. Viele sind doch irgendwie auf dem Falschen Fuß
    erwischt worden…

    • Stefan Riße

      Na, das hat gepasst. Gut!

  • Michael Fellermayer

    this is the open society 😀 gut so. diese community entwickelt sich sich. ein weiterer erfolg herr riße. um meine meinung noch kunzutun. ich finde wer hier kritik an herrn risse äußert und aufgibt ist eh nur auf geld aus. und geld ist der schöne nebeneffekt aber das schönere ist doch an der börse wenn sich die gedanken als richtig erweisen. daran muss man arbeiten und hinfallen. deshalb äußere ich auch noch ein wenig kritik an sie herr riße. nur wegen der community. ich finde dass rogers gut ist. sie meinten er habe kein geld verdient und beharre auf seine thesen die aber trotzdem richtig sein können. und sie meinten thieme wäre eher ein kontraindikator. das dachte ich mir auch im jahresverlauf und musste mich ärgern teilweise weil er so ein sharlatan ist. aber man muss zugeben er ist gewieft, ein jurist eben und weise. er schloss sehr gut ab dieses jahr. was ich damit sagen will ist dass man den älteren ruhig gehör schenken soll. das wars auch schon

  • Stefan Riße

    Ich freue mich über die rege Diskussion hier im Blog-Forum und danke allen aktiven Teilnehmern, auch den die sich kritisch geäußert haben. Natürlich bin ich selbst mit der Performance meines Fonds nicht zufrieden. Es lief wie es fast zu erwarten war. Man steigt in die Vermögensverwqaltung ein und das erste schwierige Jahr folgt. Ich bitte meine Anleger insofern um die Geduld, die dankenswerter Weise hier auch schon von anderen gefordert wurde. Es ist richtig, ich bin beim Gold zu früh wieder eingestiegen und im DAX zu früh ausgestiegen. Ich kann nur nach meinem System der Stimmungsindikatoren handeln und da gab und gibt es nach wie vor Anlass zu dieser Marktsicht. Doch beide Märkte überziehen derzeit stärker als in der Vergangenheit. Was den Fonds betrifft, so habe ich insbesondere hier aufgrund des Inflationsschutzes ja ein starkes Commitment zum Thema Edelmetalle. Hier lässt sich zur Verteidung insofern tatsächlich anführen, dass der Fonds dennoch eine positive Performance hat, trotz des massiven Kurssturzes bei Gold und Silber. Da gibt es andere Fonds, die grausam im Minus sind.

  • Markus70

    Toller Kurzkommentar vom 17.01.2014. Dieses Problem haben sie gut beschrieben und ich wundere mich nicht dass bisher die Amerikaner nicht gemerkt haben, was hier gespielt wird. Solange es wichtiger ist, daß ich das neueste Iphone habe oder wer den Superbowle gewinnt kann es ja nich anders sein. Das ist Verdummung an der Menschheit und die Mainstreammedien tun ihr Bestes. Aber irgendwann, wenn Grenzen erreicht sind und am Ende des Geldes noch sehr viel Monat übrig ist obwohl man 2 oder 3 Jobs hat wacht man dann halt auf und merkt, da stimmt doch was nicht….

  • Stefan Kusche

    @Jojo & Gerhard:

    Ich bitte Sie, meine Herren: Ein bescheidener Zeitraum von 1,5 bzw. 2 Jahren ist wohl kaum dazu geeignet über die Richtigkeit einer langfristigen Anlagestrategie/ Herangehensweise zu urteilen.
    Kurz- und mittelfristig gesehen ist vieles an der Börse Timing-und somit auch Gluckssache!

    Nur langfristig trennt sich hier zuverlässig die Spreu vom Weizen… Warten Sie doch mal ab, wo Risses Fonds in 10 Jahren steht! 😉 (Von kurzfristigen Benchmark-Vergleichen halte ich sowieso nichts!)

    Viele Investitionen Risses (wie bsw die fran. Bond short- und Gold long Positionen) werden ja erst in den kommenden Jahren anfangen Früchte zu tragen…

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Kusche

  • Stefan Kusche

    Könnten Sie bitte noch ganz kurz zu meinem Beitrag von vor einem Monat (bzw den Antworten darauf) Ihren Senf dazugeben? 🙂

    Liebe Grüße
    Stefan Kusche

  • N Kraemer

    Interessant für die Sentiment-Analyse könnte auch dieser Beitrag von Herrn Gräfe sein. Ich frage mich allerdings, wo er die Warnungen überall liest.

    http://www.godmode-trader.de/nachricht/dax-ich-lese-immer-nur-warnungen-tagesausblick-fuer-fr-17-01-14,a3635392.html

  • der And

    Man sollte etwas vorsichtiger mit vorschneller Kritik an Herrn Risse sein. Er gibt nur seine Meinung wieder, so wie er seine persönlichen Grundstimmungen nämlich Liquiditätsanalyse, Fundamentalanalyse sowie Sentimentanalyse für sich auffasst. Für diese Mitteilung und seine Art der Interpretierung bin ich jedenfalls sehr dankbar.
    Diesen Blog sollte man meiner Meinung nach nur als Entscheidungshilfe nicht aber als Anlageempfehlung verstehen…Die Gedanken zu seinen Anlageentscheidungen dazu sollte man sich schon selber machen .
    Ach ja dazu fällt mir auch spontan Andre` Kostolany ein und zwar seine berühmten 4 ” G´ ” nämlich Geld , Glück, Geduld und GEDANKEN ! Ja richtig Gedanken! Und zwar seine eigenen.
    Doch es liegt in der Natur des Menschen das es schwer ist sich seine eigenen Fehler einzugestehen. Das geht mir zumindest manchmal auch so…wenn ich ehrlich bin 🙂
    Aber:…….
    Wer sagt das es morgen schon nicht zu einer Korrektur kommen kann?

    • Gunna

      Ja, das finde ich auch. Außerdem sollte man min. 5 Jahre warten, um die Performence eines Fonds zu bewerten.

    • PSRF

      sehe ich auch so.
      Herr Riße hatte letztens sein Grundlagenwebinar wiederholt. Nur zwei Dinge daraus:
      – Verantwortungsübereignung:
      An den Verlusten sind andere schuld (In Foren sehr häufig vorzufinden!!!)
      – Gestaltungsillusion: Wir sind es gewohnt unsere Alltagsumwelt zu gestalten. Der Finanzmarkt ist zu groß um ihn gestalten oder manipulieren zu können. es gibt zu viele Teilnehmer.
      (teilweise etwas frei wiedergegeben)

    • Markus70

      Absolut richtig! Es ist sehr einfach die Meinung von jemanden zu übernehmen. Leute, denkt selbst und macht euch euer eigenes Bild. Danach sollte auch jeder handeln.

  • N Kraemer

    Auch ich habe einen Rücksetzer schon seit etwa 8500 im Dax erwartet und bin ausgestiegen und nicht, weil ich den Aussagen von Herrn Risse gefolgt bin, sondern es war meine eigene Entscheidung. In den 16 Jahren, die ich an der Börse aktiv bin, war ich bis Mai 2013 immer investiert und habe praktisch alle Höhen und Tiefen mitgemacht, mich gefreut, wenn es gut lief und mit den Zähnen geknirscht, wenn es abwärts ging. Ich habe die Tiefen “ausgesessen” und bin auch dann zum Glück nicht ausgestiegen, denn nachher hat sich alles wieder erholt. Es wird uns immer wieder gesagt, daß die Strategie “kaufen und liegen lassen” nicht mehr funktioniert. Für Anleger, die an einem Hochpunkt wie im Jahr 2000 eingestiegen sind, scheint dies auch plausibel. Wenn man Börse aber wirklich langfristig betrachtet und damit meine ich, sobald jemand als Kind selbst zu sparen beginnt oder für jemand gespart wird (durch Eltern, Großeltern etc.) und bis zur Rente, also ein ganzes Menschenleben in Aktien gespart wird, dann ist man mit dieser Strategie immer gut gefahren. Leider war das bei mir nicht der Fall, ich habe mich erst relativ spät mit der Börse befasst. Wenn man also wie viele hier mehr will als Börsensparen und deshalb spekuliert, hat man natürlich auf die Dauer verstanden, daß die Märkte in gewissen Abständen abgefischt werden und so hatte ich mich wie schon oben erwähnt entschlossen, nach einem Anstieg von 49xx (letzter Tiefpunkt nach Abfischen in 2011) auf 8500 erst einmal auszusteigen. Sicher scheint das im Nachhinein dumm zu sein und ist es wahrscheinlich auch, aber entgangene Gewinne sind immerhin lange nicht so schlimm wie erlittene Verluste. Ich kann jetzt besser schlafen als zu den Zeiten, wo ich mit der Börse abgerutscht bin und trotzdem Angst hatte, gerade am tiefsten Punkt auszusteigen.
    Was im Moment passiert, ist eigentlich offensichtlich. Wie ich haben viele mit einem baldigen erneuten Abfischen gerechnet und sind nicht oder nur wenig investiert. Die großen Player sehen dies natürlich und geben immer wieder große “Punktespritzen” in die Märkte (siehe die vielen Gaps), worauf dann lange nichts folgt(also seitwärts). deshalb steigt meist zunächst auch niemand ein, weil man glaubt, es war eine Eintagsfliege. Doch diese Eintagsfliegen werden immer mehr und sollen uns in die Märkte zwingen, so wie ein scheinbar nicht enden wollender Crash uns bei Tiefstständen aus den Märkten werfen soll. Gleichzeitig beinhaltet die Strategie des “Big Money” auch große Rücksetzer ebenfalls in zeitlich sehr kurzer Form, die uns glauben lassen sollen, daß unsere Strategie jetzt endlich aufgeht. Wer dann short geht, wird ebenfalls abkassiert. Das einzige, was man jetzt tun kann, ist meiner Meinung nach Geduld haben und die Situation “aussitzen”, genauso wie wenn man beim Crash nicht rechtzeitig verkauft hat. Auch wenn der Dax noch auf 10000 oder sogar 11000 laufen wird. Die 10000 wird er vermutlich wohl noch sehen. In diesem Jahr soll die Wirtschaft in Deutschland wieder sehr gut laufen. Würde mich nicht wundern, wenn wie in 2011(wo es auch hieß, die Wirtschaft läuft gut) die Börsen auf Tauchstation gehen.

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    ich habe hohe Achtung vor Ihnen, aber das letzte halbe Jahr lagen Sie fast bei jeder Vermutung daneben, nur einige Beispiele: GAP bei ca. 8300, 2 x Windowdressing, Rücksetzer schon seit 8500 erwartet (aktuell bei 9700), zur Commerzbank kommentierten Sie mitte letzten Jahres wie richtig es war, das Sie nicht eingestiegen sind, Gold möchte ich gar nicht erst ansprechen usw. Auch jetzt und das obwohl Sie die Jahre davor eigentlich genau das haben kommen sehen. Kann es sein, dass die Börse auch Sie diesesmal überrascht hat?! Auch aufgrund des gestiegenen Anleihenzins haben Sie einen Rücksetzer erwartet, kann man den überhaubt mit den Anstiegen aus der Vergangenheit vergleichen, denn der Leitzins ist bei 0,…%, wie war das damals? Auch die Geldmenge und der Wachstum?

    • Gerhard Albrecht

      Hallo Jojo, in meinen Augen ein sehr gutes Posting. Könnte mich derzeit auch in den Allerwertesten beißen. Habe von Herrn Riße eine außerordentlich hohe Meinung, habe mich die letzten 1 1/2 Jahre aber wahrscheinlich zu sehr von seinen Aussagen leiten lassen. Neben den oben genannten “falschen” Vermutungen war ich auch von Herrn Rißes Jahresendprognose 2012 (2013 könnte ein Gold-Jahr werden), der Prognose eines Fait-Accompli nach der Französischen Wahl (Möglichkeit eines starken Anstiegs des CAC 40) und der weiteren Prognose bei der Japan-Wahl (…gehe nicht davon aus, dass “Abenomics” starke nachhaltige Stimulierungen für den Nikkei bedeuten) überzeugt und habe bei diesen Spekulationen mächtig verloren. (Gold 2013:-28 %, ein sehr lahmer Anstieg des CAC 40 nach der Wahl von Hollande, extremer Anstieg des Nikkei- vor der Wahl 9000 Pkt., derzeit 15800 (!!!) Punkte. Über die Commerzbank Aussage sage ich auch besser gar nichts. Da ich auch große Positionen des Aktienfonds Riße Inlation Opportunities halte und dieser seit September 2012 (Ausgabe 100 €, derzeit 107 € nach 1 1/2 Jahren Hausse) im Grunde für diese Marktphase überhaupt nicht überzeugen konnte bin ich derzeit sehr enttäuscht! Lese schon seit Jahren seinen Blog und die Focus-Money Stimmungsanalysen, was Focus-Money Beiträge betrifft hätte ich wohl lieber auf Ken Fisher gehört, dessen Performance sieht die letzten 18 Monate ein bisschen anders aus.
      Mit besten Grüßen, Gerhard Albrecht

      • Christian

        Hallo nochmal!

        @jojo@gerhard

        Zur Performance von etwaigen Fonds:

        Aus diversen Gründen habe ich keine aktiv gemanaged Fonds. Das hat seine wohl durchdachten Gründe. Ein
        Vergleich hat mir gezeigt, dass die meisten Fonds nicht mal Ihre Benchmark
        schlagen. Auch wenns konservativ sein mag, ist in meinen Augen der gute alte
        Fondssparplan nicht das Schlechteste. Ich hoffe, Herr Risse möge mir das nicht
        übel nehmen!

        Wenn Du mit 100 eingestiegen bist und nun bei 107 stehst,
        ist das im Grunde schon mal nicht schlecht. Du hast kein Geld verloren. Und das
        ist zunächst mal das Wichtigste. Erst Kapitalerhalt und dann Performance. Den Herrn
        Ken Fisher, den Du ansprichst, wird wohl der Fonds Grüner/Fischer sein, nehme
        ich an. Ich kann mich an das damalige Angebot von 2007 noch recht gut erinnern.
        Angeboten wurde das Papier zu 50 Euro. Nach einer spektakulären Talfahrt auf 21
        Euro!!!!! steht der Fonds heute nicht mal bei seiner Ausgabe… und das bei
        diesen Märkten!

        Irgendwann irren Sie alle!

        Ich beobachte seit fast 14 Jahren das Geschehen um die
        Börsen. Und im Grunde muss man sagen, über kurz oder lang irren sich fast alle
        bzw. liegen schief. Das ist im Grunde nicht
        schlimm, denn die Glaskugel hat keiner. Die Kunst ist nur, dass man mit dem
        Richtigliegen mehr herausholt als mit dem Falschliegen. Die Statistik von
        Brokern zeigt, dass gute Trader etwa zu 60% falsch und nur 40% richtig liegen.
        In anderen Worten. Das Falschliegen muss begrenzt und die Gewinne
        ausgeschlachtet werden. Anders ist sonst eine positive Performance auf Dauer
        nicht möglich. Und das ist die wahre und sehr schwere Kunst!!

        Und weil hier einer schreibt, „Börse ist doch nicht so
        einfach“. Genau! Man muss sich einfach klar machen, dass an der Börse kein Geld
        gedruckt wird, sondern diese Anstalt eine gigantische Geldumverteilungsmaschine
        ist. Damit Wenige Viel gewinnen ( das
        ist nun leider so) muss die Masse verlieren.
        Es ist das Spiel der Haie. Das Spiel des Großkapitals mit all seinen
        Manipulationen.

        Im Grunde erinnert mich das derzeitige Geschehen an der
        Börse und gerade im Dax etwas an die Jahre 1999/2000 und ff. Damals waren es
        die Versicherer, die in den nahen Tiefpunkten sich von ihren Anteilen getrennt
        hatte. Ich weiss nicht, wie das derzeit
        ist, ob die Versicherer wieder in den Markt einsteigen! Vielleicht kann ja Herr
        Risse was dazu sagen. Das Ganze erinnert
        schon etwas an eine Bubblebildung. Und
        Bubbles können größer werden, als man denkt. Aber: Jede Blase sucht ihre Nadel
        und früher oder später wird sie diese finden!!

      • Konrad

        Das sind sehr interessante postings und ich muss gestehen – ich habe ab und zu ähnlich gedacht. Da ich allerdings nicht kurzfristig investiere, sondern langfristig, muss man solche Phasen, wo andere Strategien deutlich besser laufen, lernen zu akzeptieren. Es ist meiner Erfahrung nach, gefährlich immer dann Strategie zu wechseln, wenn Alternativen extrem gut gelaufen sind. Es erinnert mich derzeit etwas an die späten 90er Jahre. Ich kann mich an Artikel erinnern, die Warren Buffets Strategie als sterbende Strategie des 20 Jhdts. bezeichnet haben, da er einige Jahre (!) “sehr schlecht” im Vergleich zu den Wachstumfonds (+100% und mehr in einem Jahr) performt hat. Diese Artikeln sind 2000/2001 aber extrem schnell verschwunden, als er dann in den folgenden Jahren im Vergleich zu den Wachstumsfonds (-80% und höher) wieder rasantes Wachstums hingelegt hat.
        Auf was ich hinaus will ist folgendes: Entweder man vertraut sein Geld einer Strategie an, da man diese Strategie langfristig für richtig hält oder man läuft jedes Jahr dem Trend des letzten Jahrs nach. D.h. aber nicht, dass man meiner Meinung nach nie Strategie wechseln soll: Wenn man seine Meinung über die langfristige Entwicklung fundamental ändert, dann muss man natürlich Strategie wechseln.

  • papelbon

    Der Seitwärtstrend ist nach oben durchbrochen worden. Alle, die auf eine “überfällige” Korrektur hoffen um endlich einsteigen zu können, müßten langsam nervös werden, weil die Party ohne sie stattfindet. Irgendwann werden auch die Pessimisten gezwungen sein in den Markt reinzugehen, obwohl ihnen die Kurse zu hoch sind.

    • Markus70

      … und das wird dann der Moment sein, wenn er nicht schon da ist, wo man aussteigen sollte 🙂 Da fällt mir ein. Heute früh war ich beim Bäcker und da man mich kennt im Ort wurde ich darauf angesprochen, welche Aktien ich denn empfehlen würde. Ich traute meinen Ohren nicht…. Einen besseren Kontraindikator als beim Bäcker oder auch beim Taxifahrer kenne ich nicht….

    • Christian

      Derzeit werden alle auch nur ansatzweise short denken völlig platt gemacht. Und nicht nur die. Sondern auch diejenigen, die dabei sein müssten (müssen) und es nicht sind.

      Selbst vor bedeutenden Namen macht die Long-Walze nicht halt. Georg Soros hatte schon im letzten Jahr, soweit man lesen konnte, sich mit 1,25 Mrd Dollar gegen den SP500 gestellt. Da waren wir so bei 1750. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die vollständingen Short-Postionen noch von ihm gehalten weden. Ich würde das nur zu gerne wissen. Auch Dauerpessimist Marc Faber liegt schon seit gut 2 Jahren schief. So grob sind das im SP500 seit seiner Korrekturankündigung etwa 500 Punkte. Wie gesagt, der Markt macht alle platt. Auch die gerissenen Gaps werden immer mehr und scheinen so schnell nicht geschlossen zu werden. Bin gespannt wie weit diese Narredei noch weiter geht. Alles und jeder schreit long, 10T im Dax locker, etc.!

      Bei alldem sollte man dennoch mal in die letzten 100 Jahre der Börsengeschichte schauen. Wie weit solche Exzesse führen können, kann man gut sehen, wenn man die Jahre ab 1924/25 ansieht. Kursexplusion im Dow von ca. 120 auf annährend 400 in kurzer Zeit. Auch in den 1980gern, Explusion im Dow von ca. 1000 bis 10.000.
      Ich habe nicht gesagt, dass das so kommt, aber gegeben hatte dies schonmal. Und man sollte wissen, zu was der Wahnsinn in der Lage sein kann!!

      Gespannt bin ich nur, ob die 10.000 im Dax nun gerissen werden. Nachdem so ziehmlich alle shorts platt gemacht sind und viele nun long stehen, wäre es nicht verwunderlich, wenn ein großer Knall kommt, der nun alle Longhälse zerreist. Wenn das so ist, dann wird das gejammer wieder groß…abwarten…:)

      • Markus70

        Sehr gutes Posting!. Ganz meine Meinung…. Erst die Shorts komplett grillen und dann die Longs. Wie immer ist Börse doch nicht so einfach wie viele glauben…. Herr Risse war leider auch etwas zu früh pessimistisch. Aber ich persönlich war noch schlimmer und habe schon vor 1000 Punkte gesagt, daß eine Korrektur kommt…. Das Geld sitzt einfach zu locker und es ist zu viel im Umlauf. Das muss investiert werden…

        • Christian

          …seit 2007/08, also seit der Lehman-Pleite, hat sich im Bezug auf das Marktverhalten viel geändert, so mein empfinden! Kursbewegungen, die früher Wochen bzw. Monate dauerten, werden heute in wenigen Tage bzw. Stunden abgearbeitet. Und was Korrekturen angeht, da muss man sagen, sind dies Tageskorrekturen, die sofort wieder aufgekauft werden. Gaps wurden früher geschlossen,heute kaum mehr. Und diese, ich nenne es mal Zeitbeschleunigung, nach 13 Jahren seitwärts und dümplen macht vielen Leuten Probleme.
          ..auch jetzt zieht der Dax schon wieder an. schon wieder 30 P. über xetra Schluss!!! Und das, obwohl die amis gar nicht so mitziehen!!! Für die Bären vielleicht ein Hoffnungsschimmer 🙂

          ..

      • Michael

        Sehr gutes Posting. Bin auch sehr gespannt ob die 10.000 DAX gerissen werden oder ob es dann doch mal zu einer Korrektur nach unten kommt, ich würde es mir wünschen. Momentan herrscht ein doch zu großer Optimismus. Was denken denn die “Risse-Fragesteller” hier in der Runde, geht’s Richtung 10.000 oder kommt doch bald der Einbruch?

  • der And

    Also ich finde das Vorposting von diesem Herrn / Mr. John Hawkins ist hier vollkommen fehl am Platz und sollte am besten gleich entfernt werden…Frechheit diesen Blog als Werbeplattform zu mißbrauchen…

  • john hawkins

    Sind Sie auf der Suche nach Darlehen für Ihr Unternehmen groß oder klein, wir helfen Ihnen, die große Menge an Geld zu bekommen, was Sie für Ihr Unternehmen wünschen, bieten wir erstklassige Geschäfts- und gewerbliche Kredite ermöglichen kleinen Unternehmen erreichen Erfolg bei der Beschaffung von Start up oder Refinanzierung ihres Geschäfts, die schlechtes Kredit-Rating akzeptiert und schlechten Geschäftsentwicklung accepted.apply heute per e-Mail: johnhawkinsfirm@Outlook.com

  • N Kraemer

    Hier noch ein Beispiel für überschwänglichen Optimismus:
    http://www.godmode-trader.de/nachricht/dax-ich-bin-sehr-bullisch-fuer-2014-sehr-bullisch,a3631892,b1.html
    Harald Weygand hatte, wenn ich mich nicht irre, Ende 2012 nur für Anfang 2013 noch steigende Kurse für Aktien vorausgesagt, worauf dann im Frühjahr 2013 ein ziemlicher Einbruch kommen sollte.

  • Michael Fellermayer

    Herr Riße. Meine Prognose für das Jahr 2014. Normal würde die Konjunktur nicht so gut laufen. Vorallem in China. Aber der Ölpreis wird schon recht fallen, sodass die Weltkonjunktur gut laufen wird und die Börsen eher mittelmäßig mit einem mittleren Einbruch irgendwann. Die Banken werden mehr Kredite geben, da die Konjunktur auflebt. Dadurch entsteht dann die nächste Blase. Ich glaube dass Kaffe steigt, Lufthansa durch den Konjunkturauftrieb, Kenya long, Euro/Real long (alle langfristig) Bitcoin/Yen und Tesla, k+s, sma solar, yahoo long (mittelfristig riskanter). Was meinen Sie ? Bei den langfristigen bin ich meistens gut.

  • der And

    Hallo Herr Riße!Heute Leitkommentar aus http://www.teleboerse.de Brichta.”…Dax Ziel 50000. Punkte….”
    Was soll man davon halten??? Soweit ich weiß war Herr Brichta letztes Jahr so ungefähr im Mai noch im Bärenlager , nur jenes Mal konnte er sich den Dax nicht dauerhaft über 8000 Punkten vorstellen.
    Also Herr Risse, Kompliment, mit Ihrem Artikel: Wie aus Bären Bullen werden, scheinen sie wieder mal ins Schwarze getroffen zu haben. Meiner Meinung hätte der Kommentar mitten in einer Korrektur für mich mehr Gewicht…hätte dann aber wohl auch von Herrn Brichta deutlich mehr Mut vorausgesetzt.
    Vorsicht ist also für mich das Gebot der Stunde.
    Wie sehen Sie das?
    Danke.
    http://www.teleboerse.de/kolumnen/kolumnen_brichta/Dax-Ziel-50-000-Punkte-article12035866.html

    • Markus70

      Ich habe den Leitkommentar auch gelesen und verfolge Herrn Brichtas Prognosen seit ein paar Jahren. Man muss schon genau lesen was er damit meint und nur die Überschrift zu interpretieren ist eigentlich nicht richtig. Er prognostiziert ja diese Ziel sehr sehr langfristig und schliesst ja nicht aus, dass der Dax nochmal auf 8000 zurückspringt. Das ändert aber nichts an der langfristigen Prognose…

      • der And

        Nun ja , für mich kann ich schon behaupten nicht nur die Überschriften zu lesen ich mache mir auch Gedanken zum Inhalt.Und ich denke im Großen und bin im Großen und Ganzen auch kein Perma – Bär. Was mich nur nachdenklich stimmt, das wenn alle auf der selben Seite der Kinderwippe sitzen kann diese auch sehr schnell nach unten knallen…sinnbildlich ausgedrückt natürlich

        • Markus70

          das wollte ich natürlich auch nicht behaupten daß Sie das nicht gelesen haben. Das wollte ich nicht so rüberbringen. Ich wollte einfach nur damit sagen, daß man bei Herrn Brichta auch zwischen den Zeilen lesen muss. Ich bin der gleichen Meinung wie Sie und momentan sehe ich eher tiefere Kurse denn der Optimismus ist einfach viel zu groß. Dieser muss einfach abgebaut werden bevor es wieder aufwärts gehen kann…. Das kann aber sogar das ganze Jahr gehen. Ich bin aber auch selbstkritisch und ertappe mich oft, daß ich zu früh pessimistisch werde aber wer trifft schon den richtigen Moment…

          • der And

            Ich denke nun verstehen wir einander…

    • Stefan Riße

      Hab dazu gerade meine Onvista.-Kolumne geschrieben, die ich nach Veröffentlichung hier einstelle.

  • Markus70

    Einfach immer wieder erfrischend diese Diskussion mit Ihnen und Herrn Mayer. Wenn ich das Interview richtig interpretiere und ich meine unteren Kommentare, die leider bestimmt aus Zeitgründen noch nicht in irgendeiner Form beantwortet wurden, zusammenzähle, wird es in den nächsten Monaten sicherlich eine größere Korrektur geben. Vielleicht bis 8000 oder da die Börse ja meist zu Übertreibungen neigt, vermutlich noch einen Schnaps drunter um viele zum Narren zu halten. Dann wird wieder der Pessimisus angestiegen sein und die Zeit da, sein wieder einzusteigen…. Falls wieder erwarten wir aber noch weiter fallen wird Frau Yellen alles in den Schatten stellen und die Geldschleuse wieder extrem öffnen….

    • Stefan Riße

      Die Aktienkäufe auf Kredit sind ein weiteres Zeichen für den derzeit zu hohen Optimismus. 8.000 wären schon sportlich, sehe ich nicht sofort, aber vielleicht so ab März. In bezug auf Frau Yellen stimme ich Ihnen voll zu.

  • Markus70

    Hallo Herr Risse und alles gute noch für das neue Jahr 2014.
    Das spekulieren auf Kredit ist in den USA erheblich gestiegen und die Beleihung der Aktienportfolios an der NYSE sind extrem hoch (nach meinem Kenntnisstand höher als 2008 vor der Pleite von Lehman). Was halten Sie davon und was ist Ihre Interpretation daraus. Könnte das nicht ein riesen Problem für die Zukunft werden?

  • der And

    Hallo Herr Risse,
    zuerst einmal alle guten Wünsche zum Neuen Jahr für Sie und allen Nutzer dieses informativen Blogs.
    Sie haben länger nichts zum mittelfristigen Ausblick für Gold geschrieben…Schade. Vielleicht können Sie hier noch mal eine kurzes Sentiment_ Statement abgeben.
    Ebenfalls würde mich ihre Meinung zum Dax interessieren, Herr Heller von Fiduka sieht keine Outperformance deutscher Aktien zu den anderen Indizes mehr für das neue Jahr und rät nur noch zu einer Gewichtung von ca. 25 Prozent im Depot. Wie sehen Sie das?
    Vielen Dank

    • Stefan Riße

      Vie4ln Dank! Der aktuelle Leitartikel gibt eigentlich meine meinung ganz gut wieder, denke ich ich. Grundsätzlich sehe ich es für Aktien derzeit eher schwierig!

    • Stefan Riße

      Vielen Dank! Mein aktueller Leitartikel gibt ganz gut Auskunft, denke ich. Grundsätzlich sehe für Aktien eher ein schwieriges Jahr, während ich für Gold eine Erholung erwarte.

  • Markus70

    Heute wurde der neue Wert des ZEW-Index veröffentlich. Dieser ist so hoch wie seit 7 Jahren nicht mehr. Wie sehen Sie das? Gilt das als Kontraindikator oder kann man sich auf diesen verlassen, daß es nächstes Jahr so richtig aufwärts geht? Ich bin sehr skeptisch und Euphorie sehe ich eher als negativ an oder?

  • Sven Czechmann

    Hallo Herr Riße, Hallo Community,
    kann mir eigentlich mal jemand erklären, wie es der Index in Venezuela (Caracas General) seit Jahren schafft, alle etablierten Märkte (Und so wie ich es verstanden habe, nach Inflation!!) abzuhängen?
    Ich war 2010 als Tourist zu Gast und kann nur bestätigen, auch nach vielen Gesprächen mit Einheimischen und dort lebenden dt. Unternehmern, dass in dem Land Chaos, Sozialismus und unternehmerfeindliche Politik regiert.

    • Stefan Riße

      Ich habe keine Ahnung. Tut mir leid. Aber vielelicht jemand anders?

      • Markus70

        Ich muss gestehen keine Ahnung…

      • Michael Fellermayer

        Also offiziell liegt die Geldentwertung bei 50%. Inoffiziell, also auf dem Schwarzmarkt ist aber die Währung 10-mal soviel Wert. D.h. irgendwas stimmt da nicht. Die Leute bekommen ständig von Maduro Lohnerhöhungen, die Preise werden im Land aber gedeckelt. Die Leute importieren andre Devisen um am Schwarzmarkt 10-mal mehr ihrer Währung bekommen als am Bankschalter. Dann werden sie wahrscheindlich eine Aktie von einem Ölunternemen kaufen, weil davon haben sie sehr viel.Und durch Fracking noch mehr. Und Banken wissen das mitlerweile auch schon und setzen voll auf das Pferd., welches rennt und rennt. Also ich hab mir den Kurs noch noch nicht angesehen, bloß in der sueddeutschen zeitung letztens den artikel gelesen und ihn mir ausgeschnitten. Mehr weiß ich nicht

  • N Kraemer

    Demnächst braucht man nur noch 3 Wochen im Jahr investiert zu sein und kann aus 10000€ über 3 Millionen machen (allerdings in 43 Jahren.). Siehe Börse Online: http://www.boerse-online.de/nachrichten/zertifikate/DAX-und-MDAX–Weihnachtsrally—-ja-oder-nein-787761
    Na dann auf in die Weihnachtsrally! – Ich glaube weiterhin, wie bereits erwähnt, daß die erwartete Rally schon stattgefunden hat.

  • Stefan Kusche

    Meine Meinung zu den aktuellen Spekulationen: Ich denke doch sehr, dass die Fed bald mit dem “Tapering” beginnt und die Käufe um mindestens 10 Milliarden/Monat drosselt!

    Ich kann nicht verstehen warum der Markt hier im Konsens erst im März mit rechnet!

    Es gibt doch gar kein Grund, dass Tapering so lang hinaus zu zögern und so weit vom ursprünglichen Plan (= Ende 2013) abzuruecken…

    Das sollte er sich besser aufheben für brenzligere Situation. In meinen Augen würde er damit seine Glaubwürdigkeit verlieren!

    Und das alles nur weil ein paar Akteure vor einigen Wochen total verrückt gespielt haben (von wegen “große Kehrtwende”)

    • Markus70

      Das sehe ich ehrlichweise anders. Dieses “Taperinggerede” sind doch nur Ablenkungsmanöver dass die Märkte nicht heiss laufen. Am Ende ist es garnicht möglich, den Geldhahn zu zu drehen. Naja es wäre ja auch nur eine minimale Drosselung und die Geldschleusen bleiben ja weiter weit geöffnet. Trotz allem würde das zurückfahren dann einen Zinsanstieg bedeuten. Das kann man sich doch bei diesen exorbitanten Schuldenständen garnicht leisten. Am Ende gibt es sowieso keine Möglichkeit und die Notenbanken sind in Ihrer eigenen Geldpolitik gefangen. Die Natur ist nicht zu überlisten und der exponentiellen Zinseszinseffekt zeigt Wirkung…

      • Stefan Kusche

        Ja aber Sie glauben doch nicht wirklich, dass die Fed jetzt gar nicht mehr aufhört mit den Anleihe kaeufen, nur weil sonst die Zinsen etwas steigen würden?
        Sollen sie doch steigen! Sie sind immer noch bei unter 3% (US 10’er). Haben also noch genug platz nach oben ehe es brenzlig wird…

        Ich denke also dass das Tapering nächste Woche beginnt (oder spätestens in der Sitzung danach) und die Anleihen Käufe im nächsten Jahr beendet werden. (So wie es geplant ist – vielleicht etwas verzögert…)

        • Markus70

          Doch das glaube ich schon in einer gewissen Weise. Wenn überhaupt reduziert sie die Käufe nur minimal um wieder etwas Gesicht zu bewahren. Das ist aber ein Testballon. Das werden sie relativ schnell wieder korrigeren wenn Sie merken, daß die Zinsen beginnen zu steigen was sie dann auch tun werden. Dann haben Sie wieder eine Begründung um noch weiter die Geldschleusen zu öffen. Ich glaube daher eher, daß die Fed dann sogar noch ein QE unendlich auflegen wird. 3% bei damaligen Schuldenstand (vor 2008) war beiweiten nicht so problematisch als das jetzt der Fall ist. Haben Sie sich mal die Schuldenständen vor 2008 und danach angeschaut? Diese steigen exorbitant und wahnsinnig nach oben.Jeder Zehntelprozentpunkt kostet unmengen von Geld (Währung). Aus dieser Spirale kommen die nicht mehr raus und die Natur ist nicht zu überlisten. Der Zinseszinseffekt lässt Grüßen.

          • Stefan Kusche

            Ja, aber wie gesagt, ich denke nicht dass die Käufe jetzt unbegrenzt weitergehen, das würde ja auch eventuell irgendwann nicht mehr den gewünschten Effekt bringen.
            Wenn sie es zu aggressiv machen könnte sich dieser sogar ins Gegenteil umkehren (Flucht aus dem Dollar/US-Anleihen), auch wenn ich zugegebenermaßen nicht weiß wo das ganze Geld dann hin soll (Euro doof, Yen noch schlimmer, etc…)

            Aber es wäre interessant zu hören, was der Maestro persönlich dazu sagt 🙂

  • Konrad

    Hallo Hr. Risse,

    ich habe es leider gestern wieder nicht zu ihrem Webinar geschafft – der Termin ist leider etwas früh für einen Arbeitstag. Gibt es irgendeine Möglichkeit den Inhalt hier auf der Homepage (etwa in kurzform) wiederzugeben- oder ist das von gkfx nicht erwünscht?

    Es wäre wirklich schade, diese tolle Information regelmässig zu verpassen.

    • Stefan Riße

      Wird es demnächst geben, ja!

  • Stefan Kusche

    Wann machen Sie ENDLICH mal wieder einen Kommentar / Beitrag zu Gold ??

    • Stefan Riße

      Ja, kommende Woche, sorry, komme derzeit nicht nach!

      • Stefan Kusche

        Haha kein Problem! 😉

        • PSRF

          Schade, dass Sie das Webinar nicht sehen konnten!

          Auf einen kurzen Nenner gebracht: Einerseits gibt es so eine Art Ausverkaufsstimmung, andererseits investiert George Soros in Gold. Die “Zeichen” gefielen Herrn Riße gut. Auch wenn es weiter nach unten gehen könnte, könnte es auch eine Wende sein. Herr Riße hat es deutlich professioneller ausgedrückt!

          ein Link zu George Soros:

          http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/george-soros-deckt-sich-mit-gold-aktien-ein_H1581496168_64705/
          Lass mich gern korrigieren, falls ich etwas falsch dargestellt haben sollte.

          • Stefan Kusche

            Oke, vielen Dank! 🙂

  • Reco De Don

    Herr Risse, wie beurteilen sie den Bericht in der Süddeutschen Zeitung auf Seite 25 mit dem Titel “Bitte nicht nachmachen” in welchem der Misserfolg der japanischen Bank ausgeführt wird. Der Nikkei und der Yen sind extrem gestiegen in den letzten 18 Monaten. Wie sieht es auf der Sentiment-Seite aus und wann könnte/wird ein Einbruch drohen? Vielen Dank! 🙂

  • Reco De Don

    Guten Morgen Herr Risse, soeben kam in der FAZ die Nachricht dass die Geldpolitik in England gestrafft wird und der GBP reagierte auch dementsprechend. Sie sind ja selbst bei 1,6240 short gegangen und rechnen mit einer Abwertung des GBP da ja auch die Stimmungsindikatoren extrem optimistisch sind. Glauben sie dass dieser kurzfristigen Aufwärtsbewegung eine Implosion folgt oder doch eine längere Aufwärtsbewegung in Richtung 1,67 oder sogar 1,70? Vielen Dank

  • N Kraemer

    Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD steht! Alles in Butter. Ist das wirklich so? Zumindest die SPD-Basis könnte durch ihre Abstimmung noch einen Strich durch die Rechnung machen. Angeblich feiert die Börse schon jetzt durch höhere Kurse (wo sich politisch doch durch die große Koalition nicht viel ändern wird). Siehe Interview an der Börse Stuttgart: http://www.youtube.com/watch?v=NYQqkwYDJR8

  • NickySanto

    Guten Tag Herr Riße,
    Sie bewegen sich ja meist auf der Makro-Ebene und sind kein Stockpicker. Hat dies einen bestimmten Grund? Tun Sie dies, weil Ihnen die Ausnutzung volkswirtschaftlicher Verwerfungen mehr liegt das Stockpicking? Oder kann man Ihrer Meinung nach generell im “Makrokosmos” mehr Rendite erzielen als mit Einzelaktien?

  • Konrad

    Hallo,

    ich hab das gestrige Webinar leider verpasst und kann keine Aufzeichnung bei gkfx finden:

    http://www.gkfx.de/trading-seminare-webinare

    Hat jemand einen Link zu der angekündigten Aufzeichnung?

    • Stefan Riße

      Die aufzeichnung hat leider nicht geklappt. Sorry

  • papelbon

    Meiner Meinung nach sind wir von einer “Milchmädchenhausse” meilenweit entfernt. Ich habe im Bekanntenkreis keinen einzigen, der in Aktien investiert ist. Aber immer mehr kommen an und wollen Tipps von mir haben. Auch Herr Riße, den ich wirklich schätze, liegt in letzter Zeit total daneben. Es gab am Jahresanfang nicht einen einzigen “Experten”, der diesen DAX Stand für möglich gehalten hat. Und selbst wenn es 1000 Punkte runter gehen sollte, Herr Riße sie widersprechen sich doch selbst, wenn Sie im nächsten Satz schon sagen, daß Sie Aktien langfristig für alternativlos halten.

    • Stefan Riße

      Sie haben vollkommen recht. Ich bin auch viel zu frpüh raus. die Gründe können sie auch nochmals in meiner Onvista-Kolumne nachlesen. Milchmädchenhausse sehe ich auch nicht und daher auch keinen Riesenkrach oder eine Baisse wie ab März 2000. Es gab aber auch 2007 keine Milchmädchenhausse in Deutschland, oder sehen sie das anders? In meinem Bekanntenkreis war niemand drin. Die hatten sich alle im Dotcom-Boom die Finger brannt. Ein deutlicherer Rückschlag könnte daher auch jetzt kommen und er wird immer wahrscheinlicher.

      • papelbon

        Sollte ein unvorhersehbares Ereignis wie Anschläge oder aufmuckende SPD Basis etc. ausbleiben, sehe ich noch keinen Rückschlag, weil ich glaube, dass selbst die Optimisten nicht voll investiert, die Umsätze eher immer noch gering sind und einfach noch zu viel Geld an der Seitenlinie steht. So langsam laufen vielen die Kurse davon. Fast jeder “Experte” redet in Interviews von möglichen Rückschlägen und was total fehlt ist irgendwelche Börseneuphorie. Ihr Beispiel von der Deutschen Bank Prognose zeigt mal wieder sehr schön, dass diese Prognosen alle für den Papierkorb erstellt werden.

  • PSRF

    Es scheint nur noch das auslösende Moment für die Korrektur zu fehlen.
    Die Ausweitung der Luftverkehrszone Chinas und die Reaktion der USA, Japan und Südkoreas könnte es noch werden, bisher steckt der Markt diese Krise erstaunlich gut weg.
    Vielleicht gibt es hierdurch bald Umschichtungen in “Sicherheit”…
    Kann natürlich auch etwas ganz anderes sein, wie solide sind eigentlich Hedgefonds finanziert? Könnte es von dort ausgehen?

  • N Kraemer

    Schon seit einigen Wochen bin ich der Meinung, daß die Jahresendrally bereits voll im Gange ist und wir zum Jahresende möglicherweise gar nicht mehr viel sehen werden. In diesem Herbst ist die übliche Korrektur ausgeblieben, weil zu viele sie erwartet bzw. diesmal sogar erhofft hatten. Wahrscheinlich werden wir auch in den nächsten Wochen keine Korrektur sehen, sondern höchstens eine Seitwärtsbewegung. Doch jetzt lese ich bei Herrn Gräfe auf GodmodeTrader, daß die Korrektur doch stattgefunden hat! Ich bin erstaunt, besonders, da ich Herrn Gräfes Arbeit kenne und als absolut vertrauenswürdig einstufe. Bitte hier nachlesen:
    http://www.godmode-trader.de/nachricht/einige-fragen-wo-ist-denn-nun-ihre-herbstkorrektur,a3303121.html
    Na dann rein in den Markt und mit allem, was man hat. (keine Empfehlung)

    • Stefan Riße

      Ich teile Ihre Meinung und nicht die von Herrn Gräfe. Auch er wird sich irren können. Seinen guten Ruf kenne ich aber.

  • RMF

    Hallo Herr Riße,
    ich vermisse seit längerem ein Statement Ihrerseits zu Gold. Wie ist Ihre Meinung zu den jüngeren Kursverlusten? Wird hier seitens von Notenbanken interveniert (Verringerung der Ankäufe), um den Goldpreis als “Angstbarometer” niedrig zu halten? Welchen Wert messen Sie bei Ihren Analysen den COMEX-Lagerbeständen bei?

    • Stefan Riße

      Von diesen Marktmanipulationstheorien halte ich wenig. Werde demnächst mich zum Gold aber nochmals äußern.

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,
    sinngemäß nach Andre Kostolany ist der Markt oben, wenn er auf gute Nachrichten nicht weiter steigt.
    Der gute IFO Index hat sich bisher nicht kurssteigernd ausgewirkt, ein erstes Zeichen des oberen Randes?

    • Stefan Riße

      Vielleicht ja!

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,
    habe mir Ihr letztes Interview nochmal angehört. Sie sagen dort die Inflation entsteht, wenn die Staaten auf Grund der niedrigen Zinsen ihre Verschuldung erhöhen.
    Genau das passiert ja eher nicht, siehe Schuldenbremse in Deutschland und z.T. im ganzen Euro Raum und in den USA findet ein harter Kampf an dieser Stelle statt.
    Noch ist es so, dass alle Staaten möglichst viel vom globalen Geldtopf abhaben wollen, das spricht nicht dafür, dass es zu viel tatsächlich verfügbares Geld gibt, oder?
    Ich lese ich natürlich auch, Geld sei “nur bedrucktes Papier und nichts wert”, aber rausrücken will es auch keiner, wie ist das nur zu verstehen?
    Ich würde mich als Empfänger ggf. “opfern”…

  • Blablubb

    Wie bewerten Sie das Gerücht, dass die EZB angeblich plant einen negativen Einlagesatz auf ihre Fazilitäten einzuführen? Würde dieser Schritt wirklich dazu führen, die Kreditvergabe im Euroraum anzukurbeln? Ich bin selbst mittelständiger Unternehmer und merke “am eigenem Leib” wie die Bereitschaft zur Kreditvergabe in den letzten Jahren gesunken ist. Ich habe aufgehört mich über sinkende Leitzinsen zu freuen, da die in meinen Augen nichts bewirkt haben. Einen Strafzins halte ich daher für ebenso nutzlos. Was meint Ihr?

    • PSRF

      die Neigung zur Kreditvergabe wird vermutlich vorerst gering bleiben, da alle Marktteilnehmer die hohe Verschuldung als Problem für weiteres Wachstum identifiziert haben.
      Deutschland hat die Schuldengrenze verfassungsrechtlich festgeschrieben und in US wird es immer schwerer die Obergrenze “einfach mal eben anzuheben”.
      Die niedrigen Zinsen und die Staatsanleihekäufe sollen die Zinslasten der Staaten senken und sie so langsam ihre Schulden senken.
      Die Staatsanleihekäufe im Euroraum werden allerdings vom Bundesverfassungsgericht auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft, im Euro sind ja finanziell alle Staaten eigenverantwortlich.
      Die Überlegung Negativzinsen sind m.E. ein Versuch die Banken zum Kauf von Staatsanleihen zu ermuntern.
      Das die niedrigen Leitzinsen nicht angemessen an die Investoren weitergegeben werden, ist ein echtes Problem und wird zu selten auf die Tagesordnung gesetzt.
      Allerdings haben viele Banken vermutlich noch an der erforderlichen Eigenkapitalbasis zu kämpfen.
      Solange Konjunkturskepsis vorhanden ist, wird die Kreditvergabe wohl leider gering bleiben…
      Die Negativzinsen werden soweit sie anfallen an die Bankkunden weitergereicht, wahrscheinlich wie alles Andere wie man die Banken an die “Kandare” nehmen will, wie Transaktionssteuern usw. es trifft am Ende wohl immer den Kunden…

  • NickySanto

    Hätten wir die DM oder einen stärkeren Euro, könnten wir auch die Rohstoffe und Vorprodukte, aus denen unsere Exportgüter hergestellt werden,sehr viel günstiger einkaufen und das Fertigprodukt somit trotz der harten Währung genausogut verkaufen. Hinzu käme, dass die Energiepreise aufgrund der starken Importwährung sinken würden und Verbraucher-Ed somit mehr Geld zur Verfügung hätte, das er anderweitig in den Konsum stecken könnte. Auch energieintensive Betriebe würden von den sinkenden Sprit -/ Energiepreisen profitieren. Und dass wir in den 90er Jahren eine höhere Arbeitslosigkeit hatten, liegt meines Erachtens nach daran, dass der Arbeitsmarkt weit weniger flexibel war als heute. Ich denke, die Agenda 2010 hat den Hauptanteil an der heute niedrigen Arbeitslosenquote in Deutschland. Ist es nicht ein bischen zu kurz gegriffen, das alles nur aus der Geldmengenpolitischer Sicht zu sehen?

    • Stefan Riße

      Ich denke, die Agenda 2010 wird überbewertet. So unglaublich waren die
      Veränderungen ja nicht. Und ein Land, dass einen
      Leistungsbilanzüberschuss hat, profitiert dadurch von einer schwachen
      Währung immer mehr, als es sie kostet, weil es ja meher ausführt, als
      einführt.

  • Michael Fellermayer

    Glauben Sie ein Mindestlohn von 8,50€ hat einen marginalen Einfluss auf die Inflation in Deutschland ?

    • Stefan Riße

      Ja, wirklich nur einen marginalen!

  • Mirko G.

    Hallo Herr Riße, ich habe leider das Einführungswebinar auch verpasst. Ist es denn als Video abrufbar!? Das wäre super! MfG

    • Stefan Riße

      Das müsste so sein. schauen Sie mal bei GKFX! Es wird aber auch noch ein weiteres geben.

    • N Kraemer

      Von den ersten beiden Webinaren gibt es lt. Auskunft von GKFX keine Aufzeichnung, die folgenden sollen aber in den YouTube-Kanal von GKFX geladen werden.

  • Michael Fellermayer

    Hallo Herr Riße,

    ich verpasste leider knapp das Web-Seminar. Finde ich übrigens klasse. Beim nächsten bin ich auf jeden dabei. Sie sprachen in dem letzten ntv Interview vom Geldtopf A. Verwenden das hauptsächlich Devisenhändler? Und wo steht das? Wo kann man das nachlesen mit den Geldtöpfen A,B oder vielleicht sogar C?

    • Stefan Riße

      Dass sie heurte infach mehr für einen PC ausgeben müssen, ohne das das in der Inflationsrate zum Ausdruck kommt.

      • NickySanto

        Aber sicher kann man nach wie vor alte gebrauchte PCs zu einem günstigeren Preis kaufen. Z.b. bei Ebay,Amazon etc… . Und diese gebrauchten Rechner sind sogar Produkte , die preislich mit den aktuellen NeuPCs konkurrieren. Denn bevor ich teures Geld für ein Neugerät ausgebe, kann ich mir überlegen, ob für meine Excel-Tabellen nicht auch ein älteres Modell ausreichend ist. Gebraucht- und Neugeräte sind – wenn man so will – rivalisierende Güter. Dieser Effekt sorgt auch für die Deckelung der Preise für Neugeräte.

        • PSRF

          da kann ich Ihnen nur zustimmen, dass Marktangebot ist riesig, da findet sich ein Computer zum alten Preis, möglicherweise in einer anderen Produktform, die aber die bisher benötigten Funktionalitäten abbildet,
          Mindestens ein guter Gebrauchter ist zum alten Preis erhältlich und durch die Vielzahl der vorhandenen Computer gibt es einen super Markt hier.
          Es kommt immer darauf an, was man wirklich benötigt und da wird möglicherweise oft viel zu viel an Leistung gekauft. Wer aber die neuen Funktionalitäten benötigt muss auch einen höheren Preis zahlen, das ist doch vollauf berechtigt.

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,

    mit Ihrem Kommentar auf n-tv eben haben Sie natürlich recht, es ist viel Geld in die assets geflossen mit entspr. Preissteigerungen. Offenbar war es nicht zu verhindern?

    Wenn es aber plötzlich z.T. anders kommt und eine Kreditfinanzierung dahintersteht, wird es auch problematisch. Siehe den Artikel im Handelsblatt:

    Auszüge:
    “Der Preisverfall bei Gewerbeimmobilien hinterlässt Spuren, Kredite für Bürokomplexe und Einkaufszentren von Mailand bis Düsseldorf können nicht zurückgezahlt werden. Inhabern von Hypothekenanleihen drohen nun Verluste.”
    …..
    “Die Vermieter sind nicht in der Lage, ihre vor der Finanzkrise im Jahr 2006 aufgenommenen Kredite zu refinanzieren, die zur Unterlegung von Gewerbehypotheken-Bonds benutzt werden. Da die Immobilienwerte vom Hoch bis zum Tief um 40 Prozent abgenommen haben, sind tausende Liegenschaften mittlerweile weniger Wert als die ausstehenden Verbindlichkeiten.”

    Quelle:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/nachrichten/hypotheken-bonds-glaeubiger-muessen-um-einlagen-bangen/9057958.html

    um 40% Preisverfall!

    Hört man in dem Bereich nicht alle Tage…
    PS: Hoffentlich gibt es bald mal wieder ein größeres Interview auf n-tv mit Frank Meyer oder Corinna Wohlfeil…

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,

    es soll bundesweite Volksabstimmungen geben!
    Wenn ich die Stimmung im Internet richtig interpretiere war’s dass mit dem Euro zumindest für Deutschland vielleicht sogar mit unserer ganzen EU Mitgliedschaft.
    Sollte man einen PUT auf den Euro in Erwägung ziehen? Vielleicht auch auf exportorientierte Unternehmen?

    • Stefan Riße

      Das Thema Volksabstimmung wird sich sicher nicht auf alle Komplexe beziehen. Ich würde die weitere Entwicklung ersteinmal abnwarten.

  • NickySanto

    Hallo Herr Riße,
    was halten Sie von Bitcoins als “Devisenanlage” ? Hinter dieser Internetwährung steht ja kein Staat, und somit auch keine Notenbank die die Geldmenge ausweiten kann. Andererseits wird der Bitcoin aller Voraussicht nach von immer mehr Internetportalen als Zahlungsmittel akzeptiert.

    • Stefan Riße

      Ich kenne mich hier zu wenig aus, finde das ganze aber reichlich intransparent.

  • Konrad

    Hallo Hr. Risse,

    Bisher hab ich von den meisten Experten ähnliche Aussagen wie ihre gehört: die staatschulden werden über die nächsten jahre/jahrzehnte weginflationiert (etwa 5-10% pa).

    Jetzt sorgt aber ein IWF Strategiepapier zumindest in der österr. Presse für Aufregung. Siehe bspw.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1472204/Nach-IWFAufreger_Wer-keine-Schulden-hat-zahlt?_vl_backlink=/home/index.do

    Dort wird die Zwangsabgabe (10 bis 50%!) auf alle vermögen (sparguthaben, aktien, immobilien etc.) als option erwähnt.

    Mich würde ihre Meinung dazu interessieren. Halten sie das für möglich?

    • Markus70

      ich bin zwar nicht gefragt aber meine Meinung sag ich mal trotzdem. Hier werden die Sparerschafe langsam aber sicher darauf vorbereitet, daß sie Geld verlieren werden. Zumindest ist das meine Meinung. Scheibchenweise kommen solche Meldungen rein… Hier sollte man sich langsam wirklich überlegen, wo man sein Geld noch investiert.

      • Konrad

        Aber die Regierungsparteien, die soetwas durchführen würden doch langfristig abgewählt werden. Das wäre doch politischer Selbstmord. Eventuell als letzte Option, falls nichts anderes mehr hilft!?

        • Markus70

          Naja meine Meinung hört sich ja immer etwas radikal an aber jetzt mal ganz ehrlich… Für mich sind die Parteien doch alles irgendwie zusammengesehen eine Eineitspartei. Am Anfang Versprechungen machen und nach der Wahl ist plötzlich alles anders. Und der Mensch ist vergesslich und in 4 Jahren weiss niemand mehr was war. Irgendwann müssen die Schulden abgebaut werden oder verschwinden und dass geht eben nur durch eine höhere Inflation oder eine Währungsreform. Das Gelddrucken geht weiter (bei noch höheren Zinsen würden die Staatsschulden och schneller und nicht mehr kontrollierbar steigen) denn wir sind jetzt in einer Situation, wo wir in einem exponentiellen Anstieg der Schulden sind (in Deutschland dient bereits der 2. größte Staatsposten der Zinszahlung!!!) und der Zinseszins greift. Das kann niemals zurückgezahlt werden und wer sich etwas mit dem Thema “Geld” auskennt müsste eigentlich klar sehen das es keinen anderen Ausweg gibt.

    • PSRF

      auf die Antwort von Herrn Risse bin ich ebenfalls sehr gespannt!
      Technisch gesehen sollte die Zwangsabgabe auf Sparguthaben am Leichtesten sein. Bei Aktien müsste man einen Stichtag wählen, und wenn sie danach abstürzen, wie soll derjenige die Zwangsabgabe finanzieren, wenn er auf genau dieses Vermögen zugreifen muss?
      Auf Immobilien wurde nach dem 2. Weltkrieg m.W. eine Zwangsabgabe erhoben, wie man die Immobilien bewertet hat ist mir aber nicht bekannt.
      Was die Staatsschulden angeht scheint es in der Gesellschaft und in den Parteien irgendwie wirklich eine Art “Einheitsmeinung” zu geben…
      Die Schulden müssen runter, aber wie?
      Leichte Inflationierung ist offenbar schwierig, da sie nicht bei allen Gütern gleich verläuft und gerade bei Industriegütern ein globaler Wettbewerb stattfindet, da ist es schwer die Löhne deutlich anzuheben. Die Anhebung würde i.d.R. ganze Branchen betreffen, deren Exportkraft ist aber mit Sicherheit nicht einheitlich…

      Steuer- und Abgabenerhöhungen zur Finanzierung finden eigentlich seit schwarz/rot einst den Mehrwertsteuersatz um 3% anhob immer wieder auf verschiedenen Gebieten statt, Erfolg offenbar begrenzt.
      Mit Minizinsen wird versucht die Investitionen zu fördern, wenn die Bürger aber bereits durch hohe Steuern und Abgaben belastet sind oder wie in einigen Euro Staaten mit hoher Arbeitslosigkeit werden sie dann die Produkte der neuen Investitionen kaufen können?

    • Stefan Riße

      Nein, das halte ich nicht für möglich.Das Vertrauen ginge komplett verloren und die Leute würden ihr Geld zukünftig unter dem Kopfkissen horten – eine Katastrophe.

  • klack

    Herr Riße,halten Sie persönlich Anteile am Riße Inflation Opportunities Fonds?

    • Stefan Riße

      Selbstverständlich und zwar in erheblichem Umfang. Auch mit etwas mehr Risiko habe ich ganz ähnlich Positionen privat. Bin da Überzeugungstäter, auch wenn es es in den vergangenen Monaten nicht ganz zufriedenstellend lief.

  • Markus70

    Ich habe seit längerem kein Kommentar mehr hier abgegeben aber nun ist es wieder soweit (lach…) Meine private Meinung zu den Märkten:
    1) für mich sind die Aktienmärkte überwertet und klar beeinflusst und manipuliert durch die Notenbanken. Momentan nur liquiditätsgetrieben und sie haben kein Bezug mehr zu den wirklich gerechtfertigten Bewertungen der Firmen.

    2) Die Verschuldung steigt exorbitant in allen Ländern und wir sehen momentan eine exponentielle Steigung was heisst, es gibt kein zurück mehr. Sobald die Zinsen (Tapering) wieder angepasst werden würden wir einen Crash in den Aktienmärkten sehen und nicht nur da
    3) Beim Goldpreis sind wir offiziell charttechnisch gesehen im Bärenmarkt, was für mich aber eine große Falle für die Bären sein wird. Fundamental gesehen gibt es momentan einfach nur positives für Gold und Silber. Trotzdem haben wir hier einen Ausverkauf gesehen. Warum? Da bin ich anderer Meinung als Sie Herr Risse. Die beiden Edelmetalle sind und werden immer der Feind des Papiergelds sein und so lange die Möglichkeit besteht werden die Preise (ich betone Preise bezogen auf das Papiergeld) beeinflusst. Aber ich bin der gleichen Meinung mit Ihnen dass wir bald ein anspringen der Inflation sehen werden was Gold in Höhen katapultieren wird, die wir nie für möglich gehalten haben. (Obwohl ich schon der Meinung bin, dass wir in Wirklichkeit schon eine höhere Inflation haben als offiziell ausgewiesen. Hier wird man getäuscht, beeinflusst und veräppelt um es mal milde auszudrücken). Nur durch Inflation oder einer Währungsreform können diese Schulden abgebaut oder eliminiert werden. Eine Inflation halte ich für wahrscheinlicher.
    Fazit: Aktienmärkte werden Topbildungen sehen, Edelmetalle werden im Preis steigen……

    • Reco De Don

      Wie hoch schätzen sie die Inflation der letzten 5-10 Jahre im Durchschnitt denn ein oder woher beziehen sie ihre Zahlen für die Inflation?

  • Michael Fellermayer

    Hallo Herr Riße,

    von welchen Anbietern bekomme ich die besten Sentimentindikatoren über Indizes und Rohstoffe
    ? Sie kennen sich damit denke ich am Besten aus. Kann man diese auch bei Ihnen bestellen über einen Newsletter ? In Ihren Einträgen sind diese ziemlich anschaulich und ich würde auch gerne immer auf den neusten Stand sein in Sachen Sentimentanalyse.

    Liebe Grüße

    Michael F.

    • Stefan Riße

      Es sind verschiedene Quellen. Der Bezug der daten kostet in der Regel Geld. Noch gibt es hier keinen Newsletter, demnächst aber einen regelmäßigeren Report!

  • N Kraemer

    Hallo Herr Risse,
    lt. Cognitrend (Bull-Bear Index vom 9.10.13) waren die meisten deutschen Investoren (institutionelle wie private) das ganze Jahr dem Aktienmarkt gegenüber skeptisch und deshalb nur möglichst gering investiert. Dies habe sich durch den von diesen Investoren nicht erwarteten starken Anstieg der Kurse nun geändert Kurzfristige Rückschläge seien verstärkt zum Einstieg genutzt worden, so daß der durch den hohen Bärenanteil entstandene Nachfragepuffer zum größten Teil verbraucht sei und die meisten Anleger nun bei einem evt. Rückschlag des Marktes unvorbereitet getroffen würden. Seit gestern sieht es zumindest danach aus, als ob die neuerliche Korrektur mit einem Blitzschlag nach oben schon wieder beendet ist und wir ohne größeren Herbstrücksetzer ungebremst zu wiederum neuen Jahreshochs und in eine verfrühte Jahresendrally starten. Das, was ich im Moment sehe, kann ich nicht ganz glauben. Wenn ich Cognitrend richtig verstehe, müßte doch in den nächsten Wochen eher ein richtiger Rücksetzer zu erwarten sein?

    • Stefan Riße

      Es hat sich gezeigt, dass die von cognitrend befragten inst. Investoren oft richtig liegen. Insofern funktioniert dieser Indikator nicht als Kontraindikator. Ich denke allerdings auch, dass mit der Einigung im Haushaltsstreit eine gewisse Ernüchterung einkehren wird und Gewinnmitnahmen einsetzen.

      • N Kraemer

        Die Börsen sind in diesem Jahr gestiegen, obwohl die deutschen inst. Investoren allenfalls schwach investiert waren. Offensichtlich haben sie also diesmal nicht richtig gelegen, im Gegensatz zu den internationalen (wahrscheinlich hauptsächlich angelsächsischen) Investoren, die wohl für den Anstieg der Börsen verantwortlich waren. Ich glaube, daß die deutschen Investoren unter (verpaßtem) Performancedruck leiden und durch den Einstieg jetzt auf dem falschen Fuß erwischt werden.

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    die Börse scheint doch stärker zu sein als von Ihnen erwartet, zumindest hält sie den schlechten Nachrichten stand.

    Es kommt mir fast schon so vor, als wenn sie im voraus schlechte Nachrichten suchen (wie die Anleihenzinsen, vergleich mit Rücksetzer in 2011, die Wahlen in Deutschland, die Einsparungen der Unternehmen, Schließung der offenen Gaps) um einen zukünftigen Rücksetzer zu begründen.

    Wenn ich mir vorstelle dass die Fed jeden Monat 85 Mrd. Dollar in den Markt pumpt, was einer Anzahl von 85.000 Milionären pro Monat entspricht, dann frag ich mich ob wir uns nicht in einem Racketenstart der Börse befinden. Kann das sein?

    Doch was für einen Rücksetzer kommt, was für einen Rücksetzer erwarten Sie? 5, 10, 30%, und eher schneller oder langsamer Natur?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen. MfG.

    • Stefan Riße

      Ja, ist anders als ich erwartet habe. Vielleicht ist es eben doch so, dass QE der entscheidende Einflussfaktor ist.

  • Reco De Don

    Hallo Herr Riße, der GBP ist im letzten Monat stark gestiegen. Die englische Wirtschaft liefert hierfür stützende Marktdaten obwohl ihrerseits immer wieder bei mir der Anschein erweckt wurde als ob die englische Wirtschaft am Boden wäre. Ich wäre sehr erfreut und dankbar über ein kleines Kurzkommentar oder auch einfach nur eine Antwort darauf ob sie denken dass es ein guter Zeitpunkt Momentan ist eine Shortposition auszubauen. Vielen Dank

    • Stefan Riße

      Sorry, für die späte Antwort. Ich habe das bereits bei 1,6240 getan. Bisher ja nichtb schlecht, längerfristig wird das britische Wirtschaftswunder nicht halten.

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    sie wollten sich bzgl. Riesterförderung für Ihren Fond informieren, da ich erst neulich Nachwuchs bekommen habe und bisher noch nichts der gleichen abgeschlossen habe, wäre ich Ihnen dankbar hierzu kurzfristig Informationen zu erhalten.
    LG

    • Stefan Riße

      Es tut mir leid. Der Fonds ist leider nicht Riesterfähig.

  • AB

    Sehr geehrter Herr Risse,

    was halten sie von der Strategie “Verlustrealisierungsverbot”? Ist das stupide oder kennen sie jemanden, der damit gute Erfahrungen gemacht hat?

    Ich sehe mindestens einen Vorteil, dass man naemlich Transaktionskosten spart.

    Viele Gruesse
    A.

    • Stefan Riße

      Was ist genau damit gemeint?

      • AB

        Gewinne begrenzen, Verluste laufen lassen.

        • Stefan Riße

          Ich habe das ja selbst mal als Strategie “Entgegen der Regel” benannt. Das kann unter gewissen Bedingungen schon interessant sein.

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,
    die Anleihezinsen in den USA sind etwas gefallen, Sie haben ja auf fallende Zinsen gesetzt, haben Sie (Teil-) Gewinne realisiert?
    Bei Ihrem Interview auf BRN hatte ich das Gefühl die Fed Entscheidung ist für Sie so etwas wie ein “non-event” (?), wie sehen Sie die Entwicklung der Langfristzinsen in US?

    • Stefan Riße

      Ich sehe sie nicht viel weiter steigen, sondern irgendwann in näherer Zukunft eine Aufwärtsreaktion bei den Anleihen.

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,
    Glückwunsch!
    Sie lagen richtig, dass die Fed die angesichts der Konjunkturlage zu hohen Zinsen im 10-jährigen Bereich nicht hinnehmen wird.

  • HMU1

    Sg. Hr. Riße!
    Ihre in den vergangenen Jahren gezeigte positive Einschätzung zu den Aktienmärkten (die, wie sich darstellte, auch vollkommen richtig war), scheint sich in letzter Zeit verstärkt einzutrüben. Die Begründungen Ihrerseits beziehen sich im wesentlichen auf das begrenzte Wachstumspotential der Wirtschaft, da vorwiegend Kosten gesenkt aber keine Investitionen getätigt werden. Ihre Begründung für den Aufschwung der letzten Jahre hat sich zu einem großen Teil auch die mangelnden Investitionsalternativen gepaart mit der potentiell steigenden Inflation dargestellt (“Bäume die in den Himmel wachsen” im wirtschaftlichen Sinne hatten Sie auch keine gesehen). Ich verstehe derzeit noch nicht ganz den Ansatz für die mögliche Trendumkehr. Das Wirtschaftswachstum war ja in der letzten Zeit nie Ihr wesentliches Argument für steigende Kurse. Selbst wenn die Wirtschaft stagnieren sollte, stellt sich die Frage, ob die Inflation nun doch (wie auch von Ihnen vermutet) anzieht und damit wären auch Unternehmensanteile ein entsprechender Vermögensschutz. Und mit Investitionsalternativen im Sachwertbereich ist der Markt ja auch nicht gesegnet?
    Mit freundlichen Grüßen
    HMU

    • Stefan Riße

      Sie haben vollkommen recht, meine aktuelle Zurückhaltuung bei den Aktien ist mehr den gestiegenden Zinsen geschuldet als der mangelenden Gewinnphantasie. Diese ist für mich nur auf die lange Sicht wichtig und ich wollte ausdrücken, dass bei verschlechterter Liquiditätslage es kein massive Unterstützung aus fundamentaler Sicht gibt.

  • HMU1

    Hallo Hr. Riße,
    Ich habe vor einiger Zeit einmal nach Literaturempfehlungen bezüglich der Sentimentsanalyse gefragt. Sie haben geantwortet, dass es diesbezüglich ein paar Empfehlungen von Ihnen gibt und Sie diese nachreichen wollen. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie Zeit dafür haben, diese Infos zu posten!
    Vielen Dank vorab und liebe Grüße
    HMU

    • Stefan Riße

      Es gibt die Bücher “Behavioral Finance”, “Mentaler Börsenerfolg” und der “Disziplinierte Trader”, die ich im Hinblick auf Börsenpsychologie allgemein lesenswert finde.

      • HMU1

        Vielen Dank für die Infos! Welchen Autor von “Behavioral Finance” meinen Sie, da es hier 5 verschiedene Titel mit der Bezeichnung gibt ;).
        Danke!

      • HMU1

        …für alle Interessierten. Der “Disziplinierte Trader” ist kaum noch wo erhältlich. Netterweise hat sich jemand die Mühe gemacht eine Zusammenfassung des Buches auszuarbeiten ;). http://www.steinmaier.at/!download/Zusammenfassung_Der_disziplinierte_Trader.pdf

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,

    -mit Ihrer Skepsis zum Schuldenschnitt stehen Sie nicht allein:

    Auszug:

    “In der Debatte um künftige Hilfen für Griechenland ist Merkel Forderungen nach einem Schuldenschnitt entschieden entgegengetreten. „Ich warne ausdrücklich vor einem Schuldenschnitt“, sagt sie FOCUS. „Er könnte einen Domino-Effekt der Verunsicherung auslösen, an dessen Ende die Investitionsbereitschaft privater Anleger in der Eurozone wieder gen null geht.“”

    Quelle:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/tid-33135/der-wahlkampfplan-der-kanzlerin-angela-merkel-menschen-wehzutun-ist-keine-politik_aid_1080933.html

    – Was meinen Sie im Kurzkommentar vom 04.09. mit “Chancen auf eine größere Gegenbewegung”?
    Nach oben oder nach unten?

    • Stefan Riße

      Gold nach unten, Aktien nach oben, was ja bereits stattgefunden hat.

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    besteht die Möglichkeit die Riesterförderungen in Ihrem Fond zu nutzen?

    • Stefan Riße

      Da muss ich mich erkundigen und werde Ihnen anworten.

  • Gunna1

    Hallo Herr Riße,
    Schade, daß Sie dieses Jahr beim Worldoftrading nicht dabei sind. Habe gehofft,ein Autogramm von Ihnen zu ergatttern für das neue Buch Rettet die Aktie…

    • Stefan Riße

      Das können Sie mir sonst gerne schicken. Vielelicht binich aber doch da. Steht noch nicht ganz fest.

      • Gunna1

        Das wäre wunderbar, vielleicht sehen wir uns ja dort…

  • StPi

    Hallo Herr Riße,

    in Ihrem Interview mit der ARD sagen Sie, dass eine mögliche Inflation wohl eher über die steigenden Immobilienpreise getrieben wird – und zwar nämlich über Mieterhöhungen.

    Ich stimme Ihnen da teilweise zu – die Mieten sind für die aktuell gezahlten Kaufpreise in vielen urbanen Lagen “zu niedrig” um eine vernünftige Rendite für viele Immobilien abzuwerfen. D.h. die Mieten müssten steigen – aber reicht das um eine starke Inflation zu verursachen?

    Lt Gesetz (§558 BGB) dürfen die Mieten ja nicht mehr als 20% in drei Jahren steigen. Das entspricht ca. einer Erhöhung von 6.5% pro Jahr. Dies bedeutet, dass selbst wenn alle Vermieter für alle Wohnungen in Deutschland die maximale Mieterhöhung verlangten, würde die Inflation auf Mieten “nur” 6.5% pro Jahr betragen können.

    Wenn man annimmt, dass ca. 1/3 des verfügbaren Einkommens für Miete aufgewendet werden muss, dann wäre das für den Fall von gleichbleibenden Preisen der restlichen Güter gerade mal etwas über 2% Inflation. Für den Fall von Preissteigerung von 1.5% der restlichen Güter (ohne Miete) wären das insgesamt knapp über 3% Inflation.

    Ist das die Größenordnung an Inflation mit der Sie rechnen? Oder wie erklären Sie sich dann einen stärkeren Preisanstieg über die Immobilienpreise?

    VG

    • Stefan Riße

      Naja, es ist die Summe aller beschriebnene Effekte, ich habe ja nicht
      nur die Immobilienpreise genannt. Außerdem kann man das auch nicht auf
      ein Land begrenzt betrachten. Steigt die Inflation in anderen Ländern,
      wo es keine Beschränkungen gibt, dann steigt sie über die Importpreise
      auch hierzulande. Ich sehe so ca. fünf Prozent Inflation.

      • Markus70

        Meiner Meinung haben wir die schon längst, zwar nicht offiziell aber wenn ich für mich persönlich rechne, und die Mühe habe ich mir mal gemacht, dann komme ich auf 5-6% im vergleich zu vor 12 Monaten. Dieser Einkaufskorb ist doch absolut ein Witz.

  • Stefan Kusche

    Lesen Sie eigentlich Ihre Nachrichten auf Facebook?

    • Stefan Riße

      Ja, wenn auch manchmal mit etwas Zeitverzögerung.

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,

    Sie schreiben in Ihrem Artikel im Focus Money u.a.:

    “Steigt beispielsweise der Preis eines Computers, während gleichzeitig seine Leistung zunimmt, wird dies nicht als Preissteigerung gewertet. Das ist natürlich Augenwischerei, wenn
    der leistungsschwächere Computer gar nicht mehr erworben werden kann.”
    Das kann man sicher so sehen und mag in vielen Fällen richtig sein.
    Aber für mich ist das kein Problem der Inflationsbetrachtung, sondern des möglicherweise nicht funktionierenden Marktes. Warum gibt es den bisherigen, billigen und leistungsschwächeren Computer nicht mehr? Warum springt kein Hersteller in die Lücke?
    Ist es am Ende fast allen Käufern so recht? Ist Ihnen die Leistungssteigerung doch wichtig? Wer weiß das schon?
    Bei PKW gab es vor Jahren eine ähnliche Entwicklung und plötzlich kamen “Billigautos” aus Billiglohnländern zu uns und siehe da die PKW Hersteller fokussierten dann doch wieder auf das Billigpreissegment.
    Wie kompliziert die Inflationsbetrachtung ist, zeigt das Beispiel Computer sehr deutlich. Wie will man neue Anwendungen bewerten? Bei Taktraten mag es noch gehen.
    Inzwischen ist die Computerwelt vielfältiger geworden, wer einen billigen PC kaufen will dem genügt vielleicht ein netbook oder ein Tablet PC…
    So ganz tatenlos ist der Markt meist doch nicht, dauert manchmal nur etwas.
    Was bei der Inflationsbetrachtung oft gar nicht erwähnt wird, ist die Qualität. Was nützt mir ein gleich teurer Artikel, wenn an den Materialien so gespart wird, das er nicht lange hält oder ständig Fehler verursacht?
    Ich finde das Thema reichlich komplex.

    • Stefan Riße

      Dem kann ich nur zustimmen, das ist alles schwierig. Auch Wohstand wird ja immer sehr relativ betrachtet. Ein VW Lupo ist heute vielleicht vergleichbar mit dem Golf 1. Dennoch wird sich der Lupo-Fahrer weiter unten in der Auto-Skala angesiedelt fühlen, als früher der Golf 1 Fahrer, weil es heute so viel Modell-JKlassen darüber gibt.

  • HMU1

    Hallo Hr. Riße!
    Eine kleine Korrektur am Aktienmarkt wäre ja einmal erreicht. Denken Sie wir haben mit dem gleichzeitigen drehen des HSNSI das Ende der Fahnenstange erreicht? Die Märkte reagieren ja diesmal bereits wesentlich gelassener auf die Ankündigungen der FED. Eine weitere Korrektur hätte ja doch eine größeres Potential nach unten, bis zu den auch von Ihnen angesprochenen Gaps.
    LG
    HMU1

    • Stefan Riße

      Ich denek eigentlich, es geht zunächst nochmal runter. Wenn der Markt wie jetzt, den Eindruck macht, nicht nach unten zu wollen, passiert es dann plötzlich. Danach aber zunächst wieder aufwärts.

      • Stefan Riße

        Das ist ganz verschieden, je nachdem, was ich machen will. FXCM ist ein Partner im CFD- und FX-Bereich. Wennden Sie sich gerne an uns. http://www.hpm-hamburg.de

    • Stefan Riße

      Ich könnte mir vorstellen, dass die GAPs noch geschlossen werden ….

  • Marko

    Hallo Herr Risse,

    welche broker verwenden Sie fuer Ihre Portfolioverwaltung bzw. Ihren Fonds?

  • Stefan Kusche

    Hallo Herr Risse

    Wann rechnen Sie denn mit einem Wiederaufflammen der Euro Krise?
    Ich eigentlich nicht vor Ende von QE3 bzw dessen Ankündigung.

    Und wie sehen Sie den EUR/USD – Wechselkurs?
    Der Euro Anstieg dürfe doch bald zu Ende sein , wenn man sich die Fundamentalsituation anschaut (Radikaler oder mäßiger Kurswechsel in der deutschen Europa Politik nach der Wahl, schrittweises Herunterfahren von QE3, wiederkehrende Fragezeichen über der Eurozone, etc, etc…)

    Auch wenn diese Gründe schon wieder so offensichtlich sind, dass der ein oder andere bereits dementsprechend positioniert sein dürfte. .. (Wahrscheinlich der grund dafür, warum sich der Euro bis jetzt so gut hält)

    • Stefan Riße

      Alles ganz schwer zu timen, aufflammen wird sie irgendwann, dann würde ich mich positionieren, akteull habe ich keine Meinung zum Euro.

  • PSRF

    Hallo Herr Riße,
    Was können Geldanleger gegenwärtig sinnvollerweise tun?
    Aktien: schon hoch bewertet, Unternehmensgewinne gehen eher zurück, Unternehmen investieren kaum noch

    Staatsanleihen. geringer Zins, höheres Risiko seit Zypern, nach Abzug Inflation kaum Ertrag

    Gold: kommt vielleicht wieder etwas höher, hat aber auch stark gelitten. Und als Inflationsschutz wird es derzeit wohl eher nicht gesehen, von der zahlreich zitierten Inflation ist auch nach wie vor nicht viel zu sehen.

    Bargeld: und warten auf den großen Zusammenbruch? Könnte gefährlich sein, da mit Bankkonten ggf. gehaftet werden könnte…

    Steht die ganze Welt inzwischen wie das Kaninchen vor der Schlange? Nirgendwo scheint es so richtig voran zu gehen. Überall nur “Tote Hose”?
    Oder welchen Lichtblick habe ich übersehen?

    • Stefan Riße

      Da muss ich dann doch auf meine Artikel und Kommentare verweisen, das würde hier den Rahmen sprengen. Ich bleibe bei Aktien (Deutschland, Japan, Hongkong) und Gold.

  • Markus70

    Es ist wieder mal wie immer. Dann wenn niemand mehr an einen Klettern der Kurse im Gold glaubt macht er sich auf um zu steigen. Keiner glaubt an weitere Aufwärtsbewegungen. Als Begründung werden die Überkauftheit, die bald wieder ausgeglichen ist, die charttechnischen Widerstände etc. genannt. Die meisten schauen zu wie es weiter nach oben geht und die wenigsten sind dabei. Ihr Kurzkommentar ist auch sehr interessant. Allerdings glaube ich gelesen zu haben das Indien jetzt ein komplettes Importverbot für Gold erhoben hat oder bin ich da falsch informiert?

    • Stefan Riße

      Nein, nicht komplett so weit ich weiß, aber Erhöhung der Importsteuer.

    • PSRF

      aus meiner Erinnerung ist es so:
      Pakistan totales Importverbot von Gold
      Indien: totales Importverbot von Goldmünzen, aber Gold z.B. für Schmuck darf importiert werden, die Goldsteuer wurde inzwischen auf 10% erhöht.
      Da ich die Quelle nicht mehr finde, bitte die Daten mit Vorsicht betrachten.
      Verbote können auch einen ganz besonderen Reiz entfalten…

  • Markus70

    Hallo Herr Riße, ich habe gesehen bzw. gelesen, daß die Hulbert-Gold-Sentiment-Charts nicht mehr unter http://www.sentimentrader.com verfügbar;
    als Grund wurde Folgendes angeführt: “Auf Ersuchen von Hulbert Financial
    Digest wurde die Veröffentlichung dieses Charts vorübergehend
    ausgesetzt.“ Ist hier vielleicht das BigMoney im Spiel und es wird Druck ausgeübt ? immerhin dürfte es ja nicht in ihrem Interesse liegen, dass normale
    Investoren Zugang zu Informationen erhalten, die ihnen eine
    Entscheidungsfindung ermöglicht, welche aus gewöhnlichen Verlierern
    Gewinner macht. Ich weiss, sie halten grundsätzlich nichts von Verschwörungstheorien aber wenn man 1 und 1 zusammenzählt müsste man zumindesdt wirklich sehr nachdenklich werden. Wenn ich mir die Gold- und Silberdaten anschaue wie Sentiments sowie Positionen der Commercials dann bin ich ganz bei Ihnen. Aktien vorerst evtl. noch ein paar Pünktchen rauf, aber das Potential ist begrenzt. Gold und Silber stehen vor einer neuen größeren Aufwärtsbewegung. Zumindest ist das meine Meinung. Wie ist Ihre zu Gold und Silber momentan und zu meinen oben genannten Ausführungen?

    • Stefan Riße

      Ich würde da eher vermuten, dass Hulbert da seine Rechte an der Quelle geltend macht, ihrer Theorie kann ich aus den bekannten Gründen nicht folgen …

  • HMU1

    Hallo Hr. Riße! Sie waren in den letzten Monaten (Jahren) immer sehr bullish, was den Aktienmarkt betrifft und haben auch davon gesprochen, dass DAX-Kurse von 9.000-10.000 keine Überraschung für Sie darstellen würden. Die Begründung war glasklar: die viele Liquidität treibt und alternative Anlagen wie z.B. Anleihen bringen kaum Zinsen. Das die Bäume rein wirtschaftlich für die meisten Unternehmen nicht in den Himmel wachsen würden, war eigentlich über einen längeren Zeitraum hinweg absehbar, aber Alternativen für Investments sind nach wie vor rar. In ihrem gestrigen Interview sind sie erstmals skeptischer, was ihre Meinung zur weiteren Entwicklung des Aktienmarktes anbelangt? Denken Sie doch, dass sich die fundamentalen Daten (geringes Wachstum, etc.) durchsetzen werden und der Aufschwung am Aktienmarkt abbricht, trotz der hohen Liquidität? Und wohin wird in diesem Fall die Liquidität wandern?
    LG
    HMU

    • Stefan Riße

      Nein, ich denke, die 9.000 Punkte sind schon drin, vielleicht auch noch etwas mehr, aber aufgrund der begrenzeten Gewinnphantasie wird es kein langer Bullenmarkt.

  • Sven Czechmann

    Sehr geehrter Herr Riße,
    vielen Dank vorab für Ihre regelmäßigen Informationen und Statements hier, auf NTV und im Börsenradio. Ich verfolge diese seit längerem und glaube, dass Ihre Erklärungen und Prognosen vielen Privatanlegern auf Ihrem Weg zu soliden Renditen eine wertvolle Hilfe sind.
    Was halten Sie derzeit eigentlich vom griechischen und italienischen Aktienmarkt, welche ja beide im Zuge der Eurokrise nach wie vor als günstige Turnaround Kandidaten zu sehen sind!? Beide Märkte lassen sich ja auch gut über einen ETF abdecken.
    Ich glaube so oder so….. in spätestens 10 Jahren ist die Eurokrise gelöst….. mit € oder halt ohne €. Dann sollten Italien und der Euro Stoxx 50 wenigstens ihre alten Höchststände wiedersehen, was ja etwa 100% Kursgewinn plus wahrscheinlichen 3,5% Dividendenausschüttung p.a. entsprechen würde. Nicht nur für unbedarfte Privatanleger ein hervorragendes Chance/Risiko Verhältnis.
    Was Griechenland betrifft, deren Aktienmarkt bewegt sich ja immer noch fast 90% im Minus. In der Vergangenheit waren dies immer gute Zeitpunkte zum Kauf bei Staaten, die in den Bankrott gegangen sind (siehe Russland und Argentinien).
    Vielen Dank und Alles Gute, Herr Riße.
    Sven Czechmann

    Dresden

    • Stefan Riße

      Sotte der euro zerberchen, würden die genannten Länder natürlich extrem abwerten, so das die von Ihnen angenommenen Aktienrenditen wohl nicht eintreffen dürften. Mit Euro haben Sie Sie sicher recht. Ich rechne aber mit einem erneuten Aufflammen der Eurokrise. Portugal sieht sehr schwach aus.

      • Sven Czechmann

        Hallo Herr Riße,

        vielen Dank für Ihre Nachricht.

        Eine (temporäre) Rückkehr der Eurokrise halte ich durchaus auch für wahrscheinlich. Allerdings sollte sich inzwischen bei der Mehrzahl der Investoren langsam aber sicher ein gewisser Gewöhnungseffekt einstellen, so dass die Kurseinbrüche begrenzt bleiben sollten. Ein Grund mehr, sich gedanklich jetzt mit meinem skizzierten Szenario auseinander zu setzen, um die dann günstigen Einstiegskurse (nochmals) nutzen zu können.

        Da wir ja alle nicht prophetisch veranlagt sind, können wir ja nur mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten. Ein Auseinanderbrechen der Eurozone zur Gänze sollte wohl derzeit eher unwahrscheinlich sein. Ein einzelnes Ausscheiden Griechenland in den nächsten Jahren ist da deutlich wahrscheinlicher!?
        Dieses würde ich trotz der zu erwartenden Abwertung der Währung (50%?) nicht zu negativ sehen. Schließlich würde GR nach einem Jahr politischer und wirtschaftlicher Konfusion mit der dann entstandenen neuen Wettbewerbsfähigkeit und dem niedrigen BIP Niveau, auf welchem es sich derzeit befindet, schnell positive Wachstumsraten generieren.
        Erfahrungsgemäß finden dann doch schnell die “normalen” Anleger zurück. Gut für mehrere 100% Kursgewinn vom jetzigen Bewertungsniveau aus!

        Beste Grüße

  • Gunna1

    Hallo Herr Riße,
    Haben Sie eine aktuelle Einschätzung zum GBP/USD?
    Da die Daten aus England zunehmend positiv ausfällt, eher eine Seitwärtsbewegung zu erwarten…?

    • Stefan Riße

      Ja, womöglich, ich glaube aber nach wie vor, dass die bristische Wirtschaft weiter in die Knie geht.

      • Reco De Don

        Haben sie irgendwelche Kursziele was den GBP/USD betrifft? Und wie stark ist das Potenzial?

      • Reco De Don

        Glauben sie dass es momentan ein guter Zeitpunkt ist eine Shortposition im GBP einzugehen nach der Erholung des GBP durch die guten Konjunkturdaten?

  • Stefan Kusche

    Können Sie nochmal einen neuen Link zu Ihrem K+S Interview reinstellen?
    Der aktuelle führt immer nur zum “Video des Tages”…

    Und können Sie in einiger Zeit mal wieder eine aktualisierte Einschätzung zur Lage des besagten Unternehmens/der Branche posten?

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Kusche

    • Stefan Riße

      Das ist dann leider schon abgelaufen. Nehme die Meldung jetzt raus.

  • Stefan Kusche

    Hallo Herr Risse,

    ich kann Ihre aktuellen Aussagen bzgl einer vermeintlichen/möglichen QE3 Verlängerung zwecks Drückens des langfristigen Zinsniveaus nicht nachvollziehen.

    Bisher war es doch meistens so, dass – trotz gegenteiliger Wahrnehmung der Analysten-Schar – nicht die QE-Programme als solche, sondern das FEHLEN eben dieser zu massiven Zinsrutschen am langen Ende geführt haben, da es zu teilweise gewaltigen Irritationen/Turbulenzen kam und die Märkte in die “sichern Häfen” geflüchtet sind (3A-Anleihen).

    Das war so zwischen QE1 und QE2 und zwischen QE2/ QE3…

    Die Aufkaufprogramme als solche haben eigentlich eher den Risikoappetit der Anleger angeregt und so für Umschichtungen von vermeintlich risikoarmen in vermeintlich risikoreichere Anlagen geführt…

    • Stefan Riße

      Da haben Sie so gesehen recht, in der Langfristbetrachtung ist dieser Nachfragefaktor aber natürlich zu berücksichtuge, weil das Angebot ganz einfach sinkt.

  • StPi

    Hallo Hr. Riße,

    im letzten Gespräch mit Frank Meyer sagten Sie, dass Sie ja kein Stockpicker sind, sondern eher in ganze Märkte/Regionen/Industrien investieren.

    Mich würde da interessieren, wie Sie sich ein Bild über diese Märkte/etc. verschaffen. Einzelne Unternehmensnachrichten und Quartalszahlen müssten SIe dann ja völlig kalt lassen. Ich stelle mir vor, dass es dann eher Makro-Ökonomische Rahmenbedingungen und event. Trends sind. Was nutzen SIe hierfür?

    Können Sie einen groben Überblick über Ihre derzeitigen Positionen (im Fond) geben? (welche Regionen/Länder, welche Anlageklassen)

    VG

  • A.

    Oh, sorry, ich hab jetzt ihr Interview gefunden, trotzdem wuerde mich interessieren, ob sie K+S kaufen privat.

    Ich finde man sollte einige Regeln an der Boerse aendern und offen darueber diskutieren. Momentan sind die Strukturen intransarent.

    Viele Gruesse
    A.

    • Stefan Riße

      Ich kaufe nicht privat, würde darüber aus rechtlichen Gründen schon nicht informieren können.

  • A.

    Hallo Herr Risse,

    koennen Sie sich vielleicht zu K+S aussern? Momentan herrscht Panik. Was soll man tun, wenn man einen durchschnittlichen Kaufkurs von 24 Euro hat?

    Wie sollte man politisch dagegen vorgehen, dass Depotbanken die eigenen Aktien verleihen? Ich finde das problematisch.

    Hochachtungsvoll
    A.

  • Uwe

    Hallo Herr Riße,
    hier mal eine Frage zu einem Finanzprodukt welches ihren Namen trägt.Steht schon ein termin zur Ausschüttung vom Riße Inflation Opportunities?

  • Gast

    Hallo Herr Riße,
    wie funktioniert eigentlich ein Put auf eine Aktie technisch?
    Nach meiner Vorstellung begibt ein Emittent einen Put, er hat die Aktie aber nicht, er “leiht” sie sich irgendwie. In dem Moment passiert noch nichts weiter, richtig?
    Jetzt wird durch einen Anleger ein Put gezeichnet.
    In dem Moment werden die betreffenden Aktien tatsächlich verkauft, richtig?

    Nach einer Zeit vor Ablauf des Puts zeichnet sich ab, die Aktie läuft besser als gedacht. Der Anleger verkauft den Put mit Verlust. Da sie aber technisch/praktisch verkauft wurde, müsste doch der Emittent sofort die Aktie zurückkaufen, tut er es später läuft er Gefahr, dass sie teurer wird und er selbst einen Verlust erleidet?
    Ist mein Beispiel richtig?
    Falls das alles zu unverständlich ist, oder es zu viele Varianten gibt, ersatzweise die Frage, was passiert bei einem short squeeze?

    • Stefan Riße

      Es tut mir lid, aber solche Fragen, kann ich hier aus Zeitgründen nicht beantworten. Da finden sie aber auf entsprechenden Portalen gute Erklärungen …

  • Gast

    Hallo Herr Riße,

    was wenn Frau Yellen nicht Nachfolger von Herrn Bernanke wird?

    Herr Summers sieht das QE offenbar anders?

    Was wenn die Zinsen am langfristigen Ende weiter steigen, falls Herr Summers nominiert wird? Ein handfester Crash?

    vgl.:

    http://www.fuw.ch/article/der-meistgehasste-kandidat-fur-das-fed-3/

    • Stefan Riße

      Das würde ich vermuten, doch ich halte Summers für sehr unwahrscheinlich.

  • Straub Heinz-Robert

    Sehr geehrter Risse,
    was halten Sie von diesem Interview und wie haben Sie sich mit Ihrem Fonds auf dieses Szenario vorbereitet:

    in einem Interview mit Greg Hunter (USAWatchdog.com)
    offenbart der ehemalige stellvertretende US-Finanzminister Paul Craig
    Roberts tiefe Einblicke in die aktuelle Lage der USA. Ums kurz zu
    machen: das Interview ist nichts für sanfte Gemüter.

    Hier die kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Aussagen von Roberts auf Deutsch:

    Der frühere stellvertretende US-Finanzminister Paul Craig Roberts sagt: “Das
    Land wird nicht vom Präsidenten regiert. Es wird regiert von
    Geheimdiensten, privaten Interessensgruppen, der Wall Street und dem
    Militärkomplex… Die regieren das Land. Der Präsident ist eine
    Marionette, eine Repräsentationsfigur.”

    Roberts behauptet: “Als gesetzloser Staat, wie die USA, gehorcht
    man keiner internationalen Gesetzgebung. Man richtet sich nicht nach den
    Genfer Konventionen … man foltert Leute. Man richtet sich nicht nach
    der Verfassung. Man richtet sich nach gar nichts. Man macht, was man
    will. Als gesetzloser Staat tarnt man sich als Demokratie.”

    Der ehemalige Präsident Jimmy Carter willigt ein. Erst in der vergangenen Woche äußerte er: “Die USA hat momentan keine funktionierende Demokratie”.
    Warum greife die Mainstream-Presse diese erstaunliche Aussage eines
    ehemaligen demokratischen Präsidenten nicht auf? Roberts antwortet: “Fünf Firmen besitzen heute, was früher ein großes feinverteiltes unabhängiges Mediennetzwerk war. Niemand
    kann mehr seinen Mund aufmachen. Man würde gefeuert. Sie wurden ein
    Propaganda Ministerium für die Regierung und Unternehmen.”

    Roberts geht noch weiter und meint: “Meine Vorhersage oder
    Erwartung ist, dass im Winter der zweite Abschwung der großen Rezession
    eintreten wird. Die Arbeitslosigkeit wird explodieren, weitere
    Zwangsvollstreckungen werden folgen. Es wird schlimmer als die “Great
    Depression”.”

    • Stefan Riße

      >Das eine ist eine politische Bewertung, die ich auch für überzogen halte, da ich von Verschwörungstheorien nichts halte. Die ökonmische Prognose ist zu wenig untermauert, um sie bewerten zu können. Ich bin auch nicht superoptimistisch, einen Absturz erwarte ich aber nicht.

  • Dennis

    Hallo Herr Riße,

    ich spiele mit dem Gedanken mir eine eigene Immobilie (Einfamilienhaus) mit Eigenbedarf in Berlin zu kaufen. Dabei sehe ich drei Möglichkeiten dies finanziell umzusetzen:

    1. Jetzt kaufen mit geringen Eigenkapital (~10%)

    2. Weiter Sparen, das Geld woanders investieren und in 3-4 Jahren eine Immobilie mit höherem Eigenkapital kaufen (> 30%)

    3. Jetzt eine kleinere, günstigere Immobilie kaufen (z.B. Eigentumswohnung), welche bei der Finanzierung keine höhere Belastung hat als meine aktuelle Miete und in 5-10 Jahren dann auf eine größere Immobilie umsteigen.

    Welche Variante würden Sie an meiner Stelle aus finanzieller
    Sicht raten?

    Grüße,
    Dennis

    • Stefan Riße

      Ich bin da wirklich nicht so der Experte, aber die Idee ist nicht schlecht. Wenn Sie eine Finanzierung brauchen, wenden Sie sich gerne an mich, mit der Vermögensverwaltung bei der ich Teilhaber bin, können wir hier guten Zugang verschaffen.

  • Gunna1

    Wo ist Herr Riße…?

    • Stefan Riße

      Ich war im Urlaub, sorry, aber ich habe das vorher nicht angekündigt.

      • Markus70

        Vielleicht manchmal besser 🙂

  • De Martin Stefan

    Hallo Herr Risse,
    habe am 25. Januar Call-Optionsscheine auf Apple gekauft,
    mit einen Basiswert von 510 $ und einer Laufzeit bis Juni 2014. Am 01. März 2014 habe ichum dieselbe Summenochmals nachgekauft. Mittlerweile hat der Optionsschein mehr als die Hälfte verloren.
    Würde jetzt nochmals um dieselbe Summe nachkaufen. Meine
    Frage, wird das Nachkaufen grundsätzlich bei Optionen oder Optionsscheinen gemacht?
    Danke für Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan De Martin

    • Gunna1

      Hallo Herr De Martin,

      Habe früher auch immer wieder nachgekauft, bis ich das Wasser nicht mehr halten konnte. Jetzt kaufe ich nur dann nach (wirklich nur dann), Wenn ich im Gewinn liege, egal bei welchem Produkt auch immer. Wenn die Anfangposition direct groß ins Minus läuft, heißt ja, man ist entweder zu früh dran oder man hat sich geirrt.Es ist aber nur meiner Meinung. Vielleicht haben andere ja auch andere Meinungen….

    • Stefan Riße

      Nachkaufen ist grundsätzlich problematisch, weill es oft zeigt, dass man sich in eine Idee verennt und zrück gewinnen will. Hat man eine extrem feste Meinung, kann man es tun, es ist nur bei Optionen schwierig, weil schnell die zeit davon läuft.

  • Niko

    Hallo Herr Risse,

    seit einiger Zeit handle ich auch verstärkt mit eher kurzfristigem Zeithorizont, hierzu benutze ich überwiegend KO Zertifikate. In Zukunft würde ich dies gerne über CFDs umsetzen, bin mir aber nicht sicher, welchen Anbieter ich wählen soll. Hätten Sie diezbezüglich eine Empfehlung für mich bzw. ein paar Tipps, worauf man bei der Wahl des CFD Brokers insbesondere achten sollte? Was halten Sie von dem Anbieter Gekko Markets?

    Vielen Dank!

    • Stefan Riße

      Sofern Sie keine Einzelaktien handeln wollen, würde ich Ihnen FXCM empfehlen. Gute Plattform und faire Ausführung.

  • Jojo

    Hallo,

    wer kann mir einen Rat geben um Kennzahlen von Aktien richtig zu verstehen und nach Art Warren Buffet zu wählen?:-) Ich höre immer von KGV, KBV… ich denke nicht dass die Zahlen alleine ausreichen, gibt es ein Buch oder eine art Checkliste im Netz mit Erläuterungen. Mir geht es zumindest um Kennzahlen der Vergangenheit die ein gesundes Unternehmen aufweisen muss… wäre sehr dankbar für gute Ratschläge die weiter helfen…

    • Stefan Riße

      Hier würde ich mir ein Buch von bzw. über Warren Buffetts Strategie besorgen.

  • Robert Hildebrandt

    Hallo Herr Risse,

    wie beurteilen Sie den Hang Seng kurzfristig?
    Danke im Voraus!

    Robert Hildebrandt

    • Stefan Riße

      ASieht derzeit aufgehellt aus, weil er zuletzt relative Stärke gezeigt hat.

  • Konrad

    Hallo Hr. Risse,

    Der Goldabsturz hat ja alle – auch hier im blog überrascht. Mit dem einbruch auf 1200 ist der optimismus auch in den diversen goldblogs – meiner subjektiven meinung nach – deutlich zurückgegangen. Selbst ihr letzter Artikel zu Gold klingt nicht mehr ganz so überzeugt wie die davor 😉
    Dies würde ja in dieselbe Richtung wie die von ihnen erwähnten sentiment analysen gehen und für eine langsame (oder schnelle) Umkehr sprechen.

    Leider entdeckte ich dann gestern bei meiner subjektiven sentiment analyse in boulvard blättern diesen Artikel:
    http://www.bild.de/bild-plus/geld/wirtschaft/edelmetalle-gold/warum-jetzt-trotzdem-kaufen-sollte-31019044,view=conversionToLogin.bild.html
    (Ist ein bezahl artikel, aber die ersten gratis sätze reichen schon!): “Seit gut 93 Jahren ist der Goldpreis nicht mehr derart in den Keller gerauscht wie in den letzten Monaten. Ein Viertel seines Wertes hat das Edelmetall zwischen April und Juni verloren! Börsen-Experte Dirk Müller, alias Mr. Dax, erklärt: Darum lohnt sich der Kauf JETZT!”

    Sind noch immer zu viele optimistisch?

    Grüße aus München

    • Markus70

      Nach meiner Meinung kann man einfach Gold nicht mit den Aktienmärkten bei der Sentimentanalyse vergleichen. Beim Aktienmarkt ist es eher so, daß hier die Sentimentsanalyse sehr gut funktioniert aber beim Gold ist es da schon etwas anders. Das liegt meines Erachtens einfach da dran, daß die, ich nenne sie mal richtige Goldbugs, meist physisch Gold kaufen und dieses in Händen halten. Das ist einfach emotionaler und kaufe ich mal Gold in dieser Form habe ich eigentlich nicht gleich wieder den Verkauf im Sinn. Bei Papiergold ist das etwas anders und dies wird nur zur Spekulation gekauft. Zumindest ist das meine Meinung….

    • Markus70

      Den Artikel habe ich auch gelesen und er hat mich verunsichert. Vielleicht fehlt immer noch ein letzter grosser Ausverkauf auf Richtung 1000 ???

      • Stefan Riße

        Die Zukunft wird es zeigen.

    • Stefan Riße

      Auch Focus Money hatte jüngst wieder einen Titel, die quantitativen Indikatoren sind aber eher noch sehr pessimistisch. Ich bin daher recht zuversichtlich, dass mit dem jetzt saisonal eher besseren zweiten Halbjahr, die Entwicklung doch nach oben geht.

  • Markus70

    ich bin wirklich überrascht über diese enorme Abwärtsbewegung seit Monaten für Gold. Das es zu einer Korrektur kommt ist ja normal aber so einen starken Einbruch? Mittlerweile ist es aber auch langfristig soweit, daß die Chartisten beginnen, daß Ende der Hausse auszusprechen und Gold zu “verteufeln”.

  • Stefan Kusche

    Ich will nicht penetrant sein, aber können Sie in Ihrem Leitartikel “Blutbad im Gold” nochmal die Kommentare beantworten?

    Insbesondere Ihre aktualisierte Einschätzung zum Thema Goldminen würde mich interessieren, nachdem die große Mehrheit der Marktteilnehmer auf Ihren skeptischen Kurs eingeschlagen ist…

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan

    • Stefan Riße

      Sorry, die hatte ih übersehen. Ist jetzt passiert, aber skeptisch war ich ja leider nicht, sondern zu früh optimistisch

  • Stefan Kusche

    Wie abhängig sind die US- und europäische Wirtschaft und Märkte von den Entwicklungen in China?

    Bzw für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die Korrektur wegen diesen in einer Baisse endet…

    Liebe Grüße

    • Stefan Riße

      Nach Gesprächen mit Leuten, die häufig dort sind, bin ich ganz beruhigt. Aber man muss das im Auge behalten, sollte da ein Einbruch der Exporte Richtung China drohen, hat die Weltwirtschaft und insbesondere Deutschland ein Problem.

      • Stefan Kusche

        Können Sie denn zumindest Kurzfristig für die Aktienmärkte Entwarnung geben?

        Denn ich bin mir relativ sicher, dass wir eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums sehen werden, auf ein vernünftiges, normales Maß. (Vielleicht 3-4%)

        Nicht weil ich pessimistisch bin für China, sondern weil es zu einem nachhaltigeren Wachstumsmodell finden muss, das mehr auf die Innennachfrage ausgerichtet ist. Das ist langfristig gut für China, das haben auch die Machthaber erkannt; doch kurz- und mittelfristig dürften die Zeiten des Turbowachstubs durch staatliche Mega Investitionen erst einmal vorbei sein.

  • Guest

    Hallo Herr Riße,

    wäre sehr interessant zu erfahren, wie Sie die Entwicklung der letzten Tage einschätzen, insbesondere da Sie sowohl für Dax (“Konsolidierung abgeschlossen?”) als auch Gold (“Gold ist der Gewinner im Abertungswettlauf”) ja eher positiv waren.

    MFG

    • Stefan Riße

      Es ist immer ganz schwer auszuloten, wann eine Korrektur abgeschlossen ist. Meiner Erfahrung nach war es bisher immer falsch, sich voon den Kursen in der Meinung beeinflussen zu lassen, weil mein fundamentales Bild bisher aber immer gestimmt hat. Liege ich da irgendwann grundsätzlich falsch, dann wird aus der Korrektur die Baisse und dann müsste ich zugeben, mich gänzlich geirrt zu haben.

  • Gast

    Hallo Herr Riße,
    wieder ein sehr schönes Interview heute mit Corinna Wohlpfeil!

    • Gast

      sorry, die nette Moderatorin heißt Corinna Wohlfeil

  • joerg

    Guten Abend + eine Frage.

    Herr Kostolany hat (bzw ich weiss gar nicht ob er es meinte ) das es einen Katalysator benötigt damit es mit den Kursen wieder rauf geht wenn es mal runtergeht. Falls es jetzt doch mehr als eine Korrektur ist und es jetzt längerfristig runtergeht was könnte dann der Katalysator sein? Niedrigere Zinsen als jetzt geht ja nicht so richtig… das die Staaten weniger Geld ausgeben geht ja auch nicht so richtig…

    Was könnte es sein? Da habe ich keine richtige Lösung/Antwort..

    Haben Sie da eine für mich?

    MFG
    Joerg Schnakenberg

    • Markus70

      Meines Erachtens könnte der von Ihnen erwähnte Katalysator die Märkte im Lateinamerika und vorallem in Südostasien sein. Wenn ich mir die Märkte über China, Indien und Thailand etc. anschaue dann haben wir doch von den Hochs schon ganz schön korrigiert. Wenn sich diese Korrektur fortsetzt dann ist die Gefahr doch Recht gross das das hierzulande und auch an der Wallstreet passiern kann. Hier ist ja noch nicht allzu viel geschehen. Was dagegen spricht ist der Anlegenotstand und die hohe Liquidität.

    • Stefan Riße

      Ich sehe die Korrekrtur eher als kurzfristig an. Katalysator könnten nachhaltig höhere Langfristzinsen sein. Diese wirken aber mit zeitverzögerung, warum ich es jetzt noch nicht allzu stark nach unten gehen sehe.

  • Jojo

    Hallo Herr Risse,

    wir sind jetzt vom hoch zum letzten Tief (7968/8558) ca. 7 % gefallen, glauben Sie dass das noch weiter abwärts geht, wenn ja wie viel?

    • Stefan Riße

      Die Frage ist ja bereits beantwortet, ich denke aber nicht, dass es noch weit abwärts geht.

  • Niko

    Hallo Herr Risse,

    mit großem Interesse verfolge ich derzeit die Verhandlung zum ESM. Hierbei fällt mir auf, dass sehr häufig davon die Rede ist, dass die EZB auf Kosten der Steuerzahler Anleihen kauft. Nach meinem Verständnis sind die Anleihenkäufe der EZB erst einmal unabhängig von dem real vorhanden, also steuerfinanzierten Bundeshaushalt, da die EZB das Geld das sie zum Kauf der Anleihen benötigt selbst erschaffen kann. Demnach wäre nicht
    der Steuerzahler sondern der Sparer von festverzinslichen Spar- guthaben am Ende der Leidtragende.

    In wie fern gibt es dennoch einen direkten Zusammenhang zwischen dem “echten” Geld (Bundeshaushalt) sowie dem “virtuellen” Geld für die Anleihenkäufe? Muss beispielsweise ein Teil der Gelder der EZB durch reelles Geld der Staaten hinterlegt werden?

    Vielen Dank!

    • Stefan Riße

      Sie deuten das völlig richtig, es gibt keinen Zusammenhang. Der Sparer wird mit negativer Realverzinsung bezahlen.

  • N.ser

    hat jemand ein gutes Mittel zu empfehlen, um gehebelt auf einen wieder erholenden Türkischen-Aktienmarkt zu spekulieren?

    Denke da an so etwas wie Knockout-Zertifikate o.ä.

    Hr Risse: sehen Sie hier auch eine Übertreibung, die nach einer Beruhigung der politischen Lage wieder ansteigen wird?

    VG

    • Stefan Riße

      Instrument habe ich mir noch nicht angeschaut, da mir die Korrektur noch nicht weit genug ging, um auf eine Erholung zu setzen.

  • joerg

    Guten morgen,

    vor 2-3 Monaten hatte ich ca. 40% meiner thailändischen Aktien verkauft. Letzte Woche weitere 50% so das ich jetzt noch 10 % Reste habe. Indonesien habe ich behalten, da ich dachte wenn alles nicht fällt habe ich noch welche und muss nicht traurig sein wenn alles weitersteigt ins unendliche Nirwana. Ich habe viele Minenaktien gekauft und ein wenig gold-silbermünzen. Eine grosse Position Hyundai habe ich noch ist ja eigendlich eine ganz tolle Aktie aber sollte alles fallen fällt auch diese. Meine Frau meint viele Wochnungen in China auf Kredit… Ein Bekannter in China meint (er hat eine Fabrik) nicht so viele Aufträge …. und keine 7 % Wachstum..

    In den letzen Monaten habe ich noch einige russische Gas-Öl Aktien gekauft und meine ersten RWE..
    Eigendlich im Moment ganz froh das ich meine Thailändischen verkauft habe. So habe ich Geld um irgendwann neue Aktien zu kaufen. der Marc Farber hat in der letzten Zeit immer gesagt Thailand Indonesien etc sehr teuer. Stimmt auch..
    Irgendwann fällt sowieso alles. Ich frage mich wieviel kann es vorher noch rauf gehen bevor es wieder fällt.
    mfg
    joerg

    • joerg

      nachschlag…

      vielleicht hat Herr Brichta doch recht das es eher runter geht als rauf. Und Pimco meint das es zu 60% in den nächsten 3-5 Jahren eine weltweite Rezession gibt. habe gelesen dass die Autofabriken so wenig ausgelastet sind wie seit dem ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr. In Suedostasien ex Vietnam sind die Börsen sehr sehr teuer. In China meint meine Frau haben viele Wohnungen auf Kredit wie in Spanien vor ein paar Jahren. Mein Geschäftspartner hat wenig Aufträge und meint China wächst nicht mit 7 %. In der Welt stand heute die Chinesischen Unternehmen nehmen jetzt Kredit um Ihre Kredite zurückzubezahlen. Pimco meint schon länger das die niedrigen Zinsen keine Auswirkungen haben und allgemein lese ich immer mehr das die niedrigen Zinsen eher Probleme bereiten als Probleme zu lösen…

      Ich denke wenn die Zinsen nur ein bisschen steigen gibt es mächtig Probleme. Und was macht Japan wenn der Yen fällt? Dann sind deutsche Produkte im Verhältnis zu teuer…

      Und was machen die Japaner wenn die merken das der Yen fällt? Wollen die dann alle in Schweizer Franken tauschen? Ich erinnere mich vor einigen Jahren das ich in den Zeitungen las das alle Aktien steigen, da der der Norwegische Staatsfont noch viel Geld anlegen muss und auch der in Singapur und die Chinesen hatten auch noch 1000 oder 2000 Mrd USD auf der Kante um diese in Lehmannn Blues oder waren es die BlackRocks hereinzulegen. Und irgendwie ging dann 2008 alles runter. Was haben die Chinesen denn mit all dem Geld gemacht? Es ist nicht so einfach als Ausländer in fremden Ländern Geld anzulegen sonst hätte Buffet ja schon alles in China gekauft. Fragen über Fragen. Wo ist denn jetzt meine Kugel. Am besten alles verkaufen, das Gold nach Burkini Fago bringen, Schlaftabletten nehmen und in 3 Jahren aufwachen oder lieber in 5 oder 10?
      Das Leben kann so kompliziert sein und die Zukunft so undurchscheinbar.

  • Michael Fellermayer

    Und gleich noch eine Frage. Gestern kam mein Onkel der neben mir wohnt rüber und sagte man müsse verkaufen, das ist alles zu hoch. Dann habe ich ihm das mit dem Kursindex gesagt, wovon sie immer sprechen. Wenn jetzt die USA die 6,5% erreicht und die lockere Geldpolitik nachlässt, hat dies dann bei uns in Europa auch so große Auswirkungen, da man bei uns ja eher die lockere Geldpolitik beibehalten muss, wegen den Südländern oder? Dax korreliert ja schon immer zum Dow, aber könnte dann nicht eine völlige neue Situation entstehen, sodass die Amerikaner und Engländer dann eben verstärkt bei uns investieren werden? Wie sehen sie das als Fachmann ? Ich habe in der Hinsicht wenig Kenntnis was das Dow/Dax Verhältnis angeht.

    • Stefan Riße

      Was meinen sie mit 6,5 Prozent?

      • Michael Fellermayer

        hätt ich dazuschreiben sollen. 6,5% Arbeitslosenquote, die bernake erreichen will. Und er ja jetzt bei der letzten Sitzung schon meinte wenn die erricht werden wird das mit der lockeren Geldpolitik eher eingeschränkt und die Zinsen werden steigen. Sie haben in ihren letzten Kommentar geschrieben, dass die zinsen der langfristigen Anleihen auch schon ein bisschen ansteigen. Nun dauert das ja noch ein bisschen wie sie meinen und der meinung bin ich auch, aber danach. Falls die Amerikaner dann das ganze straffen, hat das dann große Auswirkungen auf den Dax wenn bei uns in Europa trotzdem der Zinssatz niedrig bleibt. Hab da auch mal was davon gehört, dass die meisten Investoren in Deutschland eben die Amerikaner und Engländer sind und von Deutschen ja nur um die 5%. Also is jetzt eher schon auf 2014 bezogen. Wollte ihre Meinung hören…Wissen sie was ich meine?

        • Markus70

          Entschuldigung aber das nötigt mich jetzt hier zu antworten. Glauben Sie wirklich die Arbeitslosenrate von 6,5 % wird erreicht? Naja es kann ja schon sein aber dann wohl nur auf dem Papier. Herr Bernanke wird schön weiter Dollars drucken denn aus diesem Dilemma kommt er doch garnicht mehr raus und ein Exit der lockeren Geldpolitik würde ein Abwürgen der Wirtschaft bedeuten. Was das noch bedeuten könnte sprengt jetzt hier den Rahmen aber ich bin immer noch davon überzeugt, daß wir in einem Abwertungskampf der Währungen eingetreten sind und das wird bis zum bitteren Ende fortgeführt. Das Problem. Was fange ich damit als Kleinanleger an….. Nun das muss wohl jeder selbst entscheiden aber für mich gibt es nichts anderes als Sachwerte und dazu gehören nicht nur solide Aktien sondern insbesondere Edelmetalle dazu….

          • Michael Fellermayer

            er wollte auf jeden fall schwung rausnehmen, weil der markt überkauft ist. Und ja ich glaube schon, dass irgendwann in näherer zukunft auch die fed nicht weiter geld druckt. Man kann nicht immer nur geld ins system fluten. Irgendwann überschwemmt alles und es herrscht keine ordnung mehr. Da Amerika ja auch bald völlig unabhängig ist durch das fracking können sie es sich auch in nächster zeit leisten die zügel etwas anzuziehen, da sie dann wirtschaftlich noch unabhängiger werden und jeder den dollar wieder haben will. Naja vielleicht ist es auch völliger schwachsinn was ich rede, aber ich glaub es gibt demnächst beim S&P auch mal einen krach. Vielleicht noch nicht 2013. Aber das mit den Ümsätzen wie kostolany sagt ist ja momentan auch komisch. Sie sind wenig wenn sie steigen, sie sind wenig wenn sie fallen. Ist man dann momentan im mittleren Bereich vom Ei?

        • Stefan Riße

          Ja, habe Sie jetzt verstanden. Zinserhöhungen, auch die am langen Ende, wirken in der Regel mit einer Zeitverzögerung, dann schicken sie allerdings alle Kurse auf Talfahrt, auch den DAX.

  • Michael Fellermayer

    Sehr geehrter Herr Riße,

    Welche Analysen bevorzugen sie bei Währungen? Ich spekuliere momentan mit einem kleinen Betrag gegen die Abwertung des Yen im Vergleich zum Euro. Dieser dümpelt wie sie wissen so um die 1,30 herum. Würden sie abwarten und bei 1,25 nachkaufen weil dies wahrscheindlich ist oder jetzt dazukaufen, da er sich eher verstärken wird? Letzter Handelstag bei diesem Optionsschein ist der 12.09.2013, was mein Fehler war. Ich glaub sie verstehen mein kleines Problem 🙂 ?

    • Stefan Riße

      Ich würde auf eher auf eine Abwertung des Yen spekulieren. Den Rest der Frage verstehe ich nicht gan. Ist da jetzt dann Euro/Dollar gemeint?

      • Michael Fellermayer

        ok. sry. Nee ich meinte Euro/Yen…

  • Paul P.

    Guten Tag Herr Risse,

    wie bewerten Sie den Durchbruch vom N225 durch die 38 Tageslinie, gerade im Zusammenhang mit ihrer positiven Gesamtmarktanalyse.

    • Stefan Riße

      Heute gab es ja die große Erholung. Japan bleibt ein tanz auf dem Vulkan. ich glaube aber, dass es zunächst weiter aufwärts geht.

  • Stefan Kusche

    Wie kann ich in kleinem Maßstab gut gegen französische Staatsanleihen spekulieren?
    (Hebel wäre oke, aber ohne realistisches Totalverlust Risiko, also lieber Sicherheit als hohe Hebelung)

    • Stefan Riße

      Es gibt den OAT Future an der Eurex, aber auch Optionsscheine auf diesen. Das ist der beste Weg.

  • Jojo

    Hallo Herr Risse,

    wie häufig und wie viel Ausschüttung gibt es in Ihrem Fond?

    • Stefan Riße

      Der Fonds schüttet nur außerordentliche Erträge aus, d. h. Dividenden
      und Zinseinkünfte nach Abzug der Fondskosten. Insofern ist mit
      ausschüttungen nicht zu rechnen, sondern mit Kursgewinnen.

  • Markus70

    Hallo, ich bins mal wieder 🙂 Wie lange kann das noch gut gehen? Bei solch positiven Sentiments im US Aktienmarkt ? Das ist wohl das größte Problem bei der Sentimentanalyse, daß der richtige Zeitpunkt nie gefunden werden kann aber wo kann man das ? Bei allen Analysen ist das nicht möglich und somit ist eine Mischung aus allem (Fundamental, Semtiments und ggfs. Charttechnik) das beste Mittel. Wobei ich die Chartanalyse nur im langfristigen Bereich als probates Werkzeug empfinde. Aber das ist meine persönliche Meinung. Den besten Einstiegs- und Ausstiegspunkt findet man sowieso nie und daher lieber ein Gewinn sichern und ggfs. mitnehmen und Verluste begrenzen…… Bin schon vor ca. 1 Monat aus Aktien raus, zu früh aber was solls. Jetzt ist meiner Meinung nach wieder die Stunde der Edelmetallen gekommen….

  • Markus70

    Zu Ihrer Kolumne hier auf Ihrem Blog gibt es nichts hinzu zu fügen. Die Korrektur hat vermutlich begonnen aber vielleicht spielt Mr. Market ja wieder ein kleines Spiel und geht trotzdem nochmal kurz nach oben bevor es richtig abwärts geht !
    Lachen musste ich zu Ihrer Aussage: ein gewisser Mr. D…..

    Warum weiss ich genau wen sie meinen?

  • Sssimon

    Hallo Herr Riße,

    für wie wahrscheinilich halten Sie es, dass Gold in den nächsten Tagen oder Wochen die 1250 testet?

    • Stefan Riße

      Für nicht sehr wahrscheinlich, es sieht mir eher nach Bodenbildung aus, wenngleich das bei einem solchen Achterbahnmarkt immer schwer zu prognostizieren ist.

  • Markus70

    Titelseite Bild gestern: Schon wieder neuer Dax-Rekord. Börse schaltet Turbo an……

    • Gast

      ergibt sich die Frage, ist eine Korrektur fällig?
      Oder fühlt sich lediglich eine breite skeptische Anlegerschar bestätigt, “jetzt einsteigen, nein, viel zu hoch, sagen wir doch schon lange…”.
      Die Mauer der Angst bleibt erhalten?
      Wer kauft zur Zeit, fast nur die festen Hände?

      • Stefan Riße

        In den USA leider wohl nicht nur … Aber mein jüngster Artikel gibt dazu wohl entsprechende Auskunft.

        • Gast

          ja, mir ist schon hin und wieder aufgefallen, dass Sie in Ihren Beiträgen die Themen aus dem Blog aufnehmen. Da dies immer in einem wunderschönen Kontext erfolgt ist es selbstverständlich ausreichend.
          Allerdings gebe ich zu, eine persönliche Antwort steht natürlich ganz oben…

  • http://www.facebook.com/stefan.kusche.1 Stefan Kusche

    Meine Fragen wurden noch nicht beantwortet… (“Blutbad im Gold”)

    PS: Sie müssen ja auch keine Aussage zu Einzelwerten machen!

    • Stefan Riße

      Können sie die nochmal stllen. Ich finde sie nicht!

      • Stefan Kusche

        Ja, natürlich!
        Hab mir inzwischen aber auch selbst schon ne Meinung gebildet (= werde in Minen und nicht in Gold direkt investieren)

        Hier meine 2 Kommentare:

        “Ich weiß, Sie sind kein Freund von Goldminen. Aber wäre es aus antizyklischer Sicht nicht eine Überlegung wert, auf diesem ausgeboomten Niveau einzusteigen?Der HUI notiert bei 275, der Marktführer Barrick Gold sogar nur ein paar Euro über seinem 2008 Tief.Auf diesem Niveau können die meisten Minen ja auch nicht mehr profitabel arbeiten, deshalb wäre es doch gut einzusteigen, wenn sich in der Szene jetzt langsam Untergangsstimmung breitmacht…?Wenn in ein paar Jahren der Goldpreis bei deutlich über 2000 $ steht sieht die Sache doch wieder ganz anders aus!”

        Und:

        “Stefan Kusche • vor einem Monat−

        “Ganz schön verschätzt” ist übertrieben. Bis jetzt sind es ja nur ca 100 $… Sie glauben also, dass wir die absoluten Tiefs gesehen haben und es jetzt wieder schnell nach oben geht?Ich glaube dass sich bei gut 1300 $ ein Boden bildet, es aber danach auch nicht ruckartig wieder nach oben geht, sondern sich langsam und allmählich der langfristige Aufwärtstrend von da fortsetzt…Nach unten hin ist es bei ca. 1300 $ sehr gut abgesichert, da dann viele Schnäppchenjaeger auf den Plan kommen (Ich selbst bsw.) oder Jim Rogers, vielleicht auch schon die ein oder andere Notenbank.”

  • Patrick

    Hallo Herr Riße,

    Die EZB hat heute den Leitzins auf 0,5 % gesenkt, wie stark wird sich das Ihrer Meinung nach auf den DAX auswirken? Wo sehen Sie den nächsten großen Wiederstand? Denn bei einem so niedrigen Zins werden sicher noch mehr Käufer in die Aktie getrieben….

    • Stefan Riße

      Die eine Zinssenkung ndert nicht viel, ist aber natülich positiv zu betrachten. Widerstand sehe ich zunächst nicht mehr, allenfalls in den noch zu optimistischen Stimmungsindikatoren in den USA.

      • Markus70

        Wie sind denn die aktuellen Sentimentindikatoren momentan. Wäre sehr nett, wenn sie uns diese hier nennen könnten ! Vielen Dank für die Mühe !

  • joerg

    Guten Abend Herr Risse,
    ich habe gerade das Buch über die Aktienrettung (Aktionärsrettung) gelesen.
    Ich habe ca 1999 alle Bücher von Kostolany gelesen. Da stand aber nicht das man Aktien einfach kaufen und liegenlassen sollte oder? Hatte er nicht irgendwann 1994 gemeint man solle jetzt solide Aktien kaufen, dann eine Schlaftablette nehmen um zwischendurch nicht nervös zu werden und dann nach 5 Jahen gefälligst aufwachen. Und dann würde man eine positive Überraschung erleben.
    So wie ich es verstanden habe bedeutet dieses Aufwachen das man dann die Situation wieder neu analysieren sollte..
    Schade das dies im Buch nicht deutlicher verdeutlicht wude.
    MFG
    Joerg

    • Stefan Riße

      Sie sagen es, ich versuche immer wieder deutlich zu machen, dass Kostolany das nicht für alle Zeiten gemeint hat. Leider ist das im bauch auch nicht so deutlich geworden, wenn fünf Experten durcheinander reden ….

  • Gunna1

    Hallo Herr Riße,
    Wie schätzen Sie die Lage beim GBP/USD ein? Das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist ja im ersten Quartal deutlich besser als erwartet ausgefallen….

    • Stefan Riße

      Das halte ich für einen kurzfristigen Ausrutscher nach oben. Die britische Wirtschaft leidet an einer starken strukturellen Schwäche, insofern biten sich die aktuellen Kurse wieder für Shorts an.

  • Gast

    Hallo Herr Riße,
    wie schätzen Sie die Entwicklung der niederländischen Staatsanleihen ein? Es soll ein nicht zu unterschätzendes Immobilienblasenproblem geben.
    Welche Auswirkungen könnte das für die Euro Problematik haben?

    • Stefan Riße

      Zunächst einmal spielt der Markt keine Spreadausweitungen, das sehen wir ja auch bei den französischen Staatsanleihen, sollte es sich ändern, dann kann man das Thema im Auge behalten.

  • joerg

    Guten Tag Herr Risse,
    habe die ganzen Tage Goldaktien gekauft… Immer wenn ich Pause hatte. Jetzt geht es mir schon etwas besser wie letzte Woche. Zumindest habe ich jetzt welche, so daß ich keine Bauchschmerzen mehr habe (obwohl genug werde ich nie haben). Jetzt muessen die nur noch steigen. Bauchschmerzen hatte ich ja schon. Eventuell kaufe ich aber morgen noch einige damit ich die Kurse antreibe…
    Übrigens hatte ich Platz 8 belegt von ca 12000 Spielern beim einem Börsenspiel im Jahre 2001 oder 2002 oder 2003. Leider vergessen.

    • Markus70

      Ich verstehe nur Bahnhof :-)))

      • joerg

        Letzte Woche ging es mir nicht gut da die Goldminenaktien gefallen sind und ich hatte nur sehr wenige. Da hatte ich Angst dass diese wieder teurer würden. Daher habe ich in den letzten Tagen welche gekauft. Einmal bin ich sogar nachts aufgewacht und habe zwischen 3 und 4.30 Goldminenaktien in Asien gesucht und dann um 4.30, nach 90 Minuten welche gekauft. Jetzt habe ich erst mal genug und kann wieder beruhigt schlafen…

        • Martin

          Ich habe nun lange überlegt ob das ein Scherz sein soll oder nicht…??? Falls nicht, würde ich empfehlen, Ihre emotionalen Entscheidungen von 4 Uhr morgens stärkstens zu hinterfragen…

          • Markus70

            Genauso gings mir auch. Scherz? Naja wenn nicht frage ich mich. Wenn ich diese Schwankungen nicht aushalte warum investiere ich dann in etwas? Man sollte von seinen Investitionen überzeugt sein und dann kann man auch ruhig schlafen.

          • joerg

            Ich hatte Angst zu diesen “günstigen” Kursen keine mehr zu bekommen. Wenn ich Aktien kaufe und diese werden billiger macht es mir im Gegensatz zu den meisten nichts.

          • Martin

            Sie scheinen neu in diesem Geschäft zu sein. Ich hoffe für Sie, dass die Kurse nicht noch “günstiger” werden…

          • joerg

            Ich hatte einmal ca 1982 AEG (die waren damals irgendwie Pleite) zu Weihnachten schenken lassen zu ca 30 DM und einige Monate späte zu 60 verkauft. Ich hatte auf einen Bankberater gehört und dann verkauft. Die Aktie stieg aber auf 200….Seitdem glaube ich keinem Bankberater mehr. Erst 1999 fing ich mit Aktien wieder an. Bis 2003 intensiv. Dann 2004-jetzt nicht so viel. Irgendwann zwischendurch 2007 habe ich fast alle Aktien verkauft und ende 2008 alles Geld was ich hatte in Aktien investiert. Vor ca 2 Monaten habe ich die ersten wiede verkauft und in den letzten Tagen Goldminenaktien gekauft.
            Mir macht es im übrigen nichts aus wenn die weiter fallen. Wenn die Dividenden und Gewinne steigen ist mir der Aktienkurs egal. Erst wenn mir der Aktienkurs zu teue erscheint verkaufe ich.

          • Martin

            Sie scheinen die Möglichkeit, dass Ihre Aktien nicht das tun, was Sie glauben (steigende Gewinne, stabile Dividenden, langfristig steigende Preise), auszuschließen. Das halte ich für einen Fehler. Aussagen wie “erst wenn mir der Kurs zu teuer erscheint verkaufe ich” sind gefährlich. Aber jeder kann das machen wie er will, das ist ja das schöne an der Börse. Ich wünsche daher viel Erfolg.

    • Stefan Riße

      Ich bin nicht so optimistisch für Goldminen. Die Produktionskosten sind einfach zu hoch.

      • joerg

        Dann bin ich ja der ware Antizykliker. Ja viele sind negativ auf Goldminenaktien eingestellt. Das ist ja das tolle. Die Aktien waren mal viel teurer. Und wenn der Goldpreis raufgehen sollte, sollte es mit den Aktien noch viel mehr raufgehen. Immerhin sind die Aktien von den Anschaffungskosten jetzt viel billiger wie vor 1-2 Jahren. Alle Goldminen die ich gekauft habe werden hoffentlich nicht Pleitegehen. Wenn ich Glück habe, werde ich einige, so hoffe ich, 5-20x so teurer verkaufen wie ich diese eingekauft habe. In 1-10 Jahren. Heute habe ich noch ein wenig dazugekauft. Ich konnte bei einer Aktie einfach nicht wiederstehen.

  • Gunna1

    Hallo Herr Riße,
    Ich freue mich sehr, dass es ein neues Buch von Ihnen gibt. Habe gleich bei Amazon bestellt und kann es kaum erwarten es zu lesen..

  • Markus70

    Was halten Sie vom Barrons-Titelblatt-Indikator? Aktuell heisst es wieder sehr optimistisch DOW 16.000 und das nicht mit Fragezeichen sonder Ausrufezeichen ! War in 2008 auch ein guter Indikator. Da hieß es Dow 14.000. Auch im Jahr 2000 gab es so ein Titelblatt. Für mich ein klares Indiz dafür das wir bald wieder tiefere Kurse sehen werden und dann natürlich auch im Dax… Daher Vorsicht!

    • Stefan Riße

      Sie haben recht, in den USa ist die Stimmung überhitzt. Doch ich schaue eben nicht nur auf stimmungsindikatoren. (Siehe Anlagephilosophiehttp://www.rissesblog.de/anlagephilosophie/methode/ ) Solange wir keinen deutlicheren Zinsanstieg am langen Ende sehen, sehe ich auch keinen starken Einbruch am Aktienmarkt.

      • Markus70

        Einen starken Einbruch sehe ich auch nicht aber den habe ich bei Gold auch nicht auf dem Zettel gehabt und was ist passiert! Ich gehe von einer größeren Korrektur aus in den nächsten Wochen und Monaten um zumindest die Überhitzung wieder abzubauen…

  • der And

    Hallo herr Riße,

    nach dem es hier in letzter Zeit ( durchaus berechtigt ) oft um das Gold ging, nun die Frage : Quo Vadis Dax? Der hat nämlich auch schon mal 600 Punkte eingebüßt.

    Sehen Sie es ähnlich wie Raimund Brichta ?inhttp://www.teleboerse.de/kolumnen/kolumnen_brichta/Dax-Ziel-unter-6000-article10511281.htmlseiner letzten Kolumne?

    Oder ist das schon so ziemlich der Boden der jetzigen Korrektur?
    Vielen Dank.

    • Stefan Riße

      Sorry, für die späte Antwort, ich sehe und sah es nicht wie Raimund Brichta, sondern bleibne sehr optimistisch.

  • Konrad

    Jetzt ist auch die Bild-Schlagzeile zum Gold-Absturz da:
    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/edelmetalle-gold/rausch-ist-vorbei-preis-sinkt-30006670.bild.html

    Zitat: “Goldrausch ist am Ende. … Fakt ist: Der Goldpreis hat seine Rekordjagd beendet, und wenn man Finanz-Experten Glauben schenkt, auch für sehr lange Zeit.”

    Das klingt ja nach einem guten Kontraindikator!

    • oro

      😀 ich habs doch gewusst. Man soll ja fallende Messer nicht fangen, aber sobald sich da ein Boden abzeichnet sicher ne überlegung wert

      • Markus70

        Dass ging ja wirklich schnell mit der Schlagzeile, stimmt. Bin echt gespannt wie es hier weitergeht. Momentan kennt der Goldpreis nur eine Richtung und das ist Süden…. Das können doch nicht alles Stopp-Loss Order sein….

        • oro

          es wäre mal interessant zu sehen, was denn das gehandelte Volumen ist. Ist aber wohl nicht so einfach, da man die ganzen Produkte auf Gold nicht zusammenfassen kann (oder kennt ihr hier was?) In der Theorie kann man ja auch denken: alle, die Gold als Krisenwährung gebunkert haben sitzen immer noch darauf – der Goldanker im Depot. Das ist ja aber keine andauernde Nachfrage. Sobald alle die sich absichern wollten Gold gekauft haben, wird die Nachfrage halt eher weniger. Angebot bleibt aber weiter hoch – es wird schließlich auch weiter Gold gefördert. Wenn wie jetzt der Kurs rutscht werden die Sicherheitskäufer schlagartig weniger und dann gibts mit Angebot und Nachfrage (bei zus. Verkäufen der großen Banken) halt niedrigere Preise.

          • Markus70

            Neues Allzeit-Hoch an der Comex bezüglich Volumen. Ca. 520.000 Kontrakte gegen 18 Uhr gehandelt. Das entspricht 51,7 Millionen Unzen Gold. Wow !!!

    • Stefan Riße

      Ja, besonders schön ist der Satz: “Experten sind sich sicher!” Das trifft fast nie zu.

  • N Kraemer

    Hallo Herr Risse,

    in Ihrem Kurzkommentar “Sell Off im Gold” sehen Sie den Goldpreis nicht unter 1450 US-Dollar fallen. Wir sind jetzt bei 1478. War Ihre Annahme zu gewagt? Ich weiß, dass niemand in der Glaskugel lesen kann, aber sind jetzt nicht weitere Verkaufswellen zu erwarten? Auch Silber ist unter die Räder gekommen. Sieht die Lage hier ebenso aus wie beim Gold?

    • Markus70

      Der Ausverkauf geht weiter! Auch die 1450 US-Dollar sind unterschritten….. Das ist wirklich enorm…

  • Prof. Adler

    Neue Absurditäten aus Rißes Buch “Die Inflation kommt”
    http://www.geldanlage-finanz-blog.de/…/neue-absurditaten-aus-rises-buch-...

  • Markus70

    Das ist eine Kapitulation der Bullen im Gold- und Silbermarkt. Unter 1500 US$, wer hätte das noch vor einem Jahr gedacht.Und keiner weiss eigentlich warum? Kennen jedenfalls keine Nachricht, die das rechtfertigen würde. Ich denke mir meinen Teil. Wie weit wir noch fallen können weiss keiner aber sowas deutet meines Erachtens darauf hin, daß wir fast am Ende der Abwärtsbewegung stehen. Nur wo ist das Ende? Keiner weiss es….Die charttechnische wichtige Marke bei ca. 1525 wurde ebenfalls wie Butter durchbrochen, was auch die Charttechniker bewegt auszusteigen und sogar auf Short zu setzen.

    • oro

      ich warte da mindestens noch auf die Bild-Schlagzeile. Und dann entscheidet es sich ob die lautet “Jetzt noch/wieder günstig Gold bunkern!” oder “Nicht alles Gold was glänzt!” 😉

      • Markus70

        Wenn es denn überhaupt eine Schlagzeile dazu in der Bild geben wird dann nur das, was die Masse im Moment denkt. Und das ist: Nur raus aus Gold !

  • Markus70

    Zu Ihrem Kurzkommentar zu Gold möchte ich gerne noch was anmerken. Ich beobachte diesen Markt schon sehr lange und solch einen extremen Pessimismu wie momentan ist mir in den letzten 10 Jahren nicht bekannt. Sehr interessant sind auch die Zugriffe auf Goldseiten im Internet. Die sind so niedrig wie schon lange nicht mehr und das stützt die Aussage, daß keiner mehr von Gold und Silber redet bzw. auch will. Bin sehr gespannt ob wir nun wirklich bald den Boden sehen. Den richtigen Einstiegspunkt finden man ja selten.

  • Thomas C.

    Hallo H. Riße,
    Zypern soll für den Eigenanteil am Rettungspaket einen Teil seiner
    Goldbestände verkaufen. Was glauben Sie, können bei einer Verschärfung der Euro-Krise auch andere Länder Goldbestände verkaufen um sich Geld zu beschaffen oder ( wie Zypern) für einen Eigenanteil am eventuellen Rettungspaket verkaufen müssen und der Goldpreis infolgedessen weiter unter Druck bleibt.

    • Markus70

      Ich persönlich glaube nicht daran, das hier und in andere Länder Gold verkauft wird. Eher das Gegenteil ist doch der Fall. Warum kaufen die Zentralbanken alle Gold? Sie wissen, daß Ihre Währung immer mehr abwerten. Die Inflation ist vorprogrammiert. Wie lange das noch dauert kann keiner beantworten aber sie wird kommen und da ist Gold doch der ultimative Schutz.

    • Stefan Riße

      Nein, ich glaube, dass er Einfluss von solchen Meldungen überschätzt wird.

  • Prof. Adler

    Nur: Wie kann ein Ex-Immobilienbesitzer, der sich mit einem regressfreien Darlehen finanziert hatte, hinterher noch auf einem “Haufen Schulden” (wie Riße schreibt) sitzen bleiben? Er haftet ja eben nicht über die Immobilie hinaus. Also sind für ihn mit der Übergabe der Immobilie an seine Bank – schwups – alle Schulden getilgt.

    Riße beschreibt also zunächst regressfreie Darlehen und stellt amerikanische Ex-Immobilienbesitzer als immer noch verschuldet dar. Ein wirklich lustiger Widerspruch.

    • Stefan Riße

      Meine Sie mein Buch? Sie dürfebnnicht die Schulden für Konsumentenkredite vergessen, die im Glauben an den steigenden Wert des Hauses eingegangen wurde. Die sind nicht regressfrei, wie es auch nicht alle Hypotheken sind.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Herr Riße sie hatten in einem ihrer letzten Interviews von vor 2 Wochen als wir bei ca. 8000 waren gesagt dass es jetzt erstmal zu einer kleinen Korrektur kommt und dabei das Gap bei 7739 angepeilt. Korrigiert wurde bis 7750 und danach wieder hoch auf die 7950. Nach dem gestrigen “Zentralbankentag” kam ja einiges an unsicherheit durch Draghi in die Märkte und nicht wie gewohnt “beruhigende Worte” sodass die Angst stieg und der Kurs sofort absackte. War das jetzt schon die kleine Korrektur welche sie meinten sodass der Dax wieder nach oben gehen kann, oder müssen wir mit einer weiteren Korrektur rechnen welche sogar unter 7700 geht?

    • Stefan Riße

      Meine Antwort kommt zu spät, wie Sie sehen, ist dies der Fall. Es kann auch noch weiter korrigieren, eine echte bauisse sehe ich aber nicht!

  • joerg

    mal schaun ob diese Kommentar auch zu lesen ist mein erster.

    wenn da so viele steuer CDs gefunden sind dann muessten die gefundenen doch steuern bezahlen und ihre aktien etc verkaufen

    mich beunruhigt auch dass Asien nicht mehr steigt… in Thailand verkaufen glaube ich seit längerem Ausländer auch die südeuropäer sollten ihre Aktien verkaufen wenn diese Geld benötigen ich würde erst meine Aktien etc verkaufen bevor ich mein haus verkaufe

    also ich weis nicht was kommt

    habe aber in den letzten tagen goldminenaktien und gas-öl in Russland gekauft bzw eine Aktie aus Ungarn zugelegt.

    verkauft habe ich die hälfte meiner Aktien in Thailand

    in laos habe ich noch eine Aktie gekauft bgl (und schon dividende bekommen)eine andere wollte ich kaufen aber mein Broker sagt gibt es nicht (keiner will verkaufen)

    von ihrem font habe ich auch einige gekauft und meine frau angestiftet welche zu kaufen neben ihrem font habe ich nur den von berkshire – sonst keine

    • Stefan Riße

      Das freut mich sehr! Was die Steuerflüchtlinge betrifft, so sollte das Angebot nicht überschätzt werden.

  • joerg

    mal schaun ob diese Kommentar auch zu lesen ist mein erster.

    wenn da so viele steuer CDs gefunden sind dann muessten die gefundenen doch steuern bezahlen und ihre aktien etc verkaufen

    mich beunruhigt auch dass Asien nicht mehr steigt… in Thailand verkaufen glaube ich seit längerem Ausländer auch die südeuropäer sollten ihre Aktien verkaufen wenn diese Geld benötigen ich würde erst meine Aktien etc verkaufen bevor ich mein haus verkaufe

    also ich weis nicht was kommt
    habe aber in den letzten tagen goldminenaktien und gas-öl in Russland gekauft bzw eine Aktie aus Ungarn zugelegt.
    verkauft habe ich die hälfte meiner Aktien in Thailand
    in laos habe ich noch eine Aktie gekauft bgl (und schon dividende bekommen)eine andere wollte ich kaufen aber mein Broker sagt gibt es nicht (keiner will verkaufen)
    von ihrem font habe ich auch einige gekauft und meine frau angestiftet welche zu kaufen neben ihrem font habe ich nur den von berkshire – sonst keine.

  • Markus70

    Ich erinnere mich an Ihre letzte Kolumne über Gold. Die Sentiments sind extrem negativ und wir steuer auf die 1500 US$. Ich denke, es ist an der Zeit einzusteigen zumindest mit Teilkäufen. Wie sehen sie das?

    • Stefan Riße

      Genauso, wie ich es ja auch geschrieben hatte, siehe auch den neuesten Kommentar!

  • Andreas44

    Meine Chartanalyse beim DAX zeigt mir, dass der Aufwärtstrend seit
    15.03.13 gebrochen. Ich würde sagen, dass im Apriel steht zumindestens
    eine größere Korrektur bevor. Die Amerikaner haben noch “$” Zeichen in
    den Augen “ALLZEITHOCH’s”, aber die sind auch schon verkaufsfreudiger
    geworden. Wenn die Aktienblase an der Wall Street platzt, dann wird
    Zeit Gold zu kaufen. Im Moment finde ich noch etwas früh für den
    Goldankauf.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Wenn Ich mir den Chart seit Ende Januar vom Euro/Usd anschaue sieht musste das Sentiment doch recht negativ sein? Wie sieht Es fundamental mit dem Euro aus? Auch die Abwertung des Yen hat eine Pause eingelegt und eine Korrektur längst überfällig, doch die fundamentalen Daten sind Ja noch präsent und der japanische Markt wird mit Geld überflutet. Lohnt sich ein Einstieg in den EUR/USD oder EUR/YEN? Wo sehen sie den EUR/USD kurzfristig und mittelfristig? Danke sehr Herr Riße!

  • N Kraemer

    Hallo Herr Risse,

    der Dax hat zuletzt incl. der Jahresendrally 2012 über 1100 Punkte (ca. 6950-8074) zugelegt und steht nun kurz vor einem neuen Allzeithoch, ebenso wie der S&P 500 in den USA. Zwei Möglichkeiten werden deshalb z.Zt. diskutiert: 1.: der Dax ist bereits gut gelaufen und konsolidiert erst noch einmal deutlicher bevor wir dann ein neues Allzeithoch bekommen. 2.: der Dax läuft z.Zt. in einer Verschnaufpause seitwärts und es erfolgt in Kürze der Ausbruch nach oben auf neue Hochs und darüber hinaus bis 8300 oder 8400, bevor es dann einen deutlicheren Rücksetzer gibt (nach dem Motto “sell in May…”.

    Nun entnehme ich am letzten Montag (18.3.) dem Report von Cognitrend, daß sich die nicht- oder unterinvestierten Bären solche Szenarien ausmalen, um sich ihre Situation schön zu reden und eine Begründung dafür zu finden, daß sich ein Einstieg im Moment nicht mehr lohnt, da es zunächst ja nur noch 3-4 hundert Punkte höher gehen kann. Sicherlich hat Cognitend Recht, daß vielleicht zuviele Analysten mit diesem Szenario rechnen und es deshalb möglicherweise in Kürze viel höher als 8400 mit dem Dax gehen kann. Doch wo soll dann die Reise noch hingehen? 9000? Bisher hat der Index eigentlich nach einer so langen Strecke immer konsolidiert. Und diesmal ist alles anders? In den Medien wird den (kleinen) Anlegern jetzt überall geraten, Aktien zu kaufen (was ich mittel- bis längerfristig so wie Sie auch richtig finde). Immer öfter hört man auch das Argument, daß der Dax im Gegensatz zu den meisten anderen Indices ein Performance-Index ist, in den die Dividenden hineingerechnet werden. Der Dax als Kursindex sei noch weit von seinem Allzeithoch entfernt und deshalb sei noch genug Luft nach oben (was mittel- bis langfristig richtig ist). Die Einwände der Anleger: “immer, wenn in den Medien zum Kauf von Aktien geraten wurde, ging es anschließend bergab”, werden damit gekontert, daß man nur vorsichtig sein müsse, wenn “Bild” und “Hörzu” u.ä. zum Kauf von Aktien raten, nicht aber, wenn dies in der Fachpresse geschehe. Entsprechende Ratschläge aus den Blättern für jedermann hat es aber nur einmal, vor dem Platzen der Internet-Blase in 2000 gegeben, Konsolidierungen, auch heftigere, seitdem öfter. Für mich ist dieses Rühren der Werbetrommel eher zumindest kurzfristig ein Warnzeichen. Ich frage mich auch, warum diese Ratschläge erst kommen, wenn der Index bereits gut gelaufen ist (ca. 3000 Punkte seit dem letzten “Crash”). Hinzu kommt, daß wir in den USA zwar im Dow Jones und vor allem im Transportindex (der als zuverlässiger Indikator gilt) von einem neuen Hoch zum anderen eilen, der breiter aufgestellte S&P 500 aber wie der Dax sein letztes Allzeithoch noch nicht überschritten hat. Außerdem wird der Anstieg in Amerika nach meiner Information von immer weniger Titeln getragen.

    Wenn ich mich nicht irre, spiegelt nach Ihrer Meinung Cognitrend die Sicht der Profis wider und liegt meistens richtig. Mittel- bis langfristig stimme ich zu, daß es Kurse auch deutlich über 8400 geben wird. Aber dann erst in der 2. Jahreshälfte und nicht jetzt kurzfristig in den nächsten Tagen und Wochen. Wie ist Ihre Meinung dazu?

    • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

      Ich bin ein Laie aber bietet das letzte Kurzkommentar und auch das Interview von der Telebörse mit Herrn Riße keine eindeutige Richtung zum Gap bei 7739?!?!

    • Stefan Riße

      Bin da sehr unentschlossen und sehe ersteinmal einen weiteren Seitwärtstrend.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Hallo Herr Riße! Oft habe ich mich gefragt ob es nicht eine gute Idee wäre wenn man Beiträge(Interviews/Zeitschriften…) in einer Mediathek sammeln kann? Oft habe ich das problem dass ich vorallem Telebörse Interviews nicht mehr finden kann wenn ich diese verpasst habe und ich denke ich bin nicht der einzige. Fände ich sehr gut. Dankeschön

    • Gast

      ein sehr guter Vorschlag! Insbesondere bei der Telebörse entfallen oder verschieben sich Sendungen aus aktuellen Anlässen.

      Bei den zeitlich längeren Themeninterviews habe ich folgendes gefunden:

      Beitrag aufrufen, rechte Maus auf Titel der Sendung, “Quellcode anzeigen” und dann nach dem Titel suchen, “http/Titel/.html”. Wer nicht so lange suchen will kann die Internetsuchfunktion “strg+F” nutzen.
      Das alles ist sehr, sehr mühsam und eine gewisse technische Leidenschaft ist wohl auch nötig und keine echte Lösung, nur ein kleiner Tipp für “Freaks”.
      Bei der Telebörse funktioniert es evtl. nicht, habe aber nicht wirklich gesucht.
      Also kein Ersatz zu einer Mediathek.

      • Gast

        und den link dann natürlich abspeichern…

    • Stefan Riße

      Nach dem Relaunch von N-TV.DE ging es nicht mehr, über das Verschicken des Videos eine einzelne URL pro Video zu kreieren. Heute morgen sehe ich, dass es nun wieder geht. zukünftig wird es dann einfacher, die Videos wieder zu posten.

  • Gast

    Hallo Herr Riße,
    wie steht es um die französischen Anleihen?

    • Stefan Riße

      Ich bleibe short! Die makroökonomischen Daten sind grottig.

  • Ben Prosig

    Von welchen dramatischen Veränderungen im Sentiment spricht Mark Hulbert in seiner Kolumne?

  • Gast

    von Euphorie bei Aktien scheint in Deutschland nichts zu spüren zu sein:

    Auszug:

    “Die Aktie hat heute so gut wie keine öffentlichen Fürsprecher in Deutschland. Hingegen gehört es schon fast zum guten Ton, zu sagen, man besitze keine.”

    Quelle:
    http://www.zeit.de/2013/07/Aktien-Geldanlage-Boerse/seite-2

    • Gast

      die Diskussion einiger im Blatt dazu vereinfacht: ‘Ach, jetzt wo der Dax so hoch steht, sollen wir mit neuen Kurszielen gelockt werden, damit “ihr” zu hohen Kursen aussteigen könnt, neee auf den Trick fallen wir nicht rein’
      Die Aktien haben in letzter Zeit wohl eher von Umschichtungen der Vermögensverwalter von Anleihen und Gold profitiert.

  • Gast

    die Psychologie ist wirklich interessant: Dow und Dax sind in der Nähe ihrer Höchsstände.

    Dabei ist der Dow ein Kursindex und der Dax ein Performanceindex.

    Als Kursindex WKN 846744 steht der Dax

    aktuell 2013: bei ca. 4300

    2007: über 5000

    2000: über 6000

    Da sollte doch noch etwas Luft sein, allerdings sieht es bei Banken und Versorgern wohl längerfristig nicht gut aus, wir werden sehen.
    Ein Teil scheint mir schon psylologisch zu sein.

  • Markus70

    Mal wieder ein paar Daten und Meinungen zur jetzigen Situation:
    -Heute im Focus Money: Goldralley am Ende? Ist das wieder der Kontrainidkator oder müssen wir noch auf die Bildzeitung warten ?
    -Laut Hulbert gibt es momentan extrem viele Insiderverkäufe an der Wall Street (so viele wie schon lange nicht mehr) Gibt es hier bald eine Wende an den Aktienmärkten?

    Zumindest meiner Meinung nach wäre eine größere Korrektur überfällig und wenn ich mir die Sentiments der letzen Tagen und Wochen anschaue wäre es auch absolut möglich. Ich bin gespannt !

    • Stefan Riße

      Bei Gold sieht das Sentiment zunhemend besser aus, das stimmt. Insider liegen bei weitem nicht immer richtig und sie steigen für gewöhnlich an, wenn die Kurse zulegen.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Gallo Herr riße, ich sehe vermehrt nachrichten wie diese. Was denken sie wie lange es noch dauert bis das Sentiments trading nicht mehr effektiv genug ist?
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/wirtschaftspresse-und-boerse-verkaufen-wenn-der-jubel-am-groessten-ist/7855132.html

    • Stefan Riße

      Das Lesen des Sentiments wird sicher anspruchsvoller, funktieren wird es aber immer, weil die Mehrheit der Anleger es nei schaffen wird, sich gegen den Trend zu stellen, vor allem dann nicht wenn Trends länger laufen, als alle für möglich hielten.

    • Stefan Riße

      Wirklich ein sehr guter Artikel und eine genaue Analyse der Situation. Danke!

  • Gast

    Hallo Herr Riße,

    Ihr Japan Ausflug im Interview war sehr interessant und wird sicher in US und Südeuropa, wo es ebenfalls solche Blasen gab, genau studiert.

    Für mich besteht Inflation dann, wenn Geld nicht mehr durch Waren und Güter gedeckt ist. Die Immobilienblase Japan ist ein Beispiel dafür.
    Die Schulden für ein Haus auf den realen Wert von z.B. 100.000 sind voll abgedeckt, steigt der Preis auf eine Million und ich nehme einen Kredit dafür ist es auch OK, aber nicht wenn der Wert ein vorübergehender Fake ist. Wieder bei 100.000 angekommen sind 900.000 nicht mehr gedeckt, ein klarer Fall von Inflation, denn das Geld ist im Umlauf.

    Die Lücke zum Gegenwert scheint Japan seit über zwei Jahrzenten mit Minizinsen ausgleichen zu wollen, hat aber wohl nicht so recht funktioniert, die Staatsschulden sind von 20% auf über 200% angestiegen.
    Übrigens gab es weitere traurige Werteverluste vor zwei Jahren im Rahmen des Atomunfalles.

    Wie von den Schulden loskommen?

    -ein alter, aber interessanter Artikel von Richard Koo:

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/japanischer-oekonom-richard-koo-amerika-und-europa-naehern-sich-japan-an-11722366.html

    Ihre Antwort auf HMU1 zu Herrn Shiller interessiert mich natürlich auch sehr.

    • Gast

      Ergänzung:
      tatsächlich kommt es natürlich erst zum Preisanstieg, wenn das Geld (die nicht durch Waren gedeckten 900.000) ausgegeben wird, im Tresor ist es vorerst ungefährlich; Steueraspekte usw. sind außer acht gelassen.

    • Gast

      oh, da ist wohl noch ein Gedankenfehler dabei: Der Anstieg von 100.000 auf 1 Mio ist ja wahrscheinlich klar Inflation, allerdings sollte es der wahre Wert sein und die 1 Mio Bestand haben, wären die Schulden wertmäßig abgedeckt.

      Inwieweit es Inflation bei einer Wertbereinigung ist, weiß ich nicht. Bei Übergang Kommunismus Marktwirtschaft z.B. können sich völlig neue Preisstrukturen ergeben. Das trifft natürlich nicht auf das Beispiel Japan, könnte aber bei China eine Rolle spielen.

      Sorry, aber ich bin Laie und versuche das zu verstehen. Ist für mich beim Thema Gold interessant, ich denke es wird so sein wie im Buch “Die Inflation kommt”.

      Der Zeitpunkt ist unklar, wir wissen nicht, wann die im o.g. Beispiel 900.000 aus dem Tresor in die Wirtschaft wandern, erst, wenn ein Wertverlust sichtbar erwartet wird…

    • Stefan Riße

      Wirklich ein sehr guter Artikel und eine genaue Analyse der Situation. Danke!

  • HMU1

    Hallo Hr. Risse,
    Robert Shiller von der Yale University, sieht Gold in einer Blasenbildung, die wahrscheinlich kollabiert. Soweit wir wissen, schätzen Sie Hr. Shiller als Ökonomen mit Weitblick. Ihre Einschätzung zur Goldentwicklung ist aufgrund des ökonomisches Umfeldes äusserst positiv. Denken Sie auch, dass wir uns in mitten einer Blasenbildung befinden, auch wenn diese noch nicht zu ihrem Höhepunkt geführt hat?
    Interview Hr. Shiller in €:
    http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/Euro-am-Sonntag-Interview-Yale-Professor-Robert-Shiller-Gold-wird-kollabieren-2309625

    • Stefan Riße

      Den deutschen Immbolienmarkt kennt er nicht wirklich, wie das Interview zeigt. Was Gold betrifft, so sehe ich es stets wegen der prognostizierten Inflation steigen und nicht wegen der Unsicherheit an den Märkten. Eine Blasenbildung sehe ich nicht, vor dem Hintergrund, dass nur rund zwei Prozent allen liquiden Vermögens in der Weld in Gold angelegt sind.

  • steffen

    Hallo Herr Risse, im Interview mit Frank Meyer spachen Sie über den Einfluss von offizieller und “echter” Inflation auf das BIP und der Verschuldung.
    Sie sagen, je höher die OFFIZIELLE Inflation, desto stärker steigt das BIP nominal. Ist es nicht die ECHTE Inflation?

    Wikipedia: Das nominale BIP gibt die Summe der inländischen Wertschöpfung in aktuellen Marktpreisen (also echter Inflation?!) an.
    Die offizielle Inflation (zB 2%), die niedriger ist als die echte (zB5%), wird nun zur Berechnung des REALEN BIP aus dem NOMINALEN herausgerechnet. Bleiben 3% reales Wachstum (bei angenommen sonst gleicher Menge an Waren und Dienstleistungen).
    Die StaatsNEUverschuldung könnte kleiner sein als das reale BIP (nur weil dies “gedopt” ist), und die prozentuale Staatsverschuldung (zum BIP) sinkt, was vielleicht nur durch die Diskrepanz zwischen offizieller und echter Inflation möglich ist.

    Liege ich richtig?

    Hier die offiziellen Inflationsraten:
    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Preise/Verbraucherpreisindizes/Tabellen_/VerbraucherpreiseKategorien.html

    • Stefan Riße

      Da haben Sie recht und ich hatte einen Denkfehler. Das Nominale BIP sollte immer den wirklichen Wert angeben, das reale hingegen zuweilen falsch sein, wenn die Inflation falsch berechnet wird. Verschuldungsabbau findet dann so oder so statt, wenn das nominale BIP steigt.

  • Andreas_Stix

    Hallo Herr Riße!

    Nachdem Draghi verkündet hat den Leitzins nicht zu senken und eine Aufwertung des Euros für ihn kein Wachstumsrisiko darstellt, dürfte er aktuell also keine Notwendigkeit sehen den Euro aktiv zu schwächen und so auf die Aktionen der Fed und BoJ zu reagieren. Das sollte dem Euro doch mittelfristig Potential nach oben bieten, oder? Wie sehen Sie das?

    Grüße aus Wien!

    • Stefan Riße

      Ja, der Euro dürfte mittelfristig eigentölich zulegen

  • Markus70

    schönen Urlaub und arbeiten sie dort nicht zu viel. Allzeithoch hin oder her…. 🙂

  • Gast

    Hallo Herr Riße,

    da Sie 14:15h und in den Nachrichten auf n-tv zu sehen waren, scheinen die Sorgen, Sie könnten doch noch nicht ganz genesen sein, offensichtlich bzw. hoffentlich unbegründet.

    Eine kleine Aussage zum Gold wäre interessant. Möglicherweise eines der wenigen Dinge, denen die Menschen noch vertrauen?

    Die gute Stimmung beim Euro erstaunt sehr, werden doch die Gegner des Euro bzw. der ‘Spardiktate/Transferzahlungen’ immer mehr und die Arbeitslosigkeit in den Süd-Staaten nimmt dramatische Ausmaße an.

    Und wer dort einen Hauskredit besitzt und dann Lohnkürzungen hinnehmen soll wird sehr begeistert sein, dto seine Bank.

    Im eigenen Land verstehen immer Weniger, warum wir durch einen
    Niedriglohnsektor besonders wettbewerbsfähig sein sollen, und dafür dann Transferleistungen erbringen müssen.

    Es wird immer nur pauschal von Schulden gesprochen. Müsste man nicht einen Unterschied machen, ob man sich für eine Luxusjacht verschuldet oder für eine Investition, die in Zukunft Geld bringt?

    • Stefan Riße

      Ich bin derzeit recht viel unterwegs, auch Urlaub gehört dazu, daher die etwas geringe Frequenz der Posts.

      Sie haben vollkommen recht, Schulden sind nicht gleich Schulden. Konsumkredit ist schlecht, Investionskredit durchaus sinnvoll!

  • Markus70

    Hallo Herr Riße, schade des es so ruhig geworden ist in Ihrem Blog und Sie seit geraumer Zeit nicht mehr hier kommentieren. Vielleicht ist die Zeit ja auch sehr knapp bei Ihnen bemessen. Freue mich jedenfalls über jedes Lebenszeichen 🙂 Bis bald hoffentlich

    • Stefan Riße

      Ja, ich werde aus dem Urlaub in Kürze auch zum Gold publizieren!

  • Bernd

    Schöne grüße aus Dubai an alle riße und kostolany Fans! Natürlich auch an Herr riße selbst. Mich beschäftigt die kurzfristige Aussicht des EUR/jpy und auch der USD/jpy. Dir puste scheint Ja schon mehr oder weniger raus zu sein beim jpy. Schreit das nach einer Korrektur?!? Wie verhält sich der EUR in Bezug auf den Dax? Fundamental ist der jpy Ja Immernoch in einer großen abwertung…welches wahrungspaar wurden sie bevorzugen? wann denken sie wird die eurokrise mehr oder weniger überstanden sein sodass der Euro stark aufwertet? Glauben sie es ist schon zu spät Short in den gbp/USD zu gehen?

    • Stefan Riße

      Da sind viele Fragen, ich denke der Yen-Verfall gegenüber Dollar und Euro wird zunächst pausieren, wie auch der des Pfundes. Der euro dürfte zunächst die stärkere der großen Währungen sein, da die EZB derzeit kein Geld druckt und im gegensatz zur FEF, BOJ und BOE die Bilanzsumme fällt.

  • Nic

    Guten Tag Herr Riße,
    glauben Sie, daß wir das offene GAP im DAX vom Ende November bei 7350 bis Ende März werden schließen können?
    Alles spricht für eine beginnende Korrektur wenn ich mich nicht irre….

    • Stefan Riße

      Da hat Sie die aktuelle Entwicklung heute links überholt. Auf die Korrektur haben offenbar mal wieder zu viele gesetzt und nun geht es zunächst in die andre richtung, bis suich die Shorties zu oft die Finger verbrannt haben.

  • N Kraemer

    Im Rohstoffblog Limit Up von Godmode-Trader findet sich unter dem Thema “Gold: Die Iden des März” heute um 16 Uhr 25 folgender Kommentar unter dem Pseudonym “Trader”, den ich hier wörlich zitiere:
    “ich muss dem noch etwas hinzufügen:
    Als ich 2005 Gold gekauft hatte, wusste ich nicht, dass derartige Krisen und Unmengen gedrucktes Geld auf uns zukommen. Lediglich die Tatsache, dass Gold aus einem langen Tiefschlaf heraus ungewöhnlich deutlich aufwachte sagte mir, dass noch nicht offensichtliche Dinge den Markt auf lange Zeit hin nach oben bringen könnt. Heute skeptisch, wie damals bullisch bin ich daher, dass obwohl die offensichtlich SUPERMEGA-bullischen Ereignisse der letzten 18 Monate für Gold gerade mal für ein Nullsummenspiel reichten – hier ist was im Busch. Und man sollte sich gedanklich einfach nicht einzwängen, sondern auch an Gold bei 400 USD oder einen Dax bei 30000 Punkten glauben können.”
    Ist “Trader” zu skeptisch, was Gold betrifft oder reden diejenigen unter uns (mich eingeschlossen), die bald wieder steigende Goldkurse erwarten, sich die Simmungslage tatsächlich schlecht. Vielleicht stehen wir ja wirklich vor einer neuen Aktien-Hausse, in der der sichere Hafen Gold zugunsten von Aktien verlassen wird?

    • Stefan Riße

      Ich denke duie Langfriststimmung für gold ist noch immer etwas zu gut. ein letzter Ausverkauf würde gut tun. Die meisten bestände dürften aber in festen Händen liegen. Ich bleibe daher optimistisch und freue mich über jeden negativen Kommentar in diesem Sinne. Der Autor irrt aber mit seinen Megaereignissen. Denn was für Gold spricht, ist aus meiner Sicfht nur die Inflation und da die bisher nicht anspringt, kommt es zur Ernüchterung.

  • Gast

    Hallo Herr Riße,

    der Ausverkauf beim Goldes ist weiterhin enorm. Sind das direkte Verkäufe oder könnte es auch sein, dass es u.a. Stopp-Loss Verkäufe sind, z.B. bei ETFs?

    • Stefan Riße

      ganz sicher Stops von gehebelten Positionen! Das ist gut zur Marktbereinigung!

  • der And

    Guten Tag Herr Riße.
    Lohnt es sich weiter auf franz. Staatsanleihen short zu sein? Ist das eine nochmalige gute Einstiegsgelegenheit oder ist die Sachlage jetzt nach der Italienwahl neu zu beurteilen?

    • Stefan Riße

      Nein, ich sehe quasi täglich Argumente für diese Short-Engagement!

  • N Kraemer

    Die “Großen” hören nicht auf, die Trommel gegen Gold zu wirbeln. Gutgemeinter Rat an alle Anleger?
    http://www.welt.de/finanzen/article113925891/Goldman-Sachs-erklaert-den-Gold-Boom-fuer-tot.html

    • Stefan Riße

      Das ist antizyklisch betracht sehr positiv!

  • N Kraemer

    Hallo Herr Risse,
    wie sehen Sie im Moment Gold und Silber? War es das schon mit dem Ausverkauf oder haben wir jetzt nur eine Zwischenerholung im weiteren Abwärtssog? Vielleicht gibt ja das aktuelle Sentiment einen Anhaltspunkt.

    • Stefan Riße

      Das Sentiment für Gold trübt sich immer mehr ein!

  • http://www.facebook.com/stefan.kusche.1 Stefan Kusche

    Hallo Herr Risse,
    Könnten Sie mir ganz kurz die Frage von vor einem Monat beantworten (Siehe unten)?? Ja oder Nein genügt!

    Wie ich Ihren Beiträgen entnehme glauben Sie nicht an die (klassische) technische Analyse… Ist also das Ganze Gerede von intakten Aufwärts Trends, Widerstanden Kauf- und Verkaufsignalen bloß Nonsens?0  •Antwort•Teilen ›

    Stefan Riße Mod  Stefan Kusche • vor einem Monat−Ziemlich, ja. Als Kontraindikator funktionieren sie aber!0  •Antwort•Teilen ›

    Stefan Kusche  Stefan Riße • vor einem Monat−Also Ihrer Meinung nach hat bsw. Der S&P 500 im letzten Frühjahr und Herbst kein starkes Kaufsignal generiert (auf das man auch ein Stück weit bauen kann)?

    • Stefan Riße

      Nein, solche Signale werden überbewertet!

      • http://www.facebook.com/stefan.kusche.1 Stefan Kusche

        Oke, danke!

  • Markus70

    Hallo Herr Riße,

    danke für Ihre neue Kolumne. Super ! Hier möchte ich kurz meine Meinung dazu abgeben. Der Optimismus ist also sehr ausgeprägt und sie erwähnen, daß aber immer mehr die Sentimentsanalyse zu Rate ziehen. Das birgt ja in sich schon ein Problem denn wie sie auch erwähnen wird es dann ja immer problematischer, dass dieser Ansatz funktioniert. Aber ist das nur der Eindruck von Ihnen weil sie sich damit sehr beschäftigen (z. B. hier auf Ihrem Blog verfolgen viele diese Möglichkeit) oder gibt es dazu Erhebungen? Wobei ich persönlich die Arbeit mit Stimmungsindikatoren am Interessantesten finde. Nur trotz allem bin ich immer noch der Meinung dass es funktioniert denn die meisten Anleger sind immer noch so geprägt, daß sie sich von der Stimmung verleiten lassen und oft auf das falsche Pferd (warum muss ich gerade schmunzeln, wenn ich das schreibe :-)) setzen. Das liegt doch in der Natur des Menschen und dies wird sich nie ändern oder?

    • Stefan Riße

      Ich denke, man muss diese Tatsache einfach berücksichtigen. Mein Eindruckt speißt sich nicht in erster Linie aus dem Blog, sondern Kommentaren diesbezüglich in anderen Medien.

  • RI

    Hallo Herr Riße, Ihr Blog gefällt mir sehr gut.
    Ken Fisher geht in seiner Focus Money Kolumne 7/2013 davon aus, daß eine Inflation in den nächsten Jahren kaum stattfinden wird, da die Geldmenge M2 in den letzten Jahren nur minimal zugenommen hat.
    Sehen Sie das auch so?

    • Stefan Riße

      Das Wann ist sehr schwer zu prognostizieren und er könnte damit recht haben. ich bleibe aber dabei. Sie wird kommen!

    • Stefan Riße

      Kurzfristig kommt sie sicher nicht, aber es kann schneller gehen als dauerbulle Ken Fisher glaubt.

  • N Kraemer

    Hallo Herr Risse,

    man muß bei “Diskussion” immer noch erst “Neueste” eingeben, um die zuletzt eingestellten Beiträge angezeigt zu bekommen. Soviel ich weiß, wollten Sie sich darum kümmern. Ist eine Änderung also nicht möglich? Eigentlich ist es für die meisten wohl nur ein Handgriff – also nicht weiter schlimm – aber soviel ich weiß, funktioniert das Umstellen auf “Neueste” bei älteren Browserversionen leider nicht.
    Liegt man mit der Hoffnung auf steigende Kurse bei Gold und Silber denn z.Zt. so falsch? Wenn bekannt wird, daß sich die großen Investoren im letzten Quartal 2012 schon von großen Beständen getrennt haben (z.B. Soros – s. auch meinen Beitrag weiter unten) und vermutlich somit sogar short sind, ist es doch wahrscheinlich jetzt auch schon wieder zu spät, selbst auch short zu gehen, da sich die Großinvestoren doch bestimmt in Kürze wieder von Ihrer Shortpositionen trennen werden. Sicherlich ist der Abverkauf noch nicht ganz beendet, aber so lange wird es doch bestimmt nicht mehr dauern.
    Beim Aktienmarkt nimmt die Volatilität jetzt wohl zu, d.h. zumindest die seit einigen Wochen dauernde Seitwärtsphase bleibt erhalten und ich denke, daß wir hier dann bald noch Kurse von mindestens 7300 (wahrscheinlich tiefer) im Dax sehen werden, bevor es Kurse über dem Allzeithoch geben wird. Die Banken und andere Großanleger haben den Aufschwung im Dax aufgrund des Umfeldes mit Argwohn betrachtet und sind nur in geringem Umfang dabei. Sie werden letztendlich schon dafür sorgen, daß sie für sich passendere Einstiegskurse bekommen.

    • Bernd

      Abverkauft ist noch nicht beendet?!? Also über nacht gab’s Kurse von knapp 1550. Ich bin long. Der Pessimismus und der gestrige Abfall hät mir erstmal gereicht. Oder was denken sie wie tief Gold noch fallen muss bis die letzten ihr Handtuch werfen?!?

      • Martin

        Ich weiß beim besten Willen nicht, wo Sie alle Pessimismus sehen und verfolge daher seit Tagen Ihre Diskussion mit Erstaunen. Ich bin seit 1760 short und bleibe es auch. Jeder (sowohl hier als auch in allen Medien, die ich mir ansehe) geht davon aus, dass dies nur eine “kurze” Korrektur ist, auf dem Weg zu 2000 und viel weiter. Kommt denn keiner auf die Idee, dass Gold bald wieder dreistellig sein könnte? Wissen Sie was selektive Wahrnehmung ist?

        • Stefan Riße

          Die Beobachtung ist nicht falsch. Das ist aber auch in vorherigen Korrekturen die Stimmungslage gewesen, aber sicher sollte diese langfristige Zuversicht noch etwas Kratzer bekommen. Das beginnt gerade.

          • Martin

            Durch all die ETFs/ETCs und den ganzen Massen-Hype fürchte ich, dass Gold viel mehr in privater Hand ist als noch vor 5 Jahren. Wenn hauptsächlich private Anleger investiert sind, in welche Richtung geht es dann tendenziell?

            Das ist allerdings nur eine Überlegung am Rande. Für mein Trading ist eigentlich nur ausschlaggebend, wohin sich der Trend gerade bewegt (nach unten) und wie die Medien berichten (positiv).

            Ich möchte hier aber nicht meine Position diskutieren, sondern wollte nur darauf aufmerksam machen, dass der Gold-Tenor in diesem Blog positiv ist und der Gold-Tenor eben ÜBERALL positiv ist.

            Zudem sollte man sich bewusst machen, dass die meisten nicht einen Einstieg suchen, sondern schon längst long investiert sind. Und Preis ist das Ergebnis von Angebot und Nachfrage.

      • Stefan Riße

        Das ist sehr schwer einzuschätzen. Hier zeigt sich wieder. Die Hebel dürfen nicht zu groß sein!

    • Stefan Riße

      Ich werde mich um das technsiche Thema nochmals kümmern. Ist wohl nicht so einfach. WStimmungstechnisch gebe ich Ihnen recht. Würde Gold jetzt sicher nicht shorten und er letzte Ausverkauf dürfte im Gang sein. Ob Banken Kurse so einfach nach unten bringen können, wage ich zu bezweifeln.

      • Markus70

        Hallo Herr Riße, sie bezweifeln dass Banken die Kurse von den Edelmetallen nach unten bringen können? Lassen Sie das mal Herrn Frank Meyer hören :-)) Das wäre wieder eine Diskussion wert und sicherlich amüsant. Übrigens auch ich bin der Meinung, daß hier manipuliert wird.

  • http://www.facebook.com/ninasch1976 Nina Bauch

    Was nun mit dem gold?

    • Stefan Riße

      Drin bleiben!

  • Markus70

    Brutaler Ausverkauf in Gold…. War das der letzte Wash Out um alle noch rauszuschütteln?

    • Stefan Riße

      Vielleicht noch nicht final, aber sicher ein solider Anfang!

  • N Kraemer

    Wie beim Gold letzte Woche gibt es nun auch beim Silber ein neues Jahrestief, das auch den Tiefststand vom Januar noch unterschreitet. Die Frage ist nun, ob das wirklich schon genügt, damit auch die letzten Optimisten das Handtuch werfen oder ob es noch (wesentlich) tiefer gehen muß?

  • Markus70

    Hervorragener Kontraindikator für Gold:
    “The Wall Street Journal” vom 15.02.2013 : Gold Bugs watch out: Warning Signs Pile Up

    In den letzten Jahren war dies immer ein verlässlicher Indikator, daß genau das Gegenteil passiert !

    • Stefan Riße

      Was nur aicjh auffällt ist die Tatsache, wieviele sich mit dem Pessimismus für Gold beschäftigen. Die hoffen natürlich alle auf bald steigende Kurse. Umgekehrt ist es am Aktienmarkt, wo viel über den hohen Optimismus philosophiert wird.

      • Markus70

        Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt Recht !

  • N Kraemer

    Mein Link enthielt einen Tippfehler. Entschuldigung. Versuche es nochmal: http://www.godmode-trader.de/nachricht/Soros-und-Pimco-wechseln-bei-Gold-ins-Baerenlager,a3031245.html .

  • N Kraemer

    Hier noch ein weiterer Artikel: http://www.godmode-trader.de/nachricht/Soros-und-Pimco-wechseln-bei-Gold-ins-Baerenlager.a3031245.html . Wenn überhaupt, geben Großinvestoren ihre Schritte doch nur bekannt, wenn das meiste schon gelaufen ist und man nur Dumme sucht, die hinterherlaufen.

  • N Kraemer

    Andreas Hoose schreibt hier noch einen für Gold-Anleger Angst erregenden Kommentar: http://www.godmode-trader.de/nachricht/Crash-beim-Gold,a3031333.html . Kontraindikator oder bald traurige Wirklichkeit?

  • Rolf

    Hallo Herr Risse, ich lebe in Südamerika und habe ihre interessanten Kommentare an div. Orten gesehen oder gelesen. Mich interessiert ihre Aussage, dass die Edelmetalpreise vor einer Krise sinken. Was ist an dieser Aussage dran? In den letzten Tagen, 1. Hälfte Februar 2013, sind die Edelmetalle stark gesunken. Könnte das der Vorbote sein, dass der “Kollaps” nahe ist. Wann rechnen sie mit dem “Finanz-System-Kollaps”? Wann werden die Edelmetalle steigen, gemäss ihren Aussagen und wie hoch? Wie warscheinlich ist ein “Goldverbot” für den kleinen Mann? Gespannt warte ich auf ihre interessanten Ausführungen. Herzliche Grüsse aus Südamerika, Rolf

  • Markus70

    Hallo Herr Riße. Wie schätzen Sie im Moment Gold ein? Ich verstehe momentan nicht, warum Gold einfach nicht steigen will trotz großem Pessimismus. Auch Goldaktien gehören dazu. Es ist doch sehr merkwürdig was hier passiert, zumindest empfinde ich das so….

    • Alexander

      Hallo Markus, hallo allerseits,

      ich hake mich an dieser Stelle hier ein, habe mir heute
      dieselbe Frage gestellt, während der Goldpreis deutlich nachgibt. Die Ängste der Eurokrise und Inflationssorgen scheinen vergessen… An den fundamentalen Gründen für ein Goldinvestment hat sich ja wenig geändert. Ich frage mich auch, wann die EZB in einen „Abwertungswettlauf“ einsteigt. Die im Sommer erklärte Bereitschaft, unbegrenzt Staatsanleihen klammer Südländer zu kaufen, zeigt ja auch, dass, wenn handfeste Gründe vorliegen, lästige Statuten über Bord geworfen werden. Mein Bankberater hat mir jedenfalls letztens berichtet, dass die (meinungsbildenden) Analysten seiner (Groß)Bank für dieses
      Jahr kein großes Kurspotenzial für Gold sehen.

      Vielleicht aus antizyklischer Sicht eine gute Nachricht….?

      • Markus70

        Hallo Alexander, hallo an Alle,
        ich habe heute mich im Web mal etwas schlau gemacht und versucht verschiedene Informationen zusammen zu tragen um mir mal ein Gesamtbild zu machen. Der Bloomberg Sentiment ist extrem niedrig für Gold und bei 32 % Prozent abegerutscht (wie der Hulbert Stock Sentiment für Gold ist weiss ich leider nicht). Das tiefste Sentiment war in 2012 bei 31 %. Dann habe ich viele Charttechniker ausfindig gemacht, die alle einen weiteren Abverkauf bis 1550 bzw. noch tiefer sehen. Alle sehr negativ, keine einzige Analyse war positiv.

        Dann haben viele Banken Ihre Prognosen erheblich reduziert (nach fast 1,5 – 2 Jahren Konsolidierung auch kein wunder) Bis auf die “extremen Goldbugs” sind alle negativ. Natürlich kann es noch weiter abwärts gehen aber ich denke die Chancen stehen wirklich gut für eine Aufwärtsbewegung. Ich bin gespannt….

        • Markus70

          Jetzt wäre vielleicht noch Herrn Rißes Meinung super wie er das sieht…. Schönes Wochenende !

    • papelbon

      Was passiert erst, wenn der Goldpreis weiter fällt und alle die auf die “Sicherheit Gold” vertraut haben plötzlich feststellen, dass ihre “Sicherheit” nur noch die Hälfte wert ist? Allein die Tatsache, dass sich die ersten verwundert die Augen reiben zeigt doch, dass ein Abwärtspotenzial vorhanden ist.

      • Markus70

        Wenn man Gold in Papierform handelt kann das schon sein, wenn man Gold physisch hält sehe ich das etwas anders.

  • 3eisen

    tolles Interview mit Herrn Meyer auf N-TV!!! Wie schätzen Sie die Wertentwicklung der Aktien von EON und RWE unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen ein?

    • Stefan Riße

      Ich gebe keine Statements zu Einzelaktien ab, sorry!

  • A.Hering

    Hallo Herr Riße : hier mal was für Sie zum schmunzeln…scheint so als kann man doch noch davon ausgehen, das der Optimismus noch nicht zu stark ist….
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/stammtisch-mit-dirk-mueller-die-kuehnen-theorien-des-mr-dax/7749566.html

    • Markus70

      Entschuldigung aber ich verstehe jetzt nicht ganz, warum das zum Schmunzeln anregen soll… Ich finde seine Äußerungen sehr interessant und viele Thesen und Meinungen sind meines Erachtens sogar richtig. Natürlich kann er ein guter Kontraindikator sein aber seine Äußerungen sind sehr gut gewählt. Im Großen und Ganzen bin ich auch langfristig der Meinung, daß er Recht hat und Aktien und Edelmetalle die richtige Wahl ist….

      • Mitleser

        Unrecht hat er allerdings mit der Aussage, dass es Deutschland ohne den
        Euro besser gehen würde. Er selbst liefert die Gegenargumente hierzu.
        Mit der DM würde es Deutschland wie der Schweiz ergehen!

        Und D
        könnte sich nicht mehr Geld für ca. 0% leihen um es dann für mehrere
        Prozent weiterzuverleihen. All das vergessen die meisten Eurogegner.
        Das Konstrukt, so wie es heute ist, funktioniert sicherlich nicht auf
        Dauer ohne grundlegende Verändergungen. Aber ohne den Euro würde die
        deutsche Wirtschaft weitaus schlechter dastehen. Sicherlich fließt viel
        Geld in die Krisenstaaten aus D, aber ob die Gesamtbilanz so negativ ist
        wie sie im allgemein dargestellt wird, wage ich zu bezweifeln. Wir verdienen auch an der Krise der anderen. Das sollte man nicht vergessen.

        Im
        Endeffekt fasst Mr. Dax nur zusammen was sein Publikum hören möchte.

        • papelbon

          Mir ist die Popularität von “Mr.Dax” schleierhaft. Er plappert viel Altbekanntes nach und mit seinen Prognosen liegt er fast immer daneben.

    • Stefan Riße

      Ja, das ist interessant. Müller ist noch nicht superoptimistisch.

  • Bernd

    Hallo! Wo kann man den Hulber Stock Index Sentiment Newsletter abonnieren/bestellen? Dankeschön! 🙂

  • http://www.facebook.com/mona.charlos Mona Charlos

    Hallo!

    Ich hoffe mal ich werde nicht gleich als totaler Anfänger abgestempelt wenn ich ganz genau nachfrage was mit “Aufwärts-Gap” gemeint ist. Ich habe alle möglichen Arten von Gaps gegoogelt.
    Breakaway-
    Gaps (Ausbruchslücken), Fortsetzungslücken (Runaway/Continuation
    Gaps), Erschöpfungslücken (Exhaustion Gaps) und Common Gaps (Gewöhnliche Lücken) habe ich gefunden aber welches damit jetzt im Kurzkommentar gemeint ist kann ich nicht zu 100% zuordnen. Wie auch immer:

    Aufwärts-Gap bei 7625 Punkten anvisieren heißt für mich dass er die 7625(7635 war Tagestief) berührt und dann nach OBEN oder UNTEN weiterverläuft?!? Nach oben stimmts? Will mich halt nochmal vergewissern bevor mein ganzes Hab und Gut weg ist^^

    Wäre super wenn jemand kurz bescheid gibt und ich mich dementsprechend positionieren kann 🙂

    Vielen Dank!

    • Andreas_Stix

      Hallo!

      Gemeint ist eine Kurslücke die durch einen sprunghaften Anstieg von einem Tag auf den anderen geschah. Der Dax beendete seinen Handel bei 7625 und startete am nächsten Tag gleich über 100 Punkte höher. Statistisch werden 7 von 10 Gaps geschlossen. D.h. dass der Kurs nochmals auf die untere Grenze des Gaps fällt. Oftmals markiert dies wiederum den Wendepunkt nach oben. Muss aber natürlich nicht sein. Darum würde ich auf jeden Fall empfehlen nicht alles auf einen Karte zu setzen!

      Schöne Grüße!

    • Markus70

      Hallo, ich kann dir nur wie @andreas_Stix empfehlen nicht einfach alles nachtraden. Wenn das Gap geschlossen ist heisst es nicht unbedingt, daß die Korrektur überstanden ist.

      • Markus70

        Ich bin der Meinung, daß wir in einer Korrektur sind und wir noch wesentlich tiefere Kurse sehen werden….

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    haben Sie eine Aufzeichnung eines Seminares über das Pyramidisieren? Ich verstehe das bis heute noch nicht wirklich.
    Mich würde besonders interessieren wie sich das ganze errechnet und wie man das Werkzeug kurz- und langfristig einsetzen kann.

  • Sssimon

    Hallo Herr Riße,

    In den letzten Tagen gab es fast von Tag zu Tag eine Umschichtung von Technologie- zu Standardwerten und v.v. – in D wie auch USA. Also extreme Under- bzw. Outperformance von TecDax/Nasdaq ggü DAX/S&P auf Intraday-Basis. Lassen sich daraus irgendwelche Schlüsse ziehen? Ist das öfter am Ende von Bullenmärkten so? Oder wie lässt sich das sonst erklären, (wenn überhaupt)?

    Danke und gute Besserung,

    Simon

  • marc4004@yahoo.com

    Hallo Hr. Riße,

    man sollte nie die Vergangenheit traden! Was früher gut war kann jetzt nicht richtig sein!
    Eine Währung verliert alle 12 Jahre 50% an Kaufkraft . Mehr ist nicht drin auf der Inflationseite! Inflation kann nicht kommen eher Depression! Das mit dem Zentralbankgeld ist so eine Sache, wahrscheinlich nur Luftbuchungen die echtes Wachstum nicht ersetzen können. Es schleichen sich Fehler ein. Das sieht man an ihrer Performance beim Fond A1JUV8.

    Deutschland ist heute kein souveräner Staat mehr (DDR, Euro, Franzosen Diktat, ESM und die Zombienationen) die sich nicht mehr mit Knoblauch verjagen lassen.

    Die Angelsachsen sind der Chef und Deutschland nur ein Angestellter. Ein Angestellter kann noch so gut sein, er muß machen was der Chef will, egal wie schlecht der ist.

    GB ist die Mutter von der Weltmacht USA mit eigener Währung. Keine DDR, keine PIIGS, kein ESM, Kein verlorener Weltkrieg!!!! Die Schweiz gehört nicht dazu. Konnte man beim CHF sehen.

    Egal wie gut man ist, man braucht den Austausch mit gleichwertigen Gesprächspartnern mit gleicher Mentalität und Erfolg. Ich stehe Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Bitte schicken Sie mir ihre Tel. Nr. Das könnte für beide Seiten enorme Synergien ergeben.

    M.f.G

    M.D

    • Stefan Riße

      ???? Ich lasse das hier mal so stehen, folgen kann ich Ihnen nicht!

      • Mitleser

        Und ich dachte schon nur mir würde es beim lesen so gehen 🙂
        Da bin ich aber froh, dass Sie auch nicht folgen können.
        Liest sich m.E. wie ein Text aus einer Google-Übersetzung…

  • TenderBranson

    Pimco Chef Bill Gross warnt vor “einer Explosion der Kreditblase wie eine Supernova”, DJ auf 5 Jahreshoch und DAX marschiert “in Richtung 10.000”. Die Frage: Wann Short einsteigen ?

    • Markus70

      Entschuldigung aber der Herr Gross hat es gerade nötig. Die ganze Zeit hat er davon profitiert und jetzt soll die Kreditblase bald explodieren. Die Frage ist, was er mit dieser Warnung bezwecken will…..

  • holger offhaus

    bessern sie sich, herr riße!
    wenn so viele menschen eine grippe haben muss das dann in den sentiments mit berücksichtigt werden? …scherz
    hatten sie den yen damals nach ihrer sehr guten einschätzung auch gehandelt? oder ist das keine gute frage wenn sie sich gerade erst erholen?
    viele grüße aus der hauptstadt
    holger

  • Markus70

    Gute Besserung Herr Riße. Ich hab mirs fast gedacht. Ist ja ungewöhnlich daß sie so lange nicht hier sind. Auch mich hats erwischt und noch viele Andere!

    • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

      Master Riße is back! Alle ihre Fans haben sich Sorgen gemacht! Jetzt wird gerockt!

  • http://www.facebook.com/ninasch1976 Nina Bauch

    Hallo an alle! Gibt es einen besonders empfehlenswerten und günstigen online Broker?

    • holger offhaus

      kommt auf die strategie/methode und auf das “was willst du handeln” an…wenn man einzelwerte handeln möchte und dabei einen längeren atem hat finde ich flatex ganz gut! bei cfd`s ist ig markets wirklich klasse. bin nur kunde dort und echt zufrieden.

      • Mirko

        Hallo! Ich suche ebenfalls einen neuen cfd Broker. Allerdings suche ich einen bei denen die Software ganz gut ist, mit “handeln aus dem chart”, Scanner für meine vorher festgelegten Bedingungen usw.. Irgendeine Ahnung?

        • holger offhaus

          hallo!
          ich bin auch zusätzlich bei fxcm (cfd und forex-broker) und der broker wird deinen vorstellungen bestimmt gerecht! die software ist zwar anfangs nicht gerade selbsterklärend aber man stellt sich schnell drauf ein und kommt zurecht. die service- mitarbeiter helfen auch ganz gern. nur eben nicht zu cmc…die sind so schlecht geworden! kannst ja deine vorstellungen vom handeln bei fxcm auch per telefon mitteilen.

  • Robert F.

    Hallo Herr Riße,

    einige CFD Broker stellen aktuelle Informationen über die
    Positionierung deren Kunden bereit. Wie repräsentativ sind diese Informationen zu betrachten? Nutzbares Werkzeug oder nutzloses Spielzeug?
    Vielen Dank für Ihre Antwort & Viele Grüße, Robert F.

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    man hört fast überall sagen, dass es zu viele optimisten gibt, auch hier im Blog. Und die meisten, mein Eindruck nach, warten eine Korrektur ab. Also ist die Masse doch eher pessimistisch. Kommt da die Korrektur?
    Wenn man sich den langfristigen (über 15 Jahre) Chart vom Dax ansieht, dann sieht das schwer nach einem Ausbruch gen Norden aus. Soll man den lieber verpassen und auf eine Korrektur warten? Zumal es doch keine werthaltige alternative gibt. Wie ist Ihre Meinung hierzu?

  • Thomas Hammer

    Hallo Herr Riße, ich beschäftige mich seid ca.15 Jahre mit Börse, aber so ein Optimismus seitens des Mainstream habe ich bisher noch nicht erlebt außer zur Jahrtausendwende. Es werden Dax Stände von 8000, 9000,10000 und mehr rumgereicht und das bei dem wirtschaftlichen Umfeld. Sind die Märkte nicht schon wieder der Maßen aufgebläht, dass man eher ans verkaufen anstatt zu kaufen denken sollte. Vielen Dank im Vorraus. Beste Grüsse Thomas Hammer

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    in mehreren Artikeln von Ihnen haben Sie Sentiments abgebildet, mit einer Kauf- und Verkaufszone. Ist es möglich, alle von Ihnen genutzten Sentiments aktuell auf Ihrer Seite abzubilden? Ich denke hier wären mehrere daran interressiert auch wenn ein monatlicher Beitrag zu leisten wäre.

  • Markus70

    Jetzt kennt die Euphorie keine Grenzen mehr. Dax über 7800…. 🙂 Jetzt werden auch die letzen Bären bullisch…. ??????

    • Markus70

      Hierzu noch eine Info: Laut CNN (Fear and Greed Index) haben wir nun 92 % Optimisten. Das ist für mich klare Euphorie welche natürlich immer noch weiter nach oben führen kann (Lieschen Müller kauft immer zu spät) . Da ich aber nicht Lieschen Müller bin 🙂 habe ich alles eng abgesichert bzw. Gewinne realisiert.

      • http://www.facebook.com/mona.charlos Mona Charlos

        Hallo Markus. Der fear and greed Index ist etwas gesunken wenn auch nur minimal auf 84%. Wie deutest du das? Ist die Euphorie weg und ein damit auch die Spannung eines absturzes des Dax oder würdest Du sagen dass der Dax Solangsam anfängt zu bröckeln?! Herr risses Meinung wäre auch super!

        • Markus70

          Hallo Mona, das ist der Grund, weil die Bullen etwas enttäuscht waren, weil es nicht sofort weiter nach oben ging. Es ist möglich, daß wir evtl. noch eine letzte Aufwärtsbewegung (vielleicht zum Allzeithoch ?) sehen werden trotz immer noch sehr großer Euphorie. Man muss jetzt unterscheiden, ob man bereits seit längerem investiert ist, dann würde ich die Gewinne gut absichern. Neu einsteigen würde ich auf keinen Fall bevor wir eine größere Korrektur hatten. Hier ist das Chance/Risiko-Verhältnis einfach zu schlecht. Langfristig bin ich aber immer noch sehr positiv für den Aktienmarkt gestimmt. Erst wenn die Stimmung wieder richtig schlecht ist, ist es wieder Zeit, größere Postionen einzugehen. Zumindest ist das meine Meinung. Viel Glück.

  • Markus70

    Hallo Herr Risse, wollte mal nachfragen wie es denn mit dem Sentiment in Gold bestellt ist. Gibt es zu Ihren Aussagen im Focus Money denn eine Änderung oder ist das Sentiment immer noch so schlecht?

  • Gunna1

    Hallo Herr Riße,

    Könnten Sie eine kurze Einschätzung zum Bundfuture geben, da ich mich erst seit einem Jahr so richtig mit der Boerse befasse,fällt mir schwer eine eigene Meinung zu bilden. Verstehe ich richtig, solange die Zinsen tief bleiben, auch der Bundfuture eher seitwärts tendiert?

    Vielen Dank im Voraus,
    Gunna

    • Stefan Riße

      Nicht so einfach. Es spricht meiens Erachtens noch einiges für ein noch stärkeres Raus aus den sicheren Höäffen und damit einiges für einen weiteren Kursverfall, die Stimmung ist aber auch bereits sehr negativ, was Korrekturen nach oben wahrscheinlicher macht.

  • http://www.facebook.com/stefan.kusche.1 Stefan Kusche

    Wie ich Ihren Beiträgen entnehme glauben Sie nicht an die (klassische) technische Analyse… Ist also das Ganze Gerede von intakten Aufwärts Trends, Widerstanden Kauf- und Verkaufsignalen bloß Nonsens?

    • Stefan Riße

      Ziemlich, ja. Als Kontraindikator funktionieren sie aber!

      • http://www.facebook.com/stefan.kusche.1 Stefan Kusche

        Also Ihrer Meinung nach hat bsw. Der S&P 500 im letzten Frühjahr und Herbst kein starkes Kaufsignal generiert (auf das man auch ein Stück weit bauen kann)?

  • http://www.facebook.com/dierk.ditel Dierk Ditel

    deine meinung zum kursverlauf zum schreizer franken. langfristig steigend bis ? oder unter 1,20 fallend?

    • Stefan Riße

      Erstmal ist der Druck vom Euro weg und es könnte sogar einen Short-Squeeze gegenüber dem Franken. Längerfristig dürfte der Franken aber weiter aufwerten.

  • http://www.facebook.com/dierk.ditel Dierk Ditel

    hallo stefan, kurze frage zu dell, halten , verkaufen oder nachkaufen…. deine meinung dazu….

    • Mitleser

      Jeder der den Blog verfolgt, sollte wissen, dass Herr Riße sich nicht zu einzelnen Werten äußert.

    • Stefan Riße

      Wie schon erwähnt gebe ich keine Meinung zu Einzetiteln. Bitte nicht übel nehmen, aber wir sind auch, wenn es das Web 2.0 ist noch beim “Sie” (Siehe andere Diskussionen)

  • Herbert

    Hallo Herr Riße,
    Wie tief glauben Sie könnte der Dax denn bei einer Korrektur fallen?
    Bin bisher mit Ihren Einschätzungen immer sehr erfolgreich gewesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Herbert

    • Stefan Riße

      Ich glaube derzeit nicht tiefer als 7.300, ist aber immer schwer zu sagen.

  • Markus70

    Dax 10.000. Bezüglich Ihrem Kurzkommentar bin ich der gleichen Meinung. Entweder die Bildzeitung springt jetzt noch auf den Zug auf oder aber Mr. Dax (ich finde Ihn super, bitte nicht falsch verstehen) ist ebenfalls so optimistisch. Allerdings ist er nicht mehr weit weg davon denn in seinem letzten Interview im daf redet er von steigenden Kursen und ist sehr sehr optimistisch…. Wir sind nicht mehr weit weg von einer Korrektur….

  • disqus_Lc14I0XVNx

    Hallo Herr Riße,

    Ich lese immer wieder gern Ihre Artikel. Wie auch den vom 18.1.13 +++2013 ein Goldjahr? +++

    Wieso hört dieser mitten im Text auf? Ist das Schleichwerbung, da ich mich dann genötigt sehe das Printmedium zu erwerben? ;-)))

    Liebe Grüße aus Dresden

    M.S.

    • Stefan Riße

      Das PDF, das man mir gesendet hat, war eine nicht endgültige Version. Jetzt ist sie korrekt!

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Hallo Herr Risse! Hätten sie zufällig ein Sentiment/Ausblick zum USD/JPY?

    • Stefan Riße

      23% nach 20 % Optimisten bei Consensus. Das ist sehr extrem bearish!

      • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

        Sie meinen bearish für den USD/JPY oder dass der Yen weiter fällt zum USD?

        • Mirko

          Hallo! Herr Riße meint damit, dass die Stimmung der Anleger sehr bearish ist. Das sollte bedeuten dass der JPY weiter zum USD fällt. Sollte ich da was falsch verstehen dann bitte melden!

          • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

            Hi erstmal danke für die Antwort. Ich würde das aber nochmal von Herrn Riße gerne bestätigt kriegen wobei jetzt schon eine Woche vergangen ist und neue Sentiments zur Verfügung stehen?!

            Gibt es diese Woche noch einen Allgemeinen Sentimentausblick inclusive dem JPY? Würde mich tierisch freuen 🙂

  • Markus70

    Meine Meinung zu solch “undurchsichtigen” Marktlagen: Ich sehe das als Privatinvestor, der sein eigenens Geld verwaltet, etwas konservativer. Alle Entscheidungen, die ich treffe, ob falsch oder richtig, sind meine eigenen. Daher kann ich meines Erachtens in solchen Situationen ruhig mal früher vom Gas gehen bzw. bin vorsichtiger auch wenn es dann vielleicht nicht immer der richtige Weg war. Zumindest ist das meine Einstellung 🙂 Wenn ich einen Fonds verwalten darf und Perfomance bringen will, dann glaube ich einfach, daß man da eher dazu tendiert, mal etwas optimistischer zu sein. Allerdings gibt es ja da einen tollen Baukasten heute an der Börse, wie man sich gegen solche evtl. drohenden Korrekturen absichern kann. Auch das Wissen hat natürlich nicht jeder, welche tollen Möglichkeiten es hier gibt.

    • Jojo

      Und was wäre das für ein Baukasten?

      • Markus70

        Also darauf jetzt einzugehen würde hier den Rahmen sprengen. Es gibt viele Möglichkeiten sich gegen Kursabstürze abzusichern.

      • Stefan Riße

        Bei mir sind das im Wesentlichen Optionskonstruktionen!

    • Stefan Riße

      Man wird nicht optimistischer, aber natürlich immer verglichen und deshalb ist der Zwang, nichts zu verpassen, noch grtößer. Aber ich lasse mich dadurch nur wenig leiten. Ansonsten nutze ich den Baukasten.

      • Markus70

        mit optimistischer meinte ich nicht Sie, denn sie gehen mit einem anderen Ansatz an das Börsengeschehen als viele andere Fondsmanager. Sie sehen das als Kontraindikation und das finde ich super!

  • Andreas Stix

    Hallo Herr Riße!

    Es stimmt dass man immer wieder von weiter steigende Aktienmärkten liest. Jedoch ist wie Sie bereits erwähnt haben, ist bei Sentix die kurzfristige Stimmung für deutsche Aktien wieder etwas zurückgegangen und man sieht auch am Schweizer Franken, dass die generelle Unsicherheit in Europa nachgelassen hat. Der Euro hat in den letzten Tagen eine steile Rallye auf bis zu 1,2380 hingelegt. Ich denke dass daher sehr viel Geld, welches bisher im CHF angelegt war und nicht für Investments zur Verfügung stand, wieder in den Euro und damit auch in die europäischen Aktienmärkte fließen wird. Eine Korrektur muss immer eingeplant werden, aber generell bleibe ich für europäische Aktien optimistisch. Auch eine mittelfristige Short-Spekulation im CHF zum EUR scheint mir für dieses Jahr eine sehr lukrative Chance zu sein. Hier besteht einiges an Abwertungspotential!

  • Markus70

    Hallo Herr Risse, danke für Ihren Kurzkommentar. Wie sie sehen verfolge ich diese wirklich mit sehr viel Euphorie. Der Optimismus ist wirklich sehr hoch, sie haben es ja erwähnt. Was eigentlich bedeutet, dass es jetzt erst einmal zu einer Korrektur kommt. Gerade dann aber denkt man aber, wenn das Alle denken wird es nicht passieren… Aber denken das dann auch alle oder nur die Sentimenttrader? Auch wenn ich kein Charttechniker bin schaue ich gerade in solchen Phasen auch gerne mal auf alle Aktien der NYSE, die über der 50 Tage Linie handeln. Hier sieht man, daß wir in einem Bereich sind bei 90 % und das ist historisch hoch. Natürlich kann man aber dann auch nicht sagen, wann es zu einer Konsolidierung/Korrektur kommt. Nur so viel. Die Wahrscheinlichkeit ist deutlich höher als sonst und daher ist meines Erachtens extreme Vorsicht geboten. Langfristig bin ich trotz allem immer noch sehr positiv für den Aktienmarkt gestimmt….

  • Markus70

    Ergänzung zum Kommentar von mir von heute: Lt. Tickersense sind sage und schreibe 52 % bullisch und nur noch 15 % bärisch…. Kurzfristig müsste es in den nächsten Tagen abwärts gehen (meine Meinung)

  • Markus70

    Titelblatt “Der Aktionär”: 8000,9000, 10.000 – Neue Rekorde in Sicht!”
    Das beunruhigt mich immer mehr ! Ich habe am Wochenende mal Analysen von Charttechnikern und von sogenannten Börsenprofis gelesen. Von sage und schreibe 20 Auswertungen waren 19 positiv.

  • Sssimon

    Hallo Herr Riße,

    teilen Sie meine Meinung, dass noch in dieser Woche das vorläufige Hoch im DAX markiert wird oder glauben Sie, dass der Markt wg. der “Rückkehrer” noch bis in den Februar hinein steigt und sich bis dahin gewissermaßen über die Sentiments hinwegsetzt, wie Sie sagen?

    MfG
    Simon

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Herr Riße! Haben sie eine kurzfristige Einschätzung zu Griechenland? Speziell zum Bankensektor. Wäre sehr hilfreich für mein nächstes Investment 🙂

  • NickySantoro

    Guten Tag Herr Riße,

    Was halten Sie vom aktuellen STARZ – Spinoff.
    Würden Sie eher in Starz oder in Liberty Media investieren?

    • Stefan Riße

      Ich äußere mich hier grundsätzlich nicht zu Einzelwerten u.a. auch aus rechtlichen Gründen. Hätte hier aber ohnehin keine Meinung.

  • Jojo

    Hallo Herr Riße,

    zwar reden sehr viele positiv von Aktien, aber immer wieder mit der Ansage von “großen Schwankungen”. Die Alternativen haben sich ja immer noch nicht geändert, der Markt wird mit Liquidität überflutet und wenn jemand verkauft sitzt er auf seinem Geld ohne lohnenswerte alternative, also wird er mit der Zeit wieder inverstieren, jedoch zu höheren Einkaufskursen.

    Auch wird Liquidität durch die Erleichterung für Banken in den Markt gepumpt. Der Dax stand wie Sie schon sagten in 2000 bei 8000 Punkten und das bei einem ganz anderen Leitzins.

    Ich vermute das der Dax langsam (aber mit einer ordentlichen performance) nach oben schleicht, denn auch der Draghieffect vom letzten Jahr wird von vielen Teilnehmern erst jetzt wahrgenommen, was mich übrigens sehr positiv für Bankaktien stimmt (auch wenn Sie diese aufgrund ihres Blackboxcharakters nicht bevorzugen).

    Sogar die Stimmungsindikatoren halte ich in dieser Liquiditätszeit für eher unbedeutend, denn wenn auch viele investiert sind und die Stimmung somit positiv und das eher ein Indikator zum Ausstieg, hebt das nicht die Liquidität auf, welche auch dann wieder den Markt treiben wird.

    Wie sehen Sie das oder auch andere hier im Blog?

  • Thomas65

    Hallo Herr Riße,

    als Sie am 06.09.2012 als Korrekturziel im DAX auf das
    Gap-Closing bei 6.669 Punkten hingewiesen haben, lagen Sie damit goldrichtig, im Jahresrückblick 2012 bezeichnen Sie dies (ganz gerechtfertigt) als”Volltreffer des Jahres”.

    Nun hat sich mit dem Start in das Neue Jahr am 02.01.2013 abermals ein großes GAP aufgetan, als der DAX nach dem Schlußkurs
    vom 28.12. bei 7.612 Punkten fulminant mit 7.689 Punkten eröffnete. Danach ging es bis auf 7.790 Punkten schnell und stark aufwärts.

    Wäre es nicht sehr wahrscheinlich, dass auch diesesGAP
    zuerst geschlossen wird bevor es nachhaltig weiter aufwärts geht?

    Viele Grüße und vielen Dank für die bisherigen interessanten und gewinnbringenden Einsichten die Sie vermitteln konnten!

    • Stefan Riße

      Ja, das Gap sollte irgendwann geschlossen werden. ich bin mir aber nicht sicher, dass dies zunächst mal jetzt passiert, denn es erscheint zu offensichlich. Womöglich warten und setzen viele drauf und dann kommt es anders.

  • Markus70

    Das Sentiment bei Scoach und auch bei Euwax sind wieder in positivem Terrain und auch nach Ticker Sense sind die Werte recht positiv (47 % Bullen und nur 30 % Bären). Auch die von Ihnen am 03.01.2013 genannten Sentiments nach Hulbert passen da gut ins Bild. Das macht mich nachdenklich und ich trete daher auf die Bremse, auch wenn ich vielleicht nach oben etwas verpassen könnte.

  • Markus70

    Das Sentiment für Gold nach Hulbert ist auf einem sehr niedrigen Niveau (bereits im Minusbereich). Ich sehe hier Chance für einen ordentlichen Schub nach oben. Wie ist hier Ihre Einschätzung zum weiteren Verlauf momentan?

    • Stefan Riße

      Ja, sehe das ähnlich!

  • Martin Schulz

    Hallo Hr. Riße,

    wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr.
    Vielen Dank auch für Ihren sehr informativen Blog. Ich verfolge Ihn seit eingiger Zeit und ihre grundsätzliche Herangehensweise was die
    Analgephilosophie angeht gefllt mir sehr gut, weil es keine dogmatischen Grundannahmen gibt. Ich bin selbst seit 14 Jahren aktiver Börsianer und habe im Laufe der Zeit eine ähnliche Philosophie wie Sie entwickelt und damit auch gute Erfolge. Mich würde vor allem Ihre Grundeinschätzung für 2013 interesseiren. Nach meiner Einschätzung wird es ein seitwärts nicht geben. Entweder erreichen wir neue historische Höchststände im Dax
    (ca.9000) oder es geht deutl. abwärts. Aus meiner Sicht
    überwiegen die Abwärtsrisiken deutlich. Dies sehe ich vor allem vor dem Hintergrund der gänzlich ungelösten Schuldenproblematik in den USA die irgendwann gelöst werden muß und letztendl. dort ebenfalls zu rezessiven Tendenzen führen wird. Auch wenn die Lösung der Krise in Europa schon weiter fortgeschritten ist, werden sich die europäischen Märkte nicht von der Wall Street abkoppeln können. Und auch die Empfehlung nahezu sämtl. Vermögensverwalter doch jetz auf Aktien zu setzen macht mich nicht zuversichtlicher.

    Ich bin gespannt auf Ihre Einschätzung

    • Stefan Riße

      Sie haben da schon recht, längerfristig wird es sicher Probleme in den USA geben, nicht so sehr wegen der Staatsverschuldung, sondern der strukturellen Probleme. Kurzfristig treibt aber die enoreme Liquidität. Mehr dazu im Jahresausblick, der in Kürze erscheint.

  • Andreas Stix

    Hallo Herr Riße!

    Ich bin schon gespannt auf den von Ihnen angekündigten Jahresausblick! Bei den von Ihnen im Laufe des letzten Jahres publizierten Artikeln lagen Sie ja meist wirklich sehr gut!

    Meiner Meinung nach müssten dieses Jahr der CHF und die Renditen auf sichere Bonds (Deutschland, Österreich, etc.) ein Thema sein. Nach Draghis klarem Bekenntnis alles Notwendige für den Erhalt des Euros zu unternehmen kehrte Ruhe in die Märkte ein, was sich an den gestiegenen Aktienkursen und den Rückgängen bei den von den Banken bei der EZB hinterlegten Milliardenbeträgen zeigt. Viele dürften sich momentan noch nicht sicher sein ob in der Euro-Krise tatsächlich der Wendepunkt erreicht wurde, was der Grund für ein Verharren des Schweizer Franken knapp oberhalb von 1,20 zum Euro und die weiterhin niedrigen Renditen bei Bundesanleihen sein könnte.

    Die Anleger gehen aktuell allerdings mehr und mehr ins Risiko. Die wirtschaftlichen Bedingungen im Jahr 2013 sollten sich auch wieder verbessern, was nach und nach für ein Umschichten des Geldes aus den “sicheren Häfen” sorgen sollte.

    Ich denke es gab auch eine Korrelation zwischen dem Kurs des Franken zum Euro und der niedrigen Rendite auf Bundesanleihen. Da die Schweizer Notenbank die 1,20er-Grenze lange Zeit verteidigen musste, hatte Sie natürlich den Zwang die erworbenen Euros anzulegen. Um dies mit höchst möglicher Sicherheit zu machen wurden in großem Volumen deutsche Anleihen gekauft, was die Rendite dementsprechend drückte. Sollten nun keine neuen Euros mehr in die Schweiz fließen, fällt ein wichtiger Kurstreiber für Anleihen weg, was sich entsprechend auf die Kurse und die Rendite auswirken sollte. Wie ist Ihre Meinung hierzu?

    Liebe Grüße!

    Andreas Stix

    • Stefan Riße

      Ich sehe das ganz ähnlich!

  • disqus_bGiGwba3Rx

    hallo stefan,

    mal kurz nachgefragt; die börsen in deutschland melden weniger umsätze, das heisst doch, das viele noch nicht im markt sind und das alleine dadurch man mit steigenden krusen rechnen kann,….

    vg dirk

    • Stefan Riße

      Ja, alte Kostolany-Weisheit, je geringer die Umsätze, desto weniger Papiere wechseln von den Hartgesottenen zu den Zittrigen.

  • Markus70

    Auch wenn es kein Börsenthema ist aber genaus wichtig wie ich finde:

    Ein gutes neues Jahr an Herrn Risse und allen Lesern und Teilnehmern des Blogs hier.

    • Stefan Riße

      Besten Dank!

  • Thomas C.

    Hallo H. Riße,
    wie sehen Sie die Euro/Dollar Entwicklung in 2013. Nachdem vor einem halben Jahr nur negativ über den Euro berichtet wurde, lese ich in letzter Zeit immer wieder positive Kommentare. Ist die Stimmung hier vielleicht wieder zu optimistisch?

    • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

      Villeicht knüpfe ich auf diese Frage direkt an und hänge meine Frage gleich mit an: Wie denken sie wird der EURO und USD auf die Nachricht, dass der Fiscall Cliff gelöst wurde reagieren?

      • Stefan Riße

        Die Reaktion im Währungspaar hält sich bisher in Grenzen, wie man sieht.

    • Stefan Riße

      Ich werde demnächst eine jahresausblick liefern. Darin dann mehr. Aber ich sehe da eigentlich eher eine per saldo seitwärtslaufende Kursentwicklung.

  • Lukas

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    Lukas
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  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Sehr geehrter Herr Riße,

    bis nächste Woche Montag muss die Fiskalklippe geklärt sein und anscheinend ist immernoch keine Lösung in Sicht. Ist die Lage momentan zu undurchsichtig oder würden sie gerade wegen dieser aufkommenden Angst dass die Fiskalklippe nun wirklich nicht gelöst werden könnte(negative Stimmung) dazu tendieren long in den Dax/DJ zu gehen? In ihren Interviews betonten sie immer wieder dass die Fiskalklippe mit Sicherheit gelöst wird. Sind sie immernoch der gleichen Meinung?

    • Stefan Riße

      Ich bin mir nach wie vor sicher, dass es zu einer Klärung kommt. Wenn die Streitparteien es aber über den Termin hinausziehen, dann kann es doch auch mal einen Rücksetzer geben. denn wie Sie richtig sagen, die Stimmung insbesondere hierzulande ist derzeit zu gut.

  • http://www.facebook.com/stefan.kusche.1 Stefan Kusche

    Bitte sehen Sie dieses Schreiben nicht als “Kontra-Indikator”, sondern als konstruktive Denkanregung und lesen Sie sich besonders das Ende aufmerksam durch…

    Ich bin extrem bullisch was die langfristigen Aussichten von edelmetallen angeht. Und war es auch eigentlich kurzfristig. Doch als ich letzte Woche die Einschätzung der Investment-Banken hörte wurde ich etwas stutzig: Sämtliche (!!) namenhaften GeldHäuser sehen den Geldpreise auch im kommenden Jahr steigen! Etwa geringfügig oder aber deutlich! Am pessimistischsten waren noch die Experten von Goldman sachs, die den GoldPreis “nur” bis Mitte 2013 steigen sehen.

    Ihre auf Ihrem Blog dargelegten abgekühlten Stimmungs Indikatoren hin oder her, Fakt ist: Die Stimmung am Goldmarkt ist mittelfristig viel zu gut, gemessen daran, dass wir uns in einem langfristigen (!) Bullen Markt befinden.

    Wichtige chart technische Unterstützung wurden in dieser Woche nach unten durchbrochen. Das drückt natürlich auf die Stimmung und schon rufen Sie die baldige bodenbildung aus! Doch es könnte anders kommen…

    Sehen wir uns die fundamentale Lage an: Eine Einigung im Us-Haushaltsstreit in letzter Minute ist mehr als wahrscheinlich, auch wenn daran die wenigsten im Moment noch glauben mögen. Dann ist der weg frei für ein wirtschaftlich sehr starkes Jahr für die USA, das im nachhinein sogar als “die wiederauferstehung einer Weltmacht” gefeiert werden könnte. Spätestens im Sommer nächsten Jahres müssten die Kommentatoren dann anfangen, sich mit dem Thema “Ende der Liquiditäts Maßnahmen” und “baldiges Ende der ultra-lockeren Geldpolitik” beschäftigen.
    Die Us Notenbank würde dann bereits im 2 Hj 13 – eine starke us Wirtschaft voraus gesetzt – erste Schritte einleiten (wie Stopp von qe3). Zumindest würde man das von ihr erwarten, wenn die Beschäftigung wieder anzieht. (Und die meisten glauben ja wirklich, dass man das Geld einfach nach und nach wieder abziehen kann!!)
    Das wäre dann – erst mal – das Ende des Goldfiebers…

    Der Markt könnte diese Entwicklung bereits jetzt vorweg nehmen! Es würde zumindest passen in das 6-9 Monate-Schema…
    Erst wenn ein guter Teil der Experten das Ende des Goldbooms ausruft und auch die gold-etf- Investoren nach und nach ihr Geld abziehen, kann man von einer WIRKLICHEN Bereinigung des Marktes sprechen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Kusche

  • Guest

    Bitte sehen Sie dieses Schreiben nicht als “Kontra-Indikator”, sondern als konstruktive Denkanregung und lesen Sie sich besonders das Ende aufmerksam durch…

    Ich bin extrem bullisch was die langfristigen Aussichten von edelmetallen angeht. Und war es auch eigentlich kurzfristig. Doch als ich letzte Woche die Einschätzung der Investment-Banken hörte wurde ich etwas stutzig: Sämtliche (!!) namenhaften GeldHäuser sehen den Geldpreise auch im kommenden Jahr steigen! Etwa geringfügig oder aber deutlich! Am pessimistischsten waren noch die Experten von Goldman sachs, die den GoldPreis “nur” bis Mitte 2013 steigen sehen.

    Ihre auf Ihrem Blog dargelegten abgekühlten Stimmungs Indikatoren hin oder her, Fakt ist: Die Stimmung am Goldmarkt ist mittelfristig viel zu gut, gemessen daran, dass wir uns in einem langfristigen (!) Bullen Markt befinden.

    Wichtige chart technische Unterstützung wurden in dieser Woche nach unten durchbrochen. Das drückt natürlich auf die Stimmung und schon rufen Sie die baldige bodenbildung aus! Doch es könnte anders kommen…

    Sehen wir uns die fundamentale Lage an: Eine Einigung im Us-Haushaltsstreit in letzter Minute ist mehr als wahrscheinlich, auch wenn daran die wenigsten im Moment noch glauben mögen. Dann ist der weg frei für ein wirtschaftlich sehr starkes Jahr für die USA, das im nachhinein sogar als “die wiederauferstehung einer Weltmacht” gefeiert werden könnte. Spätestens im Sommer nächsten Jahres müssten die Kommentatoren dann anfangen, sich mit dem Thema “Ende der Liquiditäts Maßnahmen” und “baldiges Ende der ultra-lockeren Geldpolitik” beschäftigen.
    Die Us Notenbank würde dann bereits im 2 Hj 13 – eine starke us Wirtschaft voraus gesetzt – erste Schritte einleiten (wie Stopp von qe3). Zumindest würde man das von ihr erwarten, wenn die Beschäftigung wieder anzieht. (Und die meisten glauben ja wirklich, dass man das Geld einfach nach und nach wieder abziehen kann!!)
    Das wäre dann – erst mal – das Ende des Goldfiebers…

    Der Markt könnte diese Entwicklung bereits jetzt vorweg nehmen! Es würde zumindest passen in das 6-9 Monate-Schema…
    Erst wenn ein guter Teil der Experten das Ende des Goldbooms ausruft und auch die gold-etf- Investoren nach und nach ihr Geld abziehen, kann man von einer WIRKLICHEN Bereinigung des Marktes sprechen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Kusche

    PS: Ich schreibe Ihnen dies als E-Mail, da Ihr “Frage&Antwort”-Bereich nicht mehr zu funktionieren scheint. (Aber vielleicht ist es ja auch absichtlich, da Sie nicht mehr genug Zeit haben, die Fragen zu beantworten…)

  • Der And

    Hallo Herr Riße,

    haben Sie derzeit eine Meinung zum nordam. Kohlenfördersektor? Dort sind Minenaktien mit Buchwerten von 0,5 zu finden. Hängt dieses auch mit dem derzeitigen Hype von Erdgasschiefer und damit dem Verfall der Erdgaspreise zusammen? Kann man jetzt antizyklisch dort einsteigen oder soll man noch abwarten?

    Außerdem muß ich Ihnen sagen das mir der Beitrag von Ihnen auf finanzen.net :” ich verkaufe jetzt:…. franz. Staatsanleihen” sehr gefallen hat. Ich sehe dies genauso. Wird der Startschuß dafür zur Zeit vorbereitet? Mir scheint das derzeit das der Euro OAT Future zu toppen scheint, was fallende Kurse ab Mitte /Ende Januar sehr wahrscheinlich macht

  • Tobias Steffens

    Hallo
    Herr Riße,

    ich habe mir das Interview bei NTV “Wir reden uns um Kopf und Kragen” angesehen und mir sind dabei 2 Dinge aufgefallen. Ich teile Ihr Pro-Haltung zum Euro, zur Politk der kleine Schritte und der Wichtigtuerei einiger Staatsanwaelte in Sachen Deutsche Bank.

    Es gibt 2 Dinge, die mich stoeren. Das sind Ihre in meinen Augen recht schwache Argumentation fuer den Euro und Ihre Sichweise auf China.

    Sie haetten Frank Meyer bei seinen Fragen zum Euro recht einfach auseinander nehmen koennen. Deutschland ist eine exportorientierte Wirtschaft. Die Vorteile, die sich aus einer einheitlichen Waehrung, mit unseren wichtigsten Handelspartnern, den Eurolaendern, ergeben sind immens. Allein die Wechselkursrisiken reichen als Grund schon aus.

    Daneben haetten Sie Frank Meyer die Gegenfrage stellen koennen, wieviel Deutschland zurzeit fuer seine Schulden bezahlen muss. Ohne die Angst der Investoren und die Sehnsucht nach einem sicheren Hafen, wuerden Investoren sicher nicht draufzahlen um uns Geld leihen zu duerfen. Darueberhinaus hat der Euro gegenueber seinem Hoch massiv an Wert eingebuesst, auch das waere ohne die Krise anderer Eurolaender wohl so nicht eingetreten und ein schwacher Euro ist fuer unseren Export sicher nicht das schlechteste.

    Dementsprechend kann man sicherlich das Fazit ziehen, dass unsere Wirtschaft zum Teil von der Eurokrise lebt. Besonders in unserer sozialen Marktwirtschaft verbunden mit unserer Weltanschauung, dass Reichtum verpflichtet, ist es doch ganz normal, dass wir uns Europaeern helfen. Ich glaube Frank Meyer haette an dieser Stelle gerne das Thema wechseln wollen….
    Ich wuerde mir wuenschen, dass Sie die Oeffentlichkeit nutzen, um auf diese Punkte aufmerksam zu machen. Frieden allein wirkt bei den Menschen nicht mehr und ist selbstverstaendlich geworden. Das wir nicht sagen, dass wir Europaeer sind, sondern unser Land nennen, zeigt das eigentliche Problem der Integration.

    Vergleich zum Fussball: In schweren Zeiten muss man zusmmenruecken, Teamgeist foerdern, geschlossen auftreten, sich auf das Ziel konzentrieren und nicht alles in Frage stellen, sonst steigt man ab.

    Zum zweiten Punkt:

    Sie reden darueber, dass China die Menschenrechte mit Fuessen tritt und, dass wir unsere eigene Moral verraten, wenn wir mit China Geschaefte machen. Das stimmt so einfach nicht. Ich wohne seit nun 18 Monaten hier und fuehle mich absolut wohl. Mit Sicherheit hat China ein anderes politisches System und die Chinesen muessen sich ueberall deutlich verbessern, aber sie tuen das auch. Sie muessen
    gucken von welchem Level die Chinesen kommen und auch die Kultur
    beruecksichtigen. Nicht fuer jedes Volk ist eine Demokratie, wie wir sie haben das Beste.

    In der EU leben vielleicht 400 Mio Menschen, in China 1,2Milliarden; in Europa reden wir von strukturellen Unterschieden zwischen den Laendern, sodass der Euro nicht fuer alle Laender wie zum Beispiel Griechenland das Beste ist; die Unterschiede in China, bitte Vertrauen Sie mir da, sprengen Ihre Vorstellungskraft.

    Die Ein-Kind-Policy ist notwendig um zu verhindern, dass die Bevoelkerung in einem rasanten Tempo weiter waechst. Das ist wichtig um Stabilitaet zu gewaehrleisten, jeder die Chance auf einen Job und Nahrung hat.

    Die Justiz ist natuerlich ganz anders als bei uns, aber sie funktioniert recht gut.
    Hier gibt es kaum Schlaegereien, kaum Morde und bestimmt weniger Probleme mit Taschendieben als in Italien. Zuletzt hat ein Chinese eine Schule mit einem Messer gestuermt, nicht wie bei uns (Norwegen, Connectitcut) mit Maschinengewehr. Das Resultat war kein einziger Toter. Auch das ist in meinen Augen absolut erstrebenswert.

    Auch das Thema Umwelt wird massiv fokusiert. Good Governance steht ebenso ganz oben auf der Agenda und auch Koruption wird hart bekaempft.

    Ich moechte einfach, dass Sie den Trend erkennen, dass China an sich arbeitet und in allen Belangen besser wird. Wir sind auch nicht ohne Probleme und Krisen dahingekommen, wo wir heute sind. Das heisst aber nicht, dass wir deshalb ein Land boykottieren oder nicht dessen Produkte kaufen sollten. Damit wuerden wir vielmehr Schaden anrichten. Das Land hat sich die richtigen Ziele gesetzt, also muss man in meinen Augen nicht um seine Moral fuerchten.

    Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie mich. Meine Emailadresse: tobi.steffens@gmail.com

  • Guest

    Danke Markus70, ich finde deine Kommentare sehr gut und freu mich auch öfters etwas von dir zu lesen 🙂 danke für deine Antwort

    • Markus70

      Gerne freut mich sehr aber nichts gegen die Antworten von Herrn Risse 🙂 Sein Ansatz ist meiner Meinung nach genau der Richtige und ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich damit am besten zu Recht komme. So mache ich das schon seit mehreren Jahren.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Guten Tag Herr Risse, auch bin ich sehr interessiert an den Silber/Gold bzw Edelmetall Sentiments. Leider haben sie bei ihren letzten Telebörse-Interviews nicht viel dazu sagen können und der Schwerpunkt lag auf anderen Themen. Langfristig wird es durch die Inflation aufwärts gehen. Jedoch habe ich mich schon long positioniert und es gibt immernoch eine starke Tendenz nach unten. Wie weit denken sie wird Silber noch fallen bis es wieder aufwärts geht? Momentan sind wir auf dem Niveau vom Anfang November bzw Ende August.

    Auch habe ich festgestellt dass die Indizes und Rohstoffe in den letzten Tagen als Gegenspieler fungiert haben. Der Dax ist gestiegen. Gold ist gesunken. Ist eine direkte Verknüpfung zu erkennen sodass man villeicht sagen kann: “Die Jahresendralley wird von vielen erhofft und deswegen verkaufen viele Spekulanten ihre Edelmetalle um in die Indizes einzusteigen”?!?

    • Markus70

      Das nötigt mich hier auch kurz ein Statement abzugeben 🙂 Das Sentiment bei Gold und Silber ist mittlerweile extrem miserabel und die Kurse sind schon gut zurückgekommen. Viele Analysten haben Ihre Prognosen nach unten angepasst, ja manche reden sogar von ein Ende der Goldhausse. Daher denke ich, das wir bald vor einer größeren Erholungsphase ausgehen können.

      • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

        Danke für die Antworten nochmals! Nachdem Herr Risse gesagt hatte dass “diejenigen, die erstmlas im Zuge des rasanten Anstieges im vergangen
        Jahr eingestiegen sind, müssen erst entnervt aufgeben, bevor der nächste
        Aufwärtstrend startet” ist genau 1 Stunde danach ein tiefer Kursfall gestartet. Der Boden scheint bei Gold ca 1636 und Silber 29,63 gefunden zu sein oder kann man noch am morgigen großen Verfallstag davon ausgehen dass ein zusätzlicher starker Abfall zu erwarten ist?

        Da ich in Silber investiert bin interessiert mich vorallem auch ob die von ihnen angestrebten Kursaussichten für Gold (Bis zu 8000) synchron auch für Silber übernommen werden dürfen da Silber ja noch stark von der Industriellen Nachfrage abhängig ist!??!

        • Markus70

          1) Diese wahnsinnigen Kursziele sind für mich absolut uninteressant denn keiner kann das genau wissen und für mich ist das nur grosses Getöse.
          2)Ob der Boden schon gefunden wurde? Tja möglichweise aber niemand kann
          das genau sagen. Gerade auch im Silbermarkt ist das sehr schwierig, da
          sind die 4 Big Player am Werk und die können viel bewirken.
          3)
          Investieren Sie nicht alles in Edelmetalle sondern eine richtige
          Diversifikation ist sehr wichtig. Aktien sind ebenfalls aus dem Portfolio nicht wegzudenken. Aber vielleicht ist das ja so….

    • Stefan Riße

      Kommt gleich noch ein Kurzkommentar!

  • Markus70

    Hallo. So es ist wieder soweit. Es werden im Dax wieder die 10.000 Punkte als Ziel genannt und die Stimmung ist meiner Meinung nach sehr optimistisch. Eine Korrektur würde mich nicht wundern zumindest ab Januar. Der Dax ist sehr steil nach oben geschossen, was mich als Optimist natürlich freut aber war das nicht etwas schnell ?

    • Stefan Riße

      Keine Frage, die Stimmung ist teilweise extrem optimistisch, wenn auch nicht der Grundbias für aktien über alle Anlegerschichten. Wir werden von Wall Street gertragen udn das könnte auch noch etwas weiter gehen.

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100002580032980 Reco De Don

    Guten Tag Herr Riße! Dass die Fiscal-Cliff noch in den nächsten 2 Wochen gelöst wird ist ja mittlerweile recht sicher. Der Gesamtmarkt wird erleichtert aufatmen und die Kurse nochmal stark anheizen. Was mich beschäftigt: Wie schätzen sie die Reaktion des USD/YEN-Kurses ein wenn die Fiscal-Cliff noch zum Ende dieses Jahres gelöst wird? Vielen Dank

    • Stefan Riße

      Die Stimmung für den Yen ist äußerst negativ. Das spricht so oder so für eine Gegenreaktion.Gerade noch 21 Prozent Optimisten bei Consensus.

  • Sssimon

    Witzig, dass Sie gerade über NAAIM & Bank of America Merrill Lynch’s Sell Side Indicator geschrieben haben. Hatte in den letzten Wochen mal meine Recherche ausgeweitet und bin dabei genau auf diese beiden Kontraindikatoren gestoßen und wollte Sie demnächst darauf aufmerksam machen. Aber umsonst. Allerdings ist der NAAIM in meinen Augen schon leicht historisch überhitzt (genau wie die anderen amerikanischen Sentiments seit dieser Woche, wie ich finde, Hulbert hab ich nicht aufm Schirm) während der o.g. BoAMLSSI wie ich ihn ab heute nenne für mich eher langfristigen Charakter hat und auch nur alle Jubeljahre mal ein Signal abgibt (und dann auch nur bei Kauf- nicht bei Verkaufsignalen).
    Gerade dieser Einbruch jetzt ist finde ich interessant. Nichtmal die Gemengelage im Lehman-Umfeld hatte solchen Pessimismus zufolge wie seit Anfang 2011 und insbes. seit Anfang 2012. Der Absturz wurde ja von moderat steigenden Kursen begleitet. Vergleichbar mit 1994. Haben Sie eine Erklärung dafür, was da los ist?

    • Jojo

      Hallo,

      gibt es eine Seite im Netz wo all die hier genannten Indikatoren verklichen zum Dax historisch (z.B. letzten 20 Jahre) abgebildet sind?

      • Sssimon

        Nein, und DAX schon garnicht, leider… Eine Meta-Sentiment-Seite wäre sentimenttrader.com oder so, aber hab mich da ehrlich gesagt nicht ausführlich umgeschaut, dürfte auch nicht die Offenbarung sein.

  • Sssimon

    Lieber Herr Riße,

    Sentix unterscheidet ja in kurzfristiges Sentiment und 6-monatigen “strategischen Bias”, wobei letzterer nicht als Kontraindikator sondern als Indikator zu werten sei. Aber stimmt das denn? Finde sowohl Argumente dafür als auch dagegen…die Charts jedenfalls überzeugen mich nicht wirklich, laufen zum Teil einfach den Kursen hinterher.

    Grüße
    Simon

    • Stefan Riße

      In Teilen ist dieseBetrachtung interessant uhd richtig, geht der mitteklfristige Bias allerdings komplett in den Keller, dann ist das doch ein antizyklisches Kaufsignal. Ich interpretiere die Daten insofern auch teilweise anders …

  • Tom

    Hallo Herr Riße,

    die Aktie RWE und EON hat es ja mit der Energiewende schwer gebeutelt, wäre es jetzt nicht eine Möglichkeit hier wieder einzusteigen

    es sind ja Dividenden starke Titel. Wie sehen sie hier das Chancen-Risikoverhältnis, oder würden sie andere Aktien vorziehen ???

    Gruß Thomas

    • Stefan Riße

      Ich tue mich mit Einzelaktienempfehlungens chwer, kann Ihre Argumente aber stützen.

  • Thomas

    Ich bin erst gestern auf diesen Blog aufmerksam geworden und habe inzwischen einige Kommentare gelesen.

    Zum
    Gold möchte ich Folgendes anmerken. Warren Buffett mag kein Gold. Das
    allein sollte einen schon mal zum Nachdenken anregen. Buffett meint,
    Gold zahlt keine Dividende und kennt kein Wachstum So ähnlich hat er
    sich zumindest ausgedrückt. Gegenüber Aktien hat Gold in den letzten 100
    Jahren in der Performance auch wesentlich schlechter abgeschnitten. Von
    Lagerkosten, dem hohen Spread und einem möglichen Besitzverbot
    physischer Bestände mal ganz zu schweigen. Besonders das Besitzverbot
    sollte man nicht unterschätzen. Wenn es hart auf hart kommt, drücken die
    Regierungen das durch. Bis 1974 galt in den USA das Besitzverbot. Ich
    würde es also nicht für unmöglich halten, einen Vorwand findet die
    Regierung schon (Terrorismusbekämpfung, Innere Sicherheit, …).

    Meine
    Meinung ist, wenn man im Bereich Gold und Edelmetalle investieren
    möchte, dann enstprechende Aktien (Barrick Gold, Silver Wheaton, …)
    oder man kauft den Amex Gold Bugs A0MMBG.

    Dass es langfristig nur
    nach oben gehen kann, halte ich ebenso für einen Denkfehler. Die
    Aktienmärkte bewegen sich seit ca. 12 Jahren seintwärts. Da hat sich
    viel aufgestaut. Sollten die Kurse nach oben ausbrechen, könnte die
    Goldrally der letzten Jahre zu Ende gehen. Potential sehe ich eindeutig
    mehr im Aktienberich als im Gold. Silber könnte sich zumindest besser
    halten.

    Gruß Thomas

    • Markus70

      Das sehe ich etwas anders. Wenn man Edelmetalle als Inflationsschutz sieht und auch als Versicherung und nicht unbedingt als Performancebringer, dann sind für mich Edelmetalle von ca. 20-30 % ein muss für jedes Depot. Bei jeder Konsolidierung von Gold und Silber kommen wieder die gleichen Argumente. Besitzverbot, weniger Performance etc.

      • Martin

        Ich frage mich, warum man Gold als Inflationsschutz betrachtet. Wenn Sie mal eine Goldzeitreihe auf Aktien oder sonstiges regressieren, dann werden sie schnell feststellen, dass die Korrelation einmal negativ ist und dann wieder positiv, je nachdem welchen Zeitraum und -rahmen Sie wählen. Genauso ist es mit Bonds und Aktien. Die Zeiten, dass Bonds steigen wenn Aktien fallen (und vice versa) sind längstens vorbei. Davon auszugehen, das Gold steigt weil wir Inflation haben/kriegen ist meines Erachtens naiv. Die Zusammenhäge sind nicht so einfach, das sagt Ihnen ein gesunder Menschenverstand.

        Ich denke, Gold hat genauso wie jedes andere Asset einen Preis, den man handeln kann. Immer einen bestimmten Anteil in ein Depot zu packen halte ich für irreführend und daher für gefährlich. Sie wollen nur dann Gold im Depot haben, wenn es steigt, nicht aber wenn es fällt. Wenn Sie Ihre 20% Gold bei 1900 gekauft haben, dann sind Sie heute wohl eher unzufrieden. Woher wollen Sie denn wissen, ob Gold jemals die 2000 Marke übersteigen wird?

        Ich bin kein Fan von irgendwelchen Fundamentals. Warum nicht? Weil die Börse einfach zu komplex ist, als das man sie mit einer Handvoll Fundamentals erklären könnte. Kurzfristige Beeinflussungen des Preises kann man (vielleicht) auf externe Faktoren zurückführen (Inflation, Zinsveränderung, Draghi oder sonstwer gibt mal wieder seinen Senf dazu, neue Steuererleichterung auf Goldgewinne, etc.). Langfristig hat all das keinen Wert. Vor allem heute, wo es keinen Informationsvorteil mehr gibt.

        Gold hat in der Industrie keinerlei Verwendung (nach meinem besten Wissen). Daher ist der Goldpreis mehr als jeder andere Preis von Emotion und Irratioanlität beeinflusst. Zudem galten früher Zentralbanken und Regierungen als große Goldinvestoren. Seit etwa 10 Jahren kommt die Masse der Kleinanleger hinzu. Und zwar in Form von ETFs. So, und wenn nun Ihre Großmutter Gold gekauft hat und meine Großmutter und alle anderen Omas, was passiert dann mit dem Preis, wer soll denn dann noch kaufen?

        Ich möchte hier nicht provozieren. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan dieses Blogs und Herrn Riße sehr dankbar. Aber auch ich bin professioneller Trader und habe folgendes gelernt über die Jahre: Erstens, man darf sich nicht an alte Konventionen halten, unter gar keinen Umständen. Man benötigt immer einen freien und frischen Verstand und muss im Trading auf das reagieren was wirklich passiert. Wenn Gold nicht steigt, brauchen Sie auch keines kaufen. Und ob Ihr Vermögensberater ihnen da zu 20% oder 100% rät ist vollkommen egal. Und zweitens, an der Börse passiert immer das was die Mehrheit nicht erwartet. Den Drop 2008 hat kaum jemand kommen sehen, aber im Nachhinein war alles klar. Letztes Jahr Anfang August wurden fast alle auf dem falschen Fuss erwischt, heute behaupten die meisten, sie hätten es kommen sehen.

        • Markus70

          gut das es unterschiedliche Meinungen auch unter uns Tradern gibt. Sonst würde Börse nicht funktionieren :-))) Mehr gibts dazu nicht zu schreiben

  • Thomas

    Sehr geehrter Herr Riße,

    Die Jahresendrally scheint ausgemachte Sache zu sein. Der DAX pendelt um 7450 Punkten, also um die Marke, die er seit September versucht zu überwinden.

    Verfolgt man die Berichte und Stimmungslagen an den Märkten, ist doch recht viel Optimismus zu spüren. Zu viel etwa? Der VDAX-New steht aktuell auf einem selten erreichten Tief bei 15,56 Punkten. Nasdaq 100 und Dow Jones befinden sich an der 200-Tage-Linie. Das sieht eher nach einem Pullback von unten aus.

    Ich bin eher skeptisch und erwarte im besten Fall einen Fehlausbruch nach oben. Wie ist Ihre Meinung zur aktuellen Marktlage?

    Vielen Dank im Voraus,

    T. D. Schneider

    • Stefan Riße

      Ich bin mir da höchst unsicher, daher auch der jüngste Artikel. Sie haben auf jeden Fall recht, dass in Deutschland die Stimmung aktuell zu gut ist.

  • Sssimon

    Hallo Herr Riße,

    halten Sie eigentlich einen 1987er Crash für möglich in den nächsten Jahrzehnten, also einen rein technisch bedingten Crash von >10% in einem westl. Aktienindex?

    • Stefan Riße

      In den nächsten Jahrzehnetn ist so etwas immer möglich. Ob es gleich 22 Prozent an einem Tag werden. Das halte ich eher für unwahrscheinlich.

  • Markus70

    Hallo Herr Risse, was mich interessieren würde. Wie haben sich denn die Sentiments entwickelt nach der jetztigen Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten und nach dem Auf und Ab bei den Edelmetallen…. Danke….

  • http://www.facebook.com/roby.wa.7 Roby Wa

    Hallo Herr Riße!

    Gibt es Zertifikate mit denen man einen nackten Short Call/Put auf Währungen abbilden kann? Ich bin auf der Suche nach so etwas, bin aber bisher nicht fündig geworden. Villeicht können Sie mir ja helfen…. Danke, lg Robert

    • Stefan Riße

      Das wird es wahrscheinlich irgendwie geben, da ich aber direkt Optionen handel, kann ich Ihnen da leider auch nicht helfen.

  • Markus70

    Ich lese immer wieder positive Kommentare für Gold. Es kann nur nach oben gehen. Oder liegt das nur an meiner subjektiven Wahrnehmung? Das macht mich für Gold und Silber etwas nachdenklich. Ist es beim Gold etwas anders als im Aktienmarkt bezüglich Kontraindikation? Rein fundamental gesehen wäre ein Anstieg ja absolut gerechtfertigt. Wie sehen sie das?

    • Stefan Riße

      Da die fundamentalen Aussichten positiv sind, sollte sich dieser Trend auch langfristig durchsetzen. Die gute Stimmung sorgt eben nur immer dann, wenn sie gerade überbordend optimistisch ist, für entsprechende Rückschläge.

      • Markus70

        Langfristig wohl absolut auch meine Meinung aber scheinbar war ich kurzfristig vor 4 Tagen nicht schlecht gelegen mit einer Abwärtsbewegung. Bei dieser wilden Gelddruckerei kann es ja aber wirklich langfristig nur aufwärts gehen. Stichwort: Inflation. Nochmal danke das sie hier diese Möglichkeit zum Fragen und zur Meinungsäußerung bereitstellen. Super !

  • Gunna1

    Herzlichen Glückwunsch..Herr Riße,                                              
    Der DAX hat ja genauso reagiert, wie Sie vorhergesagt haben. Leider wurden ja auf dem Weg nach Oben neue Gaps aufgemacht. Wie sehen Sie das..

    • Stefan Riße

       Wird irgendwann vielleicht nochmals zu gemacht, muss aber nicht unbedingt jetzt schon ein Anziehungspunkt sein, wenngleich ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass es auch nochmals kurz nach unten geht. Als Antäuschung sozusagen!

  • Sssimon

     Hallo Herr Riße,

    ich wundere mich, wie es kommt, dass die Sentiment-Umfragen handfeste Ergebnisse liefern können. Da nehmen doch in erster Linie Antizykliker teil, oder nicht? Wenn z.B. Sie da Teil nehmen, sind Sie ja gerade optimistisch, weil die anderen Teilnehmer pessimistisch sind. Aber die meisten dieser Teilnehmer müssten eigentlich genauso denken, deshalb nehmen sie doch an der ganzen Veranstaltung teil. Und dann würden wir somit die Antizykliker antizyklisch interpretieren. Also wieder zyklisch agieren. Hmmm…

    PS: Ich hatte Ihnen neulich (27.10. / info@rissesblog.de) eine Mail geschickt, auf die Sie nicht reagiert hatten. Es ging um ein evtl. Investment bei FXCM/HPM. Falls Sie die nicht bekommen haben, sende ich Sie Ihnen gern erneut zu.

    Besten Gruß
    Simon

    • Stefan Riße

       Ja, sie haben da nicht unrecht, tzumindest was die Umfragen von Instituten betrifft, die klar mit dem antizykischen Ansatz an die sace heran gehen. Es gibt aber eben auch neutrale Indikatoren, wie die Auswertung der Börsenbriefe, als auch Investment-Flows in ETFs, Put/Call-Ratios etc.

  • Janine Heistermann

    Hallo Herr Riße,

    danke für die rasche Antwort..

    Ich mache mir schon länger Gedanken darüber, wie die Börsen sich wohl in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden, wenn die Leitzinsen irgendwann wieder nach und nach erhöht werden..Dies wirkt sich doch negativ auf die Aktien aus, oder!? Weil die Leute dann wieder lieber in Tagesgeld, Festgeld, und die bei vielen Leuten noch beliebten Sparbücher etc. investieren….
    Ich weiß, dies ist noch Zukunftsmusik, aber ich habe mir vor Kurzem mal die langfristigen Charts von den Leitzinsen angesehen. Dort könnte sich eine Wende einleiten in die andere Richtung, wenn das Thema Inflation irgendwann vom Tisch ist.

    Sehe ich es richtig, dass wenn in den kommenden Jahrzehnten die Zinsen wieder angehoben werden, wir dann mit fallenden Börsen über Jahrzehnte rechnen können?

    Wäre so etwas denkbar, oder käme es nicht ganz so extrem, wie jetzt von mir angenommen?

    Viele Grüße,
    Janine H.

    • Stefan Riße

       Sie sind da auf dem absolut richten Dampfer mit dem Verfolgen der Zinsen. Ich denke nur, dass es noch lange dauern wird, bis die leitzinsen wieder auf ein Niveau oberhalb der Inflationsrate angehoben werden. Bis dahin werden Akjtien von einer Inflation auf jeden fall profitieren. Steuern die Notenbanken dann aber irgendwann gegen, ist die jahrzehnte lange Partie vorbei und müssen wir raus aus Aktien.

  • Janine Heistermann

    Habe auch gerade beim Handelsblatt gelesen:

    ‘Faber erwartet den großen Crash’

    Dort steht, dass er erwartet, dass unser Finanzsystem implodieren wird und die Börsen crashen werden….

    nur wann hat er leider nicht prognostiziert..

    Was halten Sie von der These, Herr Risse?

    • Stefan Riße

      Faber erwartet den großen Crash seit Mitte der 90er Jahre. er wie Jim Rogers können seit Jahren keine meßbaren Ergebnisse vorweisen.

      • Markus70

        Manchmal frage ich mich wie solche Investoren finanziell überleben können. Entweder sie verdienen einfach zu gut für solche Kommentare und Interviews oder sie sagen genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich tun. Raten zum Aktien verkaufen und kaufen aber billig hinzu. Ein Schelm der Böses dabei denkt ! Achja vielen Dank für das Posten meines Kommtars auf Ihre “Kurzkommentarübersicht”.

        • Stefan Riße

          Nein, die machen auf eigene Rechnung gar nichts. Die leben vom Verkaufen von Abos etc. Ist ja auch in Ordnung.

  • Markus70

    aktuelles Titelblatt von Focus Money: Crashgefahr !
    Ausserdem wird die Financel Times Deutschland eingestampft. (wurde im Jahr 2000 eingeführt als wir mit dem Dax bei 8100 standen und “jeder” Aktien haben wollte) Für mich beides (der eine kurzfristig, der andere längerfristig) super Kontraindikatoren. Frei nach dem Motto: wenn ich schräg angeschaut werde, weil ich Aktie besitze bist du auf dem richtigen Weg. Wenn ich beim Bäcker nach Aktientips ausgefragt werde dann verkaufe! Was meinen Sie Herr Risse?

  • http://profile.yahoo.com/U6YM4GQTPOB4LNW7L7XHXZIYJE Yuriy

    Diese Woche habe ich einen Brief von meinem Versorger bekommen, mit einem netten Hinweis dass der Strompreis ab 2013 ca. 20%!!! mehr kosten wird. Kein Problem dachte ich, dann halt den Versorger wechseln, musste aber feststellen das es günstiger kaum geht. Also haben alle die Preise angehoben.
    Deshalb meine Frage: Wie lange es wohl dauert bis diese Preise in offizieller Statistik auftauchen? Oder gibt es da auch Möglichkeiten zu tricksen?

    • Stefan Riße

       Das weiß ich leider auch nicht, aber fest steht hier gibt es Inflation …

    • Markus70

      Es ist ja auch völlig nebensächlich ob es in der offiziellen Statistik auftaucht oder nicht. Die stimmen eh nicht und sind nicht das Papier wert, auf dem es steht. Die innoffizielle ist sowieso wesentlich höher. Jede Hausfrau kann das doch heute bestätigen !

  • NickySanto

    lohnt es sich nach einer evt. Regierungsübernahme d